DE48403C - Magazin-Bleistifthalter - Google Patents
Magazin-BleistifthalterInfo
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- DE48403C DE48403C DENDAT48403D DE48403DA DE48403C DE 48403 C DE48403 C DE 48403C DE NDAT48403 D DENDAT48403 D DE NDAT48403D DE 48403D A DE48403D A DE 48403DA DE 48403 C DE48403 C DE 48403C
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- Germany
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- lead tube
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K21/00—Propelling pencils
- B43K21/02—Writing-core feeding mechanisms
- B43K21/16—Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
- B43K21/20—Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenmaterialien.
GEORG LOOS in NÜRNBERG. Magazin - Bleistifthalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1889 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Magazin-Bleistifthalter, welcher auf beifolgender Zeichnung
in Fig. ι in Ansicht, in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt ist. Fig. 3 und 4 stellen das
Bleiminenrohr α mit der Hülse c dar; Fig. 5 zeigt den Hebel b, Fig. 6 einen Querschnitt
durch die Hülse 0 und das Röhrchen q und Fig. 7 einen Querschnitt durch die Aufsenhülse
/ mit den Bleistiften. Fig. 8 a zeigt die Ansicht von unten gegen den Ueberwurf n,
Fig. 8 b die Ansicht von oben gegen die Hülse o. Fig. 9 veranschaulicht einen solchen
Bleistifthalter, bei dem an Stelle der Klemmbacken zum Halten des Bleis die gewöhnliche
Schraubeinrichtung angewendet ist.
Das Bleiminenrohr α ist an der unteren Hälfte der Länge nach ausgeschnitten, Fig. 3
und 4, zur Aufnahme des Hebels b. Unten steckt das Bleiminenrohr in der Hülse c und
werden beide durch den Stift d zusammengehalten. Dieser Stift befindet sich vor der
Aussparung e des Hebels b; letzterer ist durch
das Zäpfchen f in der Oeffnung g des Bleiminenrohres α so gelagert, dafs derselbe sich
nur quer zur Längsachse bewegen kann. Oben am Ende des Ausschnittes des Bleiminenrohres
ist dasselbe mit einem Ansatz h versehen; dieser hat eine Aussparung i, durch welche der
Haken des Hebels, wenn derselbe mit dem Bleiminenrohr nach vorn gedrückt wird, hindurchragt.
Der um das Bleiminenrohr drehbar gelagerte, gegen Längsverschiebung gesicherte,
mit sechs Riffeln versehene Bund k greift mit diesen Riffeln in sechs ebenfalls' geriffelte
Flächen der Aufsenhülse / ein. Gegen den mit dem Bleiminenrohr verbundenen Ansatz
m legen sich die zur Verwendung kommenden Bleistifte in sechs Härtegraden oder
Farbstifte u. dergl. Dieser Ansatz bewegt sich mit dem Bleiminenrohr in dem Ueberwurf n,
der mit der Aufsenhülse in fester Verbindung steht. Dieser Ueberwurf η ist an der unteren
Seite mit sechs Einschnitten versehen, Fig. 8 a, denen drei an der oberen Seite der Hülse ο
sitzende Körner entsprechen. Innerhalb der Hülse 0 um Hülse c liegt die Schraubenfeder
ρ, welche durch das in Hülse 0 verschiebbare Röhrchen q zusammengeprefst wird.
Das Röhrchen q ist aufsen geriffelt und greift mit diesen Riffeln in die innen mit Riffeln versehene
Hülse 0 ein, Fig. 6. Die Hülse c ist unten mit innerem Gewinde versehen und aufgeschnitten,
Fig. 3 und 4, so dafs beim Hineinschrauben eines mit Gewinde versehenen Knopfes r der aufgeschnittene Theil aus einander
geht und fest gegen das Röhrchen q geprefst wird, wodurch beide mit einander verbunden
sind.
Drückt man auf den Knopf r des nach unten gerichteten Bleistifthalters, so wird durch
den Stift ä der zuerst sich bewegenden Hülse c der Hebel b oben seitwärts geführt, so dafs
der Haken desselben durch die Aussparung i des Ansatzes /; ragt. Die schräge Lage des
Hebels b veranlafst das vor demselben befindliche Blei, in das Bleiminenrohr einzutreten
und bei weiterem Druck auf den Pfropfen r, wodurch die Klemmbacken des Bleiminenrohres
aus der Aufsenhülse I geschoben werden, durch die Klemmbacken hindurchzugehen. Bei nachlassendem
Druck, wobei die Feder ρ das Bleiminenrohr zurückzieht, wird das Blei von den
Klemmbacken festgehalten. Umgekehrt erfolgt beim Druck auf den Knopf r bei nach oben
gerichtetem Halter ein Zurückfallen des Bleis in die bestimmte geriffelte Fläche der Aufsenhülse.
Auf dem Ueberwurf η ist durch Zahlen oder Farben angegeben, welche Stifte in
den entsprechenden Riffelungen der Aufsenhülse enthalten sind. Wird nun eine bestimmte
Nummer zum Schreiben oder Zeichnen verlangt, so wird der auf der Hülse ο befindliche Pfeil durch Drehen der Hülse ο
mit Röhrchen q und Bleiminenrohr a, wobei die Stifte durch die Riffelungen der Aufsenhülse
festgehalten werden, gegen diese Nummer gebracht; der gewünschte Stift fällt dann
durch Druck auf den Knopf r, wie oben beschrieben, vor. Durch die an dem Ueberwurf
η und der Hülse ο angebrachten Einschnitte und Körner wird jede Sechstelumdrehung
genau eingestellt, so dafs das Blei immer so dem Hebel b gegenüberliegt, dafs dasselbe in
das Bleiminenrohr gelangen mufs.
Statt mit Klemmbacken wird der Halter auch mit der gewöhnlichen Schraubeinrichtung ausgeführt,
wobei das vorgefallene Blei durch die Schraube festgehalten wird, Fig. 9.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Magazin-Bleistifthaltern mit concentrisch um das Bleiminenrohr gelagerten Blei- oder Farbstiften die Anordnung eines Hebels b innerhalb des Bleiminenrohres, der durch den Druckknopf r so beeinflufst werden kann, dafs er entweder den Längsschlitz des Bleiminenrohres zum Eintritt eines Bleistiftes öffnet oder absperrt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48403C true DE48403C (de) |
Family
ID=323382
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48403D Expired - Lifetime DE48403C (de) | Magazin-Bleistifthalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48403C (de) |
-
0
- DE DENDAT48403D patent/DE48403C/de not_active Expired - Lifetime
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