AT139317B - Aus aneinander gereihten Formsteinen bestehender Balken. - Google Patents

Aus aneinander gereihten Formsteinen bestehender Balken.

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Osterreichisch Ungarische Baug
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  Aus aneinander gereihten Formsteinen bestehender Balken. 



   Die Erfindung bezieht sich auf durch Aneinanderreihung von Formsteinen hergestellte Balken, bei denen in nach aussen offenen Längskanälen der Steine ein durchlaufender, armierter Betonkern angeordnet ist. Bei diesen Balken werden die einzelnen Steine vor dem Zusammensetzen mittels Schablonen bemörtelt, was ziemlich umständlich und daher zeitraubend ist. Da die Steine schon wegen der späteren Einbringung des Betonkernes liegend aneinandergereiht werden müssen, fallen oft Teile des stirnseitigen Mörtelbandes ab, wodurch Nachbesserungsarbeiten erforderlich werden. 



   Die Erfindung bezweckt, den Zeitaufwand bei   der Anbringung dieses Mörtelbandes   und die Nachteile allfälliger Unregelmässigkeiten desselben zu vermeiden ; sie besteht darin, dass die Formsteine in der Druckzone wenigstens eine stirnseitige, stufenartige, mit dem Kanal für den durchlaufenden Betonkern in Verbindung stehende Ausnehmung zur Aufnahme eines Betonkörpers aufweisen, der zur Übertragung des Druckes von Stein zu Stein dient. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Stufen nicht in der vollen Breite des Steines angeordnet sein, so dass die von ihnen gebildeten Ausnehmungen durch seitliche Wangen begrenzt sind. Man kann in diesem Falle bei der Herstellung der Balken jede seitliche Schalung ersparen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einige aneinandergereihte Steine im Schaubild, Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach der Ebene   A   und Fig. 3 eine Draufsicht. 



   Die einzelnen länglichen Steine 1 von z. B. quadratischem Querschnitt haben durchlaufende Hohlräume 2 und 3 sowie je einen mittleren, nach aussen offenen Kanal 4,4'von unterschnittenem Profil zur Aufnahme der armierten Betonkerne 9, welche die Steine zu tragfähigen Balken verbinden. Wenn der Balken als Deckenbalken Verwendung finden soll, sind unten Fussleisten 5, 5'vorgesehen. Die Seitenwände weisen in diesem Falle breite, schwalbenschwanzförmige Nuten auf, in welchen sich der zwischen benachbarten Balken eingebrachte Füllbeton verankern kann. Jeder Formstein weist gemäss der Erfindung an einer Stirnseite in der Druckzone eine stufenförmige Ausnehmung auf, deren Boden 6 in der Höhe des Bodens des Kanals 4 liegt. Diese Stufe verläuft bei dem Ausführungsbeispiel erfindungsgemäss nicht über die ganze Breite des Steines, so dass Wangen 7, 7' stehenbleiben.

   Die von dem Boden 6, den Wangen 7, 7' und dem zurückgesetzten Teil 8 der Stirnwand begrenzte Ausnehmung ist schmal und hat zweckmässig nur eine Tiefe von ungefähr   1'5--2 cm.   Sie steht in Verbindung mit der nutenförmigen Ausnehmung 4 für den durchlaufenden Betonbalken 9. Bei der Herstellung der Balken werden die Steine ohne den bisher üblichen Fugenmörtel so aneinandergereiht, dass an jeder Stossfuge eine solche Stufe vorhanden ist. 



  Gleichzeitig mit dem Einbringen des oberen Betonkernes 9 wird auch die von der Stufe gebildete Ausnehmung mit Beton ausgefüllt, wodurch in jeder Stossfuge im Druckgurt ein flacher Betonkörper 10 entsteht, der den Druck von Stein zu Stein überträgt. Diese Betonkörper stellen Querbalken des durchlaufenden Betonkernes dar. Da die stufenförmige Ausnehmung des Formsteines vollkommen mit Beton ausgefüllt ist, ergibt sich in Verbindung mit den Formsteinen ein massiver Druckgurt im Balken, der auch bei unregelmässigen Stirnflächen der Steine eine Übertragung des Druckes ermöglicht. Der Fortfall der zeitraubenden, einen besonderen Arbeitsgang darstellenden Bemörtelung der Stossfugen und der Notwendigkeit, die Steine sehr vorsichtig aneinanderzureihen, verringert den Arbeitsaufwand, wozu noch die Ersparnis an Schaltungsarbeit kommt, wenn die Wangen 7, 7'vorgesehen sind. 



   Die Querschnittsform der Steine, insbesondere die Anordnung durchgehender Hohlräume sowie eines unteren Betonkernes, sind für die vorliegende Erfindung naturgemäss nicht von Belang.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Aus aneinandergereihten Formsteinen bestehender Balken mit in nutenförmigen Ausnehmungen der Formsteine angeordnetem, durchlaufendem, armiertem Betonkern, dadurch gekennzeichnet, dass die Formsteine in der Druckzone wenigstens eine stirnseitige, stufenartige, mit der nutenförmigen Ausnehmung (4) für den durchlaufenden Betonkern (9) in Verbindung stehende Ausnehmung zur Aufnahme EMI2.1 2. Balken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufen nicht in der vollen Breite des Steines angeordnet sind, so dass die von ihnen gebildeten Ausnehmungen durch seitliche Wangen (7, 7') begrenzt sind. EMI2.2
AT139317D 1931-12-24 1931-12-24 Aus aneinander gereihten Formsteinen bestehender Balken. AT139317B (de)

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