DE642402C - Gelenkkette mit in der Strecklage sich gegenseitig gegen Ausknicken stuetzenden Gliedern - Google Patents

Gelenkkette mit in der Strecklage sich gegenseitig gegen Ausknicken stuetzenden Gliedern

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Publication number
DE642402C
DE642402C DEG86113D DEG0086113D DE642402C DE 642402 C DE642402 C DE 642402C DE G86113 D DEG86113 D DE G86113D DE G0086113 D DEG0086113 D DE G0086113D DE 642402 C DE642402 C DE 642402C
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DEG86113D
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ANTON KRELING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/18Chains having special overall characteristics
    • F16G13/20Chains having special overall characteristics stiff; Push-pull chains
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/06Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gelenkkette mit in der Strecklage sich, gegenseitig gegen Ausknicken stützenden Gliedern. Das Neue besteht darin, daß die Gelenkkette in gestrecktem Zustande nach beiden Seiten hin starr nach Art eines Druckstabes ist; sie kann jedoch, vom jeweils letzten, noch in der Strecklage befindlichen Gliede an beginnend, nach beiden Seiten hin gliedweise aufgerollt werden. Die Kette nach der Erfindung verbindet also den Vorteil einer gewöhnlichen Kette, beliebig umbiegbar und bei großer Länge auf kleinem Raum unterbringbar zu sein, mit dem Vorteil einer starren Stange, in gleicher Weise als Zug- und als Druckglied benutzbar zu sein.
Demgemäß ist die neue Gelenkkette überall da mit Vorteilen anwendbar, wo neben der Zugübertragung einer gewöhnlichen Kette auch eine Druckübertragung bei gestreckten Gliedern eine Rolle spielt. Als Anwendungsbeispiele seien erwähnt: die Verwendung als Schubstange zum Heben oder Verschieben von Lasten mit beliebig großem Hub, als Hubstange bei Winden, als Längsglied in abrollbaren Schutzgittern.
Es sind zwar bereits Gelenkketten mit in der Strecklage sich gegenseitig gegen Ausknicken stützenden Gliedern bekannt; diese bekannten Ketten sind jedoch in der Strecklage nur nach einer Seite hin starr. Sie müssen also zur Erzielung vollständiger Starrheit entweder einseitig geführt oder aber mit einer zweiten Kette verbunden werden, die nach der anderen Seite hin starr ist. Durch. diese Bedingung sind die bekannten Ketten verhältnismäßig kompliziert und ihre Anwendungsmöglichkeiten beschränkt.
Die Gelenkkette nach der Erfindung besitzt je zwei oder mehrere in einer Flucht nebeneinanderliegende Laschenreihen. Beide Laschenreihen bestehen aus untereinander gleichen Laschen, die gegeneinander um einen Bolzenabstand versetzt sind. Dabei berühren sich zwei .in einer Reihe liegende benachbarte Laschen in der Strecklage mit im Kreisbogen um den benachbarten Bolzen einer Lasche verlaufenden Stirnflächen und stützen sich so gegen Ausknicken der Kette gegenseitig in beiden Richtungen. ·
In der Zeichnung ist die Kette nach der Erfindung in Fig. 1 in Vorderansicht, in. Fig. 2 in Seitenansicht und in Fig. 3 und 4 im Längsschnitt mit teilweise umgebogenen Gliedern dargestellt.
Die Fig. 5 zeigt im Längsschnitt die besonders wichtige Anwendung der Kette als Hubstangen für eine Winde.
Fig. 6 veranschaulicht die Kettenänwendung für ein aufrollbares Gitter.
Die Kette nach der Erfindung, von der in den Fig. 1 bis 4 ein kurzes Stück dargestellt ist, besteht aus vier Lasdienreihen, die, paarweise zugeordnet, alle aus gleichen Einzelgliedern gebildet und durch Gelenkbolzen verbunden sind. Die Glieder der äußeren Laschenreihen sind gegen die Glieder der inneren Laschenreihen um einen Bolzenab-
stand versetzt. Jedes einzelne Glied umfaßt zwei benachbarte Gelenkbolzen. Die Glieder jeder einzelnen der vier Laschenreihen sind an den Enden durch zylindrische, um den benachbarten Bolzen der einen Lasche verlaufende Flächen begrenzt. Diese Flächen sind nach einer Seite offen und nach der anderen gewölbt. Mit diesen Zylinderflächen greifen die Glieder der einzelnen Gelenkreihen an den ίο Enden ineinander.
In Fig. ι bis 4 sind die inneren Laschenglieder der Reihe nach mit 1, 2 und 3 bezeichnet, die äußeren Glieder der Reihe nach mit 4, S und 6, die Gelenkbolzen der Reihe nach mit 7, 8, 9, 10 und 11.
In der Stellung der Kette nach Fig. 1 und 2 können nur die rechts liegenden Laschen 1 um das Gelenk 7 in die Stellung nach Fig. 3 nach unten oder nach oben geschwenkt werden,bei dieser Schwenkung der rechts liegenden Laschen können die links liegenden Endflächen der Laschen 1 in den rechts liegenden der Laschen 2 gleiten, da die beiden Bögen als Zylinderflächen um die Gelenkachse 7 beschrieben sind.
