DE806836C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von laengeren Koerpern aus Beton o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von laengeren Koerpern aus Beton o. dgl.

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DE806836C
DE806836C DEP7317D DEP0007317D DE806836C DE 806836 C DE806836 C DE 806836C DE P7317 D DEP7317 D DE P7317D DE P0007317 D DEP0007317 D DE P0007317D DE 806836 C DE806836 C DE 806836C
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    • B28B7/241Detachable assemblies of mould parts providing only in mutual co-operation a number of complete moulding spaces
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von längeren Körpern aus Beton o. dgl. Balken oder Sparren aus Beton, gegebenenfalls mit Eisenbewehrung, wurden bisher in Formen hergestellt, deren Wände zur Entschalung auseinandergenommen «-erden muhten. Dieses Verfahren war umständlich und zeitraubend namentlich deshalb, weil die Formwände meist erst dann abgenommen werden konnten. wenn der Betonkörper bereits eine gewisse Festigkeit angenommen hatte. Die Balken mußten auf Abstell- oder Tragbretter abgestellt «-erden, um mittels dieser auf einen Trockenplatz befördert zu werden. Dadurch entstand ein unnötiges Gewicht für den Transport, und eine große Anzahl von Brettern waren erforderlich. die der Feuchtigkeit und sonstigen \Vitterungseinflüssen ausgesetzt waren, sich verwarfen und rissen.
  • Durch das Verfahren und die Vorrichtung nach der Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, und es wird ermöglicht, die Balken oder Sparren am unmittelbaren oder ungefähren Ort der Trocknung herzustellen, rasch auszuschalen und unmittelbar neben andere Balken auf einer ebenen Bodenfläche ohne Verwendung von besonderen Auflagebrettern derart abzusetzen, daß die Form sogleich nach dem Abstellen zur Herstellung eines neuen Balkens bereit ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Form am umnittelharen oder ungefähren Ort der Lagerung des Ballens. vorteilhaft mit Balkenfuß nach oben, gefüllt, zur Verdichtung in Riittelscliwingullgelt versetzt, der Balken unmittelbar nach der Verdichtung des Betons durch Anheben der Form und gleichzeitigen, über die ganze Länge des Balkens oder "heile dieser Länge wirkenden Druck aus der Form entfernt und unmittelbar zur Trocknung auf einer ebenen Hodenljäche abgesetzt. Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar Fig. i eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung bei Beginn des Ausschalens des Balkens, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht der Vorrichtung in größerem Maßstab, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-11I der F ig. 2 in weiter vergrößertem Maßstab, Fig. 4 eine Stirnansicht eines Einzelteiles, Fig. 5 einen Schnitt durch den Einzelteil nach der Linie V-V der Fig. 4 (beide Figuren in größerem Maßstab), Fig. 6 eine Ansicht des Endteiles einer weiteren Vorrichtung nach der Erfindung bei Beginn des Alisschalens des Balkens, Fig. ; eine Stirnansicht dieser Vorrichtung, Fig. 8 eine teilweise Ansicht eines Einzelteiles, 1# ig. 9 einen Querschnitt durch eine Form und den genannten Einzelteil (Fig. 6 bis 9 in größerem \I<Il.;stal) als Fig. i und 2), I# ig. io einen Ouerschnitt durch eine Form nach einem besonderen Ausführungsbeispiel, Fig. i i eine schaubildliche Ansicht eines Einzelteiles (Druckgliedes) nach einer anderen Ausführungsform, Fig. 1 2 eine schaubildliche Ansieht dieses Einzelteiles nach einer weiteren Ausführungsform, l" i". 13 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles eines Balkens, hergestellt mit den Mitteln nach 1# ig. 12 (Fig. io bis 13 in größerem Maßstab).
  • In der Zeichnung bedeutet a einen Balken aus Beton mit Fuß b und Eisenbewehrung c, d, wie er beispielsweise durch eine Vorrichtung nach der Erfindung hergestellt werden kann. Selbstverständlich ist die Vorrichtung nicht auf die Herstellung eines Balkens mit dem gezeichneten Querschnitt beschränkt, sondern es können Balken mit beliebigen üblichen Querschnitten erfindungsgemäß hergestellt werden.
  • i sind Seitenwände einer Form mit Längsversteifungen 2, 3 an der Ober- und Unterkante der Form. Diese Teile sind an mehreren Stellen von Rahmen 4, z. 1@. von U-Profil, umgeben und mit diesen Rahmen starr verbunden. In diesen Rahmen sind Bolzen 5 sow ie eine Mehrzahl von Öffnungen für Bolzen 6, 7, 8 angeordnet. Die Bolzen sind bestimmt, als Widerlager für einen Bodenteil der Forin zli dienen. Vibratoren 9 sind mit irgendwelchen Teilen der Form, z. B. den Versteifungen 2, verbunden. Mehrere Versteifungsbleche io können an der Form angebracht sein.
