DE486122C - Waehler mit Fremdantrieb fuer freie Wahl in Selbstanschlussfernsprechanlagen - Google Patents

Waehler mit Fremdantrieb fuer freie Wahl in Selbstanschlussfernsprechanlagen

Info

Publication number
DE486122C
DE486122C DEA40181D DEA0040181D DE486122C DE 486122 C DE486122 C DE 486122C DE A40181 D DEA40181 D DE A40181D DE A0040181 D DEA0040181 D DE A0040181D DE 486122 C DE486122 C DE 486122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
group
bank
voter
contacts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA40181D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FERDINAND SCHUCHHARDT BERLINER
Original Assignee
FERDINAND SCHUCHHARDT BERLINER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FERDINAND SCHUCHHARDT BERLINER filed Critical FERDINAND SCHUCHHARDT BERLINER
Application granted granted Critical
Publication of DE486122C publication Critical patent/DE486122C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft Wähler für Fernmeldeanlagen, die sich durch eine äußerst rasche und doch sichere Arbeitsweise kennzeichnet. Die Erfindung betrifft insbesondere Wähler dieser Art, die für eine freie Wahl, z. B. die Wahl einer anrufenden Leitung oder einer freien Verbindungsleitung, Verwendung finden und deren. Bürsten zuerst über Bankkontaktsatzgruppen und dann über einzelne Bankkontaktsätze gewählt werden, bis die in Frage kommende Leitung erreicht ist.
Der Wähler gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß sein Bürstenträger an der der gewünschten Bankkontaktsatzgruppe entsprechenden Stelle durch ein während seiner Bewegung außer Berührung oder Eingriff mit ihm befindliches, aber in gewissen Stellungen in ihn eingreifendes Anhalteglied in seiner gleichförmigen Bewegung aufgehalten wird, das von der verbindungwünschenden Stelle durch Stromschluß und Stromunterbrechung über die rufende Leitung mit Hilfe eines Elektromagneten gesteuert wird, dessen den Anker beeinflussende örtliche (im Wähler selbst befindliche) Stromkreise über von der Bürstenstellung des Wählers abhängige Kontakte verlaufen. Der den Anker beherrschende Stromkreis verläuft über Kontakte oder Kontaktsegmente, deren jedes einer Bankkontaktsatzgruppe entspricht und durch über die Leitungsrelais geschlossene Stromkreise elektrisch bezeichnet wird. Die durch das Anhalteglied gesteuerte gleichförmige Bewegung des Bürstenträgers kann zweckmäßig durch Federkraft erzeugt werden. Nachdem die Bankkontaktsatzgruppe der rufenden Stelle durch eine ununterbrochene Einstellbewegung der Bürsten erreicht ist, können diese schrittweise weiterbewegt werden.
Der Vorteil dieser Anordnung- besteht in einer äußerst raschen Einstellung des Wählers. Die bei den bekannten Schrittschaltwerken unter Umständen recht beträchtliche Zeit, die vom Zeitpunkt des Anlassens des Wählers bis zur Durchschaltung auf eine freie Verbindungsleitung vergeht, wird dadurch erheblich verkürzt, daß der Wähler bis zur Einstellung auf die Gruppe, in der die anrufende Leitung bzw. freie Verbindungsleitung liegt, mit einer sehr hohen Geschwindigkeit bewegt werden kann, während nur die kurze Einstellung des Bürstenträgers innerhalb der Gruppe mit geringer Geschwindigkeit, z. B. schrittweise, ausgeführt wird.
Der Wähler gemäß der Erfindung kann ein parallel zur Wählerachse verschobenes Kupplungsglied aufweisen, das den mit hoher Geschwindigkeit bewegten Kontaktarmträger nach Einstellung der Bürsten auf eine bestimmte Bankkontaktgruppe mit der Wäh-
lerwelle kuppelt, worauf die Welle dann mit . niedrigerer Geschwindigkeit weiterbewegt wird, bis die Kontaktarme einen bestimmten Kontaktsatz erreichen. Die Gruppenbezeichnungskontakte, über welche der die Bewegung der Bürste steuernde Elektromagnet seinen das Anhalteglied beeinflussenden Strom erhält, sind in ihrer Länge nach der Zeit bemessen, die das Anhaltegliedi ίο braucht, mn aus seiner den Bürstenträger freigebenden Stellung in seine den Bürstenträger anhaltende Stellung überzugehen. Zwischen den Gruppenbezeichnungskontakten sind untereinander verbundene Kontakte angeordnet, über die ein Stromkreis zwecks Einleitung der schrittweisen Einstellbewegung der Wähler auf eine bestimmte Leitung zur Wirkung kommt, wenn die Bürsten die die bestimmte Leitung· enthaltende Bankkontaktsatzgruppe erreichen.
Mit dem Bürstenträger des Wählers wird nach Einstellung der Bürsten auf eine bestimmte Bankkontaktsatzgruppe ein mit der Wählerwelle gekuppeltes Rad verbunden, das
as -in den Kontaktsatzgruppen entsprechenden Abständen mit Vorsprängen zum Festhalten des Bürstenträgers und mit Kupplungsöffnungen versehen ist, in welche das Anhalteglied eingreift, das mit einem zweiten mit einer den Einzelbankkontaktsätzen entsprechenden Zahnteilung versehenen Rade verbunden ist. Auf dem einen Zahnrad ist ein Schalter befestigt, der sich nur dann in seinem Ruhezustand befindet, wenn der Kontaktarmträger sich in bezug auf das Zahnrad mit seiner Zahnteilung in einer bestimmten Winkelstellung befindet.
