DE489559C - Fischbrateinrichtung - Google Patents

Fischbrateinrichtung

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DE489559C
DE489559C DEW79797D DEW0079797D DE489559C DE 489559 C DE489559 C DE 489559C DE W79797 D DEW79797 D DE W79797D DE W0079797 D DEW0079797 D DE W0079797D DE 489559 C DE489559 C DE 489559C
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fish
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DEW79797D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1214Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips the food being transported through an oil-bath

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description

  • Fischbrateinrichtung Die bisher in der Fischindustrie verwendeten Bratpfannen sind entweder sogenannte offene Pfannen, in die die Fische einzeln mit der Hand hineingelegt werden, so daß sie auf dem Boden der Pfannen braten und durch ständiges Wenden die gewünschte Bratkruste erhalten, oder sogenannte Tauchpfannen, bei denen die Fische mittels eines Drahtsiebes in das heiße Fett getaucht und gebraten werden. Es gibt außerdem sogenannte Wellbratöfen, bei denen der Boden der sonst-ebenen Pfanne wellenförmig gestaltet ist. Bei Verwendung dieser Wellbratöfen liegen die Fische ebenfalls auf Sieben, die in das heiße Fett einzutauchen sind, deren Eintauchen aber durch die Wellenkämme im Boden der Pfanne begrenzt ist. Die Heizvorrichtung, vorzugsweise Gasbrenner, befindet sich in den Höhlungen unter den «Tellerkämmen der Pfanne, so daß das Fett besser erhitzt wird. Zum Unterschiede von den erwähnten bekannten Bratpfannen wird gemäß der vorliegenden Erfindung zum Erhitzen des Bratfettes ein Rohrnetz verwendet, in dem eine Flüssigkeit, #,yie Glycerin, umläuft, deren Siedepunkt wesentlich über dem des Bratfettes liegt. Infolge einer besonderen Anordnung des das Bratfett erhitzenden Rohrnetzes kann das von den Fischen abfallende Paniermehl nicht anbrennen und das Bratfett verunreinigen. Der darin begründete Fortschritt ist ohne weiteres verständlich, wenn man berücksichtigt, daß bei den früher verwendeten Brateinrichtungen das von den Fischen abfallende Mehl auf dem Pfannenboden anbrannte. Die Folge davon war, daß sich das angebrannte Mehl an den Fischen ansetzte und ungleichmäßige Färbung der Bratkruste hervorrief. Außerdem wurden vom Bratfett die Verbrennungsrückstände des Bratmehls als dunkle bis schwarze Farbstoffe aufgenommen und auf die Fische übertragen. Die Fische fallen dabei je nach der Bratdauer in verschiedenen Farbtönen aus und sind ungleichmäßig gebraten.
  • Die Verbrennungsrückstände des Mehls wirken aber nicht nur auf den Farbton und den Bratprozeß ein, sie machen sich auch geschmacklich unangenehm bemerkbar, was besonders bei Bratheringen beobachtet werden kann.
  • Infolge der besonderen Anordnung des das Bratfett in der Pfanne erhitzenden Rohrnetzes sinkt das von den Fischen abfallende Mehl durch die Zwischenräume der Rohrstränge in den unter diesen befindlichen Raum der Pfanne. Es kann am Boden derselben sich nicht ansetzen und anbrennen, da die Bratfettemperatur unter dem Rohrnetz wesentlich niedriger ist als oberhalb desselben. Das unter das Rohrnetz sinkende Mehl, das keiner zum Anbrennen führenden Hitze ausgesetzt ist und infolgedessen auch nicht verbrannt wird, schließt die Verunreinigung und andere schädliche Beeinflussungen des Bratfettes vollkommen aus.
