AT118080B - Einrichtung zur Befestigung von Emailblechkacheln an Wänden u. dgl. - Google Patents

Einrichtung zur Befestigung von Emailblechkacheln an Wänden u. dgl.

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AT118080B
AT118080B AT118080DA AT118080B AT 118080 B AT118080 B AT 118080B AT 118080D A AT118080D A AT 118080DA AT 118080 B AT118080 B AT 118080B
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AT
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tiles
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Kaethe Schimek
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Kaethe Schimek
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  Einrichtung zur Befestigung von Emailblechkacheln an Wänden u. dgl. 



   Die Erfindung liegt in einer neuen Art der Befestigung von   Emailblechkaeheln   an Wänden u. dgl., die sowohl die Verlegung der Kacheln als auch das oft notwendige Entfernen einzelner Kacheln rasch und leicht ermöglicht. 



   Das Befestigen von Blechkacheln mittels an der zu verkleidenden Wand angeordneter, rinnenförmiger Blechschienen in die an den Rändern der Kacheln vorgesehenen Vorsprünge eingreifen, ist bekannt. Demgegenüber liegt die Erfindung in der Verwendung eines besonders ausgestalteten Zwischenstückes zur Verbindung der Blechschiene mit den Kacheln. 



   In der Zeichnung ist die Befestigungsart gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1, 2 und 3 das zur Befestigung dienende Zwischenstück in Aufriss, Kreuzriss und Grundriss. 



  Fig. 4 das Zwischenstück in schaubildlicher Ansicht, Fig. 5 das Zwischenstück bei einer zweiten Ausführungsform der Befestigungsart und Fig. 6 und 7 zwei verschiedene Anordnungen der Kacheln im Verband. 



   Die   Ble ? hkacheln i (Fig. 1-3)   sind an ihren Rändern derart abgebogen, dass zwischen ihnen, wenn sie aneinanderstossen, ein keilförmiger Raum entsteht. In den abgebogenen Rändern sind an den Ecken bzw. in der Mitte   schlitzförmige   Ausnehmungen vorgesehen. An der zu verkleidenden Wand sind rinnenförmige Schienen e befestigt.

   In den durch das Aneinanderstossen der Kacheln entstehenden keilförmigen Raum reicht ein plattenförmiges Verbindungsstück a, das mittels einer Feder c in die Befestigungsschiene e eingreift und zwei Ringe   b, d trägt.   Der eine Ring b, der in einer mittleren Ausnehmung des Verbindungsstückes a gelagert ist, wird durch seitliches Einschieben   (Fig.   2 von rechts nach links) in die bereits erwähnten Ausnehmungen der abgebogenen Ränder der Kacheln y eingebracht. 
 EMI1.1 
 möglichkeit für verschiedene Kaehelhöhen zu schaffen ; selbst bei   genauester Ausführung   können Differenzen in der Emailstärke entstehen, die zu Ungleichheiten in der Verkleidung führen und daher störend wirken würden.

   Der Ring b ist aus weichem Material, beispielsweise Blei, hergestellt, so dass ein mehr oder minder starkes Klopfen auf die Kacheln ein   Zusammendrücken   dieser Unterlage bewirken ; wodurch der angestrebte Ausgleich erzielt wird. Die Ränder der Kacheln stützen sich auf den zweiten, in seitliche Ausnehmungen des   Verbindungsstückes   angeordneten Ring d. Dieser Ring ruht unmittelbar auf der Feder c auf. 



   Die Übereinanderreihung der Kacheln kann auf verschiedene Art erfolgen, u. zw. können entweder die Kacheln mit durchlaufenden Fugen (Fig. 6) oder voll auf Fug verlegt sein (Fig. 7). Um beiden Möglichkeiten Raum zu geben, sind, wie bereits ausgeführt, die abgebogenen Ränder jeder Kachel nicht nur an den Ecken, sondern auch in der Mitte   schlitzförmig   ausgespart, so dass der Ring b des Zwischenstückes entweder an der Ecke oder in der Mitte eingeführt werden kann. Um einzelne Kacheln auch bei vollbelegter Wand austauschen zu können, wird der Ring b mittels einer dünnen Stahlklinge, die in die   Kachelfuge eingeführt   wird, zerschnitten, worauf der Kachel entfernt werden kann. 



