DE427523C - Mit Stoff ueberzogene Spielzeugfigur - Google Patents

Mit Stoff ueberzogene Spielzeugfigur

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DE427523C
DE427523C DEM74877A DEM0074877A DE427523C DE 427523 C DE427523 C DE 427523C DE M74877 A DEM74877 A DE M74877A DE M0074877 A DEM0074877 A DE M0074877A DE 427523 C DE427523 C DE 427523C
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Germany
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toy
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H9/00Special methods or compositions for the manufacture of dolls, toy animals, toy figures, or parts thereof

Description

  • mit Stoff überzogene Spielzeugfigur. Die Herstellung der bekannten mit Stoff überzogenen, ausgestopften Plüschfiguren ist um so schwieriger, je kleiner sie sind. Denn mit der Kleinheit wächst auch die Feinheit der Züge und Linien, und diese lassen sich durch verhältnismäßig grobes Stopfmaterial nicht zum Ausdruck bringen. Ebenso wächst mit der Feinheit der Züge auch die Schwierigkeit, den Stoff des Überzuges entsprechend zu nähen. Nur geschickte und in vieljähriger Arbeit geübte Kräfte können hierzu verwendet werden. Gleichwohl fallen kleinere Figuren vielfach ungleichmäßig aus.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, kleine und selbst sehr- kleine Figuren herstellen zu können, die das Aussehen der bekannten weichgestopften Plüschfiguren haben. Dies ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Figur aus einzelnen, entsprechend geformten Teilen (Kopf, Rumpf, Arme und Beine) aus widerstandsfähigem Material, wie Pappe oder Blech, die mit dem Stoff überzogen sind, zusammengesetzt ist. Die einzelnen Teile bzw. ihre Hälften lassen sich beispielsweise durch Pressen aus Blech oder Pappe in großer Feinheit und in vollkommener Gleichmäßigkeit fabrikmäßig herstellen. Der Stoff wird auf den Flächen der Teile im allgemeinen durch Verleimen befestigt. An den Rändern oder nahe an denselben sind zweckmäßig scharfe Zacken vorgesehen, in welche man den Stoff nur einzuhaken braucht. Er haftet auch ohne besondere Befestigungsmittel dadurch, daß der Rand des einen Teiles gegen den des anderen stößt und die Stoffränder zwischen den Teilen festgeklemmt werden. Auch kann ein Festnähen des Stoffes an den Teilen stattfinden, die ihrerseits zweckmäßig miteinander verzapft, vernäht oder verleimt werden.
  • Auf der Zeichnung ist als beispielsweise Ausführungsform eine Tierfigur gemäß der Erfindung veranschaulicht. Abb. i zeigt die fertige Tierfigur von der Seite gesehen. Der Stoffüberzug ist durch strichpunktierte Linien angedeutet. Die Abb.a zeigt die beiden symmetrischen Kopfhälften, gegen die Innenseite gesehen, nebeneinanderliegend. In Abb.3 sind die zusammengefügten Kopfteile in Ansicht von vorn dargestellt. Abb. q. veranschaulicht die Befestigung eines Auges. Abb. 5 zeigt das aus symmetrischen Hälften bestehende Stück, welches zur Bildung der Beine dient. Abb.6 zeigt die Befestigung eines solchen Beines. Abb. 7 zeigt das zur Bildung der Arme benutzte Stück. In Abb.8 ist ein Blechstück dargestellt, aus dessen Rand die zur Befestigung des Stoffes dienenden spitzen Zacken ausgestanzt sind.
  • Die Teile der dargestellten Figur sind der Kopf a, der Rumpf b, die Arme c und die Beine d. Der Kopf ist aus den zwei symmetrischer Teilen a', ä (Abb.2) zusammengesetzt, die zweckmäßig aus Blech gepreßt sind. Beide Hälften sind mit Stoff s bekleidet, der über die Ränder der Kopfhälften hinübergezogen und an Zacken, die gemäß Abb. 8 angeordnet sind, befestigt ist. Der Rand des Stoffes s ist durch die strichpunktierte Linie e angegeben. Durch die Anbringung der Zacken z (Abb. 8) in einer gewissen Entfernung von den Rändern wird erreicht, daß diese selbst glatt bleiben und sich dicht aufeinanderlegen. Die Fuge zwischen zwei Teilen, deren Ränder den Stoff zwischen sich festklemmen, zeigt dann eine Gleichmäßigkeit, welche bei den bekannten weichgestopften Figuren durch eine Naht nicht erzielt werden kann.
  • Zur Nachbildung der Schnauze und des Maules sind in den beiden Kopfhälften an entsprechender Stelle Löcher i und o vorgesehen. Durch diese und den Stoff wird mit Garn hindurchgenäht, wie in Abb. 3 angedeutet. Die außenliegenden Garnstränge geben dann die Linien der Schnauze und des Maules wieder. Das Nähgarn dient hierbei zugleich finit zur Befestigung der beiden Kopfhälften aneinander.
  • Die Augen werden dazu verwendet, den Stoffüberzug in die Augenhöhlung hineinzudrücken und sie dieser anzupassen. An den Glasaugen h sind je zwei Metallzungen k (Abb. ¢) angeordnet. In der Wandung des Kopfes a ist ein Loch g (Abb. 3) vorgesehen. Die Zungen werden durch den Stoff gestochen, durch das Loch g hindurchgeführt und dann gegen die Innenseite des Kopfbleches umgebogen.
  • Die Beine und die Arme d und c können aus Stücken d' und c', die aus je zwei syminetrischen Hälften bestehen, gebildet werden, indem man diese um ihre Symmetrieachse zusammenbiegt. Bei der Verbindung dieser Glieder mit dein Rumpf ist darauf Bedacht zti nehmen, daß die Verbindungsteile nicht sichtbar sein dürfen, um das gute Aussehen der Spielfigur nicht zu beeinträchtigen. Ferner ist es von Wichtigkeit, die Verbindung derart federnd zu machen, daß die Glieder sich unter dem Federdruck in jeder Lage halten. Da der Stoff an der Außenseite der Glieder nicht verletzt werden darf, so wird die zur Befestigung der Glieder dienendeAchse, bevor die Arme und die Beine zusammengebogen sind, durch eine Öffnung der inneren Wand hindurchgeführt. Nach Abb. 6 ist die Welle l am Ende abgebogen und in Ösen n eingehakt, welche an der äußeren Wandung der Glieder sich befinden. Da die Gliedhälften nach dem Zusammenbiegen wieder etwas auseinanderzufedern trachten, so wirken die Glieder selbst als Feder. Die Welle könnte auch mit verstärktem Ende versehen sein, wenn beispielsweise in der äußeren Wandung ein Ausschnitt mit vertieft liegenden Rändern vorgesehen ist, in den der Wellenkopf von innen her eingelegt wird. Bei diesen Ausführungen verläuft die Außenfläche des Stoffüberzuges völlig glatt.
  • Die hohlen Beine sind am unteren Ende durch eine die Sohle bildende gerade Scheibe m abgeschlossen, die es ermöglicht, die Spielfigur im Gegensatz zu den bekannten Stoffiguren .ebenso wie Puppen stehenzulassen. Die neue Figur eignet sich auch gut zum Sitzen in jeder Stellung. Ferner ist es von Vorteil, daß sich in die Figur ohne weiteres Bewegungsvorrichtungen für Arme, Beine und Kopf einbauen lassen.

