DE95141C - - Google Patents

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DE95141C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Einwirkung eines Regulators oder auch der menschlichen Hand auf den zur Veränderung der Leistungsentwickelung einer Maschine angeordneten Mechanismus derart zu vermitteln, dafs diese Regulirung innerhalb festgesetzter Grenzen bis zu einem beliebigen Grade bewerkstelligt werden kann, wobei die hierzu nöthige Arbeit nicht von den Regulatorkugeln oder der Hand zu verrichten ist und auf die Kugeln auch kein treibender Druck ausgeübt wird.
Zu diesem Zwecke ist auf einer sich drehenden WeIJe ein verschiebbarer, mit derselben sich drehender Schraubenkörper mit zwei flachen Schraubengängen angeordnet, die entgegengesetzte Steigung haben, welch letztere so bemessen ist, dafs ein dem Schraubengange an einer Gewindfläche sich entgegenstellender Körper eine Verschiebung desselben hervorbringt. Je nachdem diese Einwirkung auf den einen oder anderen Schraubengang erfolgt, wird auch diese Verschiebung nach der einen oder anderen Seite hin stattfinden, und ist hierzu für jeden Schraubengang ein riegelartiger Schieber angebracht und in einer festsitzenden Führung verschiebbar gelagert, so dafs man denselben dem Schraubenkörper mehr oder weniger nähern bezw. in die Gewindtiefe eintreten lassen kann.
Diese Schieberführung steht ebenso wie die Gewindfläche rechtwinklig zur Welle, und der . Schieber erleidet daher keinen Druck in der Verschiebungsrichtung, wenn gegen ihn der Schraubengang bei seiner Umdrehung angedrückt wird. Die Verschiebung kann nun durch einen Regulator oder durch die Hand erfolgen, und wird auf diese dann ebenso kein treibender .Druck ausgeübt werden. Damit ferner diese Verschiebung zugleich auch begrenzt bezw., als eine der Gröfse der nöthigen Maschinenregulirung entsprechende durchgeführt werden kann, ist der Halbmesser beider Schraubengänge von variabler, zwischen Anfang und Ende des Schraubenganges stetig wachsender Gröfse. Ein in diese variable Gewindtiefe eintretender Schieber mufs daher bei richtiger Drehung der Welle den Schraubenkörper ein der Tiefe des Eintrittes entsprechendes Stück verschieben und dann aufser Eingriff mit demselben kommen.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ansicht der Einstellvorrichtung mit einem Regulator zur Verstellung der Schieber,
Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe mit Angabe der Drehrichtung.
A (Fig. ι und 2) ist der auf der Welle B verschiebbar sitzende Schraubenkörper, a Ci1 sind die beiden flachen Schraubengänge mit einer von der Wellenachse sich stetig entfernenden Umfangsfläche, deren Projection auf eine Ebene rechtwinklig zur Welle eine logarithmische Spirale bildet, b bt sind zwei führende, auf der Welle sitzende Keilfedern. C (Fig. ι und 2) ist der von den Rädern g und h angetriebene Regulator, D der gemeinsame Ständer für den Regulator und die Schieber (Id1, die durch die Hebel e und f derart verschoben werden, dafs dabei der eine Schieber sich dem Schraubenkörper nähert, während der andere sich davon entfernt. Die Zeichnung

Claims (1)

  1. zeigt den Schieber sowie den Schraubenkörper in ihrer Mittelstellung und dabei aufser Eingriff mit einander. Sinkt nun infolge Bewegung der Regulatorkugeln der Schieber d (Fig. ι und 2) bis in die punktirt angegebene Stellung χ herab, so kommt der Schieber mit dem Schraubengang α in Eingriff und die letztere wird so lange verschoben, bis der Umfangspunkt X1 (Fig. 2) unter den Schieber d gekommen ist, wobei dann der Eingriff des letzteren mit dem Schraubenkörper wieder aufhört. Zu gleicher Zeit hat sich der Schieber ^1 auf eine Höhej^ gehoben, die genügt, denselben aufser Eingriff auch mit dem jetzt herangeschobenen Schraubengang ax zu lassen, und es bleibt daher der Schraubengang jetzt auf der erreichten Stelle der Welle stehen. Je nach der Tiefe der Einsenkung der Schieber in die Gangtiefe kann somit der Schraubengang mehr oder weniger verschoben werden. Der letztere hat noch an der einen Seite einen Flantsch c (Fig. 1), welcher sich in entsprechender Art an den Mechanismus zur Regulirhng der betreffenden Maschine anschliefst, von welcher aus zugleich die Drehung der Welle B und des Regulators C erfolgt. Bei Veränderung des Maschinenganges ändert sich somit auch derjenige des Regulators, und die hierdurch hervorgerufene Bewegung der Schwungkugeln und der Schieber d dx veranlagst wiederum eine Verschiebung des Schraubenkörpers A, wodurch schliefslich der Mechanismus zur Regulirung der Maschine in Thä'tigkeit kommt und die Regulirung vollzieht, wie dieselbe ihm vom Regulator vorgeschrieben ist.
    Pate ν τ-An sprtjch:
    Ein Uebertrager für Regulatoren, der einen umlaufenden und in der Ächsenrichtung verschiebbaren Körper mit einem linken und einem rechten flachen Schraubengang enthält, dadurch gekennzeichnet, dafs die Halbmesser der Schraubengänge α und ax von ihren Anfängen nach den Enden hin stetig wachsen und mit zwei in festen Führungen gelagerten Schiebern d und O1, die rechtwinklig zur Achse des Schraubenkörpers verschiebbar sind, von der Regulatorhülse aus in Eingriff gebracht werden, wodurch der Körper A auf einer Antriebswelle nach der einen oder anderen Richtung mehr oder weniger verschoben wird, je nachdem der eine oder andere der beiden Schieber mit dem betreffenden Schraubengange in Berührung kommt und mit ihm längere oder kürzere Zeit in Berührung bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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