  • Durch die Anwendung des das Bratfett auf die gewünschte Temperatur erhitzenden Rohrnetzes oberhalb und in einem gewissen Abstande vom Boden der Pfanne herrschen in dieser verschiedene Temperaturen, die dauernd Strömungen des Bratfettes hervorrufen, so däß das abfallende Mehl aus der Bratzone weggeschwemmt wird.
  • Der praktische Gebrauch der neuen Brateinrichtung hat erwiesen, daß ein ständig gleichmäßiger Farbton der Bratkrusten erreicht werden kann. Das ist von besonderem Vorteil, wenn bei längerer Bratdauer ein vielfacher Wechsel des Bratgutes eintritt, das in dem gleichen Bratfett behandelt werden soll. Neben dem gleichmäßigen Farbton der Bratkruste wird aber auch erreicht, daß selbst bei dauerndem Betrieb die Fische völlig gleichmäßig gebraten werden. Die für die einzelnen Bratgutmengen in Betracht kommende Bratzeit kann dabei so weit verkürzt werden, daß jeder Ausdünstung des natürlichen Wassergehaltes der Fische, durch welche diese trocken werden und als Fertigfabrikat strohig erscheinen, vorgebeugt ist.
  • Die in dem das Bratfett erhitzenden Rohrnetz umlaufende Flüssigkeit erhält dauernd eine Temperatur, die etwa 5o bis 6o° C über der eigentlichen Brattemperatur steht. Beim Beschicken der Brateinrichtung mit Rohware werden infolgedessen keine schädlichen Temperaturstürze herbeigeführt.
  • Die Verwendung des das Bratfett erhitzenden Rohrnetzes ist in wirtschaftlicher - Beziehung auch insofern von großer Bedeutung, als eine wesentliche Ersparnis an Heizkosten erzielt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch zur Darstellung gelangt.
  • Abb. i zeigt die neue Brateinrichtung im senkrechten Längsschnitt; Abb. 2 und 3 stellen Einzelheiten der Bauteile dar.
  • Über der mit a bezeichneten, langgestreckten Pfanne der Brateinrichtung ist in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung eine den Dauerbetrieb - ermöglichende, absatzweise anzutreibende Fördervorrichtung angeordnet, die aus zwei endlosen Gliedarketten besteht, an denen die Träger der zu bratenden Fische aufgehängt werden.
  • In der Pfanne a, in bestimmtem Abstand über dem Boden b derselben, ist ein Rohrnetz eingebaut, in dem die das Bratfett auf die erforderliche Temperatur erhitzende Flüssigkeit umläuft, deren Siedepunkt wesentlich über dem Siedepunkt des Bratfettes liegt. Das Rohrnetz setzt sich aus an ihren Enden untereinander verbundenen Rohrsträngen c zusammen, die im Querschnitt nach oben keilförmig verjüngt, also tropfenförmig gestaltet sind und mit ihren Spitzen d in der gleichen Ebene liegen, so daß sie den das Eintauchen der Fische begrenzenden Boden der Pfanne bilden. Die Rohrstränge c sind an ihren Enden mit den ihre Verbindung untereinander für den Umlauf der Heizflüssigkeit vermittelnden Quersträngen e, f verbunden, die durch den Boden b der Pfanne abgedichtet durchbrechende Steig- und Falleitungen g bzw. k mit einem unter dem Boden der Pfanne gelagerten Kessel i in Verbindung stehen, der in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung durch eine Gasfeuerung beheizt wird, wobei zur bestmöglichen Ausnutzung der von den Gasbrennern entwickelten Hitze der Kessel an der Unterseite zur Aufnahme der Gasbrenner k ausgehöhlt ist.
  • Die Steigleitung g geht vom höchsten Punkt des Kessels i aus, die Falleitung la ist mit dem Kessel an dessen tiefsten Punkt verbunden. Es ergibt sich damit der in Abb. i und 3 der Zeichnung durch Pfeile angedeutete Umlauf der Heizflüssigkeit, welcher der Drehrichtung der für den Dauerbetrieb vorgesehenen endlosen Fördervorrichtung angepaßt ist, um die zu bratenden Fische beim Durchlaufen der Pfanne einer gleichmäßigen Temperatur des Bratfettes auszusetzen.
