DE485284C - Anordnung fuer das Abschalten grosser Leistungen - Google Patents

Anordnung fuer das Abschalten grosser Leistungen

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DE485284C
DE485284C DEV17340D DEV0017340D DE485284C DE 485284 C DE485284 C DE 485284C DE V17340 D DEV17340 D DE V17340D DE V0017340 D DEV0017340 D DE V0017340D DE 485284 C DE485284 C DE 485284C
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DE
Germany
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switch
switched
switching
switches
overcurrent
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Expired
Application number
DEV17340D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Brinkmann
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Voigt and Haeffner AG
Original Assignee
Voigt and Haeffner AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Anordnung für das Abschalten großer Leistungen Für das Abschalten großer Leistungen durch zwei in Reihe liegende selbsttätige Ausschalter, deren einer beim Abschalten zunächst einen Widerstand und ein Zeitrelais einschaltet, wobei letzteres nach Ablauf die Auslösung des zweiten Schalters bewirkt, sind Anordnungen bekannt geworden, bei denen ein gemeinschaftlicher mechanischer Antrieb verwendet wird, der mit Hilfe eines Handhebels beide Schalter gleichzeitig einzuschalten gestattet. Hierbei muß aber vermieden werden, daß beim Einschalten unter Kurzschluß der zweite Schalter mit eingeschaltet wird und der erste Schalter erst nach Ablauf der Zeithemmung zum Auslösen kommt. Dies wird nach .der Erfindung dadurch erreicht, daß durch Ansprechen des Überstrom:magneten bereits beim Einschalten des ersten Schalters die Verklinkung des zweiten, noch nicht eingeschalteten Schalters gelöst wird, so daß letzterer auch bei Weiterbewegen des Antriebes nicht zum Einschalten kommt, und .daß ferner durch die Lage der Verklinkung es zweiten Schalters ein Auslösehebel freigegeben wird, der auf die Verklinkung des ersten Schalters einwirkt, so daß dieser sofort wieder ausgelöst wird. Dabei muß ferner durch Anordnung einer zweiten durch das überstromrelais bewegten Stange bewirkt werden, daß ein Ausschalten aus der vollen Einschaltstellung erst nach Ablauf des zwischengeschalteten Hemmwerkes erfolgt, um so bei normalem Abschalten zu erreichen, daß der Über- oder Kurzschlußstrom durch das Vorschalten der Widerstände vermindert wird und somit eine Schonung des das eigentliche Abschalten bewirkenden Schalters eintritt.
  • Die für diese Anordnungen verschiedenen Stellungen sind aus den Abbildungen zu ersehen. Abb. i zeigt die Anordnung in der Ausschaltlage, Abb. z beim Einschalten unter Kurzschluß. unmittelbar vor dem Ausschalten, Abb. 3 nach dem Ausschalten; Abb. q. zeigt die vollständige Einschaltstellung beider Schalter, Abb. 5 das Abschalten aus der vollen Einschaltstellung nach dem Abschalten des den Vorschaltwiderstand kurzschließenden Schalters.
  • Es .bezeichnet A den Kurzschlußschalter für den VorschaltwiderstandB, C den zuerst zum Einschalten kommenden Schalter, dem .der Widerstand B vorgeschaltet ist. An dem Antrieb a, der in Pfeilrichtung gedreht wird, greift bei b das Gestänge c für die Verklinkung des Schalters A an, bei d das Gestänge e für die Verklinkung des Schalters C. Die beiden Antriebsgestänge sind so versetzt, daß bei der Einschaltbewegung um die ersten 9o° nur das Gestänge e -des Schalters C mitgenommen wird und das Gestänge b keine größere Längsverschiebung erfährt, während bei der Weiterbewegung das Gestänge e an der Bewegung nicht mehr teilnimmt und das Gestänge c .und .damit der Schalter A bewegt wird. Der Überstrommagnet f nimmt beim Ansprechen das Gestänge g mit, mit dem mittelbar die Stangen fa und i verbunden sind. fi dient dazu, die Verklinkung Z der Zeithemtnung h zu lösen, i dient dazu, die Verklinkung des Schalters A und beim Einschalten unter Kurzschluß die Verklinkung auch des Schalters C zu lösen. Auf .das Klinkenschloß o des Schalters c kann die Klinke in, die von dem Hemmwerk .gesteuert wird, und die Klinke n, die durch das Gestänge i gesteuert wird, einwirken. Das Lösen des Klinkenschlosses p für den Schalter A erfolgt durch den vom Gestänge i gesteuerten Ausschalthebel q, der einen Ansatz r besitzt. An dem Gestänge h ist ferner noch ein Hebel s angebracht, der von dem Bewegungshebel des Klinkenschlosses p mitgenommen wird, um zu verhindern, daß beim Einschalten unter Kurzschluß das Hemmwerk k überhaupt zu arbeiten beginnt.
