DE48324C - Gelenkkuppelung mit Glieder-Geradführung für Drehungsübersetzung im Verhältnifs 1:2 - Google Patents

Gelenkkuppelung mit Glieder-Geradführung für Drehungsübersetzung im Verhältnifs 1:2

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DE48324C
DE48324C DENDAT48324D DE48324DA DE48324C DE 48324 C DE48324 C DE 48324C DE NDAT48324 D DENDAT48324 D DE NDAT48324D DE 48324D A DE48324D A DE 48324DA DE 48324 C DE48324 C DE 48324C
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DE
Germany
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ratio
straight
articulated coupling
rotation transmission
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48324D
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English (en)
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P. PlCCARD in Genf, Schweiz
Publication of DE48324C publication Critical patent/DE48324C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/10Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
    • F16H21/12Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for conveying rotary motion
    • F16H21/14Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for conveying rotary motion by means of cranks, eccentrics, or like members fixed to one rotary member and guided along tracks on the other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

'.;'■:■ Das dargestellte Getriebe hat .den Zweck, die
Umdrehungsgeschwindigkeit einer Welle ver-
|.·" doppelt oder um die Hälfte vermindert auf eine andere Welle ohne andere Hülfsmittel als Kurbeln und Pleuelstangen und ohne andere Reibungswiderstände als diejenigen der vor-
. ["■ handenen Zapfen zu übertragen. Das Getriebe beruht auf der bekannten, in Fig. ι dargestellten gleichschenkligen rotirenden Kurbelschleife, welche aber in der Praxis infolge ihrer ungünstigen Reibungsverhältnisse unanwendbar ist. Jede der geraden Schleifen B B und TJ1 B1 wird nun durch eine Gliedergerad-, führung. ersetzt, z. B. durch ein Watt'sches Parallelogramm, welches den Punkt D bezw. D1 zwingt, auf der Scheibe A einen geraden Weg zu verfolgen. Statt des Watt'sehen Parallelogramms kann eine Evans'sche oder Roberts'sche oder -andere ähnliche Geradführungen verwendet werden.
Verwendet man z. B. die Roberts'sche Geradführung, so gestaltet sich das Getriebe so, wie es in den Fig. 2 und .3 dargestellt ist. Die Vorrichtung besteht aus der auf der Welle C ■befestigten Scheibe^, welche vier Zapfen RR1 S S1 trägt, auf denen die vier kleinen Pleuelstangen R Γ, R1 T\ SU und S1W befestigt sind. Diese Stangen sind zu je zweien durch die zwei dreieckigen Glieder TT1D
mit einander verbunden, deren Köpfe D und D1 die Zapfen der gekröpften Welle E erfassen. Die zwei' rechtwinklig zu einander auf A gestellten Führungen sind in zwei verschiedenen, aber sehr nahe bei einander liegenden Ebenen . gelegen. ■.'..·.-■
Sind die durch die Geradführung erzeugten Wege nicht vollständig gerade, so überträgt sich die Geschwindigkeit der einen Welle gleichzeitig verdoppelt und etwas ungleichförmig auf die andere Welle. Aufserdem ist es nothwendig, dafs sich die Welle E um etwas in der Linie C-E bewegen kann, wenn man grofse Spannungen in den Bestandteilen des Getriebes vermeiden will.
Anstatt der rechtwinklig zu einander angeordneten Geradführungen kann man auch nur die eine derselben beibehalten und die andere weglassen. In diesem Falle hat man bei jeder Umdrehung der Scheibe zwei todte Punkte. Jede Einwirkung der einen Welle auf die andere hört jedesmal auf, wenn die'Kurbel ED mit der Linie E-C zusammenfällt. Jene todten Punkte können entweder mittelst auf beide Wellen aufgekeilter Schwungräder oder mittelst auf A befestigter doppelter Daumen V und V\ Fig. 4, überschritten werden, welche den Knopf Q der Kurbel E Q im todten Punkt ergreifen und die Ueberschreitung - desselben sichern. Damit der Punkt Q dieselbe Geschwindigkeit habe wie die Daumen, genügt es, E Q=z E D zu machen.
Ein anderer Sonderfall entsteht, wenn die angewendete Geradführung aus einer einfachen Kurbel besteht, indem man die Längen R T wnaTT1 gleich Null setzt, Fig. 5. In diesem Getriebe ersetzen die Pleuelstangen IK und PK1 die in der Fig. 2 dargestellten Geradführungen. Hier ist die Geradführung nur annähernd genau, da die Geraden BB und B1B1 durch die Bögen HH und H1 ΗΛ ersetzt sind. In diesem Falle werden die Abweichungen der Punkte K und K1 von der Geraden fühlbar.
Die Entfernung CE der beiden Wellen ändert sich während der Bewegung in merkbarer Weise. Es ist deshalb nothwendig. die eine Welle, z. B. 2s, auf ein hebeiförmiges Lager EM zu legen, welches um den Punkt M schwingt. Endlich könnte in dem zuletzt beschriebenen Getriebe nur eine der beiden Pleuelstangen IK und I1 K1 beibehalten werden; aber man fände dann wieder zwei todte Punkte bei jeder Umdrehung von A, welche, wie oben beschrieben, überschritten werden müssen.
Je nachdem die eine oder andere Welle durch die Kraftmaschine getrieben wird, kann die Geschwindigkeit ebensowohl verdoppelt, als auf die Hälfte vermindert werden, und wenn jcilc Vorrichtung mehrfach zwischen auf einander folgende Wellen eingeschaltet wird, kann, die Geschwindigkeit in beliebigem Mafsc vergröfsert oder vermindert werden. Man kann auf diese Weise eine sehr schnell laufende dynamoelektrische Maschine mittelst einer mäfsig schnell laufenden Dampfmaschine betreiben, ohne Zahnräder oder Riemengetriebe zu verwenden. Auch bei Schraubendampfern, Fahrrädern, elektromotorischen Eisenbahnwagen und in vielen anderen Fällen dürfte die Vorrichtung verwendbar sein.
Die beiden Geradführungen können verschiedenartig sein und brauchen nicht notwendigerweise rechtwinklig zu einander zu stehen. Auch können die durch die gekröpfte Welle gebildeten Kurbeln von verschiedenen Längen sein und in verschiedenen Winkeln zu einander stehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Gelenkkuppelung, bestehend aus einer auf der Welle C befestigten Scheibe A und einer oder zwei an A angeordneten bekannten Glieder-Geradführungen, welche eine zu C parallel gelagerte gekröpfte Welle E am Gelenkpunkt D oder bei D und £>' so bewegen, dafs die Wege von,/) und D1 auf A in Durchmessern der Scheibe A liegen, zum Zwecke, von C zn F eine Uebersetzung der Drehgeschwindigkeit im Verhältnifs ι : 2 ohne Anwendung von Zahnrädern oder Riemen zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48324D Gelenkkuppelung mit Glieder-Geradführung für Drehungsübersetzung im Verhältnifs 1:2 Expired - Lifetime DE48324C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3106464A1 (de) * 1981-02-21 1982-11-04 Edmundas 7000 Stuttgart Jurksas Getriebe

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DE3106464A1 (de) * 1981-02-21 1982-11-04 Edmundas 7000 Stuttgart Jurksas Getriebe

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