DE564310C - Schachtauskleidung aus Wellblechsegmenten - Google Patents

Schachtauskleidung aus Wellblechsegmenten

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DE564310C
DE564310C DE1930564310D DE564310DD DE564310C DE 564310 C DE564310 C DE 564310C DE 1930564310 D DE1930564310 D DE 1930564310D DE 564310D D DE564310D D DE 564310DD DE 564310 C DE564310 C DE 564310C
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lining
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lining made
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D5/00Lining shafts; Linings therefor
    • E21D5/06Lining shafts; Linings therefor with iron or steel
    • E21D5/08Lining shafts; Linings therefor with iron or steel in the form of profiled parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Schachtauskleidung aus Wellblechsegmenten Beim Ausbau von Blindschächten ist man in Rücksicht auf das Anwachsen der im Stapel umgehenden Förderungen von dem rechteckigen Querschnitt auf den kreisrunden oder ellipsenförmigen Querschnitt übergegangen. Damit ist natürlich auch notwendig geworden, die Blindschächte ähnlich wie die Hauptschächte gegen tlen Gebirgsdruck entsprechend standfest auszubauen. Man hat demgemäß auch die hierfür zur Verfügung stehenden Bauarten benutzt. Hierbei hat sich wiederum jedoch eine Auskleidung mit Tübbings als untunlich, mindestens unwirtschaftlich erwiesen, zumal die Druckbeanspruchung eines Blindschachtes durch die Gebirgsbewegungen relativ höher werden kann als die eines Hauptschachtes.
  • Die Erfindung betrifft einen eisernen Ausbau für derartige Blindschächte, der einerseits im Sinne einer Tübbingauskleidung eine genügende Widerstandsfähigkeit und auch einen entsprechenden Abschluß gewährleisten soll, der aber wiederum mit Rücksicht auf die besonderen Beanspruchungen eines Blindschachtes eine entsprechende Nachgiebigkeit besitzt. Diese muß aber in Rücksicht darauf, daß durch diese Blindschächte die Förderkörbe sowohl im neuen Zustand wie nach der Zusammendrückung noch frei hindurchgehen müssen, scharf begrenzt sein. Da der Ausbau als Träger der Konsolen für die Schachteinstriche, an denen wieder die Spurlatten sitzen, benutzt wird, so sind hier für die Verschieblichkeit ganz enge Grenzen gegeben, um einerseits noch eine befriedigende Führung der Körbe von Anfang an zu verbürgen, andererseits aber deren Klemmen auszuschließen.
  • Es ist jedenfalls nicht ohne weiteres möglich, die etwa für Strecken verwendeten Ausbauarten zu übernehmen, da bezüglich des Streckenprofils von vornherein eine viel größere Freiheit besteht, einmal weil die durch die Strecke gehende Förderung nicht mit dem Ausbau in der unmittelbaren Beziehung steht, wie dies, wie eben dargelegt, bei der Schachtförderung der Fall ist; dazu kommt auch noch, daß der Streckenausbau viel bequemer eingebracht und gegebenenfalls ausgewechselt werden kann, da hierfür genügender Raum zur Verfügung steht. Dagegen muß bei der Auskleidung von Blindschächten Rücksicht darauf genommen werden, daß bei größter Raumbeschränkung auch noch die örtliche Herausnahme einzelner Segmente bequem durchgeführt werden kann.
  • Demgemäß wird nach der Erfindung für solche Blindschächte ein ringförmiger Ausbau aus Walzeisen vorgesehen, dessen einzelne Segmente, wie dies an sich für Streckenauskleidungen bekannt ist, sich gegeneinander so führen, daß unter praktischer Wahrung des Kreisquerschnittes ein allmähliches Zusammenschieben unter Überwindung eines bestimmten Reibungs- und Formänderungswiderstandes möglich ist. Diese einzelnen in bestimmten Abständen anzuordnenden nachgiebigen Ausbauringe werden nun als Träger einer röhrenförmigen Schachtauskleidungbenutzt, die aus einzelnen Weilblechtafeln besteht, die einmal so ineinandergreifen, daß ein röhrenartiger Zusammenschluß gewährleistet ist, die andererseits aber infolge ihrer Wellung eine derartige Dehnungsmöglichkeit besitzen, daß sie, ohne auszuknicken oder sonst ihre Widerstandsfähigkeit zu verlieren, dem Zusammenschieben der Rundausbauringe folgen können.
  • Die zugehörige Zeichnung zeigt in Abb. i ein Ausführungsbeispiel des , Erfindungsgedankens. Abb. 2 zeigt die Anordnung der Auskleidungsbleche in der Abwicklung.
  • In dem Blindschacht a werden in entsprechender Folge Ausbauringe verlegt, die aus den einzelnen aus DoppelJ-Eisen bestehenden, untereinander nachgiebig verbundenen Segmenten b gebildet werden. Dabei können jeweilig in entsprechenden Abständen an diesen Segmenten Konsolen für die Abstützung der Schachteinstriche angebracht werden.. Die Stoßverbindung c der einzelnen Segmente b kann hierbei in einer beim nachgiebigen Streckenausbau bekannten Weise geschehen; es ist jedoch darauf zu achten, daß der Zusammenschiebungsweg gering bleibt, damit die Führung der Förderkörbe nicht beeinträchtigt wird.
