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Puppenkopf mit in Gipslagern gebetteten Augen, die durch Schnurzug
in Stellung gebracht werden Gegenstand der Erfindung ist ein Puppenkopf mit in Gipslagern
gebetteten Augen, die durch Schnurzug in Stellung gebracht werden. Wegen der Lagerung
der Augen in Gipsbacken ist es unvermeidlich, daß die Augen bei der Hinterkopflage
etwas zurückfallen; denn die Gipsbackenlager dürfen die Augenstücke nur lose, das
heißt mit etwas Spiel umschließen, damit die auf die Augentücke aufgewachsten Lider
bei der Bewegung der Augenstücke in den Lagern nicht abgerieben werden. Außerdem
ist das Spiel in den Augenlagern auch deswegen notwendig, weil die Augenstücke beim
Blasen nie ganz genau kugelrund ausfallen.
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Obgleich die Augen beim Hinlegen der Puppe auf den Hinterkopf nur
ganz wenig zurückfallen, so wird doch dadurch das Aussehen der Puppe peinlich beeinträchtigt.
Gemäß der Erfindung ist die Mitte des Augensteges durch eine Schnur mit einem in
der Längsmittelebene des Kopfes innen an dessen Gesichtswand befestigten Stab in
Höhe der Augapfeldrehachse durch eine öse verbunden. Durch den Schnurzug werden
die Augenstücke bei allen Schwenklagen der Augen an den Rändern der in der Gesichtsmaske
vorgesehenen Löcher anliegend erhal-, ten, jedoch an diese Ränder nicht angepreßt.
Die Schnur kann sowohl unelastisch als auch elastisch sein, darf aber keinesfalls
eine Anfangsspannung haben.
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Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele dargestellt; -und
zwar zeigen die Abb. r bis 4 eine erste Ausführungsform. Abb. r ist der Längsschnitt
nach der Linie I-I der Abb. 2. Abb. a ist der lotrechte Querschnitt längs der Linie
II-II der Abb. z nach hinten gesehen. Abb.3 und d. sind Schaubilder der Tragplatte
für das Schlafgewicht und des Schelmparallelogramms.
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Bei allen drei Ausführungsformen sind die um zwei zueinander rechtwinklige
Achsen drehbaren Augenstücke L, R in den Augenausschnitten b des Kopfes a
gelagert und werden mittels Gipsbacken c festgehalten. Außerdem sind in den Augenspießen
L', R' nach hinten gerichtete Flachstäbe 1, r befestigt, -die in Ösen l1, r" endigen.
Als Koppelstange dient ein Drahtrahmen mit einem U-förmig zusammengelegten und gegebenenfalls
verschränkten Mittelstücke d', auf welches das Schelmgewicht k aufgesteckt ist,
das durch eine am Umbiegungsende aus dem Drahte gebildete Verbreiterung d2 an seinem
Platz gehalten wird. Unterhalb des Gewichtes sind die beiden Drahtschenkel d3 nach
rechts und links abgebogen, so daß sie Schultern zur Unterstützung -des Gewichtes
bilden. Der Koppelrahmen weist ferner Schelmachsen d4 auf, die durch die Ösen l1,
rl gesteckt sind und unterhalb der Ösen abgebogene Enden d' oder d° haben.
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Bei der ersten Ausführungsform sind die Augenstücke L, R selbst von
oben nach unten durchbohrt und durch einen infolge Bogenforte
nachgiebigen
Drahtbügel e verbunden. Die Fesselung des Koppelrahmens und damit die Sicherung
der Augen gegen Herunterfallen geschieht auf folgende Weise: Zwischen den Augenstücken
geht in der Längsmittelebene des Kopfes ein Drahtstab f hindurch, der oben in der
Stirngegend und unten am Halsansatze durch je einen Gipsbacken ä, g1 festgemacht
ist. In der Mitte zwischen den Augenstücken ist der Stab mit einer Öse fi versehen.
