DE48861C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hufeisen mit weicher Einlage - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hufeisen mit weicher Einlage

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DE48861C
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Germany
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pressing
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pressing device
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DENDAT48861D
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KJOBENHAVNS HESTESKOFABRIK in Kopenhagen
Publication of DE48861C publication Critical patent/DE48861C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K15/00Making blacksmiths' goods
    • B21K15/02Making blacksmiths' goods horseshoes; appurtenances therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
'Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und die zugehörigen Einrichtungen zur Herstellung des sogen. Aufzugs an denjenigen Hufeisen, welche aus einer entsprechend vorgeschnittenen Platte ausgestanzt oder ausgepreist werden und zwischen den dadurch erzeugten, d. h. umgebogenen Rippen Einlagen aus einem weicheren Material festhalten. Hufeisen von dieser Form wurden bis jetzt meistens aus Gufseisen hergestellt, da dieses Material die leichteste Herstellung des Aufzugs gestattet. Versuche, Hufeisen von dieser Form aus einer Platte zu. pressen oder zu stanzen, ergaben deshalb ungünstige Resultate, weil dabei für den Aufzug ein entsprechend ausgeschnittenes Stück der Platte vorgesehen wurde, aus welchem man durch Umbiegen nach aufwärts den Aufzug bildete und bei diesem Umbiegen nach aufwärts eine zu starke Inanspruchnahme bezw. zeitweilig auch ein Bruch der nach abwärts gebogenen, zum Festhalten der Einlage aus weicherem Material bestimmten Rippen der Hufeisen stattfand.
Bei dem Verfahren, welches den Gegenstand des vorliegenden Patentes bildet, wird dieser Uebelstand dadurch vermieden, dafs durch Einpressen einer nach einer Seite vorstehenden Warze in die. für die Herstellung der Hufeisen bestimmte Platte und ein Ausziehen dieser Warze zu dem Aufzug die Herstellung des letzteren ohne ein Umbiegen und vor dem später erfolgenden Umbiegen der Rippen des Hufeisens bewirkt wird.
Das im Vorstehenden gekennzeichnete Verfahren soll an Hand der auf beiliegender Zeichnung dargestellten, zur Ausführung desselben dienenden Einrichtungen beschrieben werden. Die letzteren bestehen im wesentlichen aus zwei von einander verschiedenen, zum Einpressen der Warze und zum Ausziehen derselben dienenden Prefsvorrichtungen, welche entweder an zwei gesonderten Apparaten oder, wie beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, an einer und derselben Maschine angebracht sein können. Diese Prefsvorrichtungen bestehen aus einem feststehenden, zum Einspannen der zu bearbeitenden Platte dienenden Backen b und einem durch irgend eine — in der Zeichnung nicht dargestellte — Vorrichtung hin- und herbewegten Schlitten oder Backen a.
Die Fig. 1 zeigt die Gesammtanordnung der Apparate im Grundrifs, während die Fig. 4 die Prefsvorrichtung für das Einpressen der Warze und die Fig. 2 die Prefsvorrichtung zum Ausziehen der letzteren im Querschnitt darstellen. Die Fig. 3 ist eine Vorderansicht der Fig. 4.
Die an der Prefsvorrichtung zum Einpressen der Warze vorhandene Matrize a1 an dem beweglichen Schlitten α und Patrize b1 an dem festliegenden Backen b sind derart gestaltet, dafs die für die Herstellung des Hufeisens bestimmte, zuerst in diese Prefsvorrichtung in verticaler Stellung zwischen Matrize und Patrize gebrachte Platte d bei dem Vorwärtsgang des Stempels a1 die aus der Fig. 4 ersichtliche, nach einer Seite vorstehende Einkerbung 1

Claims (3)

erhält. Die Platte d mit der so hergestellten Warze wird sodann in die zweite Prefsvorricbtung gebracht, wo dieselbe in horizontaler Lage mit der Warze nach unten zwischen der Matrize. a2 und der Patrize b2 einerseits durch einen Winkelhebel b5, andererseits durch zweiarmige Hebel b3 festgehalten wird, die ihrerseits durch ein in seiner Stellung verstellbares Keilstück b4 an die Seitentheile der Platte d angedrückt werden und dadurch ein Verbiegen der letzteren während des Ausziehens der Warze verhindern. Die an dem beweglichen Schlitten α angebrachte Matrize α2 und die an dem feststehenden Backen b angeordnete Patrize b2 haben die aus den Fig. ι und 2 ersichtliche Form, welche sich der Form des herzustellenden und in der Fig. 1 in punktirten Linien eingezeichneten Aufzugs anschliefst. Ist auf der ersten Prefsvorrichtung die Warze an der Platte d gebildet, so wird die letztere in die zweite Prefsvorrichtung eingespannt, der kurze Arm des Winkelhebels b5 behufs Festhaltens der Platte d niedergedrückt und der bewegliche Schlitten α nach vorwärts geführt, so da'fs durch Zusammenpressen der Warze zwischen der Matrize a2 und der Patrize b'2 ein Zusammenpressen der Warze und die Bildung des Aufzugs erfolgt. Die Herstellung der Rippen des Hufeisens, welche nach der dem Aufzug entgegengesetzten Richtung umgebogen werden, erfolgt durch Pressen oder Stanzen auf bekannten Maschinen. Paτεnt-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung des Aufzugs an für Hufeisen mit umgebogenen Rippen zum Festhalten einer weicheren Einlage bestimmten Platten durch Einpressen einer nach einer Seite vorstehenden Warze an diesen Platten und Zusammenpressen, sowie Ausziehen dieser Warze in einer zweiten Prefsvorrichtung.
2. Eine Einrichtung zur Ausführung des unter 1. gekennzeichneten Verfahrens, bestehend aus der Matrize (al) und der Patrize (bl), welche die erste Prefsvorrichtung zum Einpressen der Warze bilden, der Matrize (a2) und der Patrize (b2), welche die zweite Prefsvorrichtung zum Ausziehen der Warze bilden, von denen b1 und δ2 an einem gemeinsamen oder an zwei von einander gesonderten Backen (b) und α1 und a2 ebenfalls entweder an einem gemeinsamen oder an zwei von einander gesonderten, durch irgend eine Vorrichtung hin- und herbewegten Schlitten (a) angebracht sind.
3. Die Einrichtung zum Festhalten der bei der zweiten Prefsvorrichtung horizontal liegenden. Hufeisenplatte (djr gekennzeichnet einerseits durch einen Winkelhebel (b%), andererseits durch Doppelhebel (bs), welche durch ein keilförmiges Stück (b*) an die Seitentheile der Hufeisenplatte (d) angedrückt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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