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Vorrichtung zum Aufstellen der Kegel Durch die vorliegende Zusatzerfindung
werden die Kegelstandrohre bedeutend verkürzt, indem sie nicht mehr auf der Grundfläche
der Vorrichtung, sondern auf einer unterhalb der Kegelstandplatte vorgesehenen festen
Blechplatte befestigt sind. Der untere Teil dieser Rohre, der beim Hauptpatent mit
einem Längsschnitt versehen war, wird ersetzt durch je ein Paar Drähte,-in denen
je ein mit dem unteren Ende der Zugorgane verbundenes Gleitstück geführt ist.
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Die Herstellungskosten der Vorrichtung werden durch die Verkürzung
der Kegelstandrohre geringer. Der Ersatz der unteren Rohrteile durch die Anordnung
der gespannten Drähte ermöglicht eine bedeutend leichtere und schnellere Auswechselbarkeit
von etwa zerrissenen Zugorganen. Ferner wird noch ein etwaiges Verschnüren der Zugorgane
beim Aufstellen der Kegel dadurch beseitigt, daß statt des einen beim Hauptpatent
verwendeten Rahmengestelles zum Aufstellen der Kegel mehrere solcher angeordnet
werden.
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Die Abb. i bis q. zeigen ein Ausführungsbeispiel der neuen Erfindung,
bei dem nur die linke Hälfte der Aufstellvorrichtung mit den erwähnten Verbesserungen
in schematischer Weise in verschiedenen Stellungen der Stellwerksteile veranschaulicht
ist. Der Deutlichkeit wegen sind nur diejenigen Teile dargestellt, welche zum Verständnis
der Konstruktion und Wirkungsweise nötig sind.
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Die Kegelstandrohre i sind auf einer unterhalb der Kegelstandplatte
q. auf dem Gestell 5 der Vorrichtung gelagerten Blechplatte 6 befestigt. In der
Mitte unter jedem der Kegel? ist auf der Unterfläche der Platte6 ein Büge18 befestigt,
in welchem zwei in einer unteren Blechplatteg mittels Nietköpfe gehaltene senkrechte
Drähte io fest und straff eingespannt werden können. Auf jedem Paar dieser Drähte
io ist ein Gleitstück i i geführt, an welchem das untere Ende eines mit dem Barüberstehenden
Kegel verbundenen Zugorgans 13 befestigt ist.
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Zwei aus Winkeleisen hergestellte Rahmen 14 und 15 sind auf zwei einander
gegenüberliegenden Seiten mit Führungsrollen 16 und 17 versehen, die bei Ab- und
Aufwärtsbewegung der Rahmen 14 und 15 auf senkrechten Schienen 18 gleiten, welche
an den Platten 6 und 9 befestigt sind. Die beiden Rahmen 1,4 und 15 sind ferner
auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit je zwei Greiferarmen 1g und 2o ausgerüstet,
die je ein Maul 21 und 22 besitzen.
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Die endlosen Ketten 23 tragen je zwei Rollen 24 und 25, von welchen
beim Ab-und Aufwärtsbewegen der beiden Rahmen 14 und 15 die Rollen 2,4 mit den Greifermäulern
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des unteren Rahmens 14 und die Rollen 25 mit den Greifermäulern 22 des oberen Rahmens
15 in Eingriff gelangen.
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Die Rahmen i q. und 15 sind durch nichtdargestellte Gegengewichte
derart belastet, daß sie mit geringer Kraft nach oben gezogen werden und am Ende
ihrer Aufwärtsbewegung die Stellung nach Abb. i einnehmen. Die Einrichtung kann
so getroffen sein, daß der untere Rahmen 14 bei seiner -Abwärtsbewegung vier Kegel
und der obere Rahmen 15 fünf Kegel aufstellt. Zu diesem Zwecke sind die Rahmen 14
und 15 an den betreffenden Stellen mit Gabeln 26 versehen, welche über die Gleitstücke
i i greifen.
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Die Kegelstandplatte 4 wird durch vier in Lagern 27 gleitende senkrechte
Stangen 28 während ihrer Auf- und Abwärtsbewegung geführt. Das Anheben der Kegelstandplatte
4 erfolgt durch vier schwingbar gelagerte Hebel 29 (Abb.3), deren eines Ende durch
eine Lenkstange 30 mit einem Bock 31 an der Unterfläche der Platte 4 gelenkig
verbunden ist, während das andere Ende des Hebels 29 durch eine Zugstange 32 mit
einem einarmigen Hebel 33 in Verbindung steht.
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Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Beim
Antrieb der vier endlosen Ketten 23 gelangen die Rollen 24 in Eingriff mit den Greifermäulern
21 der Arme i9 des unteren Rahmens 14, so daß der letztere nach unten gezogen wird.
Dabei ziehen die Gabeln 26 die betreffenden Gleitstücke i i ebenfalls mit nach unten,
und die gefallenen Kegel werden dadurch mittels der Zugorgane 13 an die Kegelstandrohre
i herangezogen. Sobald der untere Rahmen 14 seine tiefste Stellung erreicht hat
(Abb. 2 und 4), wird er durchvier Sperrklinkenhebel 34, die an den Greiferarmen
i9 schwingbar gelagert sind und mit Haken 35 der unteren Platte 9 in Eingriff gelangen,
vorläufig festgehalten. Kurze Zeit bevor der untere Rahmen 14 seine tiefste Stellung
erreicht hat, werden (wie aus Abb. 3 und 4 ersichtlich) die vier Hebel 33 durch
den Druck der Rollen 36 an den federnden Hebeln 37 so weit nach abwärts gedrückt,
daß die Kegelstandplatte 4 unter Vermittlung der durch die Zugstangen 32 ausgeschwungenen
Hebel 29 in die Stellung nach Abb. 2 und 3 gehoben wird und das Aufrichten der Kegel
unterstützt. Die federnden Hebel 37 treffen mit ihrem freien Ende auf eine
auf der Grundplatte 9 angeordnete Rolle 38, so daß sie gezwungen werden auszuschwingen
und die Hebelrollen 36 von den Enden der Hebel 33 abgleiten, wonach die Kegelstandplatte
4 vermöge ihres Eigengewichts wieder nach unten sinkt. Die Platte 4 ist zweckmäßig
durch Gegengewichte derart entlastet, daß sie mit geringem Gewicht nach abwärts
drückt, damit ein leichtes Anheben derselben möglich ist. Kurz vor Beendigung der
Abwärtsbewegung des unteren Rahmens 14 wird der obere Rahmen 15 durch vier federnd
aufgehängte Zugstangen 39 so weit nach abwärts gezogen, daß die Rollen 25 der endlosen
Ketten 23 in die Greifermäuler 22 der Arme 2o eintreten können (Abb. 2).
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Bei weiterem Antrieb der endlosen Ketten 23 gelangen die Rollen 25
in Eingriff mit den Greifermäulern 22 der Arme 2o des oberen Rahmens 15 und ziehen
diesen nach abwärts. Dabei werden die Gabeln 26 derjenigen Gleitstücke
I I, die von dem unteren Rahmen 14 noch nicht mitgezogen waren, ebenfalls
mit nach unten gezogen, so daß die etwa noch übrigen gefallenen Kegel mittels der
Zugorgane 13 an die Kegelstandrohre i herangezogen werden. Kurze Zeit bevor der
obere Rahmen 15 seine tiefste Stellung erreicht hat, drücken vier an dem letzteren
angebrachte Bolzen 4o auf die einarmigen Hebel 33, so daß, genau so wie beim Abwärtsgang
des unteren Rahmens 14, die Kegelstandplatte 4 angehoben wird; wobei sie das Aufrichten
der Kegel unterstützt. Die Kegel sind jetzt alle aufgestellt..
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Die endlosen Ketten 23 werden nun in entgegengesetzter Richtung angetrieben,
wobei zunächst der obere Rahmen 15 durch den Eingriff der Rollen 25 mit den Greifermäulern
22 wieder in die Stellung nach Abb.2 hinaufgezogen wird. Zu Beginn seiner Aufwärtsbewegung
geben die Bolzen 40 die Hebel 33 frei, und die Kegelstandplatte 4 senkt sich wieder
in die ursprüngliche Stellung. Der Rahmen 15 wird in dieser in Abb. 2 gezeichneten
Stellung durch die Zugstangen 39, die durch den Rahmen 14 nach unten gezogen sind,
noch festgehalten. Nun gelangen die Rollen 24 in Eingriff mit den Greifermäulern
21 der Arme 19 des unteren Rahmens 15. Dabei werden zunächst die vier Klinkenhebel
34 derart ausgeschwungen, daß sie mit den Haken 35 außer Eingriff gelangen. Der
Rahmen 14 kann nun ungehindert wieder nach aufwärts gleiten, wobei er zu Anfang
dieser Bewegung zunächst die Zugstangen 39 freigibt, so daß der obere Rahmen 15
wieder in die Stellung nach Abb. i zurückkehren kann.
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Nach jedem Kugelwurf wiederholt sich das Spiel in der angegebenen
Weise stets von neuem.