Der Wähler ist ferner zweckmäßig dadurch gekennzeichnet, daß, sobald seine Bürsten die richtige Bankkontaktsatzgruppe erreichen, das die Einstellung auf die Bankkontaktgruppe bestimmende Rad mit dem die Einstellung· der Bürsten auf einen bestimmten Einzelbankkontaktsatz bewirkenden Zahnrad gekuppelt wird.
Durch den Anruf einer an die Bankkontakte des Wählers !angeschlossenen Leitung wird ein Gruppenbezeicnnungspotential an einen langen Gruppenbezeichnungskontakt und ein entsprechendes Potential an einen Bankkontakt des der anrufenden Leitung zugehörigen Bankkontaktsatzes gelegt. Der Gruppenbezeichnungskontakt, der eine Gruppe bezeichnet, liegt in der benachbarten Gruppe in der Kontaktbank. Es ist also in bezug auf die Gruppe, die er bezeichnet, in der Kontaktbank versetzt. Der Wähler gemäß der Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß seine Kontaktarme mit einer so hohen Geschwindigkeit über die Bankkontakte geführt werden, daß die Zeit, während welcher ein Kontaktarm einen Einzelbankkontakt berührt, zur Erregung des mit dem Kontaktarm verbundenen Durchsehaltrelais nicht ausreicht. Die Kontaktarme des Wählers werden durch einen Fremdantrieb herumgedreht, der durch zwei in gewissen Stellungen der Kontaktarme wirksame, die Kontaktarme gegen Bewegung sperrende Glieder elektromagnetisch gesteuert wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
In dieser ist Abb. 1 eine Vorderansicht eines mit Federantrieb ausgestatteten, rasch arbeitenden Wählers gemäß der Erfindung.
Abb. 2 ist eine Oberansicht desselben. „ Abb. 3 zeigt einen beispielsweise als Anrufsucher geschalteten Wähler gemäß der Erfindung sowie eine an seine .Bankkontakte angeschlossene Teihienmerleitung mit den dazugehörigen Relais.
Die zur Herstellung der Verbindung erforderlichen nachgeordneten Wähler sowie deren Schaltungsanordnung sind nicht dargestellt, da ihre Betriebsweise in keinem Zusammenhang mit vorliegender Erfindung steht. Soweit jedoch einfache Schaltvorgänge in den nachgeordneten Wählern (z. B. Gruppenwählern) für die Funktion des erfindungsgemäßen, in Abb. 3 schaltungstechnisch dargestellten Wählers von ausschlaggebender Bedeutung sind, werden sie in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
Der in den Abb. 1 und 2 dargestellte Wähler besitzt einen Rahmen, bestehend aus einem oberen Brückenteil 10, zwei senkrechten seitlichen Schenkeln 11, 11', zwei nach innen ragenden Teilen 12, 12', einem nach hinten gebogenen unteren Brüc'kenteil 13, einem nach vorn gebogenen oberen Vorsprung-14 und einem nach hinten gebogenen oberen Vorsprung 15. Sämtliche Teile 10 bis 15 bestehen vorzugsweise aus einem !einzigen Blechstück. Mit dem oberen Brückenteil 10 des Rahmens ist ein Lagerbock 17 (Abb. 2) durch zwei Schrauben 16 befestigt. Der nach hinten ragende Brückenteil 18, der einen Teil der unteren Brücke 13 bildet, trägt einen Anhalte- oder Kupplungsmagneten 19, dessen Eisenkreis aus einem unten geschlossenen no Eisenzylinder und einem in der Mitte des Zylinders befindlichen Kern besteht. Der Eisenkern ist hohl, und am unteren Ende seiner Bohrung ist eine Schraube 20 eingesetzt. Die Schraube 20 hat ein hohles oberes Ende, welches das untere Lager einer Welle 21 bildet. Die WeUe 21 ist am oberen Ende in dem Bock 17 gelagert. An der Welle 21 ist ein Zahnrad 22 befestigt, an welchem Zapfen 23 befestigt sind, die als Drehpunkt eines Ankers 24 dienen. Das eine Ende des Ankers wird für gewöhnlich durch eine Fe-
der 25 nach oben gedruckt. Wenn der Magnet 21 erregt wird, wird der Anker um seine Drehzapfen 23 geschwenkt, so daß das rechte Ende 24 nach unten und das linke Ende 26 des Ankers nach oben geht. Dieses besitzt nach oben verlaufende Kupplungsteile 27, die bei ihrer Aufwärtsbewegung eine Kupplung zwischen dem mit der Welle 21 befestigten Rad 22 und dem Rad 28 bewirken,.
welches an der Buchse 29 sitzt. Wie aus der Abb. 2 hervorgeht, besitzt das Rad 28 zehn Ausschnitte 30, in deren jeden die in Abb. ι Verlaufenden Kupplungsteile 27 eingreifen können. Auf dem an der Buchse 29 befestigten Rad 28 sind zwei Kontaktfedern 31, 32 angeordnet. Diese Federn sind an einem nach unten gebogenen Lappen des Rades 28 befestigt. In der Ruhestellung des Wählers wird durch das aufwärts gebogene Kupplungsglied 27' die Feder 31 von der Feder 32 abgedrückt. Das Rad 28 trägt auch zwei Schleifkontaktringe 33, 34, auf welchen zwei Kontaktbiirsten 35, 36 schleifen, deren hintere Enden auf einem Schenkel des Magneten 39 mittels Schrauben 37, 38 befestigt sind. Der das Rad 28 und die Buchse 29 freigebende Magnet 39 des Wählers ist durch Schrauben an dem seitlichen senkrechten Teil 11' des Wählerrahmens befestigt und besitzt einen Anker 41, der um die Zapfen 42 schwenkbar ist und in irgendeinen der Zähne 43 des Rades 28 in der Ruhestellung eingreift, um die Drehung dieses Rades zu verhindern. Mit dem linken senkrechten Teil 11 des Wählerfahmens ist durch Schrauben 44 ein Fortsclialtemagnet 45 befestigt, dessen Anker 46 um Zapfen 47 schwenkbar ist. Der Anker 46 besitzt einen Arm 48, dessen rechtes Ende eine Schalt klinke 49 trägt, die um Zapfen 50 schwenkbar ist. In der Ruhestellung wird das rechte Ende des Armes 48 durch eine Feder 51 vermittels eines Verbindungsstückes 52 nach innen, also nach dem Rad 28 zu, gezogen.
