DE489777C - Pflanzmaschine, bei der die Pflanzen von rotierenden Greifern einem Vorratsbehaelterentnommen und nahe dem Boden abgegeben werden - Google Patents
Pflanzmaschine, bei der die Pflanzen von rotierenden Greifern einem Vorratsbehaelterentnommen und nahe dem Boden abgegeben werdenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C11/00—Transplanting machines
- A01C11/02—Transplanting machines for seedlings
Landscapes
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- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
Description
Es sind bereits Pflanzmaschinen bekannt, bei denen die Pflanzen von rotierenden Greifern
einem Vorratsbehälter entnommen und nahe am Erdboden abgegeben werden. Bei den bekannten
Vorrichtungen dieser Art sind die Pflanzen während des Setzvorganges sehr leicht Beschädigungen
ausgesetzt, da sie von den Greifern frei dem Boden zugeführt werden, dabei
leicht umknicken können und nicht in senkrechter Stellung in die zu ihrer Aufnahme bestimmten
Furchen gelangen. Außerdem können die Planzen schon bei der Entnahme aus dem
Vorratsbehälter von den Greifern durch das Abreißen von Blättern usw. beschädigt werden.
Erfindungsgemäß werden deshalb zwecks Führung der Pflanzen über der Greiferbahn feste
Leitbleche angeordnet, die an ihrem unteren Ende eine elastische Bürste tragen, durch
welche die Pflanzen während des Einsetzens in aufrechter Stellung gehalten werden. Um das
Entnehmen der Pflanzen aus dem Vorratsbehälter zu erleichtern und Beschädigungen der
Pflanzen durch die Greifer bei der Entnahme zu verhindern, wird dabei die Ausführung zweckmäßig
so getroffen, daß der Vorratsbehälter an seinem unteren Ende mit einem verschwenkbaren
Stabrost versehen ist, durch dessen Zwischenräume die Greifer hindurchgreifen und
die Pflanzen aufnehmen.
Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung inbeispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Teilansicht der Vorrichtung,
Abb. 2 eine Vorderansicht zu Abb. 1 in vergrößertem Maßstabe,
Abb. 3 und 4 Vorder- und Seitenansicht der Greifer in teilweisem Schnitt.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist auf der von den in der Zeichnung nicht dargestellten
Laufrädern aus angetriebenen Welle 1 das Rad 2 angeordnet, in dessen hohlen Armen 3
die Greifer zum Entnehmen der Pflanzen aus dem Vorratsbehälter gelagert sind. Die Greifer
bestehen aus in sich federnden Armen 4 und 5, die durch Halter 6 gelenkig an mit Rollen 7
versehene Träger 8 angeschlossen sind. Die Federn 9 halten die Arme 4 und 5 in der geöffneten
Lage. Zwischen den rückwärtigen Enden der Arme 4 und 5 ist ein fester Anschlag
10 angeordnet, welcher die Greifer schließt,
wenn sie durch das Auflaufen der Rollen 7 auf die kreisbogenförmige Führung 11 entgegen
der Wirkung der Federn 12 aus den Armen 3 herausgedrückt werden. Über der Bahn der
Greifer vom Vorratsbehälter bis dicht über dem Erdboden sind feste halbkreisförmige Leitbleche
13 angebracht, welche an ihrem unteren Ende elastische Bürsten 14 tragen.
Der Vorratsbehälter 15 für die Pflanzen weist einen Boden auf, dessen rückwärtiger
Teil aus einem Rost schmaler Stäbe 16 besteht, dessen Neigung beliebig eingestellt werden kann.
