DE489689C - Spinn- oder Zwirnvorrichtung - Google Patents

Spinn- oder Zwirnvorrichtung

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DE489689C
DE489689C DED54332D DED0054332D DE489689C DE 489689 C DE489689 C DE 489689C DE D54332 D DED54332 D DE D54332D DE D0054332 D DED0054332 D DE D0054332D DE 489689 C DE489689 C DE 489689C
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DE
Germany
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spindle
spinning
twisting device
thread
rings
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Expired
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DED54332D
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English (en)
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DUNLOP COTTON MILLS Ltd
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DUNLOP COTTON MILLS Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
    • D01H1/105Arrangements using hollow spindles, i.e. the yarns are running through the spindle of the unwound bobbins
    • D01H1/106Two-for-one twisting
    • DTEXTILES; PAPER
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

DEUTSCHES. REICH
AUSGEGEBEN AM 20. JANUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M489689 KLASSE 76 c GRUPPE
Dunlop Cotton Mills Limited in London
Spinn- oder Zwirnvorrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1927 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Zwirnvorrichtung, bei der mit jeder Spindelumdrehung zwei Drehungen in den Faden kommen.
Die Erfindung besteht darin, daß der Träger der Ablaufspule mit dem umlaufenden Fadenführer durch Kugellager ohne Verschraubung abnehmbar verbunden ist.
Die neue Vorrichtung ermöglicht vor allem ein leichtes und rasches Auswechseln der Garnliefersp-ule, da' sich sowohl diese als auch die am oberen Ende · der Spindel sitzende Fadenspann- und Fadenführungsvorrichtung ohne weiteres abnehmen läßt.
Das einzige und wesentliche Lager zwischen dem drehenden und dem feststehend angeordneten Teil, das zweckmäßig ein Kugellager ist, gewährleistet ein ruhiges, reibungsloses Umlaufen des Fadenführers.
Im einzelnen besteht dieses Lager aus zwei vereinigten Zapfen oder Stützlagern, die in entsprechendem Abstand voneinander angeordnet sind. Die Spule greift entweder um die äußeren Ringe dieser Lager oder wird von deren inneren Ringen umfaßt, wobei eine Gewichtsbelastung angeordnet ist, um die Spule von der Drehung mit diesen Ringen abzuhalten.
In den beiliegendien ZeicbjiMngien ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen schematisch das allgemeine Prinzip einer Zwirnmaschine nach der Erfindung in ^wei verschiedenen Ausführungsformen.
Abb. 3 und 4 zeigen die verschiedenen Anordnungen der Befestigung nach der Erfindung an zwei verschiedenen Zwirnvorrichtungen.
Abb. 5 zeigt die in Abb. 4 dargestellte Befestigung an einer Zwirnvorrichtung nach Abb. 3.
Abb. 6 zeigt eine Befestigung bei schrägliegender Achse der Spule.
In den Abb. 1 und 2 ist der Garnweg bei den beiden Zwirnvorrichtungen der Abb. 3 und 4 dargestellt. Das Garn bildet während des in der Pfeilrichtung erfolgenden Arbeitsganges eine Schleife, die einerseits fest an den Punkten α an der Abwickelspule a' und an b nahe der Aufwickelspule V gehalten wird. Diese Windung wird bei dem Punkt c um das anschließende Ende c' so gedreht, daß der eine Fadenteil d um den anderen e umläuft. Auf diese Weise kommen zwei Drehungen in das Garn.
Die Mittel zur Ausführung der Erfindung, um die Erfordernisse, wie sie oben angegeben sind, wirksam und einfach zu erfüllen, bestehen aus folgenden Teilen:
Auf einer Verlängerung 2 des in Abb. 3
dargestellten Spindeltriebes ι sitzen Kugellager 3 mit ihren inneren Lagerringen fest auf und sind in entsprechenden Zwischenräumen, wie dargestellt? angeordnet. Auf den äußeren Lagerringen ist der die Spule tragende Teil, eine röhrenförmige Muffe 4, angeordnet.