Wenn der Anker 46 durch den Magneten 45 angezogen wird, zieht der Arm 48 die Feder 51 nach unten, und sobald diese Feder hierbei einen gewissen Weg zurückgelegt hat, prallt sie gegen einen Isolierstift 53, der auf der Kontaktfeder 54 angebracht ist. Hierdurch wird die Feder 54 von der Kontaktfeder 55 entfernt. Die Federn 54 und 55 bilden also einen Unterbrecher, durch welchen die den Fortschaltemagnet 45 erregenden Stromstöße erzeugt werden.
Solange die Fortschaltklinke 49 sich in der gezeichneten Ruhelage befindet, stößt ihr oberes schräges Ende gegen einen Anschlag 56, der durch Schrauben 57 auf dem nach hinten verlaufenden Vorsprung 15 (Abb. 1) befestigt ist. In dieser Stellung greift das Ende der Klinke 49 in einen Zahn des Rades 22 ein und verhindert dessen Vorwärtsdrehung. Eine Rückwärtsdrehung des Wählers 22 wird durch die Halteklinke 58 verhindert.
Mit der Buchse 29 sind isolierte Bürsten oder Kontaktarme 59 fest verbunden. Diese Kontaktarme bestehen je aus zwei Blecharmen mit gespaltenen winkelförmigen Enden 60, die gegeneinander drücken, wenn sie außer dem Bereich der Bankkontakte liegen, die aber im Bereich eines Bankkontaktes gegen seine beiden gegenüberliegenden Flächen drücken. Die Kontaktarme werden stets in der gleichen Richtung gedreht, also in der Abb. 2 in Uhrzeigerrichtung. Mittels einer Schraube 63 ist ein Federhaus 64 mit der Welle 21 verbunden. Das 'eine Ende der Feder ist mit dem an der Welle 21 befestigten Federhaus 64 verbunden, während das andere Ende mit der um die Welle drehbaren Buchse 29 verbunden ist. Um eine durch die Schleuderkraft veranlaßte Drehung der Kontaktarme um die Buchse zu verhindern, ist die Außenfläche derselben quadratisch gestaltet, und die Kontaktarme 69 haben entsprechende quadratische Löcher. Sie sind natürlich von der Buchse durch eine zwischen Buchse und den Innenrand der quadratischen Löcher der Kontaktarme eingefügte Isolationsschicht isoliert. Die mittleren ringförmigen Teile der Kontaktarme werden in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten durch Distanzringe 66. Jeder Bürste 59 wird Strom zügeführt durch feststehende Bürsten 67. Jede Bürste 67 besteht aus einem Metallstreifen, welcher am inneren Ende gespalten ist und dessen beide dadurch entstandene Zinken entgegengesetzt zueinander gebogen sind. Die Enden dieser federnden Zinken schleifen auf gegenüberliegenden ringförmigen Flächen eines aus zwei Streifen bestehenden Kontaktarmes 59.
In der Ruhelage des Wählers greift das obere Ende des Ankers 41 in einen Zahn 43 des Rades 28 ein, welches unabhängig von der Buchse 29 und den zugehörigen Kontaktarmen 59 ist. In der Ruhestellung des Wählers ist das Rad 22, welches auf der Welle 21 befestigt ist, in bezug auf das Federhaus 64 in Uhrzeigerrichtung so weit herumgedreht, daß eine Spannung der in dem Federhaus befindlichen Feder entsteht, die beim Anzug des Ankers 41 genügt, die Kontaktarme mit großer Geschwindigkeit um mindestens 360° zu drehen. Bei der Spannung der Feder und Einstellung des Rades 22 wird dieses durch die Stoßklinke 49 und die Halteklinke 58 festgehalten. Wenn nach dem Anlassen des Wählers die Bürsten 59 eine bestimmte Kontaktbankgruppe, d. h. eine
Gruppe, in welcher sich, eine anrufende Teilnehmerleitung oder Verbindungsleitung befindet, erreichen, dann wird der Magnet 19, wie im folgenden noch näher auseinandeargesetzt ist, erregt, und hierdurch, wird der, Kupplungsteil 27 des Kupplungsankers 64 aufwärts bewegt. Die beiden Kupplungsglieder oder Klauen 27 und 27' treten im Augenblick ihres Hochgehens zuerst für gewöhnlich in ίο zwei nebeneinanderliegende Ausschnitte 30 des Rades 28 ein. Dieses Rad mit der Buchse 29 und den Kontaktarmen 59 dreht sich also weiter, bis die Speiche, wie z. B. 69, zwischen den genannten nebeneinanderliegendein Ausschnitten 30 über die federnde Klaue 27' hinweggleitet und die beiden Klauen 27 und 27' dann in denselben Ausschnitt 30 gelangen und dadurch die Räder 28 und 22 fest verkuppeln. Die Weiterdrehung des Rades mit der Buchse 29 und den Kontaktarmen 59 um die Welle durch die Feder des Federhauses wird dann verhindert, und der ganze Drehkörper, bestehend aus der Buchse 29, den Kontaktarmen 59 sowie' der Welle 21, wird zum Stillstand gebracht, weil das freie Ende der Stoßklinke 49 mit einem Zahn des Rades 22 in Eingriff ist und dadurch verhindert, daß die Schwungkraft, die dem Drehkörper durch das Herumschleudern der Kontakt-1 arme 59 erteilt wurde, das Rad 22 nach der Verkupplung der beiden Räder 22 und 28 weiter dreht. Wenn die Kontaktarme 59 auf diese Weise angehalten worden sind, werden elektrische Stromkreise geschlossen, . die zur Folge haben, daß Fortschaltstromstöße oder Drehstromstöße durch den Drehmagneten 45 hindurchfließen. Die Kontaktarme 59, die in ununterbrochener Bewegung durch die Feder des 'Federhauses herumgeschleudert wurden, werden nun durch den Fortschaltemagneten 45 Schritt für Schritt weitergedreht, bis der Bankkontakt der anrufenden Teilnehmerleitung oder Verbindungsleitung durch die Kontaktarme erreicht ist. Dann werden weitere