DE493680C - Verfahren zur Herstellung von Bremsklotzschuhen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bremsklotzschuhen

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DE493680C DEP55291D DEP0055291D DE493680C DE 493680 C DE493680 C DE 493680C DE P55291 D DEP55291 D DE P55291D DE P0055291 D DEP0055291 D DE P0055291D DE 493680 C DE493680 C DE 493680C
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  • Verfahren zur Herstellung von Bremsklotzschuhen Bisher wurden die Bremsklotzschuhe für Eisenbahnwagenräder meist in der Weise hergestellt, daß jeder Halter einzeln in einem :einer endgültigen Form entsprechenden Gesenke geschmiedet wurde.
  • Demgegenüber bezweckt das Verfahren getnäß der Erfindung, die Herstellung zu vereinfachen bzw. zu verbilligen.
  • Nach dem neuen Verfahren werden zunächst für eine größere Anzahl von Bremsklotzschuhen entsprechend lange Stäbe von e g - eignetem Profil durch Walzen hergestellt. Dieses Profil kann entweder gleich dem mittleren Querschnittprofil des Halters entsprechen, wobei die Seitenwangen zueinander parallellaufende Schenkel bilden, oder das Profil wird flacher gestaltet, indem diese Schenkel zunächst etwa einen rechten Winkel zueinander bilden.
  • Darauf werden an den so hergestellten Profilstangen an den beiden Schenkeln in entsprechenden Abständen solche Aussparungen ausgestanzt, daß dadurch das übliche Seitenprofil der Halterwangen, d. h. von der Mitte allmählich spitzer zulaufend, erhalten wird. Alsdann wird die Profilstange in Stücke, welche der geradegestreckten Länge der Halter entsprechen, zerschnitten.
  • Solche Profilstücke, deren Schenkel noch nicht parallele Lage besitzen, werden jetzt zunächst warm im Gelenke bis zur Erreichung der parallelen Schenkellage umgebogen.
  • Nunmehr erhalten die so hergestellten Stücke nur noch durch. weitere Pressung die Radiusform von 56o mm, um den Halter f ertigzustellen.
  • Dieses Verfahren ist für die Massenherstellung von Bremsklotzschuhen wesentlich zweckmäßiger als das bisher übliche Schmieden jedes einzelnen Schuhes im Gesenk.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise einige Querschnitte von Profilstangen wiedergegeben, und zwar in Abb. r ein Profil, bei dem die Schenkel bereits die endgültige zueinander parallele Lage besitzen, während bei den flachen -Profilen nach Abb. 2, 3 und ¢ die Schenkel noch einen etwa rechten Winkel zueinander bilden, um später erstumgebogen zu werden. Bei dem in Abb. q. dargestellten Profil setzt die Abbiegung :gleich an dem einen Schenkel an, während bei dem Profil nach Abb.2 die Basis des Profils später beim Parallelrichten der Schenkel unbeteiligt bleiben kann und nur die beiden Schenkel gerade aufzurichten sind. In Abb. 5 ist ein Stück einer Profilstange in Seitenansicht wiedergegeben; die Teile d der beiden Schenkel werden herausgestanzt und bei den Stellen e die Stange zerschnitten, so daß sich Halter ungefähr von dem üblichen Seitenprofil ergeben, wie auch aus dieser Abbildung ersichtlich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Herstellung von Bremsklotzschuhen für Eisenbahnwagenräder, dadurch gekennzeichnet, daß Stangen mit einem dem mittleren Querschnitt der Schuhe entsprechenden Querschnitt hergestellt, dann aus diesen Stangen in Abständen zur Erlangung des endgültigen Wangenprofils Ausschnitte ausgestanzt, darauf in Schuhlänge in an sich bekannter Weise die einzelnen Stücke abgelängt und zuletzt die einzelnen Stücke dem Raddurchmesser entsprechend gebogen werden.
  2. 2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen zunächst mit einem flacheren Profil, bei dem die Schenkel für die Bildung der Halterwangen noch nicht parallel zueinander verlaufen, ausgewalzt .und dann erst nach dem Zerschneiden auf Bremsklotzlängen bis zur parallelen Lage der Schenkel umgebogen werden.
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