Unterhalb des Gewichtes k ist am Rahmen deine Schnur i mit ihrem einen Ende
festgebunden, während das andere Ende an der Öse f1 festgemacht ist, und zwar in
der Weise, daß zur Vermeidung der Bildung eines Knotens im Kopfinnern die Schnur
durch die Öse f1 einfach durchgezogen und mit ihrem Ende innerhalb der Vorderwand
des Halsansatzes, z. B. bei g1, festgeklebt ist.
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Urn den Ausschlag des Schelmparallelogramms nach rechts und links
zu begrenzen, ist im Kopfinnern ein Drahtbügel na mittels Gipsbacken ia festgemacht.
Die je eine Anschlagschiene bildenden Schenkel dieses Bügels laufen nach oben zusammen.
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Im hinteren Teile des Kopfes ist mittels Gipsbacken o eine Tragplatte
.p für das Schlafgewicht h befestigt. Der untere Rand der Platte p weist einen Ausschnitt
p1 und zu beiden Seiten desselben teilweise aufgerollte Lappen p= auf, durch die
ein Rundstab pl gesteckt ist. Das Schlafgewicht hängt an einer Achse p1. Von einer
am unteren Rande des Gewichtes vorgesehenen Öse hl geht eine Schnur j durch die
Aussparung p1 unter dem Stabe p'# vorbei, dann nach vorn durch eine am Augenbügel
e angebrachte Öse e1 und ist schließlich mit ihrem Ende bei j1 innen an der Hinterseite
des Halsansatzes festgekittet.
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Wie Abb. a erkennen läßt, wirken kleine Ausschläge des Schlafgewichtes
h auf die Öse e1 noch nicht ein; denn wenn z. B. die Schnur zwischen der Gewichtsöse
lal und dem Leitstabe p` die in Abb. z strichpunktiert gezeichnete Lage einnimmt,
so überträgt sich diese Schnurbewegung noch nicht merklich auf die Schnurstrecke,
die zwischen dem Leitstabe p " und der Öse e1 liegt. Diese kleinen Ausschläge kommen
beim Hantieren mit der Puppe in deren ungefähr lotrechter Lage vor, so daß hierbei
ein Blinzeln der Augen nicht stattfindet. Erst wenn die Puppe stark nach der Ohrseite
geneigt wird, fällt das Gewicht la in die in Abb. a gestrichelt gezeichnete Lage,
wodurch die Schnur j kräftig angezogent wird und demz,ifolge die mit dem Augenbügel
verbundene Öse e1 der Gewichtsbewegung folgt, derart, daß die Augenstücke um die
mit der Ohrlinie parallele Schlafachse in die Schlafstellung geschwungen werden.
Die Bewegung um die zur Schlafachse rechtwinkligen Schelmachsen wird durch das oberhalb
der Schlafachse angebrachte Schelmgewicht lz bewirkt, wobei die Öse ei den Gegenhalt
für das Scbelmgewicht h bildet, so daß die Augen sowohl in der lotrechten Kopfhaltung
wie auch bei der Hinterkopflage der Puppe offen bleiben, denn das Gewicht 1a bewegt
sich dann nicht, wenn der Kopf aus der lotrechten Lage in die Hinterkopflage gebracht
wird. Damit nun in der Hinterkopflage das Schelmgewicht k die Augenstücke nicht
von den Augenausschnitten des Kopfes wegziehen kann, ist die oben beschriebene Fesselung
des Koppelrahmens d mit der Öse f1 vorgesehen. Die Öse e1 kann, anstatt an der Innenwand
der Gesichtsmaske anzuliegen, auch so bemessen sein, daß sie auf dein Stab f aufruht
und dort den Gegenhalt für das Sche1_mgewicht k darbietet, oder es es wird, wie
dies in der Zeichnung gemeint ist, die Stange f etwas zur Seite gebogen eingesetzt,
so daß die Öse e an ihr vorbeigeht. Auf alle Fälle wird die Öse f1 von den beiden
Schehnachsen gleich weit entfernt angeordnet.
