DE483344C - Schallplattenpresse - Google Patents
SchallplattenpresseInfo
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Classifications
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- B30B—PRESSES IN GENERAL
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-
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C43/00—Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
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Description
- Schallplattenpresse Beim Pressen von Schallplatten zeigt sich häufig der Übelstand, daß sich die Tonschrift nur an den Rändern und nicht in der Mitte der Platten ausprägt. Hauptsächlich zeigt sich diese Erscheinung beim Pressen von Schallplatten, die aus einer beiderseits mit Prägemasse (z. B. Kunstharz) bestrichenen Kernplatte bestehen. Als Ursache hierzu hat man die Deformation der Preßtische erkannt, die zwar in geringem Ausmaße auch bei hohen Drücken auftritt, jedoch ausreicht, um die Erzeugnisse unbrauchbar zu machen. Es ist bekannt, zwischen dem Preßgut und den Preßstempeln Zwischenlagen aus Pappe, Preßspan oder planparallelen Eisenplatten einzulegen. Um den vorgenannten Nachteil zu beseitigen, sind gemäß der Erfindung die druckfesten Zwischenlagen auf der dem Preßgute abgewandten Seite konvex ausgebildet. Die Zeichnung zeigt Abb. = einen schematischen Querschnitt durch eine bekannte Presse und ein Preßgut bei Beginn der Pressung, Abb. 2 die gleiche Einrichtung, jedoch unter Preßdruck dargestellt, Abb. 3 einen schematischen Querschnitt von Presse und Preßgut mit zwischengelegten, linsenförmigen Beilagen gemäß der Erfindung.
- In Abb. z und :z sind mit 0 und U die beiden Preßflächen der Presse bezeichnet, zwischen denen sich das harte Preßgut G befindet. In Abb. r befindet sich das Preßgut noch nicht unter Preßdruck. Die beiden Preßflächen sind planparallel. In Abb. 2 ist der Zustand bei hoher Preßwirkung übertrieben im Schnitt dargestellt. Selbst Preßtische aus Stahl haben eine gewisse -Elastizität, so daß das Preßstück G eine wenn auch geringe Einbeulung der Tischflächen verursacht. Diese hat zur Folge, daß sich der Preßdruck im wesentlichen auf die Randteile des Preßstückes verdichtet, während er sich nach der Mitte zu erheblich vermindert.
- Nach dieser Erkenntnis erklärt sich der eingangs geschilderte Mangel beim Prägen der Schallplatten, der durch das neue Verfahren dadurch beseitigt wird, daß durch Zwischenlegen von besonders geformten Füllstücken für einen Druckausgleich -gesorgt wird. Die aus einem möglichst unelastischen, zähharten Werkstoffe hergestellten Füllstücke müssen im wesentlichen der Form der unerwünschten Ausbeulung der Tischflächen entsprechen. Sie haben gemäß der Erfindung in Rücksicht auf einfache Herstellung etwa eine nach dem Stempel zu konvexe Gestalt erhalten, wie es z. B. in Abb. 3 in schematischem Schnitt dargestellt ist. Zwischen den beiden Matritzen Z befindet sich die zu prägende Schallplatte P. Die auf ihrer einen Seite konvexen Füllstücke M sind zwischen den Matrizen Z und den Preßstempeln 0 und U angeordnet.
- Wird das Ganze unter Druck gesetzt, so werden zunächst die Stempelplatten etwa wie in Abb.2 eingebeult. Durch die konvexen Füllstücke wird die Einbeulung jedoch ausgefüllt, so daß auf die Schallplatte eine gleichmäßige Druckwirkung in der Mitte wie an dem Rande erfolgt.
- Manhatversucht, diesenDruckausgleich durch Zwischenlage von federndenBeilagen aus Stoffen, wie Pappe o. dgl., zu erzielen, was jedoch nicht zu zuverlässigen Ergebnissen geführt hat. Man verwendet daher als Werkstoff für die Füllstücke am zweckmäßigsten die gangbaren Hartmetalle, wie Eisen, Kupfer, Messing usw., die vorher zu der vorbeschriebenen Form bearbeitet werden, oder man kann auch Weichmetalle, wie Zinn, Blei o. dgl., verwenden, sofern ihre Druckfestigkeit über dem normalen spezifischen Preßdruck liegt. Die letzten Stoffe eignen sich besonders, wenn die Fließgrenze nicht viel höher als der normale spezifische Preßdruck ist. Bei ungleichmäßig verteiltem Druck erhält z. B. der Randteil einen spezifisch viel höheren Druck als die Mitte. In solchem Falle würde der erhöhte Randdruck das Weichmetall gegebenenfalls über die Fließgrenze beanspruchen, das Metall beginnt zu fließen, bis durch den hierbei erfolgenden Druckausgleich auf allen Teilen der Flächewieder ein spezifischerDruck unterhalb der Fließgrenze herrscht. Ein Füllstück aus Weichmetall gibt sich also auch bei veränderten Druckverhältnissen selbsttätig die erforderliche Form.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Schallplattenpresse, bei der zwischen dem aus den Matrizen und der gegebenenfalls mit einer Kernplatte versehenen Plattenmasse bestehenden Preßgut einerseits sowie dem Preßtisch und dem Preßstempel andererseits Zwischenlagen einlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die druckfesten Zwischenlagen (M) auf der dem Preßgut abgewandten Seite konvex derart ausgebildet sind, daß ihre Form der unvermeidlichen Formänderung der Preßflächen entspricht und dadurch ein über die ganze Fläche der Schallplatte gleichmäßig wirkender Preßdruck erzielt wird.
- 2. Schallplattenpresse nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlagen (M) aus Weichmetall hergestellt sind, dessen Druckfestigkeit nahe, jedoch über dem normalen spezifischen Preßdruck liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED49485D DE483344C (de) | 1925-12-30 | 1925-12-30 | Schallplattenpresse |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DED49485D DE483344C (de) | 1925-12-30 | 1925-12-30 | Schallplattenpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE483344C true DE483344C (de) | 1929-10-03 |
Family
ID=7051925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED49485D Expired DE483344C (de) | 1925-12-30 | 1925-12-30 | Schallplattenpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE483344C (de) |
-
1925
- 1925-12-30 DE DED49485D patent/DE483344C/de not_active Expired
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