Umschaltungen veranlaßt, durch welche der Anlaßmagnet .39 aberregt wird, und am Schluß der Verbindung werden dann wieder Drehstromstöße durch den Drehmagneten 45 bei aberregten Magneten 21 und 39 geschickt, so daß das Rad 29 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, bis eines seiner Zähne mit dem freien Ende des Ankers 41 in Eingriff gelangt. "Die Fortschalteklinke 49 dreht dann das Rad 22 in Uhrzeigerrichtung bei still·· stehendem Rad 29 weiter, bis die Klaue 27' gegen den aus Isolation bestehenden Prellstift 70 der Kontaktfeder 31 stößt und dieselbe von der Feder 32 abdrückt, um den Stromkreis des Drehmagneten 45 zu öffnen. Die Feder des Federhauses 64 ist nun erneut gespannt, und die Kontaktarme 59, die nun am Anfang einer Gruppe von Bankkontakten stehen, sind bereit, zwecks Herstellung einer weiteren Verbindung nochmals herumgeschleudert zu werden. Die Stromläufe,, durch welche die eben beschriebenen Vorgänge gesteuert werden, sind im folgenden an Hand der Abb. 3 beschrieben.
Die Kontaktbank 71 hat drei Reihen von je 50 Bankkontakten 72 und eine vierte Reihe von Bankkontakten 73. Für jede Gruppe von zehn Bankkontakten 72 sind zwei Bankkontakte 12> vorhanden, von denen einer denselben Bogen emnimmt wie neun Bankkontakte 72, während der zweite Kontakt 73 denselben Bogen einnimmt wie ein einziger Kontakt 72. Zwei Kontakte 73 nehmen also den gleichen Bogen ein wie zehn Barikkontakte 72. Die Barikkontakte sind zwischen zwei äußeren bogenförmigen Metallplatten 75 und 76 und drei bogenförmigen Distanzstüdken 77, 78, 79 eingespannt. Die Bankkontakte Hegen dabei zwischen bogenförmigen Isolationslagen. Die untere bogenförmige Metallplatte 7 6 hat an ihren beiden Enden zwei abwärts gebogene Teile 80, 81 mit seitlich herausragenden Lappen 82, 83, durch welche der Wähler mit den senkrechten Schienen 84, 85 eines Wählergestelles befestigt werden kann. Der Rahmen ι o, 11 des Wählers wird durch hohle Schrauben 86, 87 an den abwärts gebogenen seitlichen Teilen 80, 81 der Kontaktbank befestigt. Die hohlen Schrauben 86, 87 sind mit den Teilen 80, 81 durch andere Schrauben 88, 89 verschraubt. Durch Drehung der Schrauben 86, 87' kann die Mitte der Welle 21 der "Kontaktbank gegenüber eingestellt werden.
In der Abb. 3 ist 100 ein Wähler der oben beschriebenen Art. Derselbe besitzt drei bogenförmige Reihen von Bankkontakten 72°, 72&, 721C, die den Bankkontakten; 72 der Abb. ι und 2 entsprechen, und außerdem eine Kontäktreihe 73°, 73 s, die den in der Abb. ι gezeigten Kontakten 73 entsprechen. Der durch eine Gruppe von zehn Kontakten 72" eingenommene Bogen ist gleich demjenigen, der durch einen langen bogenförmigen Kontakt 73ß und einen dazugehörigen kurzen Kontakt 73δ eingenommen wird. In der Abb. 3 sind in jeder Gruppe von Kontakten 72 drei Kontakte gezeigt, obwohl in Wirklichkeit zu jeder Untergruppe vorzugsweise zehn Kontakte 72 gehören. Die Kontaktreihen 72°, 72*, 72c und 73 werden durch Kontaktarme 59«, 59&, 59c und 59^ bestrichen. Die in der Abb. 3 gezeigten Magnete 39, 19 und 45 entsprechen den mit gleichen Bezugsziffern versehenen, in den Abb. 1 und 2 gezeigten Magneten. *ao
Die als Beispiel dargestellte Schaltung und Betriebsweise der erfindungsgemäßen
Wähler werden aus der nachfolgenden Beschreibung der bei der Herstellung1 einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern vorkommenden Vorgänge verständlich werden. Wenn der Teilnehmer ιοί seinen Hörer abnimmt, wird sein Leitungsrelais 102 und ein Sucheranlaßrelais 103, welches einer Teilnehmergruppe gemeinsam zugeordnet ist, durch einen Strom erregt, der folgendermaßen verläuft:
Vom Minuspol über 103, Ankerkontakt 104 eines der Teilnehmerleitung 101' zugeordneten LeitungsrelaiSj Kontakt 105 des Leitungsrelais 102 des anrufenden Teilnehmers 101, Kontakte 105 des Leitungsrelais der übrigen Teilnehmer der betreffenden Gruppe, Leitung 106, Ankerkontakt 107, linke Wicklung des Leitungsrelais 102, Ankerkontakt 108 des Trennrelais 109, Leitungsader 110, Teilnehmerschleife 101, Leitungsader 111, Ankerkon-
ao takt 112 zum Pluspol. In diesem Stromkreis wird das Relais 103, welches eine hochohmige und eine niedrigohmige Wicklung besitzt, zuerst erregt, und sobald sein Anker den Kontakt 113 schließt, um seine hochohmige Wicklung kurzzuschließen, bekommt das Relais 102 genügend Strom, um seinen
' Anker so zu bewegen, daß· es seinen Kontakt 114 schließt und den Kontakt 105 öffnet. Die Kontakte 105, 114 werden durch einen leicht beweglichen Anker gesteuert, während die anderen Kontakte des Relais 102 durch einen zweiten, schwerer beweglichen Anker gesteuert werden. Der schwerer bewegliche Anker erfordert also zu seiner Umlegung eine stärkere Erregung des Relais. Durch die Erregung des Relais 103, welches mit langsam abfallendem Anker versehen ist, werden ein Sucheranlaßkontakt 115 und ein Gruppenbezeichnungskontakt 116 geschlossen. DerKontakt 115 schließt einen Stromkreis für den Sucheranlaßmagneten 39, der von dem Minuspol über 115, 117, Kontakt 118 eines Relais 119, Anlaßmagnet 39, Widerstand 120 nach dem Pluspol verläuft.
