DE391100C - Bauteil in Traegerform - Google Patents

Bauteil in Traegerform

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DE391100C
DE391100C DEB99613D DEB0099613D DE391100C DE 391100 C DE391100 C DE 391100C DE B99613 D DEB99613 D DE B99613D DE B0099613 D DEB0099613 D DE B0099613D DE 391100 C DE391100 C DE 391100C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/29Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures
    • E04C3/293Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces built-up from parts of different material, i.e. composite structures the materials being steel and concrete

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)

Description

  • Bauteil in Trägerform. Gegenstand der Erfindung ist ein gitterträgerartiger Bauteil, der besonders im Hochbau zur Herstellung von Decken und Wänden dient.
  • Gitterträgerförmi@ge Bauteile ausEisenbeton sind bekannt. Der neueTräger besteht aus zwei eisenbewehrten Kunststeinplatten, vornehmlich Betonplatten, die als Gurtungen dienen, und die untereinander durch einzelne das Füllwerk des Trägers bildende Eisenglieder verbunden werden. In die Platten sind an ihren Längsschmalseiten zapfenartige Bolzen eingesetzt in solcher Verteilung, daß die beispielsweise aus Winkeleisen mit flachen Enden bestehenden Gitterstreben mit Bohrungen über die Bolzen gestreift werden können.
  • Zur Sicherung der Bolzen in ihrer Lage dienen Flacheisen, welche an den Längsschmalseiten in die Platten eingelegt sind und die Bolzen ebenfalls mit Bohrungen umfassen. Andere, senkrecht zu diesen Bolzen in den Platten in der Nähe ihrer Seitenkanten vorgesehene Bolzen dienen zur Verbindung benachbarter Träger, indem immer zwei Bolzen benachbarter Träger paarweise durch über sie gelegte Eisenlaschen verbunden werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Stirnansicht, Abb. 3 einen Grundriß, Abb. d. einen Schnitt nach der Linie x-x der Abb. i ; Abb.5 zeigt einen teilweisen Grundriß zweier benachbarter Bauteile, Abb. 6 einen Schnitt hierzu nach der Linie y-y; Abb. ; zeigt ein Beispiel für die Anwendung des Bauteiles im Hochhau.
  • Der Träger besteht aus zwei Platten d aus Beton oder einer anderen Kunststeinmasse, die im Abstand durch Streben b verbunden sind. Die Streben bestehen zweckmäßig aus Winkeleisen.
  • An den Längsschmalseiten sind in die Platten a Flacheisen c eingelegt, die an den Knotenpunkten Bohrungen zum Durchführen der in die Platten einbetonierten Bolzen d aufwirken. Auf die Bolzen d sind die Streben b mit ihren Bohrungen aufgeschoben.
  • Es empfiehlt sich, die Streben b an den beiden Seiten eines Trägers, wie in Abb. i angedeutet, versetzt anzuordnen, damit sie das dichte Aneinanderbringen der einzelnen Bauteile nicht stören. Die Verbindungsglieder b können in beliebiger anderer Form und Anordnung vorgesehen werden, an ihrer Stelle können auch volle Bleche die Verbindung herstellen.
  • Die Bauteile werden zur Herstellung von Decken oder Wänden -dicht nebeneinander verlegt. Zur Herstellung der Verbindung benachbarter Bauteile sind in den Platten Querholzen e eingebettet, die zweckmäßig mit der Eisenbewehrung verbunden werden, wie das l:eispielsweise aus Abb. 3 bei f ersichtlich ist. Die gegenüberliegenden Bolzen e benachbarter Träger werden durch übergelegte Laschen g verbunden (Abb. 5), die zweckmäßig an beiden Enden der Bolzen angebracht werden (Abb. i und 6).
  • Ab1).7 zeigt die Bildung einer Ecke mit Zwischendecke im Hochbau, wobei die Wände aus senkrecht nebeneinander verlegten Bauteilen a1 und a2, die Zwischendecke aus wagerecht verlegten Bauteilen a3 gebildet ist. Die eine Wand und die Decke ist im Schnitt dargestellt, die andere Wand in der Ansicht.
  • Zur Erhöhung der Gesamtfestigkeit des Bauwerkes ist es zweckmäßig, die Bolzen d so weit aus den Platten a herausragen zu lassen, daß sie nicht nur die Streben b aufnehmen, sondern auch in Vertiefungen der benachbarten Platten hineinragen (Abb. q.). Die Laschen g lassen sich in Vertiefungen der Platten einlagern, sie lassen sich aber auch auf der Fläche der Platten anordnen, das letztere besonders, wenn sie durch einen auf die Platten zu bringenden Putz verdeckt werden. Die Bauteile können auch schon in der Fabrik auf einer oder auf beiden Seiten mit Putz ausgestattet werden. Nachdem Zusammenbau sind die Fugen auszufüllen, so daß die Metallteile verdeckt sind.

Claims (1)

  1. PATE NT-AlzSPRjiciiE: i. Bauteil in Trägerform zur Herstellung von Wänden oder Decken, gekennzeichnet durch zwei Betonplatten (a), aus deren Längsschmalseiten Metallzapfen (d) herausragen, und durch gitterartig verteilte, mit Endbohrungen über die Zapfen (d) gestreifte Formeisen (c), wobei die Betonplatten (a) noch Ouerzapfen (e) tragen zur Verbindung benachbarter, gleichartiger Bauteile durch Laschen (g). z. Bauteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Platten (a) an ihren Schmalseiten Flacheisen (c) eingelegt sind mit Bohrungen zur Aufnahme der Bolzen (d).
DEB99613D 1921-05-07 1921-05-07 Bauteil in Traegerform Expired DE391100C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT377298B (de) * 1972-09-12 1985-02-25 Dolder Adelheid Bauwerk

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