DE693799C - Entschieferungssieb - Google Patents

Entschieferungssieb

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DE693799C
DE693799C DE1937G0096364 DEG0096364D DE693799C DE 693799 C DE693799 C DE 693799C DE 1937G0096364 DE1937G0096364 DE 1937G0096364 DE G0096364 D DEG0096364 D DE G0096364D DE 693799 C DE693799 C DE 693799C
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DE
Germany
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grate
sieve
bars
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flap
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Expired
Application number
DE1937G0096364
Other languages
English (en)
Inventor
August Diedrichs
Ewald Sonnenschein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEWERKSCHAFT VER KLOSTERBUSCH
Original Assignee
GEWERKSCHAFT VER KLOSTERBUSCH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/003Separation of articles by differences in their geometrical form or by difference in their physical properties, e.g. elasticity, compressibility, hardness

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Entschieferungssieb Die Erfindung betrifft ein Schwingsieb zum Abscheiden flacher, langgestreckter Bestandteile aus würfeligem Gut, das insbesor!-dere zur Verwendung als Entschieferungss.ieb zum Abscheiden von Schiefer aus. Nußkohle geeignet ist. Solche Schwingsiebe mit in der Förderrichtung liegenden und sich in dieser Richtung verjüngenden stabförrnigen Siebelementen, welche zwischen sich das Durchfallen der schieferigen Bestandteile ermöglichende Spalten frei lassen, sind an sich bekannt.
  • Die Erfindung bezweckt, die bekannten Siebvorrichtungen dieser Art insbesondere hinsichtlich ihres Wirkungsgrades zu. verbessern.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe einer praktisch vollkommenen; Abscheidung der schieferigen Bestandteile von der Nußkohle zudem in hinsichtlich des Brennungsgrades beliebig regelbarer Weise dadurch, daß die Siebfläche durch stabförmige, sich verjüngende Elemente gebildet wird, welche in zwei Reihen übereinander, gegeneinander versetzt angeordnet sind, so daß je drei solcher Elemente eine sich in der Förderrichtung erweiternde Rinne von im wesentlichen dreieckigem Querschnitt einschließen.
  • Durch die beschriebene Ausbildung der Siebelemente ergeben sich in der Förderrichtung sich bis zum Ende der Rostfläche allmählich erweiternde Zwischenräume zwischen ihnen, deren, Breite zu Anfang sehr gering ist, aber auch an ihrem Ende immer noch wesentlich kleiner, vorzugsweise höchstens halb so groß ist als die kleinste Kantenlänge der zu behandelnden N,ußkohlensorte o. dgl.
  • Unterhalb des so gebildeten Rostes von durch das zulässige Verjüngungsmaß begrenzter Länge ist, entgegen der Gutsförderrichtung geneigt, eine in ihrer Neigung verstellbare Klappe angeordnet. Diese dient dem doppelten Zwecke, einerseits die flachen Schiefer, welche am Ende des Rostes noch nicht völlig durch die Zwischenräume hindurchgerutscht sind, durch Anstoßen an sie von unten etwas anzuheben und in der so veränderten Lage zum Durchfallen durch den Rost zu zwingen, andererseits die Menge an ausgetragenen Schiefern zu regeln und damit die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung den Erfordernissen der Lieferungsbedingungen anpassen zu können. In steiler Stellung der Klappe wird ein großer und in flacher Stellung ein niedriger Prozentsatz von Schiefern ausgetragen. Mit den Schiefern fällt in bekannter Weise auch das Unterkorn durch die Schlitze, welches dann durch ein der neuen Vorrichtung nachgeschaltetes bzw. unterhalb derselben angeordnetes einfaches Sieb entfernt werden kann. Die ganze Vorrichtung wird in der gleichen Weise angetrieben wie die Kurbelrätter bzw. Schwingsiebe bekannter Bauart, so daß der Gutstransport teils rutschend, teils wurfartig erfolgt.
