DE601023C - Eisenbahnoberbau mit zur Achse des Schienenstranges schraeg verlegten Schwellen - Google Patents

Eisenbahnoberbau mit zur Achse des Schienenstranges schraeg verlegten Schwellen

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DE601023C
DE601023C DES105710D DES0105710D DE601023C DE 601023 C DE601023 C DE 601023C DE S105710 D DES105710 D DE S105710D DE S0105710 D DES0105710 D DE S0105710D DE 601023 C DE601023 C DE 601023C
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DE
Germany
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rail
sleepers
rails
railway superstructure
axis
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DES105710D
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CHEMIN DE FER de l EST DE LYON
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/16Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
    • E01B3/18Composite sleepers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Eisenbahnoberbau mit zur Achse des Schienenstranges schräg verlegten Schwellen Die Erfindung betrifft einen Eisenbahnoberbau mit zur Achse des Schienenstranges schräg verlegten metallischen Schwellen, wobei die zur Erreichung der Verdrehungssteife dienenden Verbindungsmittel gleichzeitig zur Befestigung der Schiene verwendet werden. Die an sich bekannte schräge Anordnung der Schwellen weist erhebliche Vorteile auf, insbesondere eine Erhöhung des Widerstandes gegen seitliche Verschiebungen des Gleises. Dieser Widerstand vergibt sich daraus, da.ß die Schwellen in dem Schotter einen Keil bilden. Gleisoberbauten mit solchen schräg angeordneten Schwellen haben sich jedoch bisher im praktischen Gebrauch noch nicht durchsetzen können, und zwar infolge ungenügender oder nachteiliger Verbindung der Schwellen untereinander und mit den Schienen. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und ermöglicht es, aus der schrägen Anordnung der Schwellen die vorstehend genannten Vorteile zu ziehen. Außerdem bietet die Erfindung weitere Vorteile, die aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgehen.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß jede Schwelle mit der benachbarten an zwei Stellen verbunden ist. Zweckmäßig befindet sich die seine Verbindungsstelle an den Schwellenenden und die andere etwa dort, wo die Schiene liegt. Man erhält so ein starres Verbindungsdreieck.
  • Es liegt auf der Hand, daß durch ,eine solche starre Dreieckverbindtmg der Schwellen, diese, auch bevor die Schienen verlegt sind, äußeren Verschiebungskräften in der Gleisebene gegenüber erheblichen Widerstand leisten können. Infolgedessen ist der Gleisoberbau gemäß der Erfindung im besonderen Maße geeignet, aus der keilförmigen Anordnung der Schwellen in dem Schotter Nutzen zu ziehen.
  • Die Verbindung zweier benachbarter Schwellen erfolgt an den Enden zweckmäßig mit Hilfe eines genieteten oder verbolzten Knotenbleches und dort, wo die Schiene sich befindet, mit Hilfe zweier Platten, die durch die gleichen Verbindungsmittel, Nieten oder Bolzen, an den Schwellen befestigt sind. Eine der Platten ist zweckmäßig eine Unterlegplatte, auf der die Schiene ruht, und die andere eine Hakenplatte. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die befestigte Schiene zwischen den beiden Platten festgehalten wird, indem der Schienenfuß an jeder Verbindung mit den Schwellen gewissermaßen. verfalzt ist, im Gegensatz zu den gewöhnlichen Verbindungen, wo die Schiene nur auf den Schwellen aufliegt. Diese Verfalzung erhöht -ebenfalls den Widerstand des Oberbaues, so daß, es möglich ist, ohne Festigkeitsverringerung Schienen kleineren Querschnitts zu verwenden, die leichter und billiger sind.
  • Schließlich erlaubt die starre mechanische Verbindung der verschiedenen Schwellen untereinander, den Schwellenoberbau ohne die Schienen unter günstigen Bedingungen in geeigneten Abschnitten von der Länge ein oder mehrerer Schienen fabrikmäßig in einer Werkstatt herzustellen. Die Oberbauabschnitte sind, da @es nicht notwendig ist, sie gleich in der Werkstatt mit den Schienen zu versehen, sehr leicht und sind infolgedessen auch leicht zu befördern und auf der Baustelle leicht zu verlegen. Nach der Verlegung braucht man die Abschnitte auf der Baustelle nur (miteinander zu verbinden und alsdann die Schienen aufzulegen und zu befestigen, eine Arbeit, die ohne Schwierigkeit schnell auszuführen ist.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für Vignolschienen wieder, und zwar zeigt Abb. i die Anordnung der Schwellen und ihre Verbindungen, Abb. 2 eine schematische Darstellung eines zusammengesetzten, zur Verlegung bereiten Teiles, Abb.3 die Befestigung der Schiene auf der Schwelle.