  • Damit am Beschickungsende der Pfanne a durch die frisch zugeführten Fische eine Temperaturerniedrigung des Bratfettes vermieden wird, ist das das Eintauchen der Fische begrenzende und damit alsBoden der Pfanne zur Geltung kommende Rohrnetz in der aus Abb. 2 ersichtlichen Anordnung gestaltet. Von dem die Verbindung mit der Steigleitung g des Kessels i herstellenden Querstrang e gehen teilweise ineinander übergehende Rohrstränge c aus, die die Breite der beheizten Fläche in Richtung auf den Querstrang f allmählich verringern.
  • Mit dem Flüssigkeitsraum der Kessels i und mit dem Flüssigkeitsraum der Pfanne a stehen Thermometer l bzw. na in Verbindung, die den erforderlichen Anhalt für die verlangte Regelung der Temperatur bieten.
  • Der Gebrauch dieser neuartigen Fischbrateinrichtung und die Vorteile derselben ergeben sich aus der Einleitung zu dieser Beschreibung. Das von, den Fischen abfallende Mehl fällt zwischen den im Querschnitt tropfenförmigen Rohrsträngen c hindurch und gelangt damit in den der Heizung entzogenen Raum oberhalb des Bodens b der Pfanne a, aus dem es fortgeschwemmt wird.
  • Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile der Fischbrateinrichtung nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fischbrateinrichtung mit absatzweise bewegten Trägern für das Bratgut, dadurch gekennzeichnet, daß zum -Erhitzen des Bratfettes in der Pfanne (a) ein Rohrnetz (c) verwendet wird, in dem eine Flüssigkeit umläuft, deren Siedepunkt wesentlich über dem des Bratfettes liegt.
  2. 2. Fischbrateinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrnetz (c) in der Pfanne (a) den das Eintauchen der Fische begrenzenden Boden bildet.
  3. 3. Fischbrateinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrnetz (c) in der Pfanne (a) aus nach oben keilförmig verjüngten, im Querschnitt tropfenförmigen Rohrsträngen zusammengesetzt ist. q..
  4. Fischbrateinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrnetz (c) in der Pfanne (a) durch die einzelnen Rohrstränge untereinander verbindende Querstränge (e, f) mit den die Pfanne abgedichtet durchbrechenden Steig- und Fallleitungen (g, h) verbunden ist, die an einen unter dem Boden der Pfanne (a) gelagerten Kessel (i) angeschlossen sind.
  5. 5. Fischbrateinrichtung nach Anspruch x bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der für den Umlauf der Heizflüssigkeit in dem Rohrnetz (c) in Betracht kommende Kessel (i) an der Unterseite ausgehöhlt ist und in diesem Hohlraum die Heizvorrichtung (k) aufnimmt.
  6. 6. Fischbrateinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrnetz (c) zur gleichmäßigen Erhitzung des Bratfettes in der Pfanne vom Einlaufende (g) zum Auslaufende (h) der Bratpfanne (a) allmählich an Breite abnimmt.
  7. 7. Fischbrateinrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Breite des Rohrnetzes (c) die dieses bildenden Rohrstränge teilweise ineinander überlaufen.
DEW79797D 1928-07-04 1928-07-04 Fischbrateinrichtung Expired DE489559C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2452657A (en) * 1945-04-23 1948-11-02 Hubert A Hooper Food processing apparatus
EP0083429A1 (de) * 1981-12-22 1983-07-13 Niro Plan Ag Friteuse
ITVI20100145A1 (it) * 2010-05-20 2011-11-21 Temac S R L Friggitrice per prodotti alimentari

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EP2394542A1 (de) * 2010-05-20 2011-12-14 Canol s.r.l. Fritteuse für Lebensmittel

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