  • Die Länge der eigentlichen Rostzone ist gegeben durch das Verjüngungsverhältnis der den Rost bildenden konischen Elemente, welches für jeden bestimmten Zweck, d. h. jede Korngröße genau auszuproben ist. Als vorteilhaft hat sich bei der Absiebung von Nußkohle von 36 bis 6o mm Korngröße (Nuß II) eine wirksame Länge der Rostelemente von etwa 17,5 cm bei einem Anfangsdurchmesser von 25 mm und einem Enddurchmesser von 8 mm erwiesen, d. h. eine sich durch dieses Verhältnis der Anfang- und Enddurchmesser der vorzugsweise runden Querschnitt besitzenden Rostelemente ergebende Verjüngung von 3 : i. Der seitliche Abstand der Siebelemente ist so zu wählen, daß er beim Ausführungsbeispiel am Ende des Rostes bzw. Rostabschnitts etwa 15 mm beträgt, d. h. etwas weniger als die Hälfte der geringsten Kantenlänge der behandelten Nußsorte.
  • Für, den Fall, daß ein einziges solches Rost für eine einwandfreie Trennung nicht genügt oder die Leistung erhöht werden,soll, ferner auch, um dadurch, daß das Gut in eine andere Lage gebracht wird, eine nochmalige wirkungsvolle Siebeinwirkung zu ermöglichen, werden zweckmäßig in bekannter Weise mehrere solcher Roste hintereinandergeschaltet. Dies kann unmittelbar aneinander anschließend in vorzugsweise treppenförmiger Anordnung erfolgen; die Rostabschnitte oder auch Gruppen von treppenförmig angeordneten Rostabschnitten können aber auch durch ein flaches Stück voneinander getrennt werden, welches, wie bekannt, als volles Blech oder auch als Sieb ausgebildet sein kann, um auf diesem das Gut gewissermaßen zu beruhigen, bevor es der erneuten Siebeinwirkung ausgesetzt wird.
  • Die Oberkante der Siebelemente wird zweckmäßig, wie üblich, zur Verbesserung der Siebwirkung in etwas in der Gutsförderrichtung ansteigender Lage angeordnet. Bei Hintereinanderschaltung mehrerer Roste sind die Stäbe der folgenden vorzugsweise gegenüber denen der vorhergehenden versetzt.
  • In den Abbildungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Siebvorrichtung dargestellt, und zwar sind bei dem Ausführungsbeispiel, in welchem nur die für die Erfindung wesentlichen Teile veranschaulicht sind, während unwesentliche Teile, wie der Antrieb, die Beschickungs- und Austragsvorrichtung, nicht dargestellt bzw. nur angedeutet sind, zwei Gruppen von Rosten der beschriebenen Art hintereinandergeschaltet und durch eine volle, glatte Zwischenzone voneinander getrennt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch -die Siebfläche, Abb. z eine Aufsicht auf einen der Roste und Abh. 3 eine seitliche Aufsicht auf die Siebfläche, entgegengesetzt zur Gutstransportrichtung gesehen. -In den Abbildungen ist mit a, der Rahmen des neuen Schwingsiebes bezeichnet, an dessen rückwärtiger Querwandung b bzw. einer Querleiste c die beiden Gruppen von in der oben beschriebenen Weise, in zwei Reihen übereinander, gegeneinander versetzt angeordneten, .sich in der Gutsförderrichtung in dem gegebenen Verhältnis verjüngenden Rostelementen d angeordnet sind, deren Länge etwa das Achtfache ihres Anfangsdurchmessers beträgt und deren Abstände voneinander am Anfang etwa so groß sind wie ihre Enddurchmesser.
  • Zwischen den beiden Gruppen von Rostelementen befindet sich die glatte, durch ein Blech o. dgl. gebildete Zwischenfläche e. f sind die unterhalb der Roste angeordneten Regelklappen, die in geeigneter Weise, beispielsweise mittels des Schlitzes g, in der Seitenwand des Rahmens und der Schraube lt ver-und feststellbar sind.
  • Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung bedarf nach den vorstehenden Ausführungen nur noch einer kurzen Erläuterung.