  • Wird der Antrieb a aus der Ausschaltlage aller Teile in Abb. i um 9o° gedreht (Abb.2), so daß der Schalter C zum Einschalten gelangt, und erfolgt dieses Einschalten unter Kurzschluß, so zieht der Überstrommagnet f seinen Anker an, und es wird zunächst unter der Einwirkung des Gestänges g die Stange i mitgenommen, so .daß der Hebel q gegen die Ausschaltklinke des Klinkenschlossesp schlägt und letzteres zum Ausklinken kommt, so,daß ein Einschalten des Schalters A auch bei Weiterdrehen des Handhebels nicht möglich ist. Da aber zugleich das Schloß p sich noch in der Ausschaltlage befindet, so kann -der Ansatz r nicht von dem Schloß festgehalten werden, wie es in Abb. 5 der Fall ist; der Hebel q und damit die Stange i bewegen sich also so weit, daß diefAuslösung des Schlosses o durch den Auslösehebel n bewirkt wird und so auch der Schalter C zum Abschalten kommt, wie dies aus der Stellung Abb. 3 ersichtlich ist.
  • Ist beim Einschalten kein Kurzschluß vorhanden und wird der Handantrieb ca um weitere 9o°, zusammen also i8o° gedreht, so werden beide Schalter in die Einschaltlage gebracht und die Stellung in Abb. q. erreicht. Hierbei hat sich unter der Einwirkung einer Feder das Gestänge h so weit bewegt, daß es -die Verklinkung Z des Zeithemmwerkes k gelöst hat. Aber letzteres wird durch die am Gestänge la befindliche Verklinkung t in seiner Bereitschaftslage für das Abschalten gehalten. Tritt jetzt Überstrom ein und zieht der Überstrommagnet f seinen Anker an, so wird zunächst durch -die Bewegung des Gestänges i das Klinkenschloß p ausklinken, der Schalter A schaltet ab und schaltet dem Schalter C den Vorschaltwiderstand B vor. Der mit,dem Haupthebel des Klinkenschlosses p zusammenwirkende Hebels an der Stange da verschiebt aber diese ein Stück nach links, so daß die V-erklinkung für das Hemmwerk k, das ja bei L bereits ausgeklinkt war, auch bei t freigegeben wird (Abb. 5) und letzteres zu arbeiten beginnt, bis am Ende seiner Bewegung, ,also nach einiger Zeit, der mit ihr verbundene Auslösehebel m das Auslöseschloß o des Schalters C zum Ausklinken bringt und so der Schalter C ebenfalls zum Abschalten kommt. Der zweite Ausschalthebel n des Schlosses o konnte hier nicht in Tätigkeit treten, da sich der Ansatz r an ,dem mit i verbundenen Hebel q gegen die Seite in der Einschaltlage des stehengebliebenen Klinkenschlosses p gelegt hatte und so ein zu weites Bewegen des Gestänges i und damit des Ausschalthebels n verhindert wurde, wie .dies aus Abb. 5 ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung für das Abschalten großer Leistungen durch zwei in Reihe liegende selbsttätige Ausschalter, deren einer beim Abschalten einen Widerstand und ein Zeitrelais einschaltet und bei .der ein gemeinschaftlicher mechanischer Antrieb zum schnellen Abschalten beim Einschalten unter Kurzschluß vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Überstrommagneten beim Anziehen seines Ankers zwei die Einschalter (C, A) beeinflussende Stangen (i, h) ;gesteuert werden, von denen die eine (i) sich beim Einschalten unter Kurzschluß bis zur Endlage bewegt und dadurch das Klinkenschloß des die Widerstände vorschaltenden Schalters (A) vor ,dessen Einschalten löst und ferner auch das Auslösen des bereits eingeschalteten Schalters (C) ohne Zwischenfügung des Hemmwerkes (k) bewirkt, während beim Ansprechen .des überstrommagneten erst nach vollendetem Einschalten beider Schalter (C, A) die zweite Stange (h) nach Abschalten ,des zum Kurzschließen der Vorschaltwiderstände dienenden Schalters (A) die Freigabe des Hemmwerkes (k) und so das Abschalten .des zweiten Schalters (C) erst nach der ; eingestellten Zeit bewirkt, dagegen die erste Stange (i) ,durch einen Anschlag (r) verhindert wird, ihren Weg zu vollenden, so daß der mit ihr verbundene Auslösehebel (n) für den zweiten Schalter (c) j nicht in Tätigkeit tritt.
DEV17340D 1922-04-02 1922-04-02 Anordnung fuer das Abschalten grosser Leistungen Expired DE485284C (de)

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