DE48467C - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

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Publication number
DE48467C
DE48467C DENDAT48467D DE48467DA DE48467C DE 48467 C DE48467 C DE 48467C DE NDAT48467 D DENDAT48467 D DE NDAT48467D DE 48467D A DE48467D A DE 48467DA DE 48467 C DE48467 C DE 48467C
Authority
DE
Germany
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potatoes
drum
potato harvester
wheel
sieve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48467D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. VON KALINOWSKI in Stettin, Kronprinzenstrafse 39 I
Publication of DE48467C publication Critical patent/DE48467C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/14Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens
    • A01D17/16Digging machines with sieving and conveying mechanisms with cylindrical screens with a conveyor spiral

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. October 1888 ab.
Der Kartoffelerntepflug besteht in einer Vorrichtung zum Aushacken der Kartoffeln aus ihren Dämmen und Ablegen derselben auf der durchpflügten Strecke, nachdem selbstthätig eine Sortirung derselben vorgenommen worden ist. Zum Aushacken dient ein Zinkenkranz an dem unteren Ende eines durchbrochenen Cylinders; eine Schnecke in demselben führt die Kartoffeln in die Höhe und läfst sie auf ein Rüttelsieb von grofser Maschenweite niederfallen; die kleineren Kartoffeln fallen durch dieses hindurch auf ein unteres kleinmaschiges Sieb, welches sie in einer Reihe, getrennt von den grofsen Kartoffeln, auf den Acker ablegt.
Fig. ι, 2 und 3 sind drei Ansichten des Pfluges, bei welchen jedesmal die unwesentlichen Theile weggebrochen sind.
Eine bajonnetförmige Achse A dient als Rahmen, an welchem die Räder R r, der Kutschersitz und der gesammte Mechanismus befestigt sind. Das Rad r ist so auf seiner Achse verschiebbar, dafs man es immer auf dem Grund einer Furche laufen lassen kann, wodurch der Pflug für Felder von jeder Furchenbreite anwendbar wird. Die jeweilig gegebene Stellung des Rades r, entsprechend der Furchenbreite, wird durch neben einander angeordnete schmale Stellringe gesichert.
Die Schneckentrommel T ist mittelst ihres Gürtels G an den Zapfen H^ H2 aufgehängt und wird mittelst der Lenkstange L und des festgestellten Handhebels if in einer bestimmten Lage gehalten. Diese Lage kann durch den Hebel H so geregelt werden, dafs der Zinkenkranz Z beliebig tief in die Erde oder aufser Berührung mit derselben gebracht werden kann.
An dem unteren Cylinderende befindet sich ein kleiner Schleppwagen WW, bestehend aus einer Achse und zwei Blockrädern, welche hauptsächlich den Zweck haben, das untere Cylinderende so zu beschweren, dafs ein Aufbäumen desselben für den Fall, dafs der Zinkenkranz an einen harten Gegenstand anstöfst, unmöglich ist.
Von dem konischen Rädergetriebe B C aus, durch den Kettentrieb K gedreht, bewegt sich die Schnecke 5 auf der Achse E in der durchlöcherten Trommel T. Vorn auf dem Cylinder sitzt der Zinkenkranz Z, welcher die Kartoffeln aussticht und der Schnecke -S übergiebt. Letztere schiebt dieselben in der Trommel T aufwärts, wobei ein grofser Theil der anhängenden Erde durch die Löcher abfällt. Dem Zinkenkranz wird gegenüber den bekannten, mehr messerartig wirkenden Scharen der Vorzug nachgerühmt, dafs damit die Erde nicht in compacten Massen, sondern schon mehr oder weniger zerbröckelt ausgegraben wird, wodurch die Operation des Trennens der Erde von den Kartoffeln erleichtert wird; sodann soll noch durch die Anwendung des Zinkenkranzes der Zugwiderstand verringert werden. Wenn die Natur des Bodens es erlaubt, kann der Zinkenkranz auch an der Achse befestigt und mit ihr rotirend angebracht werden.
Am oberen Ende der Trommel fallen die Kartoffeln heraus auf ein Sieb s1, welches nur Kartoffeln von einer bestimmten Gröfse zurückhält, während der Rest auf das untere Sieb s2 durchfällt. Beide Siebe werden durch das Excenter e in schwingende Bewegung versetzt, welche, unterstützt durch die schwache Neigung
der Siebe, die Kartoffeln aus den Mündungen derselben ausfallen läfst. Um die Scheidung der ausfallenden Kartoffeln zu sichern, kann man durch ein oder zwei gekrümmte Bleche b die herausfallenden Kartoffeln noch mehr zur Seite leiten und so den Abstand der Kartoffelreihen, der durch die Entfernung der Siebmündungen gegeben ist, vergröfsern.
Statt einer Trommel T können deren auch mehrere neben einander angeordnet, und zwar müssen sie so seitlich verschiebbar sein, dafs sie sich im Abstand der Furchenbreite anordnen lassen; es ist dann eventuell nöthig, zur Bewegung derselben durch den Hebel H eine Hebel- oder Rä'derübersetzung oder ein Gegengewicht anzubringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kartoffelerntemaschine, bei welcher ein Zinkenkranz (Z) mit dem unteren Ende der durchlöcherten Trommel (T) fest verbunden oder auch an der im Innern der Trommel sich drehenden Transportschnecke (S) so angebracht ist, dafs er mit dieser rotiren mufs, in Verbindung mit einem auf seiner Achse verschiebbaren Rade (r) und einer Anzahl dünner Ringe oder Scheiben (s) als Zwischenlagen, um die Spurweite abändern zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48467D Kartoffelerntemaschine Expired - Lifetime DE48467C (de)

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