DE4874C - Accord-Angeber - Google Patents
Accord-AngeberInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G7/00—Other auxiliary devices or accessories, e.g. conductors' batons or separate holders for resin or strings
- G10G7/02—Tuning forks or like devices
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- Acoustics & Sound (AREA)
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Description
1878.
Klasse 51.
ALOIS GENTNER in DILLINGEN. Accord-Angeber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1878" ab«
Dieses Instrumentchen von cylindrischer Form mit einem Durchmesser von 22— 23 mm und
einer Höhe von nur 45 mm, dient dazu, jeden der in der Musik vorkommenden zwölf Dur-
und zwölf Mollaccorde im Dreiklang anzugeben, wovon jedoch fünf für dur wie moll in der Quint-
und drei in der Terzlage, einer für moll in der Terz-, für dur in der Octavlage und die drei
übrigen für dur und moll in der Octavlage erklingen.
Dasselbe besteht aus folgenden Theilen: Im Innern eines Cylindermantels sind zwölf gleichförmige
Zellen, wie eine solche in Fig. 5 dargestellt ist, angebracht, deren jede auf dem
Rücken eine Tonzunge mit der entsprechenden Oeffnung hat. Diese Tonzungen sind nach den
eine Octave bildenden zwölf Halbtönen abgestimmt. Die Zellen selbst sind kreisförmig an
einander gereiht und bilden so einen Cylinder, Fig. 4, der einen Hohlraum umschliefst, in
welchen die Luft eingeblasen wird, welche die betreffenden Tonzungen zum Schwingen zu
bringen hat. Zusammengehalten und verschlossen werden diese Zellen
1. durch den Untertheil, Fig. ι, α und Fig. 6,
welcher aus einem im Lichtmafs dem Umfange des Zellencylinders entsprechenden Ringe mit
hart angelötheter Bodenplatte besteht. Auf letzterer sitzen die Zellen unten auf und sind
luftdicht verschlossen durch ein schwaches Korkoder Lederfutter;
2. durch den Obertheil, Fig. 1, bb und 2, welcher aus einem ähnlichen Ringe, wie der
Untertheil, besteht, und auf dem die Bezeichnung der zwölf Halbtöne einer chromatischen
Scala (c, eis, d, dis, e, f, fis, g, gis, a, ais, h)
in gleicnmäfsigen Entfernungen angebracht ist. Im Innern dieses Ringes befindet sich eine horizontal
eingelöthete Platte, welche zum Verschlüsse der oberen Oeffnungen der Zellen
dient, in der Mitte aber ein an Gröfse ungefähr dem Lufträume des Zellencylinders entsprechendes
Loch hat, durch welches die Luft einströmen kann.
EinDrehring, Fig. 1, cc und 3,welcher zwischen dem Ober- und Untertheil, an beide anschliefsend,
sich befindet, umfafst die Mitte des Zellencylinders in der Weise, dafs er leicht um denselben
gedreht werden kann. Er hat vier längliche Einschnitte, Fig. 1, d, welche in angemessenen
Entfernungen von einander angebracht sind, um mit den Zellen in der Art zusammenzufallen,
dafs jedesmal vier Tonzungen auf diese Einschnitte treffen, welche den Grundton, die
kleine Terz (moll), die grofse Terz (dur) und die Quinte eines Accordes geben. Die gewünschte
Tonart eines Accordes wird durch einen auf dem Drehring befindlichen Zeiger, Fig. i, e, bestimmt, indem man den Ring so
dreht, dafs die Spitze dieses Zeigers mit demjenigen der am Obertheile angebrachten Einschnitte
zusammentrifft, welcher unter dem die bezügliche Tonart andeutenden Buchstaben steht.
Um nun aber je nach Bedürfnifs die kleine oder die grofse Terz des Accordes, also moll
oder dur zu erhalten, mufs einer der beiden neben einander stehenden Einschnitte d verschlossen
und hierdurch das Mitklingen der nicht gewünschten Tonzunge verhindert werden. Zu diesem Zwecke ist im Innern des Drehringes,
welcher aus drei in einander geschobenen Rohrhülsen besteht, ein Schieber angebracht,
und die mittlere Hülse hat einen dem Schieber zur Hin- und Herbewegung Platz bietenden entsprechenden
Ausschnitt.
Auf dem Schieber befindet sich am oberen und unteren Ende je ein Knöpfchen. Mittelst
dieser Knöpfchen wird der Schieber hin- oder herübergeschoben, um dur oder moll zu erzielen,
und seitwärts der beiden neben einander stehenden Einschnitte ist »dur« und »moll«
aufsen in den Drehring eingravirt. Ober- und unterhalb der beiden eben erwähnten Einschnitte
sind in der äufseren Hülse des Drehringes entsprechende, den Knöpfchen des Schiebers
Spielraum gewährende Querausschnitte, Fig· i) ff und/'/', angebracht.
Nach oben wird das Instrument durch einen Deckel, Fig. 1, g und Fig. 7, abgeschlossen, welcher
kuppeiförmig aus Metall gedrückt ist und in ein mit einem Halse versehenes Mundstück
ausläuft, durch dessen Oeffnung die Luft eingeblasen wird.
Das Ganze wird zusammengehalten durch zwei Stahlstifte, welche durch den im Durchmesser
auf beiden Seiten durchbohrten Ober- und Untertheil, sowie zugleich durch den ebenfalls
durchbohrten Kopf und das Ende zweier sich gegenüberstehenden Zellen gesteckt und.
befestigt werden. Die dadurch mitbefestigte Bodenplatte des Untertheils, wie die in dem
Innern des Obertheils befestigte Deckplatte halten die übrigen Zellen fest.
Bezüglich der Handhabung ist zu bemerken, dafs, nachdem der Zeiger des Drehringes auf
den Buchstaben der gewünschten Tonart gestellt ist, zur Erzielung des Dur- und MoIlaccordes
mittelst des Schiebers (falls dieser nicht schon entsprechend steht) nun der Drehring,
also nicht der Ober- und Untertheil, festgehalten werden mufs, weil sonst eine Verschiebung
des Drehringes und somit eine Alterirung der Tonart stattfinden könnte. Auch soll dann der Schieber durch Fassen beider
Knöpfchen an demselben mittelst zweier Fingernägel verstellt werden. Beim Anstimmen ist
ferner darauf zu achten, dafs das Instrument so gehalten werde, dafs nicht eine der Oeffnungen
verdeckt wird.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Die compacte Form des Instrumentes, welche eine leichte Unterbringung desselben ermöglicht.
- 2. Die Beschaffenheit der inneren Einrichtung überhaupt und die Anwendung der aufrechtstehenden selbständigen Zellen im besonderen.
- 3. Die Anwendung und eigentümliche Beschaffenheit des Drehringes und des Schiebers für dur und moll.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4874C true DE4874C (de) |
Family
ID=283502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4874D Active DE4874C (de) | Accord-Angeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4874C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2723583A (en) * | 1953-09-04 | 1955-11-15 | Archie B Norris | Device to produce musical pitch |
-
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- DE DENDAT4874D patent/DE4874C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2723583A (en) * | 1953-09-04 | 1955-11-15 | Archie B Norris | Device to produce musical pitch |
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