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Die zweite Ausführungsform ist in den Abb.5 bis to dargestellt, und
zwar zeigt Abb. 5 den Längsschnitt nach der Linie V-V der Abb. 6 und Abb. 6 den
lotrechten Ouerschnitt längs der Linie VI-VI der Abb. 5 nach hinten gesehen. Abb.
7 und 8 sind Schnitte parallel zur Gebißebene (nach der Linie 'rII-VII der Abb.5),
wobei Abb.7 den Schnitt in der Hinterkopflage und Abb. 8 den Schnitt in der Lage
auf der rechten Ohrseite darstellt. In Abb. 9 ist die die Befestigungsöse
11 aufweisende Drahtschiene f besonders herauszeichnet, und Abb. ro zeigt
das in den Abb.5 und 6 angewendete Fallgewicht zur Sicherung des Schlafgewichtes
schaubildlich.
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Die zweite Ausführungsforen unterscheidet sich von der ersten dadurch,
daß die zum Befestigen der Öse f1 zwischen den Augenstücken dienende Drahtstange
f nach oben verlängert ist und in ihrer Verlängerung zwei weitere Ösen f=, f3 aufweist.
Auf diese Weise werden mit der Sicherungsöse f1 gleichzeitig oberhalb der Augen
im Kopfe solche Ösen angebracht, die zur Befestigung einer Schnur dienen, welche
das Schelmgewicht k hält oder die Vermittlung zwischen dem Schlafgewicht h und dein
Schelmparallelogramm bildet. Im letzten Fall kann man auf den in der ersten Ausführungsform
gezeigten, die Schelmachsen bildenden, die Augenstücke L, R auseinanderhaltende:n
Drahtbügel e verzichten und, wie in Abb.7 und 8 dargestellt, nicht durchbohrte Augenstücke
verwenden, die j e zu beiden Seiten in Gipslagern gehalten sind.
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Trotzdem könnten auch hier, wie bei der ersten Ausführungsform beschrieben,
die
Augenstücke in die strichpunktierten Lagen L=, R'= fallen, so
daß die Pupillen nicht mehr genügend weit vor die Gesichtsmaske vortreten und innen
an den Rändern der Augenöffnungen schwarze Lücken klaffen. die der Puppe ein krankhaftes
Aussehen verleihen, was aber durch die zwischen die Öse f1 und den Koppelrahmen
d eingezogene Schnur i verhindert wird. Wie aus Abb. 8 ersichtlich, macht die Schnur
i dieselbe Bewegung wie die Augenstangen 1, r, so daß durch sie das Schelmen
nicht behindert wird.
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Wird das Schlafgewicht las welches mittels der Platte p genau ebenso
im Kopfe a befestigt ist wie bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 3, mit
dem Koppelrahmen dadurch verbunden, daß die Schnur j durch die Ösen f=. fl hindurchgeführt
ist, so ist man in der Lage, eine besondere Fesselungsschnur zwischen dem Rahmend
und der Öse f l zu
entbehren, und man kann, wie in der Zeichnung dargestellt,
die das Schlafen herbeiführende Schnur j über den Rahmen d hinweg
durch die Öse f' hindurchführen und vorn an der Halsinnenwand mit ihrem Ende festgipsen.
In diesem Falle muß die Schnur j durchweg in der Grundstellung geradegezogen sein,
während die Antriebsschnur j zum Schlafen bei der Ausführung nach den Abb. i bis
d. lose sein kann, da sie dort weder einen Gegenhalt für das Gewicht k bildet noch
zur Fesselung des Koppelrahmens d herangezogen ist. Natürlich kann man die Schnur
j auch am Rahmen d festmachen und eine besondere Schnur i wie bei der ersten Ausführungsform
zur Verbindung des Rahmens e mit der Öse f1 benutzen.
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Der Vorgang zur Herbeiführung des Schlafens ist bei der zweiten Ausführungsform
der gleiche wie bei der ersten; nur ist zwecks größerer Sicherheit in der Vermeidung
des Blinzelns beim Hantieren mit der emporgehaltenen Puppe das Schlafgewicht in
der Mittellage durch eine Hemmung gehalten, die durch ein Fallgewicht s gebildet
wird.