  • Dieser Ringausbau wird nun zu einer Art Tübbingsauskleidung vervollständigt, indem die nachgiebigen Ausbauringe vollständig mit Wellblechtafeln d umkleidet werden. Diese Wellblechtafeln d werden mittels Haken e von außen über die Abbauringe gehängt und so bemessen, daß sie in der Länge mindestens über zwei übereinanderliegende Ringe greifen, so daß sie sich mit den nächstfolgenden Tafeln etwas überlappen, während sie andererseits über den Umfang der Ringe derart verteilt sind, daß sie mit ihren seitlichen Rändern ebenfalls nach Art einer Überlappung ineinandergreifen. Die seitliche Überlappung der einzelnen Wellblechtafeln d wird dabei zweckmäßig durch in senkrechten Längslöchern f vorgesehene Schrauben g gesichert.
  • Diese röhrenförmige Schachtauskleidung, die einerseits eine genügende Widerstandsfähigkeit besitzt, andererseits aber die Nachgiebigkeit der Ausbauringe nicht beeinflußt und auch bei einer Verkürzung des Schachtes nicht verlorengeht, gestattet nun gleichzeitig in bester Weise eine Ausfüllung des zwischen der eigentlichen Schachtwand lt und der Auskleidubg verbleibenden Hohlraumes im Sinne der Hinterbetonierung der Tübbingszylinder bei Hauptschächten. Da bei einem Blindschachtausbau diese Ausfüllung natürlich nicht von der großen Bedeutung wie beim Ausbau von Hauptschächten ist, so wird hier die Hinterfüllmasse i aus solchen Stoffen gewählt, daß sie auch im abgebundenen Zustand nur etwa einer in sich zusammenhaltenden Sandmasse entspricht, die ihrerseits die Nachgiebigkeit des Eisenausbaues nicht beeinflußt.
  • Dieser den eigentümlichen Verhältnissen des Blindschachtes angepaßte Ausbau kann natürlich auch da zum Ausbau von Strecken benutzt werden, wo ähnlich hohe Anforderungen an vollständigen Abschluß der Strecken unter Wahrung der Nachgiebigkeit bestehen.
  • Man hat wohl schon eine Wellblechauskleidung für Schächte vorgeschlagen, die aus einzelnen Stücken zusammengesetzt wird, indem die in den Biegungen des Wellblechs befestigten und abwechselnd auf die Außen-bzw. Innenfläche verteilten, an dem einen Ende des Stückes zungenartig vorstehenden Rinnen so über das betreffende Ende des anderen Stückes gesteckt werden, daß keine seitliche Verschiebung möglich ist. Eine solche Auskleidung, die auch nur vornehmlich bei dem Abteufen eines Schachtes zur vorübergehenden Auskleidung benutzt wird, kann aber dem namentlich bei längerer Benutzungsdauer eintretenden Außendruck keinen genügenden Widerstand leisten.
  • Gemäß den von vornherein vorhandenen Abweichungen von der genauen Kreisform, den unvermeidlichen Ungleichmäßigkeiten im Werkstoff und der einseitigen (örtlichen) Druckeinwirkung tritt hier eine Deformation und ein schließliches Zusammenknicken ein. Jedenfalls gelangt hier die an sich in der Wellblechauskleidung steckende Möglichkeit der Verkleinerung des Querschnitts durch stärkere Zusammenbiegung der Wellungen im Sinne eines Harmonikabalges überhaupt nicht zur Auswirkung. Dies ist erst dann möglich, wenn, wie hier, durch Verwendung der ihrem Umfang nach unter Leistung von Widerstandsarbeit verkleinerbaren Walzeisenringe als Widerlager. den Verzugswellblechen diese Möglichkeit einer stärkeren Zusammenfaltung verliehen wird.
  • Man hat auch schon Wellblech in Verbindung mit eisernen Ringen als Getriebepfähle benutzt, indem man hinter den eisernen aufgehängten Ringen 1,5 mm starke, o,5 m breite und 2 m lange Wellbleche ansteckte, die die in r,5 m gelegten Ringe oben und unten um 25 cm übergriffen; es ist auf diese einfache und billige Weise gelungen, 20 m mächtigen Schwimmsand ohne Schwierigkeiten zu durchteufen. Wie aber hieraus hervorgeht, ist damit ebenfalls der Gedanke der Erfindung, namentlich für Blindschächte eine auf die Dauer feste und doch nachgiebige Auskleidung zu schaffen, wozu gerade die Zusammenfaltbarkeit der Wellblechsegmente ausgenutzt wird, nicht verwirklicht worden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schachtauskleidung aus im Umfangssinne ineinandergreifenden und in der Schachtachse einander überblattenden Wellblechsegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe der bekannten, unter Leistung von Widerstandsarbeit ihrem Umfang nach verkleinerbaren Walzeisenringen als Widerlager für die Verzugswellbleche diesen die Fähigkeit verliehen wird, sich infolge ihrer harmonikabalgartig wirkenden Wellung einer Schrumpfung des Schachtumfangs unter Vermeidung einer örtlichen Einknickung der Auskleidung anzupassen.
DE1930564310D 1930-11-16 1930-11-16 Schachtauskleidung aus Wellblechsegmenten Expired DE564310C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015032B (de) * 1955-05-18 1957-09-05 Recker Werke Ges Mit Beschraen Vortriebsschild fuer Stollen
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KR20180124285A (ko) * 2017-05-11 2018-11-21 조희덕 튜브형 삼상궤도 진공 자기부상 이동 시스템

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