DE494077C - Sperrvorrichtung fuer Spielfahrzeuge zum selbsttaetigen Sperren des Laufwerkes beim Abheben des Fahrzeuges von seiner Unterlage - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer Spielfahrzeuge zum selbsttaetigen Sperren des Laufwerkes beim Abheben des Fahrzeuges von seiner Unterlage

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DE494077C
DE494077C DEB137680D DEB0137680D DE494077C DE 494077 C DE494077 C DE 494077C DE B137680 D DEB137680 D DE B137680D DE B0137680 D DEB0137680 D DE B0137680D DE 494077 C DE494077 C DE 494077C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/06Other elements therefor

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  • Toys (AREA)

Description

  • Sperrvorrichtung für Spielfahrzeuge zum selbsttätigen Sperren des Laufwerkes beim Abheben des Fahrzeuges von seiner Unterlage Es sind Sperrvorrichtungen für Spielfahrzeuge zum selbsttätigen Sperren des Laufwerkes bekannt, bei denen eine auf der Triebachse sitzende kurze Schraubenfeder in oder außer Eingriff mit einem Anschlag des Fahrzeuggestells kommt, sobald das Spielfahrzeug von seiner Unterlage abgehoben wird. Die durch das Abheben des Fahrzeuges herbeigeführte plötzliche Sperrung durch diese Schraubenfeder beeinflußt jedoch das Laufwerk und insbesondere die Zahneingriffe ungünstig, da die ganze Schwungkraft der sich drehenden Massen auf einmal vernichtet werden muß. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung dadurch vermieden, daß die um die Triebachse gewickelte Schraubenfeder entweder als Torsionsfeder oder als Reibungsfeder ausgebildet ist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. i eine Längsansicht des Laufwerkgehäuses in seiner Sperrstellung und die Abb.2 eine Längsansicht in seiner Betriebsstellung, während die Abb.3 eine Stirnansicht eines Teils des Spielfahrzeuges darstellt. Die Abb..I zeigt eine weitere Ausführungsform der Sperrvorrichtung.
  • Das Laufwerk bildet mit seinem Gehäuse i ein stabiles Ganzes, das mittels eines Lappens 2 in einer Rinne 3 des Fahrzeuggestells 4 schwingbar ist. Die Schwingbarkeit kann auch durch ein Scharnier erreicht werden. Auf der hinteren Laufradachse 5 sitzt neben dem kleinen Zahnrade 6 eine um sie gewickelte Schraubenfeder 7, deren eines Ende mit der Achse 5 fest verbunden ist und deren anderes Ende ein abstehendes gerades Stück, nämlich einen Sperrstift 8, bildet. Auf der Achse 5 sitzen auch die hinteren Laufräder io des Fahrzeugs. Am Fahrzeug geste114 ist ein U-förmiger Bock ii angezapft, dessen Stegblech 12, einen Anschlaglappen 9 für den Sperrstift 8 aufweist.
  • Ruht das Fahrzeug auf seiner Unterlage U auf, so befinden sich das Werkgehäuse i mit der Laufachse 5 und das Fahrzeuggestell 4 in der in Abb.2 dargestellten Lage, in welcher sich der Sperrstift 8 frei drehen kann, da sich sein unteres Ende über den Anschlaglappen 9 hinwegdrehen kann. Dag Werkgehäuse i stützt sich dabei an der Bodenplatte des Fahrzeuggestells 4 ab. Wird das Fahrzeug von seiner Unterlage U abgehoben, indem man es am Fahrzeuggestell in die Höhe hebt, so schwingt das Werkgehäuse i mitsamt der Laufachse 5 und ihren Rädern io um das Gelenk 2. 3 so weit nach unten aus, bis die Platinen des Gehäuses i auf dem Stegblech i2 zur Auflage kommen (Abb. i). In dieser Stellung trifft aber der Sperrstift 8 der Schraubenfeder 7 gegen den Anschlaglappen 9 des Stegbleches 12 auf, so daß das Antriebswerk unter Abgabe seiner Schwungkräfte an die sich spannende Schraubenfeder 7 zum Stillstand kommt. Diese sichert also das elastische Abfangen des Stoßes beim Auftreffen des Sperrstiftes auf den Steglappen 9, so daß die Zähne der Triebräder des Laufwerkes nicht zu stark beansprucht werden. Wird das Fahrspielzeug wieder auf den Fußboden aufgesetzt, so wird das Gehäuse i durch den Auflagerdruck der Laufräder io wieder in die Gebrauchsstellung nach Abb.2 gebracht.
  • Die Ausführungsform nach Abb. q. sieht eine unter Reibung auf der Achse 5 sitzende Schraubenfeder 17 vor, deren eines Ende einen Sperrstift 18 bildet, -der in ähnlicher Weise wirkt wie der Sperrstift 8 der Feder 7. Hier wird allerdings bei der Sperrung nicht die Feder. gespannt, sondern die Schwungkräfte «erden durch Reibung vernichtet, wobei sich die Achse 5 innerhalb der festgehaltenen Feder 17 drehen kann.
  • Gleichzeitig mit der selbsttätigen Sperrung durch die verschiedenartig ausgebildeten Sperrorgane läßt sich auch eine von Hand ein- und ausschaltbare Bremssperrung einbauen. Diese besteht aus einem Stellhebel i9, an dessen unterem Ende eine Stange :2o angelenkt ist, deren freies, rechtwinklig abgebogenes Ende 2 1 (Abb. 3) in einen Schlitz 22 (Abb. i) der Werkplatine geführt ist. Je nach der Stellung des Hebels i9 bzw. des Anschlagendes :zz wird der Sperrstift 8 festgehalten (vgl. die punktierte Stellung des Stiftes 8 in Abb. i), oder er kann sich ungehindert an ihm vorbeidrehen. Hierdurch wird erreicht, daß das Fahrspielzeug, auch auf den Fußboden gesetzt, nach Belieben zum Halten gebracht oder in Bewegung gesetzt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sperrvorrichtung für Spielfahrzeuge zum selbsttätigen Sperren des Laufwerkes beim Abheben des Fahrzeuges von seiner Unterlage, bei welcher eine auf der Triebachse sitzende Schraubenfeder in und außer Eingriff mit einem Anschlag des Gestells kommt, dadurch gekennzeichnet, daß die um die Triebachse (5) gewickelte Schraubenfeder (7, 17) entweder als Torsionsfeder (7) oder als Reibungsfeder (i7) ausgebildet ist.
  2. 2. Sperrvorrichtung für Spielfahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in bekannter Weise schwenkbar gelagerten Werkgehäuse (i) ein von einem Stellhebel (i9) aus von Hand steuerbarer Anschlagstift (2i) derart verschiebbar geführt ist, daß er innerhalb oder außerhalb des Bereichs des Stiftendes (8, 18) der Schraubenfeder (7, 17) gelangt.
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