  • Von dem auf den Rost durch eine geeignete Aufgabevorrichtung aufgegebenen Gut fallen bei seiner Vorwärtsbewegung unter dem Einfluß der Schüttelbewegung die flachen Schieferteilchen durch die Spalten der Roststäbe und suchen sich, je nach ihrer Dicke, den Weg am Anfang oder Ende der Roststäbe, während das würfelige Gut weitergefördert wird. Schieferstückchen, die am Ende des Rostes noch nicht bzw. erst teilweise hindurchgefallen sind, stoßen hier gegen die unter dem. Rost angebrachte Klappe, und *erden hierdurch und infolge der gleichzeitigen Einwirkung der Schüttelbewegung angehoben und gelangen in eine andere Lage in bezug auf die Schlitze zwischen den Stäben, die ihr Durchfallen durch das Sieb ermöglichen.
  • Irgendein Festsetzen der Schieferstückchen zwischen den Roststäben, wie dies ein großer Nachteil der bekannten Schieferaustragsroste anderer Bauarten ist, kann wegen der runden und konischen Ausbildung der Roststäbe und der sich ständig erweiternden Zwischenräume nicht erfolgen.
  • Das. Gegeneinanderversetzen der in zwei Reihen übereinander angeordneten Roststäbe ergibt ferner eine ganz erhebliche Vergrößerung der spezifischen Siebfläche gegenüber der eines ebenen Siebbleches und damit eine Vergrößerung der Leistung bzw. die Möglichkeit einer Verkleinerung (Verschmälerung) des ganzen Rostes. Mit den Schiefern wird auch das Unterkorn und der Nußabrieb ausgetragen, der anschließend durch ein gewöhnliches Flachsieb einfachster Bauart von den Schiefern getrennt werden kann. Der ganze Siebvorgang, insbesondere die Abscheidung- des Unterkorns, kann in bekannter Weise durch Brausen noch unterstützt werden.
  • Wird so viel Siebgut aufgegeben, daß zwei hintereinandergeschaltete Rostflächen nicht ausreichen, um den Schiefer auszutragen, so können beliebig viele Rostzonen hintereinandergeschaltet werden. Mittels der Regelkappen kann, wie oben schon gesagt, jeder gewünschte Austragsprozentsatz an Schiefer eingestellt werden. Bei ganz geschlossener Klappe (horizontaler Stellung derselben) findet überhaupt kein Schieferaustrag statt. Die schon zwischen den Stäben auf die Klappe gefallenen Schieferstückchen wandern dann infolge der Schüttelbewegung mit dem anderen Korn weiter. Bei teilweise geöffneter Klappe fällt ein Teil der Schiefer frei durch die Stäbe, der andere Teil wird mit dem Siebgut über die Rostzone weitergetragen. Bei ganz geöffneter Klappe wird selbstverständlich das größtmögliche Ausbringen an Schiefer. erzielt. .
  • Die neue Rostanordnung kann 'in jede schwingende Siebfläche eingebaut werden. In bezug auf die Länge der Rostfläche ist sie, _ wie oben bemerkt, beschränkt, nicht dagegen in bezug auf die Breite.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entschieferungssieb mit sich in dc-r Förderrichtung verjüngenden Siebelementen, dadurch gekennzeichnet; daß die Siebelemente, als konisch zulaufende Rundstäbe ausgebildet, in -zwei Reihen übereinander, gegeneinander versetzt angeordnet sind, so daß je drei solcher Elemente eine sich in der Förderrichtung erweiternde Rinne von im wesentlichen dreieckigem Querschnitt einschließen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspri,ch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante der Stäbe in der Gutsförderrichtung etwas ansteigt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der. lichte Abstand der Stäbe voneinander am Ende des durch sie gebildeten Rostes-höchstens so groß ist wie die halbe geringste Kantenlänge des würfligen Siebgutanteils. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verjüngungsverhältnis der Stäbe etwa 3 : i beträgt und ihre Länge etwa dem Siebenbis Achtfachen ihres Anfangsdurchmessers entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß, unmittelbar unterhalb des Rostendes befestigt, eine entgegen der Gutsförderrichtung :geneigte verstellbare Klappe aasgelenkt ist, welche so gelagert ist, daß durch die Stab= zwischenräume nur teilweise hindurchgerutschte flache Stücke mit ihrer Unterkante an die Klappe anstoßen, hierdurch angehoben, in eine and-ere*Lage gebracht werden und in dieser durch die Rostzwischenräume hindurchfallen.
DE1937G0096364 1937-10-02 1937-10-02 Entschieferungssieb Expired DE693799C (de)

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