  • l:in Druck- oder Bodenglied ragt vorteilhaft etwas zwischen die Seitenwände i der Form hinein. Das Druck- oder Bodenglied besteht aus einer U-Schiene i i mit Schlitz 12 und einer weiteren U-Schiene 13, die durch Druckstreben 14 miteinander verbunden sind und so einen Träger bilden. I)ie U-Schiene 13 ist bestimmt, gegen einen der Bolzen 6, 7, 8 anzuliegen und dadurch die Balkenhöhe zu bestimmen. Versteifungs- und Führungsbleche 15 sind teilweise im Innern der Rahmen vorgesehen. Im Innern der Form sind Begrenzungsbleche 16, die die jeweilige Länge des Balkens bestimmen, vorteilhaft etwas schräg zu der Unterkante der Form angeordnet und z. B. mittels Klemmschrauben 17 in dem Schlitz 12 befestigt. 18 sind Versteifungsstreben. An einzelnen oder allen Rahmen sind gegebenenfalls Kippbügel i9 angebracht.
  • Die Form kann in der in Fig.3 gezeichneten Lage mit Beton gefüllt und dieser durch Vibration verdichtet werden. In diesem Fall wird der Balken an dem unmittelbaren Ort der Lagerung hergestellt, Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform des Verfahrens, insbesondere wenn es sich um die Einlage einer komplizierteren Art der Bewehrung mit weiter auseinanderliegenden Bewehrungseisen d und zahlreichen Bindedrähten handelt, wird die Form in umgekehrter Lage mit dem Füllgut gefüllt, wobei die U-Schiene i i des Druckgliedes den Boden der Form bildet, so daß der Fuß b des Balkens oben geformt wird. Die Form ruht dabei mit der Kante 2o der Rahmen 4 auf der Bodenfläche auf, und die U-Schiene 13 stützt sich je nach der Höhe des herzustellenden Balkens gegen einen der Bolzen 6, 7 oder 8 ab. Sogleich nach der Verdichtung des Füllgutes durch die Vibration wird die Form mittels der Kippbügel i9 in die Stellung nach Fig. 3 gekippt.
  • Ein Hubbalken 21, der mittels eines Zuggliedes 22 an einer Laufkatze o. dgl. hängt, trägt an beweglichen Gliedern, z. B. Ketten 23, frei bewegliche Hebelstücke 24 mit Aussparungen auf 1/2 oder 1/s Länge. Diese Hebel werden in Richtung der Pfeile --1 unter die Bolzen 5 in den Bügeln 4 gesteckt, so daß das Außenende 24° auf der Schiene 13 des Druckgliedes aufliegt oder in dasselbe eingreift, während die Bolzen 5 Hubangriffe für die Form und Drehpunkte für die Hebel 24 bilden. Sobald mittels des an der Laufkatze hängenden Zuggliedes 22 der Hubbalken 21 angehoben wird, wird auch die Form angehoben und ein Druck in Richtung der Pfeile B an mehreren Stellen auf das Druckglied i 1, 13, 1:1 ausgeübt. Dadurch wird der Balken aus der Form entfernt. Durch diese Anordnung ist es möglich, sogar den Balken aus Formen mit parallel oder wenig geneigten Seitenwänden und demgemäß großer Adhäsion des Betons an den Seitenwänden in einfacher Weise und rasch zu entfernen. Gleichzeitig wird der an die U-Schiene i i angrenzende Teil des Balkens gut verdichtet, so daß hier gut ausgebildete Kanten gewahrt bleiben.
  • Durch den Schlitz 12 in der U-Schiene i i ist es möglich, aus der Balkenoberfläche Teile der Bewehrung, die zur Verbindung mit anderen Bauteilen dienen sollen, herausragen zu lassen, wie dies für ein Bewelirungsstück 25 in Fig. 3 gezeigt ist.
  • Bei der Füllung der Form in umgekehrter Lage, wie vorstehend beschrieben, und Verwendung von Kippbügeln ist es zwar nicht möglich, den Balken an dem unmittelbaren Ort der Herstellung auf die Bodenfläche abzusetzen, wohl aber an einem durch die Abwälzung der Kippbügel bedingten Platz in unmittelbarer Nähe des 1-lerstellungsortes. Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 9 sind die Einzelteile der Vorrichtung teilweise dieselben wie bei dem Beispiel der Fig. i bis 5. Das Boden-oder Druckglied ist hier durch Winkel 26 gebildet, die durch Verbindungsstücke 27 mit einer Stange 28 verbunden sind. Die Form i ist mit den Rahmen 4 um zwei Achszapfen 29 in fahrbaren Traggestellen mit zweckmäßig mehr als zwei Rädern 30, 31 schwenkbar gelagert, wie bei C angedeutet. Das Traggestell besteht aus Winkel- oder U-Stücken 32, die einen Schlitz 33 zwischen sich lassen. In den Fig. 