DE480554C - Werkzeugfuehrung fuer Senkrechtbohr- und Fraesmaschinen - Google Patents

Werkzeugfuehrung fuer Senkrechtbohr- und Fraesmaschinen

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DE480554C
DE480554C DEL61580D DEL0061580D DE480554C DE 480554 C DE480554 C DE 480554C DE L61580 D DEL61580 D DE L61580D DE L0061580 D DEL0061580 D DE L0061580D DE 480554 C DE480554 C DE 480554C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B47/00Constructional features of components specially designed for boring or drilling machines; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkzeugführung für Senkrechtbohr- und Fräsmaschinen Um das Verlaufen des Bohrers oder des Fräsers nach Möglichkeit zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, das Werkzeug an seinem unteren Ende mittelbar oder unmittelbar geradlinig zu führen, während das Werkzeug oder die Werkzeugspindel am oberen Ende starr und unmittelbar mit dem Antriebsglied verbunden ist. Bei dieser Anordnung ist es unbedingt notwendig, das Antriebsglied genau gleichachsig zu der unteren Führung des Werkzeuges zu lagern. Diese Lagerung ist an sich verhältnismäßig schwierig und tritt außerdem der Fall ein, daß durch seitlichen Druck oder Zug auf die Antriebsspindel infolge der Kraftübertragung oder durch Materialspannungen im Maschinengestell die Gleichachsigkeit des Antriebsgliedes zur unteren Werkzeugführung aufgehoben wird. Es entstehen auf diese Weise unzulässige Biegungsbeanspruchungen im Werkzeug und in der Werkzeugspindel, die störend auf den Arbeitsvorgang wirken und außerdem zum Bruch oder zur dauernden Formänderung des Werkzeuges oder seiner Spindel führen.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß das Werkzeug außer der an sich bekannten Führung am unteren Ende an seinem oberen Ende ebenfalls mittelbar oder unmittelbar mit dem sich drehenden Antriebsglied durch eine Pendelkupplung verbunden ist. Eine weitere Vervollkommnung der Führung erfolgt ferner dadurch, daß das Werkzeug an seinem unteren Ende gleichzeitig mittelbar und unmittelbar geradlinig geführt wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen die Abb. 1 bis 3 drei verschiedene Ausführungsformen der Werkzeugführung. Bei der Ausführungsform nach der Abb. 1 erfolgt die Führung des Werkzeuges unmittelbar.
Mit ι ist der am Maschinengestell in geeigneter Weise befestigte Auslegerarm bezeichnet, in dem eine Lagerbuchse 2 sitzt, welche ihrerseits am unteren Ende eine Bohrbuchse 3 trägt, in der das Ende des Bohrers 4 geführt wird, der in der Spindel 5 durch das Klemmfutter 6 gehalten wird. Die Spindel 5 ist am oberen Ende mit einem Bund 6 versehen, der bei 7 ballig abgedreht ist und in geeigneter Weise mit dem Antriebsgglied 8 in Verbindung steht. Der Bund 6 bildet auf diese Weise mit dem Antriebsglied 8 eine Pendelkupplung, so daß sich die Spindel 5 in gewissen Grenzen pendelnd frei bewegen kann. Mit 9 ist eine in dem Bund 6 befindliche Nut bezeichnet, in die ein Federkeil 10 des Antriebsgliedes 8 eingreift.
Bei der Ausführungsform nach der Abb. 2 fällt die Spindel 5 fort, und das Werkzeug 4 setzt sich nach oben in einen Werkzeugschaft 11 fort, der am oberen Ende ebenfalls den Bund 6 trägt, welcher als Pendelkupplung wirkend, durch den Federkeil 10 mit dem Antriebsgliede 8 verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform wird das Werkzeug 4 am unteren Ende unmittelbar geführt und am oberen Ende ebenfalls unmittelbar durch eine Pendelkupplung angetrieben.
Die Ausführungsform nach der Abb. 3 veranschaulicht die unmittelbare' Führung der Werkzeugspindel 5 im oberen Teil der Buchse 2; bei dieser Ausführungsform wird also das Werkzeug 4 selbst nicht geführt, so daß in diesem Falle eine mittelbare Führung des Werkzeuges 4 vorliegt. Die Spindel 5 ist sonst am oberen Ende genau wie bei der Ausführungsform nach der Abb. 1 als Pendelkupplung ausgebildet und mit dem Antriebsglied verbunden.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform kann das Werkzeug 4 am unteren Ende unmittelbar durch die Bohrbuchse 3 geführt werden, wie es die Abb. 1 zeigt, und die Spindel 5, in der das Werkzeug sitzt, ebenfalls unmittelbar durch die Buchse 2, wie bei der Ausführungsform nach Abb. 3.

Claims (2)

85 Patentansprüche:
1. Werkzeugführung für Senkrechtbohr- und Fräsmaschinen mit Vorschub des Werk- ,-zeuges, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise mittelbar oder unmittelbar an seinem unteren Ende geradlinig geführte Werkzeug an seinem oberen Ende ebenfalls mittelbar oder unmittelbar mit dem sich drehenden Antriebsgliede durch eine Pendelkupplung verbunden ist.
2. Werkzeugführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug an seinem unteren Ende gleichzeitig mittelbar und unmittelbar geradlinig geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL61580D Werkzeugfuehrung fuer Senkrechtbohr- und Fraesmaschinen Expired DE480554C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105689B (de) * 1953-03-30 1961-04-27 Hugo Allemann Bohrmaschine zum Bohren und Ansenken von Kleinteilen, insbesondere Uhrengestellteilen

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