DE378024C - Muehle, bestehend aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche, deren eine Quetschwalze auf der Laeufersteinwelle sitzt - Google Patents

Muehle, bestehend aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche, deren eine Quetschwalze auf der Laeufersteinwelle sitzt

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DE378024C
DE378024C DEW60436D DEW0060436D DE378024C DE 378024 C DE378024 C DE 378024C DE W60436 D DEW60436 D DE W60436D DE W0060436 D DEW0060436 D DE W0060436D DE 378024 C DE378024 C DE 378024C
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mill
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WIPAL WERK GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/18Disc mills specially adapted for grain
    • B02C7/182Disc mills specially adapted for grain with horizontal axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM2.JULI1923
R E ICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 b GRUPPE (W 60436 Illjsob)
Wipal-Werk G. m. b. H. in Buttstädt
Mühle, bestehend aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche, deren eine Quetschwalze auf der Läufersteinwelle sitzt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1922 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Mühle, die aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche besteht, deren eine Quetschwalze auf der Läufersteinwelle sitzt.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalze in ihrer durch eine Ringführung bestimmten Lage mittels Feder und Xut auf der Schrotgangwelle angeordnet ist, so daß sie in ihrer Stellung zur anderen Quetschwalze unbeeinflußt bleibt, wenn die Welle mit dem Läufer
des Schrotganges verschoben wird, weil der Schrotgang verstellt wird oder dessen Läufer zurückweicht.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Steinschrotmühle und die eine Quetschwalze. Abb. 2 zeigt einen Querschnitt durch die Quetschwalze nach A-B.
ίο Die Antriebswelle i, in dem Ausführungsbeispiel mit Riemenantrieb 2 vorgesehen, ist in einem geeigneten Holzgestell 3 auf Lagern 4 gelagert und trägt den mittels Mühlhaue 5 befestigten Läuferstein 6 der Steinschrotmühle. Letztere besitzt den festen Stein 7, dessen öffnung 8 dem Einlauf 9 zugekehrt ist. Außerhalb der Steinschrotmühle sitzt auf der Welle 1 die Quetschwalze 10 unterhalb ihres Einlauftrichters 11 und oberhalb ihres Auslaufes 12. Diese Quetschwalze ist mit Xut und Feder 13 auf der Welle aufgesetzt. Sie trägt einen Muffenring 14, in welchen die Ringführung 15 eingreift, so daß die Welle 1 in der Längsrichtung verstellt werden kann, was nötig ist, weil der Schrotgang verstellt werden muß oder dessen Läufer zurückweicht, ohne daß dadurch die Quetschwalze 10 ihre Lage zu dem Einlauf 11 oder Auslauf 12 irgendwie ändert. Mit der Quetschwalze 10 zusammen wirkt die große Quetschwalze ifi, die in einem Federbügel 17 gelagert ist, welcher um ein Scharnier 18 drehbar ist und unter der Wirkung einer starken Druckfeder 19 steht, die zwischen dem Winkel 20 und dem unteren Ende 21 des Bügels 17 eingespannt ist, und deren Spannung durch die Schraubvorrichtung zz, 23 innerhalb gewisser Grenzen geregelt werden kann.
Sowohl die Steinschrotmühle als auch die Haferquetsche haben einen gemeinschaftlichen Einlauf kasten 24, der durch eine Schüttelrinne 25 abschließbar ist. Diese Schüttelrinne 25 kann in Schüttelbewegung versetzt werden durch eine schräge Scheibe 26, die auf der Antriebswelle ι sitzt und gegen die Rolle 27 eines unter Federdruck 28 stehenden, bei 29 an dem Gestell gelagerten Doppelhebels 30 wirkt, der an seinem oberen Ende 31 in passender Weise mit der Schüttelrinne verbunden ist. ^Z ist eine Handeinstellung mit über dem Teilkreis 33 einstellbarem Handgriff 34 für die Schüttelrinne 25. Die Schüttelrinne 25 hat nach der Quetschwalze hin eine nach unten geneigte Ablaufgosse | 35, die durch einen Schieber 3h abgeschlossen werden kann. Die Ablaufgosse liegt zwischen den beiden oberen Enden des Doppelhebels 30, so daß die Wirkung des Doppelhebels in keiner Weise gestört wird.
Beim Schroten oder Mahlen wird nun die Handeinstellvorrichtung gelöst und der Schüttelkasten nach der punktierten Lage (Abb. 1) gesenkt, so daß das Getreide nach dem Einlauf 9 in die Steinschrotmühle 6, 7 übergeführt wird, von wo aus es in üblicher Weise abgeführt ist. Soll aber Hafer gequetscht werden, so wird der Handstellhebel 34 so weit angezogen, daß der Auslauf des Schüttelkastens nach dem Einlauf 9 der Steinschrotmühle vollständig abgeschlossen ist. In beiden Fällen wird der Handstellhebel 34 mittels der Stellschraube ^y festgestellt.
Wird im letzteren Falle nun in geeignetem Maße der Schieber36 geöffnet, so wird der Hafer usw. über die Einlaufgosse 35 nach dem Auslauftrichter 11 und von dort in die Quetschwalze übergeführt. Beim Quetschen wirkt die Masse des auf der Antriebswelle sitzenden Läufersteines 6 der Steinschrotmühle als Schwungmasse. Zwischen den Walzen io und ib wird der Hafer usw. gequetscht. Der Auslauf von den Quetschwalzen kann beliebig nach beiden Seiten oder nach vorn gerichtet sein, vorteilhaft entgegen dem Auslauf 39 der Steinschrotmühle.
Der Einlauftrichter 24 wird von geeigneten Füßen 40 getragen.
Kleine weiche Widerstände, welche zwischen die Quetschwalzen 10 und 10 gelangen, werden zwischen diesen zerdrückt oder durch Nachgeben der Druckfeder 19 durchgelassen.
Bei größeren härteren Gegenständen, wie go Nägeln, Schrauben u. dgl., ist dagegen die Feder 19 zu stark, um nachgeben zu können, vielmehr bleibt dann das Ouetschwalzwerk 10, 16 stehen. Ist die Mühle für Riemenantrieb eingerichtet, wie Abb. 1 es zeigt, so wird in diesem Falle der auf der Riemenscheibe 2 schleifende Riemen von selbst abgeworfen, bei elektrischem Antrieb schlägt in bekannter Weise die Sicherung durch, wodurch vermieden wird, daß die Maschine über ihre Kraftleistung beansprucht wird und in ihren inneren Teilen verletzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Mühle, bestehend aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche, deren eine Quetschwalze auf der Läufersteinwelle sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalze in ihrer durch eine Ringführung (14,15) bestimmten Lage mittels Feder und Nut (13) auf der Schrotgangwelle angeordnet ist, so daß sie in ihrer Stellung zur anderen Quetschwalze unbeeinflußt bleibt, wenn die Welle mit dem Läufer des Schrotganges verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW60436D 1922-02-10 1922-02-10 Muehle, bestehend aus einem Schrotgang mit senkrechten Steinen und einer Quetsche, deren eine Quetschwalze auf der Laeufersteinwelle sitzt Expired DE378024C (de)

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DE378024C true DE378024C (de) 1923-07-02

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