Wenn der Anker 114 des Leitungsrelais geschlossen wird, fließt ein Strom vom Pluspol über einen Widerstand 12 r, Kontakt 122, 114, rechte Wicklung des Leitungsrelais 102; und diese Wicklung dient dazu, den leichter beweglichen Anker des Leitungsrelais 102 angezogen zu halten. Ruft ein anderer Teilnehmer in diesem Augenblick an, so wird sein Leitungsrelais, z. B. das Relais 102, nicht erregt, weil die Zuleitung 106, durch welche alle Leitungsrelais ihren Strom erhalten, von dem Anlaßrelais 103 abgeschaltet ist und daher von dem Minuspol der Batterie am offenen Kontakt 105 des Leitungsrelais 102 abgeschaltet ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß die übrigen Teilnehmer während eines kurzen Augenblicks auch ihrerseits einen Anlaßstromstoß zum Anlassen eines Suchers über die Anlaßleitung 117 schicken.
Wenn der Sucheranlaßmagnet 39 über die Anlaßleitung erregt wird, schließt er an seinen Kontakt 123 einen eigenen, über den Ruhekontakt 150 des Relais 140 verlaufenden Haltestromkreis und durch seinen Kontakt 124 einen Erregerstroimkreis für ein Relais 119. Er schließt ebenfalls einen Kon- 7" takt 125, wodurch ein starker Stromstoß über die Leitung 126 zurückgeschickt wird. Dieser Stromstoß fließt von dem Pluspol über die Leitung 126, Kontakt 122, 114, rechte Wicklung des Leitungsrelais 102 nach dem Minuspol. Dieser starke Stromstoß ruft eine so starke Erregung des Leitungsrelais 102 hervor, daß dasselbe seine Ankerkontaktfedern 127, 128, 129, 130, 131 umsteuert. Das Leitungsrelais, dessen Kontakt 122 nun geöffnet ist, wird durch einen Haltstrom erregt gehalten, der von dem Minuspol über die rechte Wicklung, Kontakte 114, 132, 129, linke Wicklung des Leitungsrelais, Kontakt 108 des Relais 109, Leitungsader 11 o, 101, in, 112 nach dem Pluspol verläuft. Die Leitung 106 wird nun durch den Kontakt 128 mit dem gemeinsamen Relais 103 und daher auch mit dem Minuspol der Batterie verbunden, so daß ein anderer anrufender Teilnehmer nun die Möglichkeit hat, einen Anlaßstromstoß über die Anlaßleitung 117, Kontakt 135, Leitung
136 nach dem nächsten Sucher zu senden.
Sobald ein Teilnehmer anruft, wird durch
den Gruppenbezeichnungskontakt 116 des Anlaßrelais 103, welches einer Untergruppe von zehn Teilnehmern zugeordnet ist, der Minuspol mit der Untergruppenbezeichnungsleitung
137 und den entsprechenden 'Untergruppenbezeichnungskontakten 138 der Anrufsucher verbunden. Gleich danach wird dieses Bezeichnungspotential über den Kontakt 131 des Leitungsrelais 102 des anrufenden Teilnehmers an den Kontakt 138 gelegt. Die Leitungsrelais 102 sind in Gruppen für je zehn Teilnehmer zusammengefaßt, und sämtliche Kontakte 131 der Relais einer solchen Untergruppe sind mit einer Untergruppenbezeichnungsleitung 137 verbunden, die mit einem Untergruppenbezeichnungs-Bankkontakt 138 verbunden ist.
