DE488786C - Eiserne Verkleidung in Tunnels, Stollen u. dgl. Raeumen - Google Patents

Eiserne Verkleidung in Tunnels, Stollen u. dgl. Raeumen

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DE488786C
DE488786C DEA48267D DEA0048267D DE488786C DE 488786 C DE488786 C DE 488786C DE A48267 D DEA48267 D DE A48267D DE A0048267 D DEA0048267 D DE A0048267D DE 488786 C DE488786 C DE 488786C
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tunnels
tunnel
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Expired
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DEA48267D
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MAXIMILIAN ARNOLDY
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MAXIMILIAN ARNOLDY
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Eiserne Verkleidung in Tunnels, Stollen u. dgl. Räumen Gegenstand der Erfindung ist eine eiserne Verkleidung in Tunnels, Stollen u. dgl. Räumen, bei der alle Nietverbindungen innen zugänglich sind und keine Nietköpfe auf der Außenseite der Verkleidung liegen.
  • Gemäß der Erfindung sind die parallel zum Steg abgebogenen gegeneinandergerichteten Flanschenenden von im Abstande voneinander eingebauten und mit ihrem Steg der Tunnelwand zugekehrten walzeisernen förmigen Trägern durch den Abstand überdeckende aufgenietete Laschen verbunden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Abb. z ist ein Querschnitt durch einen ausgekleideten Tunnel nach der Linie A-B der Abb. 2, Abb.2 ein waagerechter Schnitt nach der Linie C-D der Abb. r.
  • Walzeiserne Träger a von förmigem Querschnitt, wie er an sich bei eisernen Spundbohlen bekannt ist, werden je nach der Form des Tunnelquerschnitts in solcher Weise zu vier- oder mehreckigen Rahmen zusammengenietet, daß die Flanschen a' nach innen, die Flachseiten nach außen gekehrt sind. Beim Einbau in den Tunnel kommen also die Flanschen a' ins Tunnelinnere zu liegen. Die Rahmen werden auf geraden Tunnelstrecken parallel zueinander (Abb.2), in Kurven fächerförmig in Abständen angeordnet. Die Zwischenräume werden sodann durch Aufnieten von Verbindungslaschen b auf die parallel zu dem Steg abgebogenen Flanschenenden a" überdeckt.
  • Die neue Verkeidung bietet gegenüber den bekannten eisernen Verkleidungen bedeutende Vorteile.
  • Die Träger können aus handelsüblichen Eisenblechen durch Biegen hergestellt werden. Da man für alle Teile der Rahmen und für die Decklaschen gleiche Blechstärken nehmen kann, wird für die ganze Verkleidung nur eine einzige Blechsorte benötigt.
  • Alle Niete liegen mit beiden Köpfen im Innern, so daß die Verbindungsarbeiten bequem ausgeführt und Erneuerungen leicht vorgenommen werden können. Diesen Vorteil bieten zwar die bekannten aus Rohren oder l!-Eisen ohne Verbindungslaschen zusammengenieteten Verkleidungen auch, doch haben diese nach anderen Richtungen erhebliche Nachteile. Zunächst müssen die einzelnen Rahmen ganz genau gearbeitet werden und genau aneinanderpassen, was sich in dem engen Tunnelraum kaum bewerkstelligen läßt. Sobald aber auch nur ein Rahmen etwas windschief ausfällt, gibt es beim Aneinanderschieben der Rahmen Fugen, die entweder durch die Nietung gar nicht zusammengezogen werden können oder in den Nieten starke Zugspannungen erzeugen.
  • Alle diese Nachteile werden durch die Hinzunahme der Verbindungslasche b behoben. Hierbei ist es belanglos, wenn dieser oder jener Rahmen windschief ausfällt, da mit der Verbindungslasche b ein sicheres Hilfsmittel gegeben ist, derartige Fehler leicht und restlos auszugleichen. Die Verbindungslasche b braucht nur der fehlerhaften Stellung der Rahmen angepaß,t zu werden, und schon können die einzelnen Rahmen dicht und ohne schädliche Nietspannungen mit den Laschen zusammengenietet werden. Vor allem aber brauchen für die Kurven keine Sonderrahmen gebaut zu werden, da man durch fächerförmige Anordnung der auch in den geraden Tunnelstrecken verwendeten Rahmen und die Verwendung keilförmig zugeschnittener Verbindungslaschen ein einwandfreies Ergebnis erhält.
  • Die neue eiserne Tunnelhaut kann auch in statischer Hinsicht ohne Schwierigkeit sehr günstig ausgestaltet werden. Es ist nur erforderlich, die Verbindungslaschen b -ebensobreit zu machen wie die Öffnung o des Profils (s. Abb. 2). Hierdurch wird erreicht, daß die neutrale Achse Y-Y des Querschnittes in der Mitte des Querschnittes liegt, was für die Beanspruchung der ganzen Tunnelhaut und für die Ausnutzung des Baustoftes von größtem Vorteil ist.
  • Da die neue Tunnelhaut ganz aus Walzeisen besteht, braucht keine Verbindung verschraubt zu werden, -wie es z. B. bei der Bußeisernen Tunnelauskleidung aus Rohren notwendig ist. Durch die Anwendung genieteter Verbindungen wird die ganze Arbeit außerordentlich vereinfacht und verbilligt. Den größten Vorteil bieten die genieteten Verbindungen aber dadurch, daß, sie die Herstellung einer unbedingt wasserdichten Tunnelauskleidung gewährleisten und auch die Auffindung und Beseitigung etwaiger Undichtigkeiten sehr leicht machen.
  • Infolge der Form der Tunnelauskleidung ist der Tunnel gegen Bewegungep des umliegenden Erdreichs unempfindlicher als die starren Tunnelverkleidungen aus Stein, Beton und Eisenbeton oder auch als die Tunnelverkleidung mittels zusammengeschraubter guß;eiserner Rohre.
  • Eine Reihe der angegebenen Vorteile würde man auch dann erhalten, wenn das Profil aus zwei U-Eisen und einer Blechtafel zusammengenietet würde. Hieraus würde sich aber einmalvermehrteNietarbeitund damit eine Verteuerung der eisernen Tunnelauskleidung ergeben, und sodann würde die Tunnelauskleidung auch in Jedem Rahmen ringsherum zwei Reihen Niete enthalten, deren eine Kopfreihe auf -der -Außenseite der--Tunnelauskleidung und gegen die Tunnelwand läge. Diese Niete könnten später bei einer etwaigen Lockerung durch den Bahnbetrieb nicht ausgewechselt werden, weil die gegen die Tunnelwand gekehrte Seite der Tunnelauskleidung unzugänglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: . Eiserne Verkleidung in Tunnels; Stollen u. dgl. Räumen, dadurch gekennzeichnet, daß, die parallel zum Steg abgebogenen gegeneinandergerichteten Flanschenenden von im Abstande voneinander eingebauten und mit ihrem Steg der Tunnelwand zugekehrten walzeisernen förmigen Trägern (a) durch den Abstand überdeckende aufgenietete Laschen (b) verbunden sind.
DEA48267D 1926-07-08 1926-07-08 Eiserne Verkleidung in Tunnels, Stollen u. dgl. Raeumen Expired DE488786C (de)

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