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Im oberen Teile der Platte p ist ein rechteckiger Ausschnittp5 (Abb.
6) vorgesehen, und aus bei Herstellung dieses Ausschnittes gebildeten Zungen sind
durch Aufrollen Osen pc gebildet, durch welche ein Scharnierstab d gesteckt ist.
An diesem hängt das Fallgewicht s, das mit einer Warze s' sich in eine Vertiefung
h3 an der Vorderfläche des Schlafgewichtes 1a einlegt. Das Fallgewicht s ist flach
gehalten, so daß rechts und links von der Warze s1 eine ebene Fläche verbleibt,
mit der es in der ausgeschwungenen Lage des Gedichtes h. auf diesem liegenbleibt,
während die Warze s1 an der Kante h4 des Schlafgewichtes h zum Anliegen kommt und
so das ausgeschwungene Gewicht sperrt (Abb. 6). Die Hemmung des Gewichtes in der
Mittellage durch die Warze s1 ist besonders dann wichtig, wenn die Puppe in der
Hinterkopflage, also liegend, in einer Wiege hin und her geschaukelt werden soll.
Denn dann schelmen die Augen beim Hinundherwiegen, ohne daß ein gleichzeitiges Blinzeln
entsteht, was den Eindruck des Schelmens stören würde. Das Hemmen des Gewichtes
in der ausgeschwungenen Lage auf dem Hinterkopfe gibt eine Sicherung dafür, daß
die auf der Ohrseite eingeschlafene Puppe dann weiterschläft, wenn sie von der Ohrseite
auf die Hinterkopflage gewälzt wird. Dies geschieht zwar auch bei der ersten Ausführungsform
und wird dort durch die Wirkung des Gewichtes 1a und die schräge Anordnung der Platte
p erreicht; aber es ist bei der ersten Ausführungsform Vorsorge dafür getroffen,
daß das Schelmgewicht k nicht so schwer ist, daß es das ausgeschwungene Gewicht
1a in der Rückenlage in die Grundstellung treibt, wogegen bei der zweiten
Ausführungsform die Schwere des Schelmgewichtes k durch das Anschlagen der Warze
s1 an die Gewichtskante h4 aufgenommen wird.
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An Stelle der zur Begrenzung des Scheltnens dienenden Gleitschiene
in. ist bei der zweiten Ausführungsform die Hemmung des Ausschlages um die Schelmachse
beispielsweise dadurch herbeigeführt, - daß beide Drahtschenkel d6 des Koppelrahmens
nach außen abgebogen und mit emporgerichteten Endend' versehen sind, die, wie in
Abb. ; und 8 dargestellt, die Schelmbewegung begrenzen und ein Anschlagen der Öse
11, r1 an die Kopfinnenwand verhüten. Diese Begrenzungsvorrichtung macht die Scblafbewegung
mit; daher ist die Begrenzung im Schlafzustande genau dieselbe wie im Wachzustande.
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Eine dritte Ausführungsform ist in den Abb. ii bis 13 dargestellt,
und zwar zeigt Abb. i i den Längsschnitt nach der Linie XI-XI der Abb, 1z und Abb.
1a den lotrechten Ouerschnitt längs der Linie XII-XII der Abb. ii nach hinten gesehen.
In Abb. 13
ist der Sperrhebel schaubildlich herausgezeichnet.
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Die Besonderheit dieser dritten Ausführungsform liegt darin, daß der
Stab, welcher die Ösen f 1, f2, f-' trägt, mit der das Schlafgewicht
tragenden Platte p zu einem Stück vereinigt ist, indem die Platte p entlang der
vorderen Schädelwölbung bis zur Augenmitte eine Verlängerung p$ aufweist. Es sind
dann nur zwei Teile, einmal Stab und Platte und zum andern die Schelmaugen, je für
sich einzugipsen. Auch ist man in der Lage, die Öse f1 gleichzeitig als Träger der
Schelmatigen bzw. als Schlafaugenachsenlager auszubilden, so daß auch die Schelmaugen
zulammen
mit Stab ünd Platte eingesetzt werden können und lediglich
die Schiene p, p$ an der Kopfinnenwand bei o, o1 festgegipst zu «-erden braucht.