Nachdem der Sucher 100 durch seinen Anlaßmagneten 39 in der beschriebenen Weise angelassen ist, werden seine Kontaktarme 59Λ S9bi 59e> S9d durch die Feder des Federhauses mit hoher Geschwindigkeit herumgedreht, und sobald der Kontaktarm 59^ den langen Untergruppenbezeichnungskontakt 138 erreicht, erhält der Kontaktarmanhaltemagnet oder Kupplungsmagnet ig einen Strom, der vom Pluspol über 19, Kontakt 139 des Relais 140, Kontaktarm S9rf 3 langen Bankkon-
takt 138, Leitung 137 und dann entweder über Kontakt 116 oder 131 oder durch beide dieser Kontakte nach dem Minuspol fließt. Die verhältnismäßig große Länge des Kontaktes 138 gibt Veranlassung zu einer Stromstoßdauer, die ausreichen wird, um den Kupplungsmagneten 19 zu erregen, so daß. der Kontaktarmträger (Rad 28 mit Buchse 29, Abb. ι und 2) mit der Wahlerwelle fest verkuppelt wird. Wenn dieser Kupplungsvorgang ausgeführt ist, werden die Kontaktarme 59a 596J 59S 59* den kurzen Bankkontakt 142 erreicht haben, der am Anfang einer Barikkontaktuntergruppe steht, in welcher der Bankkontaktsatz des anrufenden Teilnehmers vorhanden ist. Hieraus geht hervor, daß die Untergruppenbezeichnungs - Bankkontakte in bezug auf die Einzelbankkontaktsätze 72«, 720, 72C in solcher Weise versetzt sind, daß die Kontaktarme am Anfang der Untergruppe von Einzelbankkontaktsätzen, innerhalb welcher der Bankkontakt der anrufenden Leitung sich befindet, stehenbleiben können. Wenn der Kontaktarm 59** einen Augenblick auf einem Kontakt 142 stehenbleibt, wird das Relais 140 in einem über den Kontakt 142 verlaufenden Stromkreis lange genug erregt, um seinen Anker umsteuern zu können.
Der Erregerstrom des Relais 140 läuft dabei vom Pluspol über 19, 139, 59^, 142, Leitung 143, Ankerkontakt 144, Relais 140, Kontaktfedern 30, 31, die geschlossen werden, sobald der Wähler aus äer Ruhelage gebracht wird, nach dem Minuspol. Das Relais 140 schaltet bei seiner Erregung den Magneten 19 in seinen eigenen Stromkreis ein, d.h. in einen Stromkreis, der vom Pluspol über 19, Kontakt 145, Wicklung 140, Kontaktfedern 30, 31 nach dem Minuspol verläuft. Die Erregung des Relais 140 hat zur Folge, daß der Fortschaltemagnet 45 durch einen Strom erregt wird, der vom Minuspol über den Ankerkontakt 146, 45, Unterbrecher 54, 55, Kontakt 147 nach dem Pluspol fließt, während am Kontakt 156 der über den Kontakt 123 verlaufende Haltestromkreis für den Anlaßmagneten 39 geöffnet wird, so daß letzterer aberregt wird und der Anker 41 bereit ist, mit einem Zahn, wie z. B. 43 des Rades 28 (Abb. i), in Eingriff zu kommen, wenn der Sucher in nachfolgend beschriebener Weise in die Ruhelage geführt wird und dabei seine Antriebsfeder aufzieht. Für das Relais 119 wird jedoch am Kontakt 156' ein neuer Halteweg geschlossen, den erst die bei der Rückkehr des Wählers in die Ruhelage erfolgende Aberregung des Relais 140 wieder öffnet. Der Fortschaltemagnet 45 dreht die Kontaktarme des Suchers nun schrittweise herum, bis der Kontakt 148 erreicht wird, der mit dem Pluspol verbunden ist, und zwar durch die Leitung 149, Kontaktfeder 127 des Leitungsrelais 102 und das Trennrelais 109. Wenn der Kontakt 148 durch die Bürste 5 gc erreicht wird, wird das Prüf relais 150 durch einen Strom erregt, der von dem Minuspol über 31, 30, 151, 150, 59^ 148, 149, 127, 109 nach dem Pluspol verläuft. Das Relais 150 öffnet am Kontakt 147 den Stromkreis des Fortschaltemagneten 45, und das Trennrelais 109 trennt an seinen Kontakten 108 und 112 das Leitungsrelais 102 und den Pluspol der Batterie ab, während es gleichzeitig durch seine Kontaktfeder 152 die Leitung 149 mit dem Trennrelais verbindet. Die Relais 150 und 109 werden nun durch den Ankerkontakt 152 erregt gehalten. Das Relais 150 erzeugt durch Kurzschließiung eines Teiles seiner Wicklung ein Besetztpotential auf der Prüfleitung 149 sowie auf der Prüf leitung 160 über den Ruhekontakt 127, die nach den Kontaktbänken der Leitungswähler führt. Der anrufende Teilnehmer ist nun über die Kontaktarme des Suchers 100 und über die Kontakte 170, 171 des Prüf relais 150 mit dem Stromstoßrelais 201 des entsprechenden Gruppenwählers verbunden.
Auf diese Weise erfolgt die Durchschaltung des Teilnehmers auf den Gruppenwähler, dessen Schaltung jedoch nur so weit dargestellt ist, als sie unmittelbar mit der Funktion des die Merkmale vorliegender Erfindung tragenden Anrufsuchers zusammenhängt.
