DE50581C - Regelvorrichtung für Dampfmaschinen - Google Patents
Regelvorrichtung für DampfmaschinenInfo
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- DE50581C DE50581C DENDAT50581D DE50581DA DE50581C DE 50581 C DE50581 C DE 50581C DE NDAT50581 D DENDAT50581 D DE NDAT50581D DE 50581D A DE50581D A DE 50581DA DE 50581 C DE50581 C DE 50581C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Zeichnung erläutert eine Regulirvorrichtung, die im wesentlichen mit der unter
No. 39737 patentirten übereinstimmt. Die Anwendung dieser Regulirvorrichtung auf die
Schieberstange einer Dampfmaschine bedingte einige Abweichungen von der ursprünglichen
Form, Fig. 1 Und 2. A und B zeigen einen
Theil des hinteren Cylinderdeckels und des Schieberkastens einer liegenden Dampfmaschine
mit der hinteren Stopfbüchse der Expansionsschieberstange A bezw. der Grundschieberstange
jR. Auf dem Schieberkasten ist das Hauptlagerconsol D festgeschraubt. Die Schneckenwelle
f ruht mit ihrem unteren Ende auf einer Stellschraube mit Körnerspitze.
Unterhalb der Nabe des horizontalen Rades r ist die Schneckenwelle f in einem Kugellager
gehalten, welches das Ende des doppelt geführten Lagerbolzens ρ bildet. Eine Stellvorrichtung
ist mit Pmpd, die Ausrückvorrichtung
mit g bezeichnet. Die Riemscheibe W ist auf die Seite der Kugel herübergebracht,
um ein Auflegen und Abnehmen des Riemens zu ermöglichen, ohne denselben aufzutrennen.
Die Reibungsscheibe q2 ist, damit sie genau
centrisch laufen und nicht schlagen kann, auf einem Kegel der Achse α aufgeschliffen und
durch eine Mutter festgehalten, während die Reibungsscheibe ql auf dem cylindrischen Ende
der Achse α zwischen zwei Muttern eingeklemmt und dem Durchmesser des horizontalen
Rades r entsprechend eingestellt wird. Die ganze Achse α läfst sich nach Abschrauben der
an ihrem linken Ende befindlichen Doppelmuttern behufs Reinigung nach rechts herausziehen,
wenn man den Splint bei dp löst und den Bolzen ρ nebst der Schneckenwelle f um
900 verdreht.
Die Schwunggewichte k erhalten nicht wie bisher je eine, sondern je zwei flache Federn,
welche gemeinschaftlich mittelst einer Schraube mit versenkter Mutter in. ihrer Mitte festgeschraubt werden. Die Tragfeder xa liegt mit
ihren Enden auf der Innenseite der anderen, xb 1 frei auf und ist somit als ein mit beiden
Enden frei aufliegender, in der Mitte belasteter Balken zu betrachten. Die Feder ist in gespanntem
Zustande in die Höhlung des Kugelsectors hineingebracht und soll der Centrifugalkraft
das Gleichgewicht halten. Die übertragende Feder b wird mit ihren Enden durch
die Schrauben η η gehalten, ist in der Ruhe nicht gespannt und überträgt den Druck bezw.
Zug auf den Kopf ο der inneren Achse a, je nachdem entweder die Spannung der Feder xa
oder die Centrifugalkraft des Gewichtes k überwiegt.
Damit die Elasticitätsgrenze der Tragfedern xa
niemals überschritten werde, wurden die Ge wichtek k bei yy in der gezeichneten Weise
abgesetzt, so dafs sie mit ihren viertelkreisförmigen Vorsprüngen in die übergreifenden
Ränder der Muffe ν bezw. der Riemscheibe w einfassen, sobald sie über die ihnen bestimmte
Grenze hinaus sich von der Drehungsachse entfernen wollen. Die Muffe ν sowohl als die
Riemscheibe n> umschliefsen mit ihrer quadratischen
Oeffnung die Enden der übertragenden Feder xb , welche ihrerseits auf dem quadratischen
Theile der durchbohrten Welle b aufliegt und mittelst genau gebohrter Löcher die
Schäfte der Schrauben η η umschliefst. Die übertragenden Federn Xb xb vermitteln solchergestalt
die bezweckte Verbindung zwischen der Welle b und der inneren Achse a.
Die Schneckenwelle f und mit ihr das Rad r soll in der Richtung der Regulatorachse innerhalb
geringer Grenzen genau und zugleich bequem eingestellt werden können.
