DE488707C - Verfahren zum Aufstapeln von landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf Draehten o. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Aufstapeln von landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf Draehten o. dgl.

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DE488707C
DE488707C DEL72349D DEL0072349D DE488707C DE 488707 C DE488707 C DE 488707C DE L72349 D DEL72349 D DE L72349D DE L0072349 D DEL0072349 D DE L0072349D DE 488707 C DE488707 C DE 488707C
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wires
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wire
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DEL72349D
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ARTHUR LAUENSTEIN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/12Racks for drying purposes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

Es ist bekannt, landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie Heu, Gras, Klee, Luzerne, Getreide ο. dgl., über Gerüste, Drähte, Holzgitter o. dgl. aufzustapeln und so eine lange, dachförmige Trockenfläche herzustellen, wobei die Tragmittel, auf die das Heu ο. dgl. aufgehäuft wird, bis zur Trocknung des Heues o. dgl. in dem Stapelhaufen verbleiben. Bei der Ausbildung der Tragmittel in Form von aufrechten Gittern aus senkrechten Pfählen und diese verbindenden waagerechten Stangen oder Drähten, Seilen o. dgl. hat der einfache Überwurf des Erntegutes unmittelbar über die Stangen, Drähte 0. dgl. den Nachteil, daß eine Durchzugsöffnung in der Mitte des Heuhaufens o. dgl. nicht entstehen kann, weil sich die beiderseits des Gerüstes herabhängenden Massen mit ihren Innenflächen zusammenlegen. Dieser Nachteil wird zwar beseitigt, wenn man statt dessen ein dachförmiges, unter dem Heu ο. dgl. verbleibendes Gestell aus Stangen und Latten herstellt, wie es für sogenannte Kleehütten bekannt geworden ist; aber eine solche aus Stangen zusammengesetzte Pyramide erfordert einen erheblichen Aufwand an Arbeit und Baustoff.
Demgegenüber soll gemäß der Erfindung über den Draht 0. dgl. eine dachförmige Schablone gesetzt werden, welche zum Aufschütten von Heu ο. dgl. dient und dann in der Längsrichtung des Drahtes o. dgl. verschoben wird, zu welchem Zwecke sie mit Gleitkufen versehen sein kann.
Beim Verschieben fällt das auf der Schablone liegende Heu ο. dgl. unter Bildung eines mittleren Hohlraumes auf den Draht hinab.
Durch das Verfahren nach der Erfindung kommt man also mit einer einzigen kurzen dachartigen Schablone aus, um über dem Draht o. dgl. Stiegen beliebiger Länge herzustellen. Das Verfahren hat den Vorteil, daß der nach Fortziehen der Schablone bis auf den Draht niedergesackte Heuhaufen 0. dgl. eine mittlere Durchzugsöffnung behält, wodurch die Austrocknung natürlich verbessert wird.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dar und läßt die Ausführung des Verfahrens erkennen.
Abb. ι ist eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Vorderansicht des Stapelgerüstes;
Abb. 3 und 4 zeigen die schaubildliche Darstellung der Anlage.
Das Stapelgerüst oder die Schablone H besteht aus einem winklig gebogenen Blech a, aus mehreren Blechen oder aus einem mit Dachpappe belegten Holzgerüst, das die beiden winklig zusammenstoßenden Flächen b und c des Gestelles bildet und durch angenietete Winkeleisen d verstärkt ist. Die Wände b, c ruhen auf den Gleitkufen e. Der auf dem Felde ausgespannte, an Pfählen o. dgl. f befestigte Draht, Schnur o. dgl. g geht durch das Gestell H hindurch.
Die Anwendung der Vorrichtung zeigt Abb. 4.
Die Erntemasse h wird über das Stapelgerüst H gestülpt oder aufeinandergeschichtet und das Gerüst dann in der Pfeilrichtung vorgezogen, so daß, wie bei h1 kenntlich, die Erntemasse sich unter Bildung eines mittleren Hohlraumes setzt und nunmehr von dem Draht g getragen wird, nachdem das Gestell H vollständig entfernt ist.
Zum Vorziehen ist das Gerüst H zweckmäßig
ίο mit einer Kette i oder mit einem anderen gelenkigen Griff versehen. Das Gerüst H kann auch aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Wänden b, c zusammengesetzt werden, die bei der Benutzung durch einen Fallriegel
o. dgl. gegeneinander versteift werden.
Man kann ferner mehrere Drähte nebeneinander anordnen, so daß die Erntemasse gleichzeitig auf mehreren Drähten auf ruht; endlich kann der Draht g durch eine Latte o. dgl. ersetzt werden.
Die Abmessungen des Gestelles betragen zweckmäßig 31 χ io8 χ 220 und mehr Zentimeter.
Es empfiehlt sich, den Draht in Richtung des Windes zu ziehen, damit der Wind an den Heustiegen entlang und durch die Stiegen wehen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Aufstapeln von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, z. B. Heu, auf Drähten o.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß über den Draht, die Drähte 0. dgl. eine dachförmige, zweckmäßig mit Gleitkufen versehene Schablone (H) gesetzt wird, die Erzeugnisse auf diese Schablone aufgebracht werden und die letztere in der Längsrichtung der Drähte verschoben wird, wobei das auf der Schablone Hegende Erzeugnis unter Bildung eines mittleren Hohlraumes auf die Drähte hinabfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL72349D 1928-07-12 1928-07-12 Verfahren zum Aufstapeln von landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf Draehten o. dgl. Expired DE488707C (de)

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