  • Die Schwellen i (Abb. i) bestehen aus U-Eisen von dem bei S schraffiert gezeichneten Querschnitt. Sie sind an ihren Enden durch Eckstücke 2 aus Stahlblech mittels Nieten oder Bolzen 3 verbunden. Ferner sind die Schwellen noch durch Hakenplatten q. aus Stahlblech mittels Nieten oder Bolzen 5 verbunden. Die Hakenplatten q. dienen in der weiter unten beschriebenen Weise zur Befestigung der Schiene. Eine der äußersten Schwelleneines jeden Oberbauelementes trägt eine angenietete Unterlegplatte und ein Widerlager, während die andere nicht damit ausgerüstet ist. Die aneinandertreffenden Schwellen zweier aufeinanderfolgender Oberbauelemente sind durch Bolzen 6 verbunden.
  • Die Gesamtheit der einer Schienenlänge (oder einem Bruchteil derselben) entsprechenden Schwellen des verwendeten Gleises stellt ein Oberbauelement dar. Dieses 'Element (Abb. 2) schließt die Teile,-, und q., nicht aber die Schienen ein.
  • Die Schiene 7 ist mit Hilfe der Unterlegplatte 8 aus Gußstahl, die die für die Schiene notwendige Neigung aufweist, auf der Schwelle i befestigt (Abb. 3). An der äußeren Seite des Schienenstranges greift die Schiene unier die schon erwähnten Haken der Hakenplatten q.. An' der inneren Seite wird die Schiene durch ,eine Klemmplatte 9 von bekannter Art in der üblichen Weise mittels des Bolzens i o festgehalten. Zwischen der Schiene und den Metallteilen q., 8 und io kann ,ein nicht leitender Stoff, der die eine oder beide Schienen gegen die Schwellen elektrisch isoliert, neingefügt werden. Diese Maßnahme muß getroffen werden, wenn die elektrische sogenannte Schienenschluß-Signalvorrichtung Verwendung finden soll. Die Schienen sind untereinander in der üblichen Weise verbunden.
  • Das Verlegen der Schienen geschieht auf die folgende Weise: Die in der Fabrik zusammengesetzten Oberbauelemente werden auf den Schotter gelegt und durch Bolzen, wie oben beschrieben, miteinander verbunden. Die zugehörigen Schienen werden dann unter die Haken der Hakenplatten 4. geschoben, worauf die Klenunplatten 9 durch die nur mäßig angezogenen Bolzen io befestigt und dann die Schienen miteinander verbunden werden. Man dämmt dann die Schwellen sorgfältig vom äußeren Ende bis zu einem gewissen Abstand von der Innenkante der Schiene hin auf. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Mitte der Schwellen von Schotter frei zu lassen.
  • Das endgültige Anziehen der Bolzen io wird dann nach dem sorgfältigen Aufschütten und nach dem Richten des Schienenstranges vorgenommen.
  • Wie aus der Beschreibung ohne weiteres ersichtlich, kann die Erfindung bei Schienensträngen beliebiger Spur und Art Verwendung finden.
  • Eine andere Anwendungsform der vorbeschxiebenen Erfindung besteht darin, daß die Schienen an den Oberbauteilen auch in der Fabrik angebracht werden. Diese Teile weisen in dem Fall notwendigerweise die Länge der Schiene auf. Diese Abänderung bietet den Vorteil, da.ß auch das- Befestigen der Schienen fabrikmäßig vor sich gehen kann. Sie kann dann angewendet werden, wenn die Einzelschienen verhältnismäßig kurz und leicht sind, so daß die zusammengesetzten Oberbauteile einscliließlich der Schienen noch leicht auf der Verlegungsstelle zu handhaben sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eisenbahnoberbau mit zur Achse des Schienenstranges schräg verlegten Schwellen, wobei jede Schiene mit der benachbarten verdrehungssteif verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der zur Erreichung der Verdrehungssteife dienenden Verbindungsmittel zur Befestigung der Schiene dient.
  2. 2. Eisenbahnoberbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Schwellen je an einem ihrer Enden und in Abstand von diesem Ende durch eine den Schienenfuß tragende Unterlegplatte (8) und eine den einen Rand des Schienenfußes festhaltende Hakenplatte (q.) verbunden sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines Eisenbahnoberbaues nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen eines Abschnittes von der Länge einer oder mehrerer Schienen oder-eines Bruchteiles einer Schiene fabrikmäßig in richtiger Lage miteinander verbunden, die Abschnitte an der Baustelle verlegt und aneinander angeschlossen und hierauf die Schienen auf den Schwellen befestigt werden.
DES105710D 1932-08-05 1932-08-05 Eisenbahnoberbau mit zur Achse des Schienenstranges schraeg verlegten Schwellen Expired DE601023C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2941492A1 (de) * 1979-10-11 1981-06-19 Alfred Dipl.-Ing. 8700 Würzburg Reichart Horizontale elastische abstuetzung der gleis- und weichenkonstruktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2941492A1 (de) * 1979-10-11 1981-06-19 Alfred Dipl.-Ing. 8700 Würzburg Reichart Horizontale elastische abstuetzung der gleis- und weichenkonstruktion

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