   Um einen neuen Kachel einsetzen zu können, ist im Sinne der Erfindung noch eine   Aushilfs-   verbindung vorgesehen (Fig. 5). Es ist dies ebenfalls ein   Zwischenstück,   das in den Zwischenfugen der Kacheln eingesetzt, die Kacheln an der Befestigungsschiene festhält. Dieses vereinfachte Zwischenstück ist ein gefalteter Blechstreifen, an seiner Unterseite weist er Fusslappen auf ; diese entsprechen der Feder c des erstbeschriebenen Verbindungskörpers und greifen in   d ; e Befestigungsschier. e   ein.

   An den Seitenwänden ragen Lappen hervor ; der eine rechtwinklig abstehende Lappen wird in den Schlitz des 

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 feststehenden Kachels   eingeführt.   Der zweite Lappen ist nicht   rechtwinklig heruntergebogen,   sondern nuretwasaus der Senkrechtenherausgeneigt, u.   zw.   nur um so viel, dass beim Einbringen des neu zu befestigenden Kachels das eingebrachte vereinfachte Zwischenstück im keilförmigen Raum zwischen den Kacheln ungehindert Platz findet. Treibt man nun abermals einen schwachen Stahlstreifen vorsichtig an der Stelle, wo sich das Zwischenstück befindet, ein, so wird er den etwas vorgebogenen Lappen erfassen und noch weiter herabbiegen, wobei er in den Schlitz der Kachel gebogen wird und diesen somit festhält. 



  Würde man das Eintreiben einer Stahlklinge weiter fortsetzen, so wird dieses   Zwischenstück   ebenfalls zerstört, wodurch auch wieder eine Lösung der Kachel möglich wird. Auch das vereinfachte Zwischenstück bietet daher die gleichen Möglichkeiten wie das zuerst beschriebene. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Befestigen von Emailblechkacheln an Wänden u. dgl. mit Hilfe von an der
Wand angeordneter Befestigungsschienen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Kacheln und Befestigungsschiene durch ein Verbindungsstück (a) hergestellt ist, das mittels einer Feder (e) an der Befestigungsschiene (e) festgehalten ist und zwei Ringe (b, d) trägt, von denen der eine (b) in an den umgebogenen Rändern der Kacheln (f) vorgesehene Schlitzen eingreift. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. Material, z. B. Blei, hergestellt sind, zu dem Zwecke, durch einfaches Schlagen auf die Kachel etwa vorhandene Unebenheiten in der Verkleidung ausgleichen zu können.
    3. Einrichtung zum Befestigen von Emailblechkacheln nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück aus einem gefalteten Blechstreifen besteht, der an den unteren Enden und an den Seitenwänden vorstehende Lappen aufweist (Fig. 5). EMI2.2
AT118080D 1928-04-25 1928-04-25 Einrichtung zur Befestigung von Emailblechkacheln an Wänden u. dgl. AT118080B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100255B (de) * 1956-10-19 1961-02-23 Gruenzweig & Hartmann A G Halter zur Befestigung von Verkleidungsplatten, insbesondere von Schallschluckplatten
DE976077C (de) * 1953-04-18 1963-02-14 Willibald Hartlmaier Abstandhalter fuer Fliesenbauelemente
US3478480A (en) * 1968-06-17 1969-11-18 William E Swenson Thin stone supporting and anchoring system

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DE976077C (de) * 1953-04-18 1963-02-14 Willibald Hartlmaier Abstandhalter fuer Fliesenbauelemente
DE1100255B (de) * 1956-10-19 1961-02-23 Gruenzweig & Hartmann A G Halter zur Befestigung von Verkleidungsplatten, insbesondere von Schallschluckplatten
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