Nachdem das Prüfrelais seine Kontakte 170, 171 geschlossen hat, wird das Stromstoßrelais 201 des Gruppenwählers erregt in einem Stromkreis, der vom Minuspol über 201, Kontakt 171 des Prüf relais 150 des Anrufsuchers, Bürste S96, Leitungen 177, 175 und Hi3 Teilnehmerstation 101, Leitungen 110, 174 und 172, Bürste 59«, Kontakt 17O3 zweite Wicklung des Stromstoßrelais 201 nach dem Pluspol fließt. Das Relais 201 schließt durch seinen Anker 202 einen Erregerstromkreis für das Auslöserelais 203, der vom Minuspol über 202, 203, Widerstand 204 nach dem Pluspol fließt. Am Kontakt 205 schließt das Auslöserelais 203 einen eigenen Halteweg, während am Kontakt 206 das Relais 178 des Anrufsuchers erregt wird. Letzteres schließt einen Kontakt 179, während die Prüf leitung 1813 die über die geschlossenen Kontakte 30, 31 mit dem Minuspol verbunden war, am Kontakt 151 unterbrochen wird. Bei der Erregung des Auslöserelais 203 wird Minus über den Kontakt 207 an die Prüfleitung 181 gelegt, so daß das Prüf relais 150 des Anrufsuchers erregt bleibt. Wenn der Teilnehmer nun durch die Betätigung seiner Nummernscheibe zwecks Einstellung des Gruppen-Wählers Unterbrechungen seiner Leitungsschleife hervorruft, demzufolge das Impuls-
relais 201 seinen Anker kurze Zeit abfallen läßt, wird die Erregung des mit träge abfallendem Anker ausgestatteten Auslöserelais 203 über den Kontakt 205 aufrechterhalten. Es sei nun angenommen, daß der anrufende Teilnehmer nach Beendigung des Gespräches seinen Hörer auflegt. Hierdurch wird das Stromstoßrelais 201 aberregt und schließt an seinem Kontakt 208 das Auslöserelais 203 kurz, was zur Folge hat, daß am Kontakt 207 der Stromkreis des Prüf relais 150 geöffnet wird, so daß dieses seinen Anker zurückfallen läßt, und dadurch der Fortschalte- oder Drehmagnet 45 des Suchers Stromstöße erhält, die vom Pluspol über 147, 55, Selbstunterbrecher 54, Kontakt 146 nach dem Minuspol verlaufen. Der Drehmagnet 45 dreht das Rad 22 (Abb. 1) nun schrittweise herum, wodurch auch die Welle 21 des Wäh-
ao lers gedreht wird, die, wie im vorangegangenen erläutert wurde, durch eine Uhrfeder mit dem Federhaus 64 (Abb. 1) und somit auch mit der die Kontaktarme des Suchers tragenden Buchse 29 verbunden ist. Die
s5 Buchse 29 mit den Bürsten 59 wird zuerst mit der Welle mitgedreht, bis das Rad 28 in eine Stellung gedreht ist, in welcher der dem Anker 41 nächstliegende Zahn, z. B. 43, gegen den Anker 41 (Abb. 2) stößt. Eine Weiterdrehung des Rades 28 wird dann durch den Anker 41 verhindert, und von da ab wird das Schaltrad 22 des Suchers allein weitergedreht, um die Uhrfeder im Federhaus 64 wieder voll aufzuziehen. Wenn die Uhrfeder wieder voll aufgezogen ist, stößt die eine Kupplungsklaue 27' (Abb. 2) gegen den Isolationsknopf 70 und öffnet dadurch die Kontakte 30, 31 (s.Abb.2 und 3). Durch die Trennung der Kontakte 30, 31 (Abb. 3) werden das Relais 140 und der Magnet 19 aberregt, und es wird auch am Kontakt 155 der Stromkreis des Relais 119 geöffnet, während
• das Relais 178 gleichfalls aberregt wird. Der Anrufsucher ist auf diese Weise in seine
+5 Ruhestellung zurückgekehrt und steht nun wieder für einen neuen Anruf bereit.

Claims (14)

  1. Patentansprüche:
    I. Wähler mit Fremdantrieb für freie Wahl in Selbstanschlußfernsprechanlagen, dessen Bürsten zuerst über Bankkontaktsatzgruppen und dann über Einzelbankkontaktsätze bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (29., Abb. 1) an der der gewünschten Bankkontaktsatzgruppe entsprechenden Stellung durch ein während seiner Bewegung außer Berührung oder Eingriff mit ihm befindliches, aber in gewissen Stellungen in ihn eingreifendes Anhalteglied (27., Abb. 1) in seiner gleichförmigen Bewegung angehalten wird, das von der verbindungwünschenden Stelle durch Stromschluß und Stromunterbrechung über die rufende Leitung mit Hilfe eines Elektromagneten (21) gesteuert wird, dessen den Anker (24) beeinflussende örtliche (im Wähler selbst befindliche) Stromkreise über von der Bürstenstellung des Wählers abhängige Kontakte (138, Abb. 3) verlaufen.
  2. 2. Anrufsucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anker (24) beherrschende Stromkreis über Kontaktsegmente (73", 138) verläuft, deren jedes einer Bankkontaktsatzgruppe entspricht und durch über die Leitungsrelais "" (z.B. 102, 102', Abb. 3) geschlossene Stromkreise elektrisch bezeichnet wird.
  3. 3. Wähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Anhalteglied (27, Abb. 1) gesteuerte gleichförmige Bewegung des Bürstenträgers durch Federkraft erzeugt wird.
  4. 4. Wähler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, ~ daß die Bürsten, nachdem die Bankkontaktsatzgruppe der rufenden Stelle in ununterbrochener Einstellbewegung erreicht ist, schrittweise weiterbewegt werden.
  5. 5. Wähler nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, gekennzeichnet durch ein parallel zur Wählerachse verschobenes Kupplungsglied (27, Abb. 1), das den mit hoher Geschwindigkeit bewegten Kontaktarmträger (29) nach Einstellung der Bürsten auf eine bestimmte Bankkontaktgruppe mit der Wählerwelle (21) kuppelt, worauf die Welle dann mit niedrigerer Geschwindigkeit weitergedreht wird, bis die Kontaktarme einen bestimmten Bankkontaktsatz (148, 177, 172, Abb. 3) erreichen.
  6. 6. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppenbezeichnungskontakte, über welche der die Bewegung der Bürsten steuernde Elektromagnet (21) seinen das Anhalteglied beeinflussenden Strom erhält, in ihrer Länge nach der Zeit bemessen sind, die das Anhalteglied braucht, um aus seiner den Bürstenträger freigebenden Stellung in seine den Bürstenträger anhaltende Stellung überzugehen.
  7. 7. Wähler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gruppenbezeichnungskontakten (73° usw.., Abb. 3) untereinander verbundene Kontakte (73b, 142) angeordnet sind, über die ein Stromkreis (Erde, 19, 139, sgd, 142, 143, 144, 140, 30, 31, Batterie) zwecks Einleitung der schrittweisen Einstellbewegung der Wählerbürsten auf eine be-
    stimmte Leitung zur Wirkung kommt, wenn die Bürsten die die bestimmte Leitung enthaltende Bankkontaktsatzgruppe erreichen.
