DE48859C - Regulator - Google Patents
RegulatorInfo
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- DE48859C DE48859C DENDAT48859D DE48859DA DE48859C DE 48859 C DE48859 C DE 48859C DE NDAT48859 D DENDAT48859 D DE NDAT48859D DE 48859D A DE48859D A DE 48859DA DE 48859 C DE48859 C DE 48859C
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- DE
- Germany
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- eccentric
- regulator
- shaft
- springs
- auxiliary
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Springs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Lancaster, England).
Regulator.
Der Zweck dieser Erfindung ist die Herstellung eines selbstthätigen Regulators zur Regulirung
der Geschwindigkeit von Dampfmaschinen, wobei diejenigen Theile, welche
der Einwirkung der Centrifugalkraft unterworfen sind, also die Regulatorkugeln und
Federn, nicht beeinflufst werden sollen durch die Erschütterungen der hin- und hergehenden
Bewegungen der Maschine.
In beiliegender Zeichnung ist der Regulator in zwei verschiedenen Stellungen auf der Hauptwelle einer Maschine dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des 'Regulators, mit den einzelnen Theilen in der Position zur
Ausführung des letzten Ventilschlusses.
Fig. 3 und 4 zeigen dieselben Ansichten, aber in der Stellung des ersten Ventilschlusses.
In allen Figuren bezeichnet α die Triebwelle der Maschine, welche regulirt werden
soll, b eine Scheibe, welche mit der Welle ein Stück bildet oder auf derselben festgekeilt ist.
c c sind von der Platte b vorstehende Zapfen, die mit den beiden : Schwunggewichten d in
Verbindung stehen, die auf ihrer anderen Seite die Verbindungsglieder e e tragen, durch
welche die Verbindung mit dem Hülfsexcenter/ hergestellt ist. Die Gewichte d d sind an dem
einen äufsersten Ende mit der einen Seite einer starken Spiralfeder g verbunden, deren
andere Seite adjustirbar an einer Stellschraube befestigt ist, welch letztere durch eine Lasche h1
geht, welche einen Vorsprung auf der Flä'che der Scheibe b bildet; die segmentartigen Einschnitte
d1 sind dazu bestimmt, den Ausschlag der Hebel d durch Contact mit den Kurbelstiften
d" zu begrenzen.
Unmittelbar vor dem Hülfsexcenter f befindet sich das Hauptexcenter i, das ebenso
angeordnet ist, dafs es im Stande ist, an dem auf der Welle α festsitzenden Führungsschuh j
hin- und herzugleiten. Der Excenterbügel k des Hülfsexcenters steht mit der inneren Fläche
des Hauptexcenters i in Verbindung mittels der Kurbelscheibe / W, von denen eine Seitenansicht
in Fig. 5 gegeben ist. Der eine dieser Stifte / ist in -das Hauptexcenter eingenietet
und der andere Stift ot, der in der angegebenen Weise kurbelartig abgesetzt ist, ist verbunden
mit dem Bügel k des Hülfsexcenters.
Um den Regulator der verlangten Schnelligkeit anzupassen, wird der Spiralfeder g g dadurch
eine entsprechende Spannkraft gegeben, dafs die Adjustirschrauben hh so angezogen
werden, dafs die Federn der Centrifugalkraft der Schwunggewichte d d das Gleichgewicht
halten, wenn die letzteren die innerste Stellung und ihre normale Schnelligkeit erreicht haben
(s. Fig. ι und 2).
Sobald sich die Schnelligkeit der Umdrehung der Welle α vermehrt, werden die Schwung-,
gewichte d noch mehr nach aufsen getrieben und ziehen durch ihre Verbindung mit dem
Zapfen e das Hülfsexcenter/ derart, dafs sich letzteres auf der Welle α dreht. Dadurch wird
der Excenterwinkel des Hülfsexcenters verstellt, und der Bügel k des Hülfsexcenters führt' in-
folge dessen eine Bewegung in Richtung des Pfeiles, Fig. i, aus.
Durch die Verbindung des Excenterbügels k mit dem Hauptexcenter i mittels des Kurbelstiftes
/ m wird letzterer bei der beschriebenen Bewegung des Hülfsexcenters f veranlafst, eine
Bewegung in der Richtung des Pfeiles Fig. ι auszuführen, indem dasselbe mit seinen Führungen
auf dem Schuh j auf der Welle gleitet. Dadurch wird der um das Hauptexcenter gelegte
Bügel und die starren Verbin dungstheile des Bügels mit der Steuervorrichtung (Muschelschieber
u. dergl.) veranlafst, eine Rückwärtsbewegung auszuführen. Da ferner die Steuerung
eine Rückwärtsbewegung macht, so wird der Dampfkanal geschlossen und dementsprechend
die Geschwindigkeit der Maschine vermehrt.
Nimmt umgekehrt die Umlaufzahl der Welle α unter einer gewissen Grenze ab, so
wird durch die Gewichte d das Hülfsexcenter _/"
aus der Stellung Fig. ι noch mehr nach rechts getrieben, dadurch der Bügel k des Excenters
vom Centrum der Welle α entfernt und wiederum durch die Verbindung des Bügels k
mit dem Hauptexcenter i durch den Kurbelstift / m letzterer nach aufsen gezogen, und
tritt dann gröfsere Dampffüllung und erhöhte Geschwindigkeit ein.
Die besondere Art, in welcher die Federn g g auf der einen Seite mit den Schwunggewichten
d d und auf der anderen Seite mit den Stellschrauben h h verbunden sind, wird
durch die mittels der Schrauben verschiebbaren Aufsätze ο bewerkstelligt, welche in Fig. 6
und 7 besonders dargestellt sind. Diese Aufsätze haben auf ihrer Aufsenseite eine schraubenförmige
Eindrehung p, die den inneren Windungen der Schraubenfedern entspricht, in Bezug
auf Durchmesser und Steigung, so dafs, wenn diese Aufsätze auf beiden Enden in die
Schraubenfedern geschraubt werden, eine einfache und sichere Verbindung hergestellt ist
und die Federn nach Erfordernifs verlängert oder verkürzt werden können. Durch Einschrauben
der Aufsätze e in die beiden Enden der Schraubenfedern g g wird die Stärke derselben
erhöht, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, die Spannkraft der Federn auf das
Genaueste adjustiren zu können.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Bei einem Centrifugalregulator mit rotirenden, durch Federn gehaltenen Schwunggewichten die Anordnung eines Hülfsexcenters/ lose auf der Regulatorwelle, dessen Bügel k mittels des Kurbelstiftes pt mit dem Hauptexcenter i gelenkig verbunden ist und welches Hülfsexcenter mit dem Hebel des Schwunggewichtes in Verbindung steht, sowie die Anordnung des Hauptexcenters i, mittels Schuhen j geradlängig verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert, auf der Regulatorwelle a, zu dem Zwecke, bei Geschwindigkeitsvermehrung oder Verminderung das Hauptexcenter i samrnt den darin befestigten1 Steuerungstheilen, η der Welle α zu verschieben.
- 2. An dem unter i. gekennzeichneten Centrifugalregulator die verstellbare Befestigung der Spiralfedern g, g durch Aufsätze o, deren Schneckengang ρ in das Ende Λ der Feder eingedreht wird und welche durch Adjustirschrauben h in ihrer Länge verstellt werden können. . . ■Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48859C true DE48859C (de) |
Family
ID=323819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48859D Expired - Lifetime DE48859C (de) | Regulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48859C (de) |
-
0
- DE DENDAT48859D patent/DE48859C/de not_active Expired - Lifetime
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