DE450219C - Verfahren zum Beseitigen von Rissen oder Lunkern aus Stahlgussbloecken - Google Patents

Verfahren zum Beseitigen von Rissen oder Lunkern aus Stahlgussbloecken

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DE450219C
DE450219C DEM92463D DEM0092463D DE450219C DE 450219 C DE450219 C DE 450219C DE M92463 D DEM92463 D DE M92463D DE M0092463 D DEM0092463 D DE M0092463D DE 450219 C DE450219 C DE 450219C
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DE
Germany
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cavities
cast steel
milling
steel blocks
cracks
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Expired
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DEM92463D
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Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
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Froriep Maschf GmbH
Maschinenfabrik Froriep GmbH
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/14Scrubbing or peeling ingots or similar workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Beseitigen von Rissen oder Lunkern aus Stahlgußblöcken durch Abdrehen des Blockmantels und hierauf erfolgende weitere Bearbeitung der schadhaften Stellen mittels eines Fräsers und besteht darin, daß der Fräser an den schadhaften Stellen bei stillstehendem Werkstück entlanggeführt wird, wobei das Werkstück entsprechend der Ausdehnung
ίο dieser Stellen absatzweise gedreht wird.
Dadurch wird gegenüber den bekannten Verfahren der Vorteil erreicht, daß zum Nacharbeiten der Blöcke nur die Zeit aufgewendet wird, die zum tatsäcHichien Ausarbeiten der Lunkerstellen, Rißbildungen usw. notwendig ist, wodurch größere "Zeitverluste durch Leerlauf der Maschine vermieden und die Gestehungskosten wesentlich vermindert werden. Auf der Zeichnung ist eine Maschine zur Ausübung des neuen Verfahrens in Abb. ι im Aufriß und in Abb. 2 im Grundriß schematisch dargestellt. Abb. 3 zeigt in größerem Maßstabe einen senkrechten Querschnitt durch das Maschinenbett.
ι ist das Bett der Maschine, 2 der Spindelstock, 3 der Reitstock, 4 der Antriebmoto'r und 5 der Support, der seinen Vorschub in bekannter Weise durch die Leitspindel 6 erhält. Das Arbeitsstück ist mit 26 bezeichnet. Der Support ist als Doppelsupport ausgebildet. Der vordere Obersupport 7 trägt außer zwei Werkzeughalteklauen eine Frässpindel 9. Natürlich kann der hintere Obersupport 8 auch fortfallen, oder es kann ein Obersupport zum Drehen, der andere nur zum Fräsen eingerichtet werden. Der Antrieb der Frässpindel 9 erfolgt von einem besonderen Motor 10 aus·, der über eine Schaf twelle 11, Kegelräderpaar 12,13, Stirnräder r4, 15, 16, Querwelle 17 und die Stirnräder 18, 19, 20 auf die Frässpindel treibt. Die Frässpindel ist während des Drehens zurückgezogen und wird, wenn man von der Dreharbeit zur Fräsarbeit übergehen will, durch Umlegen eines Hebels 21 in Arbeitsstellung gebracht. Beim Fräsen steht das Werkstück still. Zum Ausfräsen von Rissen, die parallel oder annähernd parallel zur Blockachse liegen, erhält der Support Längsvorschub, der in bekannter Weise vom Fräsantriebmotor 10 abgeleitet wird. Der Hebel 22 dient zum'Umschalten des Drehvorschubes oder des Fräs- - Vorschubes auf die Leitspindel. Sind Risse auszufräsen, die auf dem Umfang des Arbeits-Stückes 26 liegen, so wird dieses mit Hilfe einer Ratsche 23 absatzweise von Hand gedreht. Bei schrägliegenden Rissen geht man der Linie des Risses mit dem Fräser nach durch gleichzeitige Längsverstellung des Supportes auf dem Bett und Drehung des Arbeitsstückes von Hand. Der Fräsmotor 10 kann auch zur SchneHverstellung des Supportes verwendet werden. Diese Eilbewegung wird eingeleitet durch Umlegen eines Hebels· 24 am Support. Der Hebel 24 steuert mit Hilfe einer Längswelle 25 ein nicht dargestelltes Wendegetriebe, das in bekannter Art vom Motor 10 aus angetrieben wird und' auf die vorhandenen Vorschubgetriebe weitertreibt. Der besondere Antriebmotor 10 für die Frässpindel kann auch fortfallen; der Frässpindelantrieb wird dann vom Hauptantriebmotor 4 abgeleitet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Beseitigen von Rissen oder Lunkern aus Stahlgußblöcken durch Abdrehen des Blockmantels und hierauf erfolgende weitere Bearbeitung der schadhaften Stellen mittels eines Fräsers, dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser an den schadhaften Stellen bei stillstehendem Werkstück entlanggeführt wird, wobei das Werkstück entsprechend der Ausdehnung dieser Stellen absatzweise gedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM92463D Verfahren zum Beseitigen von Rissen oder Lunkern aus Stahlgussbloecken Expired DE450219C (de)

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