DE49673C - Billard - Google Patents
BillardInfo
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- DE49673C DE49673C DENDAT49673D DE49673DA DE49673C DE 49673 C DE49673 C DE 49673C DE NDAT49673 D DENDAT49673 D DE NDAT49673D DE 49673D A DE49673D A DE 49673DA DE 49673 C DE49673 C DE 49673C
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- DE
- Germany
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- frame
- cloth
- bar
- billiards
- billiard
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63D—BOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
- A63D15/00—Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
- A63D15/06—Cushions or fastenings therefor
Landscapes
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Billard.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist ein »englisches Billard« in Fig. 1 in Ansicht dargestellt,
während Fig. 2 die eigenartige Befestigung der Banden am Tische und die Fig. 3, 4 und 5
die Befestigung der Taschen an ersteren zur Darstellung bringen.
Es bezeichnet darin A die aus Marmor oder sonstigem harten Gestein hergestellte Tischplatte,
welche auf einem Rahmen aus Holz in üblicher Weise gelagert ist und durch entsprechende
Füfse getragen wird; C C die Taschen, D einen Billardball. Wie aus Fig. 2 ersichtlich,
umschliefst ein Rahmen α die Tischplatte A, wird durch Schrauben b an letzterer befestigt
und bildet zugleich die Unterlage für die Befestigung der Banden. Diese bestehen aus der
Leiste c und den im oberen Theil derselben eingefügten Theilen c1, die zweckmäfsigerweise
aus Gummi oder einem anderen Material bestehen, dessen Elasticität gröfser ist als die der
Leiste c. Zur Befestigung der Theile c1 in c
dient eine Platte c2. Zweckmäfsig ist es, die eine Einlage c1 aus reinem Gummi, dagegen
die andere aus vulcanisirtem herzustellen und diese beiden Seiten, der Widerstandsfähigkeit
gegen die Temperatur entsprechend, auszuwechseln, d. h. den vulcanisirten Gummi im
Winter, den reinen Gummi im Sommer den Kugeln entgegenzusetzen. Die Leiste c ist auf
einem entsprechend profilirten Rahmenstück gelagert, über welches wieder der Rahmen e mit
einer entsprechenden Verlängerung e1 greift. Dieser Rahmen wird durch Bolzen f an dem
unteren Rahmen α befestigt. Um eine geringe seitliche Adjustirung der Bande (zum Zwecke,
den Zugang zu den Taschen (s. Fig. 1) zu verändern) bewirken zu können, sind die Bolzenlöcher
a1 etwas länglich gehalten. Die Bande c
wird an dem Rahmenstück d durch die Tuchbekleidung g unter Vermittelung der Leisten fr
und h1 festgehalten. Diese werden, nachdem das Tuch mäfsig gespannt worden, in die entsprechenden
Aussparungen des Rahmenstückes d geprefst. Alsdann wird das Ganze in die entsprechende
'Stellung auf dem Billardtisch gebracht und der Rahmen e darum bezw. darüber
gelegt. Dieser -besitzt einen Vorsprung e\ welcher der oberen Profilirung des Rahmenstückes
^ und der Leiste c entspricht, mit welchem derselbe beim Festziehen durch den
Bolzen f das Nachziehen des Tuches bewirkt, indem der Vorsprung e1 das Tuch g hinabdrückt.
In ähnlicher Weise wird das Strecken des Billardtuches g1 bewirkt. Letzteres wird ebenfalls
durch die Leiste _/ an dem Rahmen α befestigt
und theilweise gespannt, worauf dann das Nachspannen durch die halbrunde Leiste k,
entsprechend einer Aussparung im Rahmen a, beim Festschrauben des Rahmens e geschieht.
Sollte eine seitliche Adjustirung der Bande nicht erwünscht sein, so kann die Leiste k
auch aus einem Stück mit dem Rahmenstück d gemacht werden.
Die Bügel der einzelnen Taschen werden nun an dem Rahmen α derartig befestigt, dafs
dieselben durch den Rahmen e verdeckt werden und den Spieler nicht hindern, und dennoch
eine seitliche Verschiebung der Bande möglich bleibt.
Zu diesem Zweck ist der Bügel / der Tasche mit zwei seitlichen Armen P versehen, die
in zwei entsprechende Aussparungen des Rahmenstückes d, Fig. 3, greifen. Diese ersteren
sind so gehalten, dafs eine seitliche Verschiebung des Rahmenstückes d erfolgen kann.
Durch den Rahmen α wird nun ein Schraubbolzen m geführt, der in entsprechendes Gewinde des Bügels I1, Fig. 4 und 5, fafst und
dadurch die Befestigung des letzteren an α vermittelt.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, werden die Bügeltheile I1 durch den darüber gelegten Rahmen e
verdeckt.
Um die Köpfe der Schraubenbolzen b zu verdecken, werden in dem Rahmen α schwalbenschwanzförmige
Aussparungen über dem Kopf der Schraubenbolzen vorgesehen und in diese ein entsprechend geformtes Brettchen η geschoben,
welches auf seiner Oberfläche dem Schraubenkopf gegenüber eine Rosette trägt
(Fig. 2, 4 und 5). Natürlich mufs das Brettchen η früher aufgeschoben werden, als der
Rahmen e auf α befestigt ist.
Um die Bande des Billards für jeden Stofs der Kugel elastisch genug zu machen, werden
die Kanten der Einlagen c1 recht scharfkantig gehalten, unter Umständen auch noch zwischen
Einlage e1 und Leiste c Leder oder dergleichen
gebracht.
Es ist klar, dafs durch derartige Zusammensetzung des Billards es in der Hand des Besitzers
liegt, jede beliebige Veränderung mit Leichtigkeit auszuführen, das Spiel zu erschweren
durch Verengerung der Eingänge zu den Taschen oder dasselbe zu erleichtern etc.,
ja auch durch Abnahme der Theile ede das Billard in einen gewöhnlichen Efstisch zu verwandeln.
Durch das Vermeiden von Leim und Nägeln bei der Zusammensetzung wird jede Reparatur
erleichtert, ebenso wie das Schwinden des Holzes leicht bei derartigen Constructionen unschädlich
gemacht werden kann.
Claims (2)
1. Ein Billard, dessen verschiebbar angeordnete Bande aus einer Leiste c und den
beiden Einlagen c1 c1 bestehen, welche mit
dem Rahmenstück d durch das Tuch g verbunden sind und durch den Rahmen e
vermittelst Bolzen am Tischrahmen derart befestigt werden, dafs eine seitliche Verschiebung
möglich ist.
2. Bei dem unter 1. angegebenen Billard die Befestigung des Tuchs g bezw. des Billardtuchs
g1 durch Leisten h hl bezw. j und
das Nachspannen desselben beim Festziehen des Rahmens e durch den Vorsprung e1
bezw. den Rundstab k oder eine an dem Rahmenstück d befestigte Leiste, welche
das Tuch in eine entsprechende Profilirung pressen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49673C true DE49673C (de) |
Family
ID=324581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49673D Expired - Lifetime DE49673C (de) | Billard |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2668943A1 (fr) * | 1990-11-12 | 1992-05-15 | Toulet Sa Billards | Moyen permettant de tendre en largeur le drap couvrant la bande d'un billard. |
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- DE DENDAT49673D patent/DE49673C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2668943A1 (fr) * | 1990-11-12 | 1992-05-15 | Toulet Sa Billards | Moyen permettant de tendre en largeur le drap couvrant la bande d'un billard. |
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