Die Bauart des Schelmaugengelenkes ist entweder die gleiche wie in Abb. q. oder
wie in Abb. 7 und $ dargestellt. Die Fesselungsschnur i ist in der Zeichnung strichpunktiert
angegeben, und zwar dieses Mal beispielsweise getrennt von der Antriebsschnur j,
welche ihrerseits nicht durch die in der Platte p befindliche Aussparung p1 hindurchgezogen,
sondern mit ihrem einen Ende am Stabe p3 befestigt ist, während das andere Ende
unter dem Schelmgewichte h mit dem Koppelrahmen verbunden ist. Der Antrieb geht
hier so vor sich, daß das Gewicht h auf seiner vorderen Seite mit einer Öse h' versehen
ist, welche die Antriebsschnur j umfaßt (Abb. ia). Die Schnur j kommt also beim
Auspendeln des Gewichtes h in geknickte Lage. Auf diese Weise genügt ein kleiner
Ausschlag des Gewichtes la, um die Schlafstellung herbeizuführen. Zur Hemmung des
Gewichtes in der Mittellage dient wieder das Fallgewicht s, welches an der Achse
q aufgehängt ist. Zur Bildung der Lager für diese Achse sind Brücken p' aus der
Platte p herausgedrückt. Das Vollgewicht s ist aus Flachinetall gebogen, und zur
Bildung des Gelenklagers sind an seinem oberen Ende zwei seitliche Lappen s3 vorgesehen,
die gelocht und rechtwinklig abgebogen sind. In die Unterkante des gewölbten Flachstückes
s ist eine Kerbe s2 eingeschnitten, und rechts und links von dieser Kerbe ist die
Kante breit gehalten -und nach einem Bogen abgerundet. Mit der Kerbe legt sich das
Gewicht auf den hochkantig angeordneten Flachstab h6, der das Gewicht h mit seiner
Scharnierachse verbindet. Zur Sperrung des ausgeschwungenen Pendels h in der Hinterkopflage
legt sich der gewölbte Rand der Unterkante des Stabes s an die Seite des Flachstabes
lab an und hält durch sein Gewicht das Pendel bei der Ohrseitenlage des Kopfes in
der ausgeschwungenen Stellung fest.
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Selbstverständlich kann der Schlafantrieb der Augen auch auf beliebige
andere Weise, z. B. durch eine Drahtverbindung zwischen dem Augenbügel und dem Gewichte,
herbeigeführt werden. Die Verwendung der Schnurverbindung hat aber deswegen besondere
Bedeutung, weil das Hindurchgleiten der Schnur durch die Ösen f2, f l,
p3 geräuschlos vor sich geht und eine solche Hemmung bedingt, daß das Einschlafen
langsam vor sich geht. Zudem kann wie bei -dem in Abb. 5 dargestellten Beispiele
die Fesselungsschnur i mit der Schlafeinrichtungsschnur j vereinigt sein. Selbstverständlich
kann die Fesselungsschnur i auch aus elastischem Material bestehen. In diesem Falle
wird sie beim Spannen gerade nur mit dem Gewichte der Augenstücke belastet, so daß
sie in der Hinterkopflage die Augenstücke trägt, ohne sie gegen die Ränder der Augenöffnungen
in der Gesichtswand anzudrücken.
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Ebenso könnte die Schnur i unelastisch sein und dafür bei der Ausführung
nach Abb. i der Stab f aus Federdraht gebildet werden, so daß er nur an einer Stelle,
nämlich bei g1, festgegipst wird und, nach Art einer Blattfeder wirkend, mit der
Öse f 1 endigt.
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Auf diese Weise braucht die Öse f 1 nicht genau in der Mitte zwischen
den Augenstücken und auch nicht genau in der Augenhöhe--zu liegen, da die Feder
solche Ungenauigkeiten ausgleicht.