DE263168C - - Google Patents
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- DE263168C DE263168C DENDAT263168D DE263168DA DE263168C DE 263168 C DE263168 C DE 263168C DE NDAT263168 D DENDAT263168 D DE NDAT263168D DE 263168D A DE263168D A DE 263168DA DE 263168 C DE263168 C DE 263168C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F1/00—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
- B23F1/04—Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by planing or slotting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rehabilitation Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
263168 KLASSE 496. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1912 ab.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Spiegelbildübertragung der Bewegung der
Hobelschlittenführungen an Kegelradhobelmaschinen, bei welchen zum Zweck der paarweisen
Erzeugung von Zahnflanken nach einer einseitigen Schablone die Schwingbewegung der
einen Hobelschlittenführung genau in entgegengesetzter Richtung auf die andere Hobelschlittenführung übertragen wird. Hierbei läßt
ίο die unter Benutzung von Zahnrädergetrieben,
Hebeln und ähnlichen Mitteln erzielte Spiegelbildübertragung der zweiten Hobelschlittenführung
von der ersten aus, die ihre Bewegung von der einseitigen Schablone erhält, namentlich deshalb zu wünschen übrig, weil
die Genauigkeit durch die Spielräume beeinträchtigt wird, welche bei der Verzahnung der
Räder sowie in den Gelenken usw. unvermeidlich sind und bei Beanspruchung der Ubertragungsorgane in wechselnden Richtungen
störend hervortreten.
Zur Einschränkung dieser Mängel hat man schon entsprechende Gewichte, Federn ixnd
Nachstellvorrichtungen angewandt; auch hat man versucht, an Stelle der vorerwähnten
Getriebe zur Übertragung der Spiegelbildbewegung von der einen auf die andere Hobelschlittenführung ein Rollengetriebe mit Zug
organ nach Fig. 1 zu verwenden, wobei aber die Ungenauigkeiten und Spielräume der Verzahnung
und Gelenke wie auch die Möglichkeit wechselnder Beanspruchungen der Lagerstellen
nur so lange vermieden werden, als das Zugorgan gespannt bleibt.
Um diesen Zustand dauernd zu erhalten, kann zunächst nach Fig. 2 die kraftschlüssige
Anordnung aus Fig. 1 durch Gegendopplung kettenschlüssig gemacht werden, um nach
Fig. 3 eine weitere Aus- bzw. Umgestaltung zu erfahren. Die hierbei entstehende Verbindung
der beiden Zugorgane mit einem und demselben Paar Bögen a', a\ und b', Vx sowie
die hierdurch bedingte Überkreuzung der Zugorgane bilden eine wesentliche Voraussetzung
der Erfindung, welch letztere unter Weglassung des Gestelles schematisch in Fig. 4 durch
perspektivische Darstellung versinnlicht ist, ebenso wie in Fig. 8, von der anderen Seite
gesehen. Die übrigen Fig. 1 bis 3 und 5 bis 7 dienen nur zur Erläuterung.
In Fig. ι mögen die beiden um den Punkt O
schwingenden Glieder α und b den Hobelschlittenführungen
entsprechen und an ihren Enden mit zylindrisch abgedrehten Bögen versehen sein, an deren unteren Enden bei a'
und b' ein Zugorgan ζ, ζ mit seinen beiden
Enden befestigt und derart angeordnet sei, daß es vermöge Lagerung in einer Leitrolle c
am Gestell G sich auf jenen Bögen der Glieder α und b auf- und abwickelt, so daß letztere
eine genaue Spiegelbildbewegung zueinander ausführen.
Voraussetzung ist hierbei, daß die Glieder a und b eine hinreichende Schwere haben, um
das Zugorgan ζ etwa auftretenden störenden
to Kräften gegenüber stets gleichmäßig in Spannung zu erhalten.
Da nun aber diese Voraussetzung im allgemeinen nicht zutrifft, so werde nach Fig. 2
eine Ergänzung des Getriebes vorgenommen, indem dasselbe derart verdoppelt wird, daß
beide Hälften im entgegengesetzten Sinne wirken, ohne sich zu beeinträchtigen: a' sei
mit a, b' mit b starr verbunden und das über eine Leitrolle C1 geführte Zugorgan Z1, Z1 sei
mit seinen Enden bei V1 und a\ so angeschlossen,
daß es dem Zugorgan ζ, ζ entgegenwirkt.
