DE495141C - Antrieb fuer den Ausleger von Radialbohrmaschinen - Google Patents

Antrieb fuer den Ausleger von Radialbohrmaschinen

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DE495141C
DE495141C DER73029D DER0073029D DE495141C DE 495141 C DE495141 C DE 495141C DE R73029 D DER73029 D DE R73029D DE R0073029 D DER0073029 D DE R0073029D DE 495141 C DE495141 C DE 495141C
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Germany
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boom
motor
drive
drilling machines
radial drilling
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Expired
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DER73029D
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RABOMA MASCHF
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RABOMA MASCHF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/30Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members controlled in conjunction with the feed mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb des Auslegers an Radialbohrmaschinen mittels zweier Motoren, von denen der eine zum Heben und Senken und der andere zum Feststellen und Lösen des Auslegerschlittens dient. Beide Motoren werden mittels eines gemeinsamen Schalters derart hintereinander ein- und ausgeschaltet, daß beim Einschalten des Hubmotors auf Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Auslegers zunächst der Feststellmotor in Bewegung gesetzt wird, so daß der Hubmotor erst dann selbsttätig in Bewegung kommt, nachdem der Ausleger in seiner Führung an dem Maschinenständer, der Maschinensäule o. dgl. gelöst ist, während bei Ausschaltung des Hubmotors der Feststellmotor ohne besondere Handschaltbetätigung den Ausleger wieder festspannt.
Die Verwendung mehrerer Motoren an
ao Radialbohrmaschinen zur Leistung verschiedener Arbeiten ist bekannt; ebenso bekannt ist die gegenseitige Verriegelung der Antriebe an verschiedenen Arbeitsstellen durch Gestänge. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber darum, die Bewegungen zweier Motoren in bestimmter Reihenfolge von einem gemeinsamen Schalter aus zu beeinflussen. Infolgedessen wird beim Einschalten des einen Motors auf Vorwärts- oder Rückwärtslauf erst der andere Motor auf Vorwärtslauf in Bewegung gesetzt und wieder angehalten, bevor der erste Motor sich auf Rückwärts- oder Vorwärtsgang in Bewegung setzt, während beim Ausschalten des ersten Motors der andere selbsttätig auf Rückwärtsgang ein- und wieder ausgeschaltet wird.
Die Erfindung bezweckt, die Aufeinanderfolge der gewöhnlich getrennt schaltbaren Motoren sicherzustellen und sie in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen, so daß, um Zerstörung der Motoren oder der Maschine zu vermeiden, die Aufundabbewegung des Auslegers nicht vor Lösung des Auslegers geschaltet werden kann, gleichzeitig aber auch nach erfolgter Aufundabbewegung nicht mit losem Ausleger gebohrt werden kann, sondern unmittelbar anschließend an die Aufundabbewegung zwangläufig die Auslegerführung festgestellt wird, um beim Bohren durch Aufhebung der Führungsluft unnütze Nachgiebigkeit zu vermeiden. Der Bedienende kann also weder irrtümlich falsch schalten, noch kann er etwas vergessen. Es wird ferner Zeit gespart, indem die Schaltvorgänge dicht hintereinandergereiht werden; der Arheiter braucht seinen Platz am Support nicht zu verlassen, und die Bedienung der Maschine wird durch Verringerung der Schaltorgane vereinfacht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, α ist der Sockel der Innensäule, die in das Drehmautelrohr b hineingreift, c ist die Auslegerschelle, die sich unter Vermittlung der Aufzugsspindel d an dem Drehmantelrohr b auf und ab bewegt, e ist der Motor, der den Ausleger unter Vermittlung eines Rädergetriebes f und der Gewindespindel d auf und ab
bewegt. Die Auslegerschelle c ist hinten geschlitzt und wird durch die Gewindespindeln g und h zusammengezogen oder geöffnet, SO daß sie wechselweise mit dem Drehmantelrohr fest verklammert oder verschiebbar geöffnet ist. i und k sind Schnecken, welche Schneckenradsegmente auf den Gewindespindeln g und h zwecks Verklammerung in Umdrehung versetzen, m ist eine Schneckenradwelle, die
to durch den Motor η über ein Rädergetriebe ο antreibt. Die gemeinsame Schaltung der Motoren η und e erfolgt nun derartig, daß, sobald die Einschaltung des Motors e vorgenommen wird, vorab der Motor η in Bewegung gesetzt wird, der durch Umdrehung in der einen Richtung die Ausleger schelle c löst; erst dann setzt sich der Motor e in Bewegung, und sobald ausgeschaltet wird, steht zunächst der Motor e still und selbsttätig schaltet sich hinterher der Motor η ein, der wiederum die Verklammerung der Auslegerschelle c veranlaßt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Antrieb für den Ausleger von Radial- as bohrmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier Motoren (n, e), von denen der eine zum Heben und Senken, der andere zum Feststellen und Lösen des Auslegerschlittens (c) dient und die durch 3» einen gemeinsamen Anlasser derart miteinander verbunden sind, daß beim Einschalten des Rück- oder Vorwärtsganges des Hubmotors zunächst der Feststellmotor den Schlitten löst und erst danach der Hubmotor sich in Bewegung setzt, während nach Ausschaltung des Hubmotors der Feststellmotor den Ausleger ohne besondere Handeinschaltung selbsttätig wieder feststellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER73029D 1927-12-09 1927-12-09 Antrieb fuer den Ausleger von Radialbohrmaschinen Expired DE495141C (de)

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