AT92279B - Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder mit Doppelreifen. - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder mit Doppelreifen.

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Leopold Fischer
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Leopold Fischer
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  Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder mit Doppelreifen. 



   Die Erfindung betrifft eine für Fahrzeugräder mit Doppelreifen, insbesondere aus Vollgummi, bestimmte Gleitschutzvorrichtung, die aus mehreren in der Umfangsrichtung des Rades aufeinanderfolgenden durch geeignete Zwischenglieder miteinander gelenkig verbundenen Metallplatten besteht, deren jede an den quer zum Radumfang liegenden beiden Kanten mit wechselständig angeordneten nach aussen vorspringenden Leisten versehen ist, wodurch ein Verlegen der Gleitschutzplatten durch festgeballten Schnee wirksam vermieden wird. 



   Die die einzelnen Platten zu einer Kette verbindenden Zwischenglieder liegen ebenso wie die an ersteren vorgesehenen Befestigungsöhre od. dgl. in der Zwisehenfuge des Doppelreifens. 



   Da sich bei Rädern mit Vollgummibereifung die letztere mit der Zeit abnützt und der Radumfang somit verringert, so muss für eine Nachstellung der Gleitschutzvorrichtung Vorsorge getroffen werden ; dies wird dadurch ermöglicht, dass ein oder mehrere der Zwischenglieder als gabelförmiger Bügel ausgebildet sind, der an den freien Schenkeln durch einen an verschiedenen Stellen derselben einsteckbaren Bolzen od. dgl. geschlossen werden kann. 



   In der Zeichnung ist eine Gleitschutzvorrichtung gemäss der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Fig. 1 und 2 in Draufsicht und in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt dargestellt ; Fig. 3 zeigt im Querschnitt die Lagerung der Vorrichtung am Radreifen. 



   Die Vorrichtung besteht aus einzelnen Eisen-oder Stahlplatten a, die an der Unterseite in der Mitte mit einem Bügel b, Öhr od. dgl. versehen sind, um die Platten a durch in die Bügel   b einzuhängende   Zwischenglieder   c   zu einer Kette zu verbinden, die dann um den Doppelreifen d herumgelegt wird. Die Platten a sind an den quer zum Radumfang liegenden Längskanten ungefähr über deren halbe Länge mit nach aussen vorspringenden Leisten e versehen, die jedoch   wechselständig   angeordnet sind, d. h. es ist z. B. an der Vorderkante der Platte a die Leiste e auf der linken Seite an der rückwärtigen Kante auf derreehten Seite angeordnet, so dass über jeden Einzelreifen d nur eine solche Leiste einer Platte zu liegen kommt.

   Dadurch wird ein Verlegen der Platten a durch festgeballten Schnee wirksam vermieden, indem der auf der Platte angesammelte Schnee von dieser wieder abgestreift wird, da die Platten an der den Leisten e gegenüberliegenden Kantenhälften flach auskäuft. Es wäre natürlich auch denkbar, z. B. an der vorderen Kante der Platte a links und rechts je eine Leiste und an der hinteren Kante eine mittlere Leiste, gegenüber dem Zwischenraume zwischen den beiden vorderen Leisten stehend. anzuordnen ; gleich gut wäre auch die umgekehrte Anordnung möglich. 



   Die Befestigungsbügel b der Platten a und die Zwischenglieder c liegen bei am Rade angelegter
Gleitschutzvorrichtung in der Zwischenfuge des Doppelreifens, in die sie sich fest hineinlegen, wodurch ein Gleiten der Vorrichtung am Radreifen vermieden wird. Zweckmässig werden die Bügel b unten an der Aussenseite konisch geformt, damit sie in die Zwischenfuge der Doppelleisten besser eingreifen. 



   Die Zwischenglieder   c,   welche die Platten a miteinander verbinden, werden zweckmässig so eingerichtet, dass sie leicht zu öffnen sind, um etwa schadhaft gewordene Platten a auswechseln zu können. 



  Auch erscheint es wünschenswert, durch Änderung der Länge der Zwischenglieder c den Umfang der Gleitschutzvorrichtung etwas ändern zu   können, 11m   der durch Abnutzung der Vollgummireifen sich ergebenden Verkleinerung des   Radunifanges   Rechnung zu tragen. Für diesen Zweck sind daher die Zwischenglieder c als gabelförmige Bügel ausgebildet, deren freie Schenkel am Ende durch einen Bolzen t verschlossen werden. Einer oder mehrere dieser Verbindungsbügel c sind mit zwei oder mehreren Paaren von Stellöchern g für den Bolzen   t   versehen, um durch verschiedene Einstellung des letzteren die wirksame Länge des Verbindungsgliedes c zu   ändern,  

Claims (1)

  1. - PATENT-ANSPRÜCHE : 1. GIeitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder mit Doppelreifen, insbesondere solche aus Vollgummi, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehreren in der Umfangsrichtung des Rades aufeinanderfolgenden, durch geeignete Zwischenglieder miteinander gelenkig verbundenen Metallplatten (a) besteht, deren jede an den quer zum Radumfang liegenden Kanten mit weehselständig angeordneten, nach aussen vorspringenden Leisten (e) versehen ist, wodurch ein Verlegen der Gleitschutzplatten durch festgeballten Schnee od. dgl. vermieden wird.
    2. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (a) an der Unterseite mit einem Bügel (b), Öhr od. dgl. versehen sind, die gleich den in letztere eingehängten Zwischengliedern (c) bei der auf dem Rade angebrachten Vorrichtung in der Zwischenfuge des Doppelreifens liegen.
    3. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder-2, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Zwischenglieder (c) aus einem gabelförmigen Bügel bestehen, der an den freien Schenkeln durch einen Vorsteckbolzen , der zweckmässig an diesen in verschiedenen Lagen einsteckbar ist, geschlossen werden kann. EMI2.1
AT92279D 1922-02-21 1922-02-21 Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder mit Doppelreifen. AT92279B (de)

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