AT128801B - Träger. - Google Patents

Träger.

Info

Publication number
AT128801B
AT128801B AT128801DA AT128801B AT 128801 B AT128801 B AT 128801B AT 128801D A AT128801D A AT 128801DA AT 128801 B AT128801 B AT 128801B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
edges
plates
carrier
side plates
girders
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Coanda
Original Assignee
Henri Coanda
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henri Coanda filed Critical Henri Coanda
Application granted granted Critical
Publication of AT128801B publication Critical patent/AT128801B/de

Links

Landscapes

  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Träger. 



   Blechträger, bei denen zwischen zwei Gurtblechen ein zickzackförmig verlaufender Blechsteg angeordnet ist, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Die Erfindung liegt in einer neuen Ausgestaltung derartiger Träger und bestellt darin, dass die Gurtbleche mitlels an dem Stegblech anliegenden Seitenblechen zu einem geschlossenen Kasten verbunden sind, wobei diese Seitenbleche mit die anliegenden Ränder der Gurtbleche übergreifenden   Rändern   versehen sind und gegenüber diesen Rändern der Gurtbleche   zurückspringen,   so dass beim Aneinanderreihen der Träger Hohlräume zur Aufnahme von Verbindungsmitteln in den Stossfugen entstehen. Als in die Hohlräume aneinandergereihter Träger einzuführende   Verbindnngs-   mittel können Lappen dienen, welche an dem Träger befestigt sind. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Trägers gemäss der Erfindung veranschaulicht, u. zw. ist Fig. 1 ein Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung eines Trägers, und Fig. 4 zeigt die Vereinigung dieser Träger zu einer Wand bzw. 
 EMI1.1 
 anschaulicht eine andere Anordnung der Träger zu einer Wand und Fig. 11 einen   Teilhorizon-   talschnitt der Fig. 10. 



   Nach den Fig. 1-3 besteht der Träger aus zwei Seitenblechen   a,   welche mittels dreier längsgenuteter Bleche   b, b', b" verbunden   und abgesteift sind. Die beiden Gurtbleche b, b" sind durch das Stegblech b'verbunden, welches zwischen den erstgenannten nach einer Zickzack-oder Wellenlinie verläuft und mit diesen entweder durch Nieten c unter Zwischenschaltung einer wärmeisolierenden Schicht c' (linker Teil der Fig. 1) oder durch autogene Schweissung (rechter Teil der Fig. 1) oder sonstwie verbunden ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die kastenförmigen Träger an ihren Enden durch Böden   d   abgeschlossen, deren rechtwinklig umgebogene Ränder zwischen die Gurtbleche b, bund die Seitenbleche a derart greifen, dass die Böden d in bezug auf die Kanten der Bleche   b, b und   a zurückspringen. 



  Die gemäss der Erfindung angeordneten Seitenbleche a sind an ihren Rändern derart abgebogen, dass sie sich an die unter rechtem Winkel umgebogenen Ränder der Gurtbleche   b,     b anliegen.   Das Abbiegen der Ränder der Seitenbleche erfolgt derart, dass durch das Aneinanderreihen zweier Träger ihre Seitenbleche a nur mit den Rändern in Berührung kommen und dazwischen einen schmalen Raum e freilassen, welcher sich über die ganze Länge der Träger erstreckt und welcher zur Aufnahme von Mitteln zum Verbinden der benachbarten Träger dienen kann. Um eine Decke aus   erfindungsgemässen   Trägern mit einer Wand aus solchen Trägern zu verbinden, versieht man eine Anzahl der die Decke bildenden Träger mit   Lappen f.   die in den Zwischenraum e eintreten, der zwischen zwei Mauernträgern (Fig. 4) entsteht.

   Vorzugsweise erhalten diese Lappen (Fig. 5 und 6) eine Lochung f', und ihre Ränder ebenso wie ihre Enden werden unter rechtem Winkel umgebogen. Der Zwischenraum e, in welchem die Lappen eingreifen, wird vorher mit Mörtel gefüllt. Die Ausfugung zwischen Wand und Decke erfolgt ebenfalls mit Mörtel. Um zwei Mauern unter einem beliebigen Winkel miteinander zu verbinden, versieht man die   äussersten   Träger mit Winkelstücken g, g' (Fig. 7, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 8 und 9), die beim Zusammenbau paarweise aufeinander zu liegen kommen. Das Ganze wird dann mittels einer Hülle   A   verkleidet, welche jeden gewünschten Querschnitt haben kann und welche mit ihren umgebogenen Rändern die vorspringenden Seitenblechränder a umfasst.