Claims (5)

  1. PATrNTA>i SPRÜCHE: i. Spielzeugfigur, deren Teile (Rumpf, Arme, Beine, Kopf) aus hohlgepreßten zusammengebogenen oder zusammengefügten Stücken aus widerstandsfähigem Material bestehen und mit Stoff überzogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffüberzug über die gegeneinanderliegenden Ränder der aus Blech hergestellten Teile nach innen hereingezogen und zwischen den Rändern festgeklemmt ist.
  2. 2. Spielzeugfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande der einzelnen Teile öder nahe demselben nach innen zu spitze Zacken (z) vorgesehen sind, auf die der Stoff aufgehakt wird.
  3. 3. Spielzeugfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck zum Festhalten des Stoffüberzuges auf den Gliedern an den dem Körper zugewandten Enden dadurch bewirkt wird, daß die Sicherung der Glieder an den Gelenkachsen (l) an den äußeren Schalenhälften unter Spannung erfolgt, wodurch gleichzeitig die zur Einstellung der Glieder notwendige Federung erreicht wird. d..
  4. Spielzeugfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Augenhöhlen dadurch erzeugt werden, daß die eingesetzten Augen hinter die Blechwand des Kopfes greifen.
  5. 5. Spielzeugfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung des Stoffes an der Schnauze und das Zusammenklemmen der Schnauzenhälften durch die Fäden erfolgt, die in üblicher Weise Maul und Nase darstellen.
DEM74877A 1921-08-23 1921-08-23 Mit Stoff ueberzogene Spielzeugfigur Expired DE427523C (de)

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ID=7315972

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DE (1) DE427523C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082536B (de) * 1958-01-14 1960-05-25 Girz & Co Herta Spielzeugvogelfigur mit Stoffueberzug
DE1297011B (de) * 1962-11-20 1969-06-04 Girz & Co Herta Verfahren zur Herstellung von Gesichtern gleichen physiognomischen Ausdrucks bei Koepfen von Spielfiguren
DE3410264A1 (de) * 1983-03-29 1984-10-04 Glorex Bastelservice, Kölliken Einsatz fuer eine puppenhand
DE3914610C1 (en) * 1989-05-03 1990-01-18 Herma 5483 Bad Neuenahr-Ahrweiler De Koepernik Stiffening empty egg shells - uses paper strips adhered round egg shell by conventional adhesive

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DE1297011B (de) * 1962-11-20 1969-06-04 Girz & Co Herta Verfahren zur Herstellung von Gesichtern gleichen physiognomischen Ausdrucks bei Koepfen von Spielfiguren
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DE3914610C1 (en) * 1989-05-03 1990-01-18 Herma 5483 Bad Neuenahr-Ahrweiler De Koepernik Stiffening empty egg shells - uses paper strips adhered round egg shell by conventional adhesive

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