DE49176C - Fangvorrichtung - Google Patents

Fangvorrichtung

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DE49176C
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DE
Germany
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spring
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safety gear
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DENDAT49176D
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English (en)
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C. KLINIK in Königshütte und A. LASCHYK in Beuthen O.-Schl
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/16Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
    • B66B5/18Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Fangvorrichtung.
Zusatz zum Patent No. 44872 vom 20. Januar 1888.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1889 ab. Längste Dauer: ig. Januar 1903.
Die durch das Patent No. 44872 geschützte Fangvorrichtung wird durch vorliegende Erfindung in ihren wesentlichen Theilen verbessert; es werden die Stangen m, anstatt wie bisher mit der Spannplatte f, mit dem Seilanschlufskopf verbunden, so dafs die Länge derselben und ihre Wirkung verdoppelt wird; sodann ist mit den Fangarmen h unten eine verbesserte Arretirvorriditung für dieselben verbunden.
Es ist auf der Zeichnung:
Fig. ι die Ansicht des von der Fangvorrichtung festgehaltenen Förderkorbes,
Fig. 2 die Ansicht desselben mit offener Fangvorrichtung,
Fig. 3 der Querschnitt desselben, theilweise in Ansicht,
Fig. 4 der Horizontalschnitt nach x-x in Fig. ι desselben.
Das an dem Kopf B befestigte Förderseil zieht denselben zuerst hoch, damit die Feder F durch den Bolzen desselben gespannt wird, Fig. 2, ehe das Seil den Förderkorb hebt; die an den Kopf B angehängten Stangen m haben an ihren Aufsenenden dem halben Hube der Feder F entsprechende lange Schlitze, damit im Augenblick des Reifsens des Förderseiles die Wirkung der Feder - F nicht sofort, sondern mit etwas Zeitverlust auf die Winkelhebel η h übertragen wird und die Kasten g zuerst heruntergehen, so dafs sich die Bolzen / in die Aussparungen r der Kasten g hineinlegen, wenn bei der zweiten Hälfte des Hubes der Feder F diese Bolzen / von den Fangarmen h einwärts hinter die Kanten der Bleche i geschoben und festgelegt bezw. arretirt werden.
Zum Auf- und Abbewegen der Kasten g ist jeder derselben an einen Blechstreifen ρ unten angenietet, welcher oben beweglich mit den an der Spannplatte^/ angehängten Hebeln d verbunden ist.
Unten am Rahmen A des Förderkorbes sind auf beiden Seiten je zwei Bleche i angenietet, gegen deren innere verticale Kanten die Bolzen / in Fig. ι und 4 anliegen ; beim Anziehen des Kopfes B mit dem Förderseil wird zuerst die Spannplatte f hochgehoben und damit auch die Hebel d, die Blechstreifen ρ und die Kasten g, welche mit ihren Aussparungen r die darin liegenden Bolzen Z über die horizontalen Kanten der Bleche i heben, so dafs bis zum vollständigen Zusammendrücken der Feder F die Fangarme h mit ihren Fangscheiben C die Spurlatten L durch Auseinandergehen freigeben können, Fig. 2, und der Förderkorb frei ist. Die Bolzen / bewegen sich in verticalen Schlitzen der Fanghebel h und haben Bunde, welche ein seit-
liches Verschieben derselben verhindern, Fig. 3 und 4.
Durch die Anordnung der Stangen m an dem Seilanschlufskopf B wirkt die Feder F an einem mehr als doppelt gröfseren Hebelarm auf die Fangscheiben C, wie im Haupt-Patent, so dafs die Fangvorrichtung eine bedeutend sichere geworden ist; sodann gehen einen Augenblick nach der Berührung der Fangscheibe C mit der Latte L die Bolzen / hinter die verticalen Kanten der Bleche i, Fig. 1, wodurch die Fangarme h in' ihrer Lage festgehalten werden und die Federn F keinen Einflufs mehr auf den weiteren Vorgang haben.
Zum Festhalten der in den Förderkorb eingeschobenen Wagen sind zu beiden Seiten drehbare U-förmige Hebel T nebst Auflageisen s angebracht, welche beim Heraus- oder
Hineinschieben der Wagen aufgestellt werden, Fig. 2.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der durch Patent No. 44872 geschützten Fangvorrichtung die Anordnung der an den Seilanschlufskopf B angreifenden Stangen m, welche dem halben Hub der Feder F entsprechend lange Schlitze haben, um eine Verzögerung der Federwirkung auf die Winkelhebel η h herbeizuführen und um beim Seilbruch mit den an der Spannscheibe f angehängten Armen d und Schienen ρ zuerst die Kästen g. durch den Druck der Feder F niederzubewegen, damit die nachher durch die Fangarme h einwärts geschobenen Bolzen / sich gleichzeitig in die Aussparungen r und hinter die Bleche i legen und dadurch die Fangarme h festhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT49176D Fangvorrichtung Active DE49176C (de)

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