Vor der Schwenkung der Glieder 1 wäre es unmöglich, die Kette um eins der Gelenke 8, g, 10 oder n zu knicken. Wollte man die Kette beispielsweise um das Gelenk 9 knicken, so müßten sich die Laschen 2 um den Bolzen 9 drehen und dabei den ebenfalls die Laschen durchquerenden Bolzen 8 mitnehmen; dies ist aber unmöglich, da der Bolzen 8 auch ._. die Laschen 4 durchquert, die sich nicht um das Gelenk 9 drehen können, weil sie mit den Laschen 5 durch die Endflächen gehemmt werden, · die nicht um das Gelenk 9, sondern um das Gelenk 8 beschrieben sind.
In gleicher Weise ist auch eine Knickung der Kette um jedes andere Gelenk, außer dem Gelenk 7, aus demselben Grunde nicht möglich. Ebenso ist es nicht möglich, etwa mit der Biegung der Kette von unten her zu beginnen, weil die Laschen sich nicht um das Gelenk 11 drehen können, da sie durch ihre rechts liegenden Endflächen mit den links liegenden der Laschen 5 in Verbindung stehen. Die Laschen 6 können also nicht geschwenkt werden, bevor die Laschen 5 geschwenkt worden sind.
Es ist durch diese Konstruktion der Kette erreicht, daß die Laschen 4 nicht vor den Laschen 1, die Laschen 2 nicht vor den Laschen 4, die Laschen 5 nicht vor den Laschen 2, die Laschen 3 nicht vor den Laschen 5 geschwenkt werden können usw. .Die Biegung der Kette kann nur vom Gliede a£n weitesten rechts ausgehen und dann Glied fiit Glied nach links weiter fortgesetzt werden. . Bei dem Anwendungsbeispiel nach Fig. 5 bei einer Winde ist die Laschenkette a in einem Gehäuse b untergebracht. In dem Gehäuse ist die Kette über ein Antriebskettenrad c geführt. Dieses Kettenrad sitzt auf einer Antriebswelle d. Durch Drehung der Welle mit Rad c wird die Kette α aus dem Gehäuse b durch die Führung e (punktiert angedeutet Fig. 5) hindurch herausbewegt. Die Führung £ ist so hoch, daß sie immer zwei Laschen führt bzw. die nächste Lasche gerade drückt, bevor die vorherige aus der Führung heraustritt.
Bei dem Anwendungsbeispiel dieser Kette nach Fig. 6, bei einem Gitter, sind die Laschenreihen/ in angemessenem Abstande nebeneinander angeordnet und durch entsprechend lange Bolzen miteinander verbunden, so daß in gestrecktem Zustande ein starres, frei stehendes Gitter entsteht. Dieses kann ebenso wie die Hubstange in der Winde bei Fig. 5 in ein verhältnismäßig kleines Gehäuse aufgerollt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gelenkkette mit in der Strecklage sich gegenseitig gegen Ausknicken stützenden Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette in gestrecktem Zustand nach beiden Seiten hin starr nach Art eines Druckstabes ist und, vom jeweils letzten noch in der Strecklage befindlichen Gliede an beginnend, nach beiden Seiten hin gliedweise aufrollbar ist.
2. Gelenkkette mit je zwei oder mehreren in einer Flucht nebeneinanderliegenden Laschenreihen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Laschenreihen aus untereinander gleichen Laschen bestehen, die gegeneinander um einen Bolzenabstand versetzt sind, wobei zwei in einer Reihe liegende benachbarte Laschen sich in der Strecklage mit zylindrischen, um den benachbarten Bolzen der einen Lasche verlaufenden Stirnflächen berühren und sich gegen Ausknicken der Kette gegenseitig in beiden Richtungen stützen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG86113D 1933-08-05 1933-08-05 Gelenkkette mit in der Strecklage sich gegenseitig gegen Ausknicken stuetzenden Gliedern Expired DE642402C (de)

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DE642402C true DE642402C (de) 1937-03-03

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DEG86113D Expired DE642402C (de) 1933-08-05 1933-08-05 Gelenkkette mit in der Strecklage sich gegenseitig gegen Ausknicken stuetzenden Gliedern

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DE (1) DE642402C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203062B (de) * 1963-01-17 1965-10-14 Appbau Siegerland Groos K G Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten Maschinen
DE3315779A1 (de) * 1983-04-30 1984-11-08 Friedhelm 4408 Dülmen Heckmann Drucksteife laschenkette
WO1989011602A1 (fr) * 1988-05-26 1989-11-30 Hans Wilcke Chaine de poussee et son entrainement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203062B (de) * 1963-01-17 1965-10-14 Appbau Siegerland Groos K G Gliederkette, die nur unter vorbestimmten Winkeln ausknickbar ist, insbesondere als Tragelement fuer Betriebsmittelzufuehrungen zu bewegten Maschinen
DE3315779A1 (de) * 1983-04-30 1984-11-08 Friedhelm 4408 Dülmen Heckmann Drucksteife laschenkette
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