Der Vorratsbehälter ist an der Vorrichtung derart befestigt, daß er während seiner Entleerung
eine hin und her gehende Bewegung ausführen kann, um eine gleichmäßige Abnahme der Pflanzen
im Behälter zu erzielen. Er kann zu diesem
ίο Zweck beispielsweise auf einer mit entsprechenden
Schraubengängen versehenen Walze gelagert werden, welche von dem Antriebsrad aus
in Drehung versetzt wird. Der Teil 17 der Behälterrückwand, welcher mit dem Querschnitt
der Führungen 13 entsprechenden Aussparungen 18 versehen ist, ist unbeweglich an der
Vorrichtung befestigt
Die zur Aufnahme der Pflanzen bestimmten Furchen werden von Scharen 19 gezogen und
nach dem Einsetzen der Pflanzen von Scharen 20 zugehäufelt, deren Stellung durch einen
Handhebel beliebig festgelegt werden kann. Die vor den Scharen 19 befindlichen Messer
22 dienen zum Zerschneiden von etwa im Boden befindlichen Wurzeln, Strohteilen usw,
Durch den Handhebel 23 kann die vom Antriebsrad ausgehende Kraftübertragung ausgeschaltet
werden, wenn die Vorrichtung außer Betrieb gesetzt werden soll.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Die in den Armen 3 des umlaufenden Rades 2 befindlichen Greiferanne 4 und 5 gehen zwischen
den in ihrer Neigung entsprechend eingestellten Stäben des rostförmigen Behälterbodens
hindurch. Durch das Auflaufen der an den.Trägern 8 befestigten Rollen 7 auf die
Führung 11 werden die Arme4und5 entgegen der
Wirkung der Federn 12 auf den hohlen Armen 3 herausgedrückt, legen sich um die Pflanzen und
werden durch die ihre rückwärtigen Enden auseinanderspreizenden Anschläge 10 geschlossen.
Ein Beschädigen der Pflanzen kann dabei nicht eintreten, da die Arme in sich federnd ausgebildet sind. Die Greifer führen die Pflanzen 45
innerhalb der halbkreisförmigen Leitbleche 13, welche das Umknicken der Pflanzen verhindern,
dem Erdboden zu und öffnen sich, sobald die Rollen 7 die Führung 11 verlassen, unter der
Wirkung der Spreizfedern 9. Die Pflanzen 5° werden von den Greifern losgelassen und
von den elastischen Bürsten 14 so lange gehalten, bis die von den Scharen 19 gezogenen
Furchen durch die nachfolgenden Scharen 20 zugehäufelt sind, und dann unbeschädigt 55
von den Bürsten freigegeben. Die hin und her gehende Bewegung des Vorratsbehälters sichert
eine gleichmäßige Abnahme der Pflanzen im Behälter und verhindert das Beschädigen der
Setzlinge durch Zerquetschen und Abreißen von 6°
Blättern.
Claims (2)
1. Pflanzmaschine, bei der die Pflanzen von rotierenden Greifern einem Vorratsbehälter
entnommen und nahe dem Boden abgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Führung der Pflanzen über der
Greiferbahn feste Leitbleche (13) angeordnet sind, die an ihrem unteren Ende eine
elastische Bürste tragen, durch welche die Pflanzen während des Einsetzens in aufrechter
Stellung gehalten werden.
2. Pflanzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsbehalter
(15) an seinem unteren Ende mit einem verschwenkbaren Stabrost (16) versehen
ist, durch dessen Zwischenräume die Greifer hindurchgreifen und die Pflanzen aufnehmen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM104957D DE489777C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Pflanzmaschine, bei der die Pflanzen von rotierenden Greifern einem Vorratsbehaelterentnommen und nahe dem Boden abgegeben werden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM104957D DE489777C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Pflanzmaschine, bei der die Pflanzen von rotierenden Greifern einem Vorratsbehaelterentnommen und nahe dem Boden abgegeben werden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489777C true DE489777C (de) | 1930-01-22 |
Family
ID=7325537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM104957D Expired DE489777C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Pflanzmaschine, bei der die Pflanzen von rotierenden Greifern einem Vorratsbehaelterentnommen und nahe dem Boden abgegeben werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489777C (de) |
-
1928
- 1928-05-27 DE DEM104957D patent/DE489777C/de not_active Expired
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