   Die Träger können vor oder nach ihrer Vereinigung mit notwendigen Verkleidungen, Anstrichen oder Verputzen versehen werden. 



   Verlegt man die Träger so, dass ihre Seitenbleche a horizontal verlaufen, kann man in den Seitenblechen a Ausnehmungen in Dreiecksform anordnen, durch welche der Raum freigegeben wird, der durch die zwei   winkelförmig   zueinander stehenden Stegteile des Bleches   b'   gebildet wird ; diese Öffnungen werden so angeordnet, dass sie in den übereinanderliegenden Trägern in einer Geraden liegen, und man erhält auf diese Weise eine Anzahl prismatischer Durchgangswege, die sich über die ganze Höhe der zu errichtenden Mauer erstrecken und die mit armiertem Beton ausgefüllt werden. Die Träger der Wand sind auf diese Weise durch Betonpfeiler i verbunden (Fig. 10 und 11). 



   Die Träger, gemäss der Erfindung, können auch zur Herstellung von Dachbindern oder einer Dachdecke dienen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Träger mit wellenförmig angeordnetem Steg, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurt- 
 EMI2.1 
 schlossenen Kasten verbunden sind, wobei diese Seitenbleche mit vorragenden Rändern versehen sind und gegenüber den Rändern der Gurtbleche zurückspringen, so dass beim Aneinanderreihen der Träger Hohlräume (e) zur Aufnahme von Verbindungsmitteln   (f)   in den Stossfugen entstehen.

Claims (1)

  1. 2. Träger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an ihm angeordnete, vorstehende Lappen (f), welche in die Hohlräume (e) eingeschoben werden.
    3. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Winkelstücken (, ) versehen ist, welche sich beim Zusammenbau paarweise übereinanderlegen und dadurch die Verbindungen von Trägern unter beliebigem Winkel zueinander ermöglichen.
AT128801D 1928-06-13 1929-06-12 Träger. AT128801B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR128801X 1928-06-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT128801B true AT128801B (de) 1932-06-25

Family

ID=8873725

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT128801D AT128801B (de) 1928-06-13 1929-06-12 Träger.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT128801B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2167029C2 (de) Verfahren zum Anbringen von Säulen, Trägern, Platten od. dgl. Bauelementen aus Beton an eine Betonschlitzwand
DE202010004389U1 (de) Gitterträger
DE1923296B1 (de) Dampferzeuger mit aus vertikalen,verschweissten Rohren gebildeter Wandberohrung
AT128801B (de) Träger.
DE3214625C2 (de) Balkenförmiger Ausleger, insbesondere als Sprührahmen für Pflanzenschutzgeräte
DE564310C (de) Schachtauskleidung aus Wellblechsegmenten
CH203898A (de) Demontierbare, tragfähige und beliebig verlängerbare Baute.
DE533724C (de) Bautafel fuer raumabschliessende Bauten aus kastenfoermigen Traegern
AT118080B (de) Einrichtung zur Befestigung von Emailblechkacheln an Wänden u. dgl.
DE857439C (de) Schalung fuer die Herstellung von Betondecken, -daechern u. dgl.
DE2116587C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Matratzen aus Drahtgewebe zum Abdecken von erosionsgefährdeten Oberflächen und nach dem Verfahren vorgefertigtes Halbfabrikat zur Ausführung des Verfahrens an Ort und Stelle
LU88555A1 (de) Schalungselement
DE532575C (de) Kreuzweis bewehrte Hohl- oder Fuellkoerperdecke, bei der jeweils eine groessere Anzahl Fuellkoerper auf einer gemeinsamen Grundplatte angeordnet sind
DE721695C (de) Transportables zerlegbares Haus
DE346622C (de) Steinerner Waermeaustauscher
CH523398A (de) Bauelement für Leicht-, Trocken- und Schnellbauweise
DE503718C (de) Fingerdampfkasten aus Metallplatten fuer UEberhitzer
DE391100C (de) Bauteil in Traegerform
DE625614C (de) Tragende Hohlbauplatte aus Holz
DE496269C (de) Raumabschliessende Betonbauteile mit stockwerkshohen bzw. raumlangen bleibenden Schal- und Fuellkoerpern
AT107441B (de) Plattenbalkendecke.
DE976971C (de) Verbolzung fuer den staehlernen Grubenausbau
AT258213B (de) Aus einzelnen Konstruktionselementen baukastenartig zusammengesetzter Behälter, insbesondere Ölvorratsbehälter oder z.B. als Schwimmbecken zu benutzender Wasserbehälter
AT84857B (de) Freitragende Wand.
DE2331321C3 (de) Raumzelle