DE49428C - Mahlwerk mit gegeneinander reibenden hin- und herbewegten Mahlkörpern - Google Patents

Mahlwerk mit gegeneinander reibenden hin- und herbewegten Mahlkörpern

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DE49428C
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Germany
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grinding
grinding bodies
grinder
bodies
working
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49428D
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English (en)
Original Assignee
R. V. SCHMITZ, in Firma VON SCHMITZ & CO. in Bremen
Publication of DE49428C publication Critical patent/DE49428C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nachstehend beschriebene Neuerung betrifft eine Mahlvorrichtung für Getreide, Cement, Holz, Gyps, Steine u. s. w., welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs zwei mit Riffelungen und Zacken versehene mahlende Arbeitskörper sich auf einander und gegen einander bewegen, hierbei das zu zerkleinernde Mahlgut zerdrücken, und dafs diese Arbeitskörper gleichzeitig bei der Bewegung sich in ihrem oberen Ende zeitweise öffnen, um das Mahlgut aufzunehmen (zu schlucken).
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Mühle nach der Schnittlinie A-B, Fig. 3; Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach C-D, Fig. 4, der Mühle.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie E-F, Fig. i.
Fig. 4 zeigt einen anderen Schnitt nach der Linie G-H, Fig. 2.
Fig. 5 und 6 zeigen die die eigentliche Zerreibung des Gutes bewirkenden Mahlkörper im Aufrifs und Schnitt J- K.
Fig. 7 zeigt einen Grundrifs der Kurbelwelle zum Antrieb der Arbeitskörper und des Rüttelsiebes sammt seinem Antrieb zur Sichtung des Mahlgutes.
Fig. 8 und 9 zeigen die Mahlkörper in ihren zwei hervorragenden Stellungen, und zwar zeigt:
Fig. 8 die Mahlkörper geöffnet zum Schlucken,
Fig. 9 geschlossen und auf einander reibend.
In dem Gestell α ist in einem unteren Querriegel b die Kurbelwelle c gelagert, welche bei d kurbelartig abgekröpft ist und zum Antrieb der Arbeitskörper fg dient. Dieselben hängen an ihren beiden Seiten an Armen h, welche mit ihren Zapfen i in der Mitte drehbar an dem Gestell α aufgehängt sind und mit ihrem Endzapfen k die Arbeitskörper drehbar halten. Einer der Arbeitskörper auf den Zeichnungen, der mit/ bezeichnete, umgreift an allen Seiten die Kurbel d der Kurbelwelle c.
Durch die Verbindung der beiden Arbeitskörper mit einander durch die Arme h wird dem anderen Arbeitskörper g eine Bewegung ertheilt, welche derjenigen des Arbeitskörpers f entgegengesetzt ist. An seinem unteren Ende ist der Arbeitskörper g derart geführt, dafs er sich auf der Kurbelwelle c frei bewegen kann, jedoch wird er durch ein Widerlager Z, welches mit dem Arbeitskörper f verbunden ist, parallel zu demselben geführt. Durch die eigenartige Verbindung der Arbeitskörper mit einander durch die Triebarme h und durch die Bewegung des einen Mahlkörpers f von der, Kurbel d der Welle c aus wird erreicht, dafs bei Stellung der Kurbelwelle c in der oberen und unteren Todtpunktlage die Arbeitskörper am meisten einander genähert sind (s. Fig. 9), während bei waagrechter Stellung der Kurbel d die Arbeitskörper f g an ihrem oberen Ende zwischen sich einen kleinen Spielraum lassen, welcher als sogen. Schluck das Einfallen und Einführen des Mahlgutes zwischen die Arbeitskörper gestattet, unten dagegen an einander liegen und so das Durchfallen des noch nicht gemahlenen Gutes verhindern. Bei einer vollen Drehung der Kurbelwelle c findet auf solche Weise zweimal ein Aufnehmen neuen Mahl-
gutes und zweimal ein Zerreiben des Mahlgutes statt.
Die Arbeitskörper f g besitzen Mahlkörper η, welche auf ihren einander gegenüberliegenden Seiten mit senkrechten kantigen Riffelungen versehen sind, Fig. 5 und 6.
Die Mahlflä'chen sind aufserdem mit schrägen Schärfungen ρ versehen, welche zur besseren Zerkleinerung des Mahlgutes dienen. Um ein Herausfallen des Mahlgutes an den Seiten q der Mahlflächen η zu verhüten, sind die Schärfungen daselbst schräg von aufsen nach innen zu abfallend angeordnet.
Zur genaueren Einstellung der Arbeitskörper gegen einander ist der Rahmen r des einen Mahlkörpers / mit einer Stellschraube s ausgerüstet, welche bei t t mit Keilflächen versehen ist, die sich gegen entsprechende schräge Flächen u des Rahmens r legen.
Durch Anziehen der Stellschraube s wird der Mahlkörper η gegen den anderen vorgeprefst und dadurch der Zwischenraum zwischen den Mahlkörpern verringert.
Statt der Querversteifung / an dem Mahlkörper f zum Führen des Mahlkörpers g parallel zu dem Arbeitskörper f kann auch der Mahlkörper g an seinem unteren Ende mit einem Schlitzlager versehen sein, welches auf der Kurbelwelle c verschiebbar ist.
Die Mahlvorrichtung trägt den Einschütttrichter w mit Stellschieber w1 und Speisewalze Ti'2, welch letztere durch Scheiben jp2· wl und Riemen oder Schnur von der Kurbelwelle c aus angetrieben wird.
Unterhalb der Mahlkörper ist ein Rüttelsieb χ angeordnet, welches durch Rütteldaumen x1 auf der Kurbelwelle c in Gang gesetzt wird und das gemahlene Gut nach Korngröfse sichtet. Um ein Verletzen der Mahlkörper bei zwischen die Mahlflächen gefallenen harten Gegenständen, z. B. Nägeln, zu verhindern, ist der nicht mit Stellschraube s versehene Arbeitskörper g nachgiebig gelagert.
Zu diesem Zwecke sind zwischen den Rahmen y des Arbeitskörpers und dem eigentlichen Mahlkörper Federn \ aus Stahl oder Gummi eingelegt.
Statt der einen Kurbelwelle können auch zwei, für jeden Arbeitskörper eine, angewendet werden, deren Kurbeln dann parallel zu einander liegen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Eine Mahlvorrichtung mit gegen einander reibenden, hin- und hergehenden Mahlkörpern, bei welcher die Mahlkörper an der einen Schluckseite drehbar mit gleicharmigen Balancierhebeln k verbunden sind, so dafs sie bei ihrer Hin- und Herbewegung etwas auseinanderklappen und dadurch Getreide einschlucken.
2. An der unter 1. gekennzeichneten Mahlvorrichtung die stellbaren Lagerungen des einen Mahlkörpers η mittelst der mit Keilen 11 versehenen Stellschrauben s und die elastischen Lagerungen des anderen Mahlkörpers mittelst Federn oder federnder Vorrichtung ^ zur Verhinderung der Beschädigung der Mahlflächen beim Zwischenfallen sehr harter Körper.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49428D Mahlwerk mit gegeneinander reibenden hin- und herbewegten Mahlkörpern Expired - Lifetime DE49428C (de)

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