Die Spule 5 hat eine Bohrung 6, mit der sie auf die Muffe 4 zwecks Mitnahme' durch diese beim Umlaufen aufgeschoben werden kann. Das zur Verhinderung der Drehung der Spule mit der Spindel angeordnete Gewicht 7 hängt an dieser röhrenförmigen Muffe, wie in den Zeichnungen dargestellt ist.
Die Ausführungsform der Abb. 3 ist teilweise anwendbar für die Vorrichtung nach Abb. i, bei der das Garn durch die Spindel hindurch über eine am oberen Spindelende 20* angeordnete Fadenspannvorrichtung läuft. In Abb. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, die für die Einrichtung nach Abb. 2 verwendbar ist, wo das Garn durch die Spindel hindurch unmittelbar über die Fadenspannvorrichtung am Spulenträger läuft. Hier ist die Spindel 1 mit einer Bohrung versehen, um die Kugellager 3 aufzunehmen, deren äußere Lagerringe fest indieser Bohrung in entsprechenden Abständen sitzen. Der Träger für die Spule ist in diesem Falle eine zylindrische Verlängerung 15, die in die Bohrung der inneren Lagerringe eingreift, wo sie durch' Reibung festgehalten wird. Diese Verlängerung 15 trägt das die Bewegung hindernde Gewicht 11, durch das die ganze oder teilweise Ausbalancierung des Gewichts der über den Lagern hängenden Teile erreicht wird.
Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf diese beiden Ausführungsformen. Z. B. kann man in Abb. 5 die in Abb. 4 dargestellte Befestigungsart für die Spannungseinrichtung nach Abb. 3 verwenden, oder man kann auch die Spule mit einer Verlängerung versehen, die in die Bohrung der inneren Lagerringe eingreift, und diese Ringe können mit der Röhrenmuffe 4 verbunden sein.
Des weiteren beschränkt sich die Erfindung nicht auf die horizontale Anordnung der Spindel. 'Sie kann bei im allgemeinen senkrechter Lage leicht geneigt sein, um das Gewicht n wirken zu lassen. In diesem Falle kann, wie in Abb. 6, ein Stützlager 3a in Verbindung mit den Kugellagern 3 Ver-Wendung finden.
Es ist noch hinzuzufügen, daß jede Art Kugellager o. dgl. Verwendung finden kann. Man kann ein Kugel- oder Rollenlager oder eine ähnliche vereinigte Zapfen- oder Stützlagerung anstatt der Lager der Abb. 3 bis 6 anwenden. Es1 steht auch nichts im Wege, die Anordnung nach der Abb. 6 an horizontalen Spulenträgern anzubringen. ... Schließlich kann man mehrere Garnlieferspulen anordnen, von denen die Fäden einzeln verdreht oder alle' zusammeng-ezwirnt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    ' Spinn- oder'Zwirnvorrichtung, bei der mit jeder Spindelumdrehung zwei Drehungen in den Faden kommen, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5 bzw. 15) der Ablaufspule (a') mit dem umlaufenden Fadenführer (1) durch Kugellager (3) ohne Verschraubung abnehmbar verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED54332D 1927-04-20 1927-11-19 Spinn- oder Zwirnvorrichtung Expired DE489689C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1772766X 1927-04-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE489689C true DE489689C (de) 1930-01-20

Family

ID=10890266

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED54332D Expired DE489689C (de) 1927-04-20 1927-11-19 Spinn- oder Zwirnvorrichtung

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US (1) US1772766A (de)
DE (1) DE489689C (de)
FR (1) FR644406A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852066C (de) * 1948-12-22 1952-10-09 Gerard William Reginald Fane Spindelschaft fuer Doppeldraht-Zwirnspindeln und Verfahren zu seiner Herstellung

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US1772766A (en) 1930-08-12
FR644406A (fr) 1928-10-08

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