Ist die Normalstellung der Schneckenwelle durch die Stellschraube bestimmt, so soll demnach
das Rad r dem Drucke von rechts oder links nachgeben, sobald der Druck das erforderliche
Mafs überschreitet, soll aber dann wieder in die vorige Stellung zurückkehren.
Wenn die bezweckte Regulirung in ihrer schliefsenden bezw. öffnenden Endstellung
anlangt, soll das Rad r aufser Berührung mit den Reibungsscheiben q gebracht werden, indem
dem Lagerbolzen ρ eine Verschiebung nach rechts bezw. links mitgetheilt wird. Behufs
genauer Einstellung dient zunächst die Differentialschraube P. Dieselbe hat zwei Gewindetheile,
deren Gänge dieselbe Richtung (hier rechts), aber verschiedene Steigung haben. Das gröbere Gewinde hat sein Muttergewinde
in der Narbe des Lagerconsols bei P, das feine trägt eine vierkantige Mutter m, welche durch
einen Schlüssel d gegen Drehen gehindert wird; der Schlüssel ist mittelst eines Splintes mit dem
Lagerbolzen ρ fest verbunden. Bei einer Umdrehung der Scheibe S rechts herum bewegt
sich die Mutter m um die Differenz der beiden Gewindeganghöhen vorwärts, drückt die Spiralfeder
S1 um diese Gröfse zusammen, und der Lagerbolzen ρ mit dem Schlüssel d folgt dieser
Bewegung infolge der Spannung der Spiralfeder £2. Letztere ist annähernd halb so stark
gespannt als die Feder S1 und entspricht dem Drucke, welcher zwischen den Reibungsscheiben
erforderlich ist. Die doppelt so starke Feder S1
drückt an ihrer linken Seite mittelst des Bundes einer zugleich zum Schütze des Gewindes
dienenden Hülse t gegen den Schlüssel d und die Mutter m gleichzeitig, nimmt also die Spannung
der Feder S2 auf und giebt den Ueberschufs an die Mutter m ab.
Der Lagerbolzen ρ trägt entweder, Fig. i,
einen Metallkopf £ mit Kugellagerbohrung oder, Fig. 3 a und 3 b, eine Gabel, welche die Zapfen
einer konisch gebohrten Lagerbüchse ^ aufnimmt , beides, um eine Verdrehung der
Schneckenwelle um ihren Unterstützungspunkt in geringen Grenzen zu ermöglichen.
Das Stellrad J hat an seinem Rande einen Schlitz, in welchem der Anschlag g verstellbar
befestigt wird. Letzterer stöfst mit seinem Kopfe an das untere Ende des Schlüssels d,
sobald der Apparat festgehalten werden soll, und zwar nach einem nahezu vollen Umgange
des Stellrades J entweder von rechts oder von links. Falls ein geringerer Umdrehungswinkel
des Stellrades J bezweckt wird (z. B. für Rider-Steuerung),
ist an geeigneter Stelle ein zweiter Anschlagbolzen am Rande des Stellrades J angeordnet.
Auf einer durch die Stopfbüchsschrauben festgehaltenen, über die Expansionsschieberstange
lose aufgesteckten Hülse c dreht sich das durch die Schnecke bewegte Stellrad /.
Auf der Zeichnung ist, in Fig. 1 nur der Theilkreis
und ein Arm angedeutet; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des Stellrades J. Dasselbe
hat bei L einen Schlitz, in welchem der Mitnehmerbolzen i verstellbar befestigt ist. Auf
dem vierkantigen Ende der Expansionsschieberstange ist mittelst eines Winkelkeiles ein Hebel
h befestigt, welcher mit seinem länglich runden Loche auf dem Mitnehmer i hin- und
hergleitet und die drehende Bewegung -des Stellrades J auf die Expansionsschieberstange
überträgt.
Claims (3)
1. Die Anordnung doppelter Stahlfedern xa
in den Schwunggewichten an Stelle der einfachen Federn x.
2. An Stelle der durch Anspruch 3. des Patentes No. 39737 gekennzeichneten Lagerung
der Schneckenwelle f die Anordnung eines mittelst Differentialschraube P und
Spiralfedern S1 und S2 gehaltenen, doppelt
geführten Lagerbolzens p.
3. An Stelle der im Anspruch 4. des Patentes No. 39737 angegebenen Eingrenzung der
Bewegung die Anordnung eines Anschlagbolzens g.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50581C true DE50581C (de) |
Family
ID=325417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50581D Expired - Lifetime DE50581C (de) | Regelvorrichtung für Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50581C (de) |
-
0
- DE DENDAT50581D patent/DE50581C/de not_active Expired - Lifetime
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