DE488020C - Verfahren zur Herstellung von Druck- und Praegestoecken durch Einpraegen eines relief-artigen Stempels nach Patent 447078 in ein in der Hitze schmelzbares Material - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Druck- und Praegestoecken durch Einpraegen eines relief-artigen Stempels nach Patent 447078 in ein in der Hitze schmelzbares Material

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DE488020C
DE488020C DEF66786D DEF0066786D DE488020C DE 488020 C DE488020 C DE 488020C DE F66786 D DEF66786 D DE F66786D DE F0066786 D DEF0066786 D DE F0066786D DE 488020 C DE488020 C DE 488020C
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/08Forme preparation by embossing, e.g. with a typewriter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Druck- und Prägestöcken durch Einprägen eines reliefartigen Stempels nach Patent 447 078 in ein in der Hitze schmelzbares Material In der Patentschrift 447 o78 ist eine Prägeplatte beschrieben worden, die aus einer dünnen Zellhornschicht und einer harten, aber unelastisch eindrückbaren Unterlage besteht. Die Abformung in diese Prägeplatte geschieht durch Eindrücken eines Stempels in das durch Erhitzung erweichte Zellhorn.- Bei der weiteren Ausbildung dieses Verfahrens hat es sich herausgestellt, daß man mit geringeren Prägedrucken arbeiten kann, wenn die in der Hitze plastisch werdende Masse nicht nur erweichbar (wie z. B. Zellhorn), sondern auch schmelzbar ist.
  • Als Materialien für das neue Verfahren haben sich besonders schmelzbare Cellulosederivate (Acetylcellulose), Guttapercha und Kunstharze erwiesen.
  • Diese Stoffe sind gleichfalls schon für die Herstellung von Druckstöcken verwendet worden; dann bestanden dieselben aber aus vergleichsweise dicken, durch und durch aus dem betreffenden Material bestehenden Platten.
  • Das Neue besteht nun darin, daß Platten aus diesen schmelzbaren Stoffen von wesentlich geringerer Dicke verwendet werden können; allerdings bedürfen sie dann eines Trägers, der aus einem unelastisch eindrückbaren Stoff, z. B. Papier, dünnen Metallblechen oder ähnlichem, besteht. Für die Kunstharze beispielsweise ist ein solcher- unumgänglich nötig, wenn man mit Platten geringerer Dicke arbeiten will, da die noch nicht auskondensierten Kunstharze sehr spröde sind und sich überhaupt nicht in Platten von nur wenigen Zehntel Millimeter Dicke herstellen lassen. Eine nach dem neuen Verfahren herzustellende Prägeplatte besteht also beispielsweise aus einer Unterlage von Preßspan, die etwa x mm stark sein mag, einer Acetylcelluloseschicht von etwa 0,5 mm und einer deckenden Metallfolie von etwa o,-o3 mm Stärke.
  • Verwendet man als schmelzbares Material Kunstharze, so schmilzt zu Beginn der Erhitzung die Masse, um dann nach' einiger Zeit unter dem Einfluß der Wärme wieder zu erstarren. Es ergibt sich somit der Vorteil, daß die Prägeplatte beim Aufheben des Stempeldruckes keine Formänderung mehr erleiden kann.
  • Bei Anwendung geeigneter Trägerunterlagen braucht man die Auskondensation des Kunstharzes nicht abzuwarten, sondern kann die durch Abkühlung wieder zum Erstarren gebrachte Platte aus der Presse herausnehmen und in einem besonderen Ofen einer weiteren Hitzebehandlung unterwerfen. Die hierzu notwendige Temperatur kann unter dem Schmelzpunkt des Kunstharzes liegen, so daß die in diesem Stadium erfolgende Auskondensatibn keine Änderung der Form zur Fölge hat. Es sei hinzugefügt, daß eine aus aus= . kondensiertem Kunstharz bestehende Platte heiß gematert werden kann.- __

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Druck-und Prägestöcken durch Einprägen eines reliefartigen Stempels nach Patent 447 o78 in ein in der Hitze schmelzbares Material, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Einprägen in eine Platte geschieht, welche aus einer dünnen Schicht eines in der Hitze schmelzbaren Materials, z. B. Acetylcellulose, auf einer harten, aber unelastisch eindrückbaren Unterlage besteht. z. Bildsame Schicht nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Masse, z. B. Kunstharzen, besteht, die in den ersten Stadien der Erhitzung schmilzt, um dann unter dem fortdauernden Einfluß der Wärme wieder zu erstarren. 3. Prägeplatte zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich über der aus einem bildsamen Stoff bestehenden Schicht eine dünne Metallhaut befindet.
DEF66786D 1928-09-07 1928-09-08 Verfahren zur Herstellung von Druck- und Praegestoecken durch Einpraegen eines relief-artigen Stempels nach Patent 447078 in ein in der Hitze schmelzbares Material Expired DE488020C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742754C (de) * 1937-02-13 1943-12-10 Deutscher Verlag Verfahren zum Herstellen von Druckformen aus organischen Kunststoffen durch AEtzen
WO2007028557A1 (de) * 2005-09-08 2007-03-15 Man Roland Druckmaschinen Ag Verfahren zum erzeugen einer matrizen- oder patrizenform

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