  8. 8. Wähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet;, daß mit dem Borstenträger (29) des Wählers nach der Einstellung der Bürsten auf eine bestimmte Bankkontaktsatzgruppe ein mit der Wählerwelle gekuppeltes Rad (28) verbunden wird, das in den Kontaktsatzgruppen entsprechenden Abständen mit Vorsprüngen (43) zum Festhalten des Bürstenträgers und mit Kupplungsöffnungea versehen ist, in welche das Anhalteglied (27) eingreift, das mit einem zweiten, mit einer den Einzelbankkontaktsätzen entsprechenden Zahnteilung versehenen Rad (22, Abb.'i) verbunden ist.
  9. 9. Wähler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem >einen Zahnrad (28) ein Schalter (31, 32) befestigt ist, der sich nur in seinem Ruhezustand befindet, wenn der Kontaktarmträger (29) sich in bezug auf das Zahnrad (28) in einer bestimmten Winkelstellung befindet.
  10. 10. Wähler nach Anspruch 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß, sobald 'die Bürsten des Wählers die richtige Bankkontaktsatzgruppe erreichen, das die Einstellung auf die Bankkontaktgruppe bestimmende Rad (28) mit dem die Einstellung der Bürsten auf einen bestimmten Einzelbankkontaktsatz bewirkenden Zahnrad (22) gekuppelt wird.
  11. 11. Wähler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anruf einer an die Bankkontakte des Wählers angeschlossenen Leitung (z.B. 110, in, Abb. 3) ein Gruppenbezeichnungspotential an einen langen Gruppenbezeichnungskontakt (z, B. 138, Abb. 3) und ein entsprechendes Potential an einen Bankkontakt (z.B. 172, Abb. 3) des der anrufenden Leitung zugehörigen Bankkontaktsatzes gelegt wird.
  12. 12. Wähler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Gruppenbezeichnungskontakt (z. B. 138), der eine Gruppe bezeichnet, in der Kontaktbank in der benachbarten Gruppe liegt, also in bezug auf die Gruppe, die er bezeichnet, versetzt ist.
  13. 13. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktarme des Wählers bei der Gruppeneinstellung mit einer so hohen Geschwindigkeit über die Barikkontakte geführt werden, daß die Zeit, während welcher ein Kontaktarm einen Einzelbankkontakt berührt, zur Erregung des mit dem Kontaktarm verbundenen Durchschaltrelais nicht ausreicht.
  14. 14. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Kontaktarme des Wählers durch Fremdantrieb (Feder) von zwei in gewissen Stellungen der Kontaktarme wirksamen, die Kontaktarme gegen Bewegung sperrenden Gliedern (41, 27) elektromagnetisch gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BEPUN'. GEDItL1CKT IN I)EB
DEA40181D 1921-10-19 1923-06-20 Waehler mit Fremdantrieb fuer freie Wahl in Selbstanschlussfernsprechanlagen Expired DE486122C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1592323X 1921-10-19
US65304A US1629646A (en) 1921-10-19 1925-10-28 Automatic switch

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486122C true DE486122C (de) 1929-11-09

Family

ID=26011308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA40181D Expired DE486122C (de) 1921-10-19 1923-06-20 Waehler mit Fremdantrieb fuer freie Wahl in Selbstanschlussfernsprechanlagen

Country Status (3)

Country Link
US (2) US1592323A (de)
DE (1) DE486122C (de)
GB (2) GB181826A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE478817A (de) * 1947-01-07

Also Published As

Publication number Publication date
GB181826A (en) 1922-06-19
GB207219A (en) 1923-11-19
US1592323A (en) 1926-07-13
US1629646A (en) 1927-05-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE486122C (de) Waehler mit Fremdantrieb fuer freie Wahl in Selbstanschlussfernsprechanlagen
DE684004C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen
DE371358C (de) Wahlvorrichtung fuer Signalanlagen
DE608284C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern
DE486239C (de) Schaltvorrichtung zur Einstellung von Wellen, insbesondere bei Waehlern in Fernmelde- oder Fernsprechanlagen
DE399151C (de) Fernsprechanlage mit elektromechanisch gesteuerten Schaltvorrichtungen
DE415331C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen mehrere AEmter durch Verbindungsleitungen untereinander verbunden sind
DE386230C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlern mit mehreren Schaltarmsaetzen
DE416026C (de) Schaltwerk fuer Fernmeldeanlagen
DE486501C (de) Anordnung fuer Waehler in Fernsprechanlagen mit Fremdantrieb
DE526031C (de) Anordnung fuer Waehler mit Fremdantrieb
DE956698C (de) Schaltungsanordnung fuer einen Hebdrehwaehler-Anrufsucher fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE322213C (de) Registerwerk zur Steuerung der Waehlereinstellung in Fernsprechanlagen
DE505408C (de) Schaltungsanordnung fuer Waehler
DE398162C (de) Selbsttaetiges Schaltwerk, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
DE276607C (de)
DE417933C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen
DE613334C (de) Schaltungsanordnung zur Zaehlung von Verbindungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE641059C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und mehreren in Reihe liegenden Vermittlungsstellen
DE398163C (de) Schaltwerk, insbesondere fuer Fernsprechanlagen
AT63892B (de) Wähler für Fernsprechumschaltstellen.
AT111776B (de) Wähler und Fernsprechanlage mit Wählerbetrieb.
AT121816B (de) Schaltungsanordnung für den Anrufstrom in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.
DE322204C (de) Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen von Fernsprechaemtern mit selbsttaetigem oder halbselbsttaetigem Betrieb
AT62799B (de) Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechanlagen.