DE480429C - Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen von gluehendem Koks in einem fahrbaren Loeschwagen - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Loeschen von gluehendem Koks in einem fahrbaren Loeschwagen

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DE480429C
DE480429C DEO16494D DEO0016494D DE480429C DE 480429 C DE480429 C DE 480429C DE O16494 D DEO16494 D DE O16494D DE O0016494 D DEO0016494 D DE O0016494D DE 480429 C DE480429 C DE 480429C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrically Driven Valve-Operating Means (AREA)

Description

  • Einrichtung zum selbsttätigen Löschen von glühendem Koks in einem fahrbaren Löschwagen Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum selbsttätigen Löschen von glühendem Koks in einem fahrbaren Löschwagen, bei der eine genaue Einstellung der zum Löschen verwendeten Wassermenge und eine selbsttätige zeitweilige Unterbrechung der Löschwasserzufuhr möglich ist; hierdurch wird ein geringster Löschwasserverbrauch und ein gleichmäßiger Wassergehalt des gelöschten Kokses erzielt.
  • Es ist bereits bekannt, Flüssigkeitsventile durch Elektromagnete :oder Elektromotoren zu öffnen und zu schließen und die Spannungszuführung solcher Elektromotoren. durch umlaufende Kontakthebel zu schließen oder zu unterbrechen. Es ist auch bereits bekannt; beim Kokslöschen den in die Löschvorrichtung einfahrenden Wagen einen Kontakt betätigen zu lassen, der einen Elektromagneten einschaltet, durch den ein den Löschwasserzulauf regelndes Ventil geöffnet wird; das Öffnen des Ventils bewirkt die Einschaltung eines weiteren Elektromagneten, der ein Ventil zum Einströmen von Flüssigkeit in ein Steuergefäß freigibt; hat die Flüssigkeit eine bestimmte Höhe in dem Steuergefäß erreicht, so unterbricht -sie mittels eines von ihr gehobenen Kolbens den Stromkreis des erstgenannten Elektromagneten; dadurch wird das Ventil, das den Zulauf des Löschwassers regelt, gesperrt.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung zum Löschen von glühendem Koks, bei der der Löschwagen beim Ein-und Ausfahren ein Schaltorgan selbsttätig verstellt und bei der dieses Schaltorgan ein Absperrventil für die Löschflüssigkeit betätigt, und zwar setzt das Schaltorgan je nach seiner Stellung eine zum Antrieb eines wandernden Schaltorgans dienende Vorrichtung in dem einen oder anderen Bewegungssinne in Tätigkeit; durch das wandernde Schaltorgan wird während seines Vorlaufs eine zum Öffnen und Schließen des Löschventils dienende Vorrichtung betätigt, während seines Rücklaufs dagegen bleibt die das Ventil steuernde Vorrichtung außer Tätigkeit.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile der Einrichtung und Ab. a einen teilweise im Schnitt gehaltenen Teil der Abb. i in abgeänderter Ausführungsform.
  • Mit i ist das in die Löschwasserleitung eingeschaltete Absperrventil bezeichnet, das durch Anlüften der Ventilstange :2 geöffnet werden kann. Zur Bewegung der Ventilstange a dient ein mit einem Gewicht d. belasteter Hebelarm 3, an dessen freiem Ende ein von einem Elektromagneten 5 betätigtes Gestänge 6 angreift. Solange der zu dein Magneten 5 führende Stromkreis 7 geschlossen ist, wird die Ventilstange 2 mittels des Gestänges 3 und 6 entgegen der Wirkung des Gewichtes 4 angehoben und damit das Ventil i geöffnet. In dem Stromkreis 7 befindet sich ein Schalter 8, der durch die Einwirkung einer Induktionsspule 9 entgegen der Wirkung einer nicht gezeichneten Feder geschlossen werden kann. Das eine Ende der Spule 9 ist mit einer Leitung To verbunden, die mittels eines Doppelschalters i i an eine Phasenschiene R des Drehstromnetzes R, S, T angeschlossen werden kann. Das andere Ende der Spule g ist mittels einer Leitung 12 mit einer aus mehreren beweglichen Teilen bestehenden Kontaktschiene 13, r3a verbunden. Durch einen im folgenden näher beschriebenen Wanderkontakt 14 kann die Schiene 13, 13a mit einer Schleifschiene 15 verbunden werden, die mittels einer Leitung 16 und Schalter i i an eine andere Phasenschiene S des Netzes angeschlossen werden kann. Sobald durch den Schalter i i der Stromkreis i o (Spule 9) i 2, i 3 bzw. 13a, 14, 15, 16 geschlossen ist, erhält die Spule Strom, und der Schalter 8 wird geschlossen. Von der. Leitung 16 ist eine Leitung 17 abgezweigt und ebenso wie Leitung 1o an einen Hilfsmotor 18 angeschlossen, der dadurch mit den Schienen R und S des Netzes und durch eine weitere Leitung 1g auch mit der Schiene T verbunden werden kann: In die zum Motor 18 führenden Leitungen 1o und 17 ist ein Endschalter 2o eingeschaltet, der durch den Wanderkontakt 14 betätigt werden kann. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, kann der Doppelschalter i i außer mit den Leitungen 1o und 16 in seiner anderen Endstellung mit zwei Leitungen 21 und 22 verbunden werden, in die ein ebenfalls von dem Wanderkontakt betätigter Endschalter 23 eingeschaltet ist. Die Leitungen 21 und 22 sind derart an die Leitungen io und 17 angeschlossen, daß im Falle der StromzufÜhr durch die Leitungen 21 und 22 die Leitung 1o an die Netzschiene S und die Leitung 17 an .die Netzschiene R angeschlossen ist, also die Drehrichtung des Motors 18 umgekehrt wird. Durch den Motor 18 wird ein Zahnradvorgelege 24, 25 betätigt, das zum Antrieb einer Spindel 26 dient. Auf der Spindel 26 ist eine den Kontakt 14 tragende Mutter 27 angeordnet, die auf einer Welle 28 geführt wird, so daß bei Drehung der Spindel 26 die Mutter 27 auf der Spindel entlangwandert. Die Mutter 27 trägt eine auf der Kontaktschiene 13, 13a laufende Rolle 29 und eine auf der Schleifschiene 15 laufende Rolle 30, so daß bei Berührung der Rollen 29 und 30 mit den entsprechenden Schienen der Stromkreis zwischen den Schienen 13, 13a und 15 geschlossen ist. Wie bereits erwähnt ist, sind die Kontaktschienen 13, 13a beweglich angeordnet; wie die Zeichnung zeigt, können die Schienen durch Verstellen deiner Spindel 31 mittels Handrades .32 geschwenkt werden, so daß die Rolle 29, die zweckmäßig etwas, nachgiebig gelagert ist, eine entsprechende Strecke mit den Schienen 13, 13a in Berührung bleibt. An den Enden der Spindel 26 bzw. der Schienen 13, 13" und 15 befindet sich je ein Anschlag 33 und 34, der wechselweise die beiden Endschalter 2o und 23 betätigt.
  • Die Wirkungsweise der geschilderten Einrichtung gestaltet sich wie folgt: Beim Einfahren des glühenden Kokses in die Löschanlage wird durch einen Anschlag am Löschwagen der Doppelschalter i i so umgelegt, daß die Leitungen 1o und 16 Strom erhalten. Der Endschalter 2o -ist geschlossen, so daß auch der Motor 18 durch Leitungen 10, 17 (von 16 abzweigend) und 1g Strom erhält und anläuft; dadurch wird mittels des Getriebes 24 und 25 die Spindel 26 in Drehung versetzt, und Mutter 27 beginnt auf der Spindel 26 zu wandern, in der Zeichnung von rechts nach links. Die Schleifschiene 15 steht durch Leitung 16 unter Strom, also auch die Rollen 3o und 29; sobald nun die Rolle 29 die Kontaktschiene 13 berührt, wird der Stromkreis, in dem die Spule 9 liegt, geschlossen und der Schalter 8 durch die Einwirkung der Spule 9 eingelegt. Dadurch wird der zum Magneten 5 führende Stromkreis 7 geschlossen, der Magnet 5 hebt mittels des Gestänges 6 und 3 die Ventilstange 2 an, und das Löschventil i wird geöffnet. Das Öffnen des Löschventils i dauert so lange an, bis die Rolle 29 außer Berührung mit der Schiene 13 kommt, was durch die jeweilige Lage dieser Schiene bestimmt wird. In diesem Augenblick wird der Stromkreis der Spule 9 unterbrochen, die Spule 9 stromlos und dadurch der Schalter 8 durch Federwirkung geöffnet. Durch das Öffnen des Schalters 8 wird der Magnet 5 stromlos, der Hebelarm 3 senkt sich unter der Einwirkung des Gewichtes 4 und damit auch die Ventilstange 2, so daß das Löschventil i sich .5chließt. Das Ventil i bleibt in geschlossenem Zustande bis die Rolle 29 beim Weiterwandern'der Mutter 27 mit der zweiten beweglichen Kontaktschiene 13a in Berührung kommt; in diesem Augenblick wird der Stromkreis der Spule 9 wieder geschlossen, damit der Magnet 5 unter Strom gesetzt und das Ventil i wiederum geöffnet. Nachdem die Rolle 29 die Schiene 13a verlassen hat, tritt der umgekehrte Vorgang ein, das Ventil i wird geschlossen. Während dieser ganzen Bewegung bleibt der Motor 18 dauernd unter Strom, so daß die Mutter 27 weiter nach links wandert; sie trifft schließlich auf den Anschlag 33 auf, verstellt diesen und löst damit die Endschalter 2o und 23 aus. Während der Schalter 23 geschlossen wird, öffnet sich der Schalter 2o, so daß die zum Motor 18 führenden Leitungen i o und 17 außer Strom gesetzt werden; -der Motor bleibt stehen.
  • Während der Zwischenpause zwischen den beiden geschilderten Löschvorgängen hat der im Löschwagen befindliche Koks schon etwas ausdampfen können; nach dem endgültigen Abstellen des Löschventils bleibt der Löschwagen noch angemessene=- Zeit unter der Löschvorrichtung, um ein weiteres Ausdampfen des Kokses zu ermöglichen. Nachdem dieses geschehen ist, wird der Löschwagen zurückgefahren und legt dabei durch seinen Anschlag den Doppelschalter i i in die andere Arbeitsstellung um, so daß nunmehr die Leitungen 2i und 22 Strom erhalten. Da, wie bereits erwähnt, der Schalter 23 geschlossen worden ist, wird der Motor 18 ebenfalls unter Strom gesetzt, aber durch die geschilderte Verbindung der Leitungen 21 und 22 mit den Leitungen io und 17 derart, daß er nunmehr im entgegengesetzten Drehsinne anläuft. Dadurch wird auch die Spindel26 in die entgegengesetzte Drehung versetzt, und die Mutter 27 wandert auf der Spindel von links nach rechts zurück. Da während dieses ganzen Vorganges -die zum Stromkreis der Spule 9 gehörige Leitung 16 stromlos bleibt, ist der Spulenstromkreis unterbrochen, und der Schalter 8 bleibt unter der Federwirkung dauernd geöffnet. Da hiermit auch der Magnet 5 abgeschaltet ist, tritt während der gesamten Rückwärtsbewegung der Mutter 27 kein Öffnen des Ventils i ein. Ist der Rücklauf der Mutter 27 beendet, so trifft diese auf den Anschlag 34., der die Endschalter 2o und 23 im entgegengesetzten Sinne betätigt wie der Anschlag 33, es wird also Schalter 23 geöffnet und Schalter 2o geschlossen. Beim . Einfahren des nächsten Koksbrandes in die Löschanlage wird der Doppelschalter i i wieder umgelegt, die'Lekwngen io und 16 erhalten Strom, und der geschilderte Vorgang wiederholt sich.
  • Das in Abb.2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorstehend beschriebenen nur durch eine abgeänderte Verbindung zwischen dem Magneten 5 und dem Löschventil i. Die unmittelbare Betätigung des schweren Ventils i erfordert eine verhältnismäßig große Kraft, der Magnet 5 muß also dementsprechend stark ausgeführt sein. Um dieses zu vermeiden, soll das Ventil i durch Druckwasser entlastet werden und der Magnet 5 nur das An- und Abstellen der Druck"vasserleitung bewerkstelligen. Zu diesem Zweck ist der Magnet 5 durch ein Gestänge-35 mit einem Dreiweghahn 36 verbunden, der in eine zum Ventilkörper ia führende Druckwasserleitung _ 37 eingeschaltet ist. Die Leitung 37 mündet in den Ventilkörper ia unterhalb eines Hilfsventils 38, das an der Ventilstange :2 befestigt ist, so daß bei Öffnen des Ventils 38 durch Druckwasser auch die Ventilstange mit angehoben und damit das Löschventil i entgegen der Wirkung des Gewichtes q. geöffnet wird. Der Dreiweghahn 36 ist so angeordnet, daß er in der Offenstellung die Druckwasserzuleitung 39 mit der Leitung 37 verbindet, während in seiner Schließstellung die Ableitung q.o an Leitung 37 abgeschlossen ist. Wenn also durch öffnen des Schalters 8 der Magnet 5 außer Tätigkeit gesetzt wird, dreht das Gestänge 35 den Hahn 36 in Schließstellung, das Löschventil i schließt sich unter der Einwirkung des Gewichtes 4., und das unterhalb des Hilfsventils 38 befindliche Wasser kann durch Leitung 37 in die Ableitung ¢o abfließen.
  • Um Sicherheit gegen unbefugtes Verstellen der Kontaktschienen 13 und 13a zu haben, wodurch, wie vorstehend geschildert ist, die jeweilige Dauerdes Löschens bestimmt wird, wird der Antrieb, Spindel 31 und Handrad 32, zweckmäßig in einem verschließbaren Kasten untergebracht, der nur von dem Betriebsleiter geöffnet werden kann. Die geschilderte Regelbarkeit der jeweiligen Löschdauer ist insofern von großer Bedeutung, als der abzulöschende Koks je nach dem Betrieb der Koksöfen nicht immer die gleiche Temperatur aufweist. Die Koksofentemperatur richtet sich dabei wieder nach der Eigenart der zu verkokenden Kohle und der gewünschten Garungszeit. Wenn also durch Änderung der Kokskohle und der Ofenbeheizüng ein Wechsel in der Kokstemperatur und -beschaffenheit eintritt, wird durch entsprechendes Verstellen der Kontaktschienen 13, 13a die jeweils günstigste Löschdauer festgelegt und darauf der Antrieb 6 unter Verschluß gebracht. Nunmehr besteht völlige Gewähr dafür, daß ständig eine gleichmäßige Ablöschung stattfindet, ohne daß das Bedienungspersonal einen Einfluß auf die Löschung ausüben kann oder auszuüben braucht.
  • Wie keiner weiteren Erläuterung bedarf, ändert sich das Wesen der Erfindung nicht im geringsten, wenn konstruktive Änderungen bei der geschilderten Einrichtung getroffen werden; so ist es z. B. ohne weiters möglich, statt der geschilderten elektrischen Betätigung der einzelnen Teile auch eine Betätigung durch Druckwasser oder Druckluft vorzunehmen. Andererseits kann statt der geschilderten geradlinigen Bewegung der als Schaltorgan dienenden Mutter ä7 auch eine drehende Bewegung dieses Schaltorgans vorgesehen sein, wobei die Kontaktschienen 13 und 13a verstellbar zu dem Umfang des durch die Außenkante des Schaltorgans beschriebenen Kreises angeordnet sind. Bei dieser Ausführung können die Anschläge 33 und 34 auch zu einem Anschlag zusammengefaßt werden, der, je nachdem er von rechts oder links verstellt wird, die Endschalter 2o und 23 im einen oder anderen Sinne betätigt. Wesentlich für die Erfindung ist das Vorhandensein. eines Schaltorgans, Doppelschalter i i, der vom Löschwagen selbsttätig verstellt wird und je nach seiner Stellung einen zum Antrieb eines wandernden Schaltorgans, Mutter 27, dienenden Motor o. dgl. in dem einen oder anderen Drehsinne in Tätigkeit setzt. Ferner ist wesentlich die Betätigung eines zweiten Motors o. dgl. durch das wandernde Schaltorgan, wodurch das Löschventil geöffnet und geschlossen werden kann und die Anordnung von Endschaltern derart, daß beim Rücklauf des wandernden Schaltorgans der zum Antrieb des Löschventils dienende Motor ständig außer Tätigkeit bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Löschen von glühendem Koks in einem fahrbaren Löschwagen, bei der der Löschwagen beim Ein- und Ausfahren ein Schaltorgan selbsttätig verstellt, das ein Absperrventil für die Löschflüssigkeit zu betätigen vermag, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan (ii) je nach seiner Stellung eine zum Antrieb eines an sich bekannten wandernden Schaltorgans (27) dienende Vorrichtung (18) in dem einen oder anderen Bewegungssinne in Tätigkeit setzt, wobei durch das wandernde Schaltorgan (27) während seines Vorlaufes eine zum Öffnen und Schließen des Löschventils (i) dienende Vorrichtung (5) betätigt wird, wogegen während des Rücklaufes des wandernden Schaltorgans (27) diese Vorrichtung (5) außer Tätigkeit bleibt. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der zum öffnen und Schließen des Löschventils (i) dienenden Vorrichtung (5) durch das wandernde Schaltorgan (27) mittels verstellbarer Glieder (13, 13a) erfolgt, wobei durch Verstellung dieser Glieder (13, 13a) die Berührungsdauer des wandernden Schaltorgans (27) mit ihnen und damit die Dauer der Betätigung der Vorrichtung (5) und die Öffnungsdauer des Löschventils (i) geregelt wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den enden der Bahn des wandernden Schaltorgans (27) an sich bekannte Anschläge (33 und 34) vorgesehen sind, die Endschalter (2o und 23) betätigen, welche die zum Antrieb des wandernden Schaltorgans (27) dienende Vorrichtung (i8) außer Tätigkeit setzen. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Öffnen und Schließen des Löschventils (i) dienende Vorrichtung (5) als Elektromagnet ausgebildet ist, in dessen Stromkreis sich ein Schalter (8) befindet, der entgegen der Wirkung einer Feder o. dgl. durch die Einwirkung einer von dem wandernden Schaltorgan (27) betätigten Induktionsspule (9) o. dgl. geschlossen wird. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das wandernde Schaltorgan (27) innerhalb des durch das vom Löschwagen selbsttätig verstellbare Schaltorgan (ii) zu schließenden Stromkreises (io, 9, 12, 13 und 13a, 27, 15, 16) der Spule (9) angeordnet ist. 6. Einrichtung nach Anspruch q. und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Antrieb des wandernden Schaltorgans (27) dienende Vorrichtung (18) als Elektromotor und das Schaltorgan (ii) als Doppelschalter ausgebildet ist, wobei je nach der Stellung des Doppelschalters (ii) der Motor (18) in dem einen. oder anderen Drehsinne betätigt wird. 7, Einrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch .gekennzeichnet, daß in jedem der beiden zum Motor (18) führenden und durch den Doppelschalter (ii) an das Stromnetz (R, S', T) anschließbaren Stromkreise (10, 17 und 21, 22) je einer der von den Anschlägen (33, 34) betätigten Endschalter (2o bZw. 23) angeordnet ist. B. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der zum Motor (18) führenden Stromkreise (io, 17) in den Stromkreis der Spule (9) eingeschaltet ist. g. Einrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (18) zum Antrieb einer Spindel (26) dient, auf der das als Wandermutter ausgebildete wandernde Schaltorgan (27) in an sich bekannter Weise entlanggleitet. io. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandermutter (27) mit Rollen (29 und 30) versehen ist, von denen die eine (29) auf dem als Kontaktschiene ausgebildeten verstellbaren Gliede (13, 13a) und die andere (30) auf einer Schleifschiene (i5) läuft, so daß bei Berührung der einen Rolle (29) mit der Kontaktschiene (i3, 13a) der Stromkreis der Spule (9) geschlossen wird. ii. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschiene (i3, 13a) in mehrere Teile unterteilt ist, die von einem gemeinsamen Antrieb (3i, 32) aus derart verstellbar sind, daß dadurch die Berührungsdauer mit der zugehörigen Rolle (29) der Wandermutter (27) geregelt werden kann. 12. Einrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß das öffnen des Löschventils (i) durch die zugehörige Vorrichtung (5) durch Anlüften der Ventilstange (2) mittels eines von der Vorrichtung (5) betätigten Gestänges (3, 6) entgegen der Einwirkung eines Gegengewichtes (q.) erfolgt. 13. Einrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ventilstange (2) des Löschventils (i) ein Hilfsventil (38) angeordnet ist, das durch Druckwasser geöffnet wird, wobei das An-und Abstellen der Druckwasserleitung (37) durch die zugehörige Vorrichtung (5) erfolgt und das Löschventil (i) mitsamt dem Hilfsventil (38) entgegen der Wirkung eines Gegengewichtes (q.) geöffnet wird. 1q.. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß von der Vorrichtung (5) ein in die Druckwasserleitung (37) eingeschalteter Dreiweghahn (36) betätigt wird, bei dessen Offenstellung die Druckwasserleitung (37) mit einer Druckwasserzuleitung (39) und bei dessen Schließstellung die Leitung (37) mit einer Wasserableitung (4o) in Verbindung gebracht wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE917905C (de) * 1952-04-08 1954-09-13 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zum Loeschen von gluehendem Koks in einem Koksloeschturm
DE943828C (de) * 1952-10-22 1956-06-01 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zum Einschalten des Loeschwasserventils eines Koksloeschturmes
DE1082571B (de) * 1954-08-16 1960-06-02 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zum Abloeschen von in Verkokungskammeroefen erzeugtem gluehendem Koks

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