DE484248C - Querschwelle fuer Baggergleise mit drehbarer Schienenbefestigung auf Unterlegplatten - Google Patents

Querschwelle fuer Baggergleise mit drehbarer Schienenbefestigung auf Unterlegplatten

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DE484248C
DE484248C DEK102038D DEK0102038D DE484248C DE 484248 C DE484248 C DE 484248C DE K102038 D DEK102038 D DE K102038D DE K0102038 D DEK0102038 D DE K0102038D DE 484248 C DE484248 C DE 484248C
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00—Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/10—Shiftable tracks for heavy loads, e.g. carrying excavators
    • E01B23/12—Sleepers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Querschwelle für Baggergleise mit drehbarer Schienenbefestigung auf Unterlegplatten Die Erfindung bezieht sich auf eine Querschwelle mit drehbarer Schienenbefestigung für Baggergleise auf unebenem Boden.
  • Bei Baggergleisen haben die Schwellen nicht nur die gleiche Aufgabe wie die Eisenschwellen, nämlich den Raddruck auf eine hinreichend große Erdfläche zu verteilen und die Einhaltung der Spurweite zu gewährleisen, sondern die Schwellen der meist fünf-, oft sogar siebenschienigen Baggergleise müssen auch imstande sein, sich den Unebenheiten des Bodens anzupassen, und müssen sich für die Gleisrückung eignen. Dagegen brauchen diese Schwellen in der Höhenrichtung keine große Steifigkeit zu besitzen; es ist auch nicht wie bei den gewöhnlichen eisernen Schwellen erforderlich, daß sie viel Bettungsstoff umschließen.
  • Gemäß der Erfindung werden die an die Eisenschwellen für Baggergleise zu stellenden Forderungen dadurch erfüllt, -daß die-als Grundplatte für die Befestigung der Schiene dienende Schwelle als breiter Blechstreifen ausgebildet wird, dessen mittlerer Teil U-förmig aufgepreßt ist. Die Übertragung des Raddruckes auf die Bodenfläche wird in der Längsrichtung der Schwelle auf eine größere Strecke, z. B. auf eine Strecke von, 4o cm, verteilt durch den Biegungswiderstand, welchen die Schwelle infolge der U-förmigen Aufbiegung besitzt. Die Verteilung des Raddruckes in der Breitenrichtung der Schwelle, und zwar auf eine annähernd gleich große Strecke, erfolgt durch eine Unterlegplatte, die sich mit entsprechend weit abstehenden Tatzen auf die beiden Seitenränder der Schwelle abstützt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch die Schwelle mit darauf befestigter Schiene. Abb. 2 ist die zugehörige Seitenansicht. In Abb.3 ist in kleinerem Maßstabe die Schwelle eines fünfschienigen Baggergleises in Vorderansicht dargestellt.
  • Die Schwelle wird durch einen Blechstreifena gebildet, dessen mittlerer Teil mit einer U-förmigen Aufbiegung versehen ist. Die Unterlegplatte c hat zwei seitliche Tatzen cl, cl, die so gestaltet sind, daß sie bei unbelasteter Schiene etwas Luft gegen die Schwelle haben, dagegen sich auf die Schwelle auflegen, wenn ein Rad über die Befestigungsstelle fährt, und die dann den Raddruck in der Querrichtung der Schwelle verteilen.
  • Dadurch, daß die Schwelle rächt wie Eisenbahnschwellen trogförmig gestaltet ist, sondern eine ebene Unterfläche besitzt, ist sie für die Gleisrückung besonders geeignet. Die Enden d der Schwelle sind nicht- wie bei Eisenbahnschwellen nach unten gebogen, sondern besitzen eine schlittenkufenförmige Aufbiegung d. Auch hierdurch wird das Gleisrücken erleichtert.
  • In die Oberfläche der Schwelle sind drei Löcher gestanzt: ein. rundes Loch für den in der Unterlegplatte e befestigten Mttelzapfen ä und zwei - in der Querrichtung der Schwelle längliche - Löcher für die Schienenbefestigungsschrauben f. Die mit je zwei Köpfen versehenen Schrauben f verbinden die Unterlegplatte c mit der Schiene starr und die Unterlegplatte c mit der Schwelle drehbar. Die Tatzen e1, cl- der Unterlegplatte c, welche bei nicht belasteter Schiene auf der Schwelle nicht aufruhen, gestatten die beim Gleisrücken erforderliche Drehung der Schiene gegen die Schwellen: um den Mittelzapfen g, übertragen aber den Druck der belasteten Schiene .auf die ganze Schwellenbreite.
  • Die Kanten der Schwelle können aufgebördelt sein, damit sich die Schwelle beim Rücken des Gleises leicht in der Schwellenlängsrichtung schieben läßt.
  • Zur weiteren Erleichterung des Rückens kann die Schwellenunterfläche einen überzug oder Belag aus einem Metall eihaften, das auf Erdreich leicht gleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Querschwelle für Baggergleise mit drehbarer Schienenbefestigung auf Unterlegplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwelle aus einem in ihrer Längsrichtung biegsamen Blechstreifen (a) gebildet ist. z. Querschwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe der die Schwelle durchdringenden Schienenbefestigungsschrauben (f) sich gegen eilte mittlere, über die ganze Länge der Schwellen durchgehende U-förmige Aufbiegung (b) abstützen. 3. Querschwelle nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Unterlegplatte (c) beiderseits zu der Aufbiegung (b) Tatzen (e1) hat, die bei unbelasteten Unterlegplatten (c) zwischen sich und dem Blechstreifen (a) Spielraum lassen. q.. Querschwelle nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihren Enden schlittenkufenförmige Rufbiegungen (d) besitzt.
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