DE37207C - Keilfangvorrichtung - Google Patents
KeilfangvorrichtungInfo
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- DE37207C DE37207C DENDAT37207D DE37207DA DE37207C DE 37207 C DE37207 C DE 37207C DE NDAT37207 D DENDAT37207 D DE NDAT37207D DE 37207D A DE37207D A DE 37207DA DE 37207 C DE37207 C DE 37207C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wedge
- elevator
- safety device
- shaped
- wedges
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
- B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
- B66B5/16—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well
- B66B5/18—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces
- B66B5/22—Braking or catch devices operating between cars, cages, or skips and fixed guide elements or surfaces in hoistway or well and applying frictional retarding forces by means of linearly-movable wedges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. April 1886 ab.
Bei der vorliegenden Keilfangvorrichtung kommen an jeder Seite des Fahrstuhles zwei mit
Zähnen besetzte Keile oder Fangklauen in der Weise zur Verwendung, dafs sie im Augenblick
der Gefahr durch Federzug entlang den Seiten eines den Keilflächen entsprechend gestalteten
Klotzes nach oben geschoben werden, wodurch infolge der an und für sich geringen
Bewegung der beiden Keile nach aufsen hin deren Zähne fest und sicher in die Innenflächen
der Flantschen der Führungen für den Fahrstuhl eingreifen; die Führungen sind vorzugsweise
in LJ -Eisen hergestellt.
Behufs richtiger Führung des Fahrstuhles in seinen Führungsschienen sind zu beiden Seiten
desselben oben und unten Führungsrollen angebracht, welche theils an den Aufsenflächen
der Flantschen der υ - Führungen, wie auch an den Kopfenden der Flantschen entlang
laufen, so dafs eine seitliche Verschiebung des Stuhles und dadurch ein Festklemmen~ desselben
während der Fahrt vollständig ausgeschlossen ist.
Der in Fig. 1 in Stirnansicht, in Fig. 2 in Hauptansicht dargestellte Fahrstuhl mit der vom
Erfinder vorgeschlagenen Keilfangvorrichtung trägt zu beiden Seiten ein nahezu am Boden
angebrachtes Schild α, an welchem ein durch Schrauben sicher befestigter Klotz b sitzt. Seitlich
von diesem mit schrägen Seitenflächen versehenen Klotz b legen sich die beiden an
ihren Aufsenflächen mit Zähnen oder Aufrauhungen versehenen Keile cc1 an, welche
bei richtigem Functioniren des Fahrstuhles in geringem Abstande von den Innenflächen der
Flantschen der u -förmigen Führungen d d1
stehen. . ■ "
Jeder der Keile ist mittelst eines federnden Verbindungstheiles e e1 an den Block/ angehängt,
der von solcher Breite ist, dafs er sich beim Auf- und Niedergange des Fahrstuhles ohne
Berührung der Flantschen der Führungen mitbewegt. Im .Centrum des Blockes / ist in
diesen eine Spindel g eingelassen, deren oberes Ende durch Bolzen mit den beiden über der
Decke des Fahrstuhles bei h2 drehbar gelagerten Hebeln h h1 in Verbindung steht. Die centralen
Enden der Hebel h h1 werden von der Zugkette i, wenn der Fahrstuhl hängt, in die
Höhe gehalten, wodurch die etwas niedergeschobenen Stangen g die Spiralfedern k1 gegen
die kleinen Ansätze k2 zusammendrücken.
Die Keilfangvorrichtung functionirt wie folgt: Bei eintretendem Seil- oder Kettenbruch werden
die beiden Spindeln g durch Ausdehnung der beiden Spiralfedern k k1 nach oben bewegt,
wodurch sich die beiden Fangkeile c cl an den schrägen Flächen von α entlang nach
oben und seitlich verschieben, bis sie mit ihren Zähnen in den Innenwänden der Führungsflantschen
sich fest eingeklemmt haben.
Die Keilfangvorrichtung kommt also ohne Verzug zur Wirkung, da nach eingetretenem
Seil- oder Kettenbruch der Fahrstuhl nur um so viel noch weiter fallen kann, als Zeit nöthig
ist, um die Keile zur Seite zu bewegen, bis sie sich in den Flantschen festgesetzt haben.
Diese Stellung ist in Fig, 3 im Horizontalschnitt ersichtlich.
Unterhalb und oberhalb des Fahrstuhles befinden sich die Führungsrollen 11V- Z1, welche
auf den Kanten der Führungsschienen d dl hinlaufen,
während am unteren Ende des Fahrstuhles die Rollenpaare P lB, am oberen Ende
desselben die Rollenpaare Z4/5 sitzen, welche die Führungsschienen von aufsen erfassen, damit
ein Klemmen des Fahrstuhles beim Aufoder Niedergehen desselben nicht eintreten kann.
Ist das Fördergestell auf die bezeichnete Weise beim Bruch des Förderseiles gefangen
und wird dasselbe durch ein neu eingehängtes Seil angezogen, so kann sich die Stange g
gegen den Druck einer zweiten Feder k an ihrem Ende so lange nach unten verschieben,
bis die Hebel h h1 durch den Seilzug
ganz angehoben sind.
Es ist nicht ausgeschlossen, an Stelle der LJ - förmigen Führungsschienen j_-förmige Schienen
zu verwenden, in welchem Falle dann der Klotz / zweitheilig hergestellt wird (je eine
Hälfte auf einer Seite des Steges der Schiene) und die Keile oder Fangklauen c, die zwischen
den Klötzen b und dem Stege angebracht sind, nach innen zu gegen den Steg anpressen.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Eine Keilfangvorrichtung für Fördergestelle und Fahrstühle, gekennzeichnet durch die Combination eines oder mehrerer am Gestelle festsitzender, keilförmig gestalteter Klötze (b) mit einer oder mehreren beweglichen, keilförmig gestalteten Fangklauen (c), welche letztere beim Bruch des Förderseiles durch Längenexpansion einer Spiralfeder (W) auf den Keilflächen von b bewegt und von innen nach aufsen gegen die LJ-förmigen Führungsschienen des Gestelles angeprefst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37207C true DE37207C (de) |
Family
ID=312978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37207D Expired - Lifetime DE37207C (de) | Keilfangvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37207C (de) |
-
0
- DE DENDAT37207D patent/DE37207C/de not_active Expired - Lifetime
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