Um nun die Sperrigkeit dieser Bauart zu vermeiden, werde V mit b und a' mit α durch
Herumverlegung um 180° derart vereinigt, und das Zugorgan Z1, Z1 mit der Rolle C1
ebenfalls so herumverlegt, wie es Fig. 3 zeigt.
Hierbei tritt jedoch die Schwierigkeit auf,
daß die beiden Zugorgane ζ, ζ und Z1, Z1 und
die beiden Leitrollen c und C1 wie auch die Bögen der Glieder α und b einerseits und U1
und S1 andererseits in verschiedenen Ebenen
nebeneinander liegen müssen, wodurch eine unsymmetrische Beanspruchung verursacht wird.
Diese könnte man nun zwar in bekannter Weise dadurch vermeiden, daß man eins von
beiden Zugorganen in zwei Hälften rechts und links seitwärts von dem anderen anordnete.
Es erscheint aber mit Rücksicht auf eine leichtere Herstellung und vollkommene Befestigung der Zugorgane an den Bögen, wo
sie sich gleitungsfrei auf- und abwickeln müssen, wünschenswert, nicht mehrere einzelne Seilstücke,
sondern tunlichst nur ein einziges Zugorgan anzuwenden, und aus diesem Grunde soll nach der Erfindung, wie Fig. 4 unter
Weglassung des Gestelles G in perspektivischer Ansicht erkennen läßt, ein Stahldraht (oder
ein Seil, möglicherweise auch ein sehr schmales Band) 1 bis 23 nach Befestigung seines einen
Endes 1 derart um die verschiedenen Rollen und Bögen wiederholt herumgeschlungen werden,
daß eine Reihe von sich kreuzenden Lagen nebeneinander erscheinen, bis das zweite
Ende 23 an demselben Körper wie das erste befestigt, und so das ganze System geschlossen
wird. Insbesondere können dabei die Bögen a', a\ und V, V1, welche als verbreiterte Stücke
über die Körper der Hobelschlittenführungen a, CL1 und b, bx vorstehend angesetzt sind, auch
rückwärts umschlungen — also je einmal fest umwickelt — werden, um eine einfache und
sichere Befestigung zu erzielen und um zugleich den erforderlichen Abstand zu wahren
für die Stelle, an der sich die Drähte kreuzen. Zu diesem Zwecke können diese auch um die
Leitrollen c und C1 je ein zweites Mal schraubenförmig herumgeschlungen werden. Das
ganze System läßt sich schließlich dadurch noch in gleichmäßige Anspannung bringen,
daß die Längen der einzelnen Seilstücke auf den Rückseiten der Bögen durch Stellschrauben
geregelt werden.
Durch das Ganze erhält man eine Spiegelbildübertragung, die spielfrei mit unübertrefflicher
Genauigkeit und bis auf die Zapfenreibung fast gänzlich reibungsfrei arbeitet und
keinerlei Hilfs- und Nachstelleinrichtungen bedarf, zumal auch die Zapfen der beiden Leitrollen
c und C1 und ihre Lager im Gestell G stets in Richtung aufeinander zu angespannt
sind, so daß ein Spielraum in den Lagern unschädlich wird.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen etwas abgeänderte Ausführungen, deren letzte (nach Fig. 7 und 8)
sich der bisher zur Anwendung gebrachten und in der Patentschrift 111048 dargestellten
Anordnung mit .Zahnrädergetrieben unmittelbar anschließt, indem sie deren Verzahnung
durch eine Zugorganübertragung ersetzt.
In Fig. 5 ist zunächst die obere Rolle c aus Fig. 3 ersetzt worden durch zwei Stangen c'
und c", welche von dem über die Rolle C1 '
hinweggeführten Zugorgan z'" getragen werden und mit ihren oberen Enden die zwei
bei a' und V angreifenden Stücke z" und z'
des Zugorgans ζ aus Fig. 1 bis 3 aufnehmen, um auf diese Weise das Getriebe mit der
Rolle c aus Fig. 1 bis 3 entbehrlich zu machen.
