DE483558C - Sortiervorrichtung, insbesondere fuer Daerme - Google Patents

Sortiervorrichtung, insbesondere fuer Daerme

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DE483558C
DE483558C DEE37146D DEE0037146D DE483558C DE 483558 C DE483558 C DE 483558C DE E37146 D DEE37146 D DE E37146D DE E0037146 D DEE0037146 D DE E0037146D DE 483558 C DE483558 C DE 483558C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/14Working-up animal intestines ; Treatment thereof for the manufacture of natural sausage casings; Apparatus for cutting intestines; Machines for pulling intestines to pieces

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Endoscopes (AREA)

Description

  • Sortiervorrichtung, insbesondere für Därme Es sind Sortiervorrichtungen bekannt, bei welchen gegenüber einer festen Wand, welche dem zu messenden Teil als Anschlag- und Führungsfläche dient, mehrere bewegliche Wandteile o. dgl. in verschiedenen Abständen von der festen Wand angeordnet sind. Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen bezweckt die .den Gegenstand der Erfindung bildende, insbesondere zum Sortieren von Därmen bestimmte Vorrichtung einen vereinfachten Bau und eine erleichterte Handhabung, was dadurch erreicht wird, daß die beweglichen Wandteile durch die vorderen Enden von gleichachsig gelagerten Hebeln gebildet werden, welche in zur festen Wand ungefähr paralleler Richtung ausschwingen können. Diese Bauart führt zu dem Vorteil, daß beim Einführen des Darmes in die Vorrichtung zugleich auch seine Messung erfolgt, so daß die Arbeit sehr rasch vonstatten geht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung während des Messens, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i, , Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2, Abb. q. einen vergrößerten Schnitt der Linie nach C-C der Abb. i und Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie D-D der Abb. q.. Ein Grundbrett i trägt das Lager 2 einer Querachse x, auf welcher mehrere doppelarmige Hebel 3 bis 8 von sprungweise sich ändernder Länge drehbar sind. Die Hebel bestehen beim Ausführungsbeispiel aus einem winklig abgebogenen Rahmen von* rechteckiger Form. Die einzelnen Rahmen umgreifen einander, so daß jeder weiter außen liegende Rahmen, z. B. Rahmen 3, eine größere Länge und Breite besitzt als der unmittelbar benachbarte, innen liegende Rahmen q.. Ein kleines Übergewicht läßt die nach Abb. i linken Rahmenhälften sich im Ruhezustande auf eine auf der Grundplatte z befestigte Stütze g aufsetzen, wie es für die Hebel 6 bis 8 gezeichnet ist. Gegenüber den auf der andern Seite der Achse x befindlichen Rahmenenden 3' bis 8' trägt die Grundplatte i eine aufrechtstehende Wand io. Diese steht mithin von den einzelnen Rahmenenden verschieden weit ab, besitzt also z. B. vom Ende 3' des Rahmens 3 den kleinsten Abstand s3 und vom Ende 8' des Rahmens 8 den größten Abstand s8. Die verschiedenen Abstände der Rahmenenden von der ortsfesten Wand io entsprechen den verschiedenen Meßlehren. Die der Wand =o abgekehrten Enden 3", q.".... 8" der Rahmen tragen auf der der Drehachse x zugekehrten Innenseite je ein der betreffenden Meßlehre zugeordnetes Kennzeichen nebst einer Deckplatte.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende. Der Arbeiter steht vor der Vorrichtung an der in Abb. 2 durch ein Kreuz k bezeichneten Stelle und blickt in Richtung des Pfeiles I. Er erfaßt den zu messenden, aufgeblähten Darm D und führt ihn in der Pfeilrichtung II der Abb. z und 3 an der ortsfesten Wand io entlang, bis er unten auf eine Auflage ii trifft. Hierbei werden die in der Bewegungsbahn des Darmes liegenden mitgenommen und in der Pfeilrichtung III der Abb. i um die Achse x ausgeschwungen. Je nach dem Durchmesser d des zu messenden Darmes werden mehr oder weniger Rahmen mitgenommen. Ist der Durchmesser d z. B. kleiner als der Abstand s3 zwischen dem Rahmenende 3' und der Wand io, dann wird keiner der Rahmen bewegt. Ist der Darmdurchmesser d größer oder gleich s3, aber kleiner als s4, dann wird nur der Rahmen 3 mitgenommen, ist er größer oder gleich s4, aber kleiner als s5, dann werden der Rahmen 3 und 4 mitgenommen usw. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist d größer als s5, aber kleiner als sQ, weshalb der Darm die Rahmen 3, 4 und 5 mitgenommen hat.
  • Je nach der Zahl der durch den zu messenden Darm mitgenommenen Rahmen wird dem Arbeiter das eine oder andere der früher erwähnten Kennzeichen sichtbar. Es sind nämlich die Enden der Rahmen mit einem farbigen Punkte und außerdem rechts und links von diesem mit Zahlen versehen. So trägt z. B. das Ende 3" des Rahmens 3 auf der Innenseite einen grünen Punkt sowie rechts und links neben diesem die Zahlen 40 und 45 ; das Ende 4" des Rahmens 4 ist mit einem roten Punkt sowie den Zahlen 45 und'5o, das Ende 5" des Rahmens 5 mit einem gelben Punkt P5 sowie durch mit q und r bezeichneto-n Zahlen 50 und 55 versehen usw., wobei die Punktfarben auf den Rahmen verschieden sind und die Zahlenwerte immer um 5 mm steigen. Wenn der in die Vorrichtung eingeführte Darm also, wie dies gezeichnet ist, die Rahmen 3 bis 5 ausschwingt, so zeigt sich dem Arbeiter die Beschriftung und Bemalung des Rahmenendes 5", also der gelbe Punkt P5 und die Zahlen 50 und 55. Alle übrigen farbigen Punkte und Zahlen werden durch geeignet große Deckplatten l dem Auge des Arbeiters entzogen, da jede sonstige vorangehende Deckplatte die Punktbemalung und Beschriftung des in der Blickrichtung des Arbeiters unmittelbar dahinterhegenden Rahmenendes abdeckt. Es ergibt sich, daß eine Deckplatte am Rahmenende 3" nicht erforderlich ist und zur Abdeckung der Kennzeichen des Rahmens 8 die Deckplatte 1, an der Stütze g vorzusehen sein wird.
  • Die farbigen Punkte erleichtern dem Arbeiter die Arbeit, da er nur nach den Farben, nicht aber nach den Zahlen zu sortieren braucht.
  • Die Kennzeichen können auch fehlen oder auch anders als beschrieben ausgeführt sein. Die ganze Vorrichtung wird zweckmäßig, soweit nicht zum Einführen des Darmes freier Raum vorhanden sein _ muß, mit einem durchsichtigen Schutzkasten iz abgedeckt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sortiervorrichtung, insbesondere für Därme, bei welcher gegenüber einer festen Wand, welche dem zu messenden Teil als Anschlag- und Führungsfläche dient, mehrere bewegliche Wandteile o. dgl. in verschiedenen Abständen von der festen Wand angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wandteile durch die vorderen Enden (3' bis 8') von gleichachsig gelagerten Hebeln (3 bis 8) gebildet werden, welche in zur festen Wand (io) ungefähr; paralleler Richtung ausschwingen können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da B die Hebel (3 bis 8) mit Zeichen (P5, q, y) versehen sind, welche entsprechend dem Ausschwingen der Hebel (3 bis 8) das Meßergebnis kenntlich machen.
DEE37146D 1928-03-17 1928-03-17 Sortiervorrichtung, insbesondere fuer Daerme Expired DE483558C (de)

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