In Fig. 6 ist dann ferner die Stange c' aus Fig. 5 dadurch weggeschafft worden, daß die
Rolle C1 mit dem Bogen V, V1 in unmittelbare
Berührung gebracht wurde. · Die Zugorganstücke z' und z'" werden dabei in ein
einziges verwandelt, das unmittelbar den Bogen b', V1 mit dem unteren Ende der Stange c"
verbindet.
Die Fig. 5 a und 6 a geben die beiden vorigen Anordnungen nur in der Weise abgeändert
wieder, daß die Bögen a' und V kleiner gemacht wurden als die Bögen a\ und V1, um
die einzelnen Zugorganstücke deutlicher hervortreten zu lassen. Infolgedessen war die
Rolle C1 mit zwei verschieden großen Tragflächen zu versehen oder in zwei verschieden
große Rollen aufzulösen, über welche die Zugorganstücke z'" und Z1 gleitend oder rollend
hinwegzuführen sind. Auch mußten die Zugorganstücke z', z" und z'" in paarweise verschiedenen,
zu den Richtungen der'Stangen c' und c" parallelen Linien an diesen Stangen
angeschlossen werden; infolgedessen erzeugen
sie in denselben Drehmomente, die es erforderlich machen, daß die Stangen im Gestell G
prismatisch geführt werden, was bei den Anordnungen nach den Fig. 5 und 6 nicht nötig
Die Prismenführung der Stange c" aus Fig. 6 a geht schließlich in eine zylindrische
Lagerung über, und man kann die Zugorganstücke z' und z'" mit dem das obere Ende
der Stange C1 an den Bogen a', a\ anschließenden
Zugorganstück z" zu einem vereinigen, wenn man die Stange c" gebogen ausführt
oder sie nach Fig. 7 durch eine Rolle c ersetzt; die drei Zugorganstücke z', z", z'" aus
Fig. 5 und 6 erscheinen dann wieder als das ursprüngliche Zugorgan ζ aus Fig. 1 bis 3.
Daß dasselbe jetzt die untere Rolle C1 in einem kurzen Bogen berührt, ebenso wie das Zugorgan
Z1 die obere Rolle c, ist nebensächlich und läßt sich durch Verkleinerung der Rollendurchmesser
beseitigen, wie sich z. B. aus Fig. 3 erkennen läßt, wenn man die Rollen c und C1 ohne Verlegung der sich kreuzenden
Stücke der Zugorgane ζ und Z1 um so viel
verkleinert und zusammengeschoben annimmt, daß sie die Bögen α!, a\ und b', V1 berühren.
Wie in Fig. 4 so lassen sich auch in den folgenden Figuren die einzelnen Zugorganstücke
mit ihren Enden aneinander anschließen, so daß nur ein einziges zusammenhängendes
Zugorgan mit zwei Enden ·— 1 und 23, vgl. Fig. 4 — entsteht. Diese Anordnung, welche
den unter Schutz zu stellenden Inhalt der Erfindung bildet, ist in Fig. 8 noch einmal in
perspektivischer Ansicht dargestellt, ähnlich wie in Fig. 4, jedoch von links her gesehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spiegelbildübertragung der Bewegung der Hobelschlittenführungen an Kegelradhobelmaschinen, bei welchen zum Zweck der paarweisen Erzeugung von Zahnflanken nach einer einseitigen Schablone die Schwingbewegung der einen Hobelschlittenführung genau in entgegengesetzter Richtung auf die andere Hobelschlittenführung dadurch übertragen wird, daß beide Hobelschlittenführungen durch Rollengetriebe mit Zugorgan zwangläufig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan des durch Gegendopplung kettenschlüssig gemachten Rollengetriebes um die an den Hobelschlittenführungen (a, Ci1, b, bx) angebrachten zylindrischen Bögen (a't a\, V', V1) und gegebenenfalls auch um die im Gestell fest gelagerten Rollen (c, C1) in mehreren Umschlingungen schraubenförmig herumgeführt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263168C true DE263168C (de) |
Family
ID=520584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263168D Active DE263168C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263168C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4965507A (en) * | 1989-07-07 | 1990-10-23 | Eveready Battery Company, Inc. | Battery charger for detecting the current rate of charge for rechargeable batteries |
-
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- DE DENDAT263168D patent/DE263168C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4965507A (en) * | 1989-07-07 | 1990-10-23 | Eveready Battery Company, Inc. | Battery charger for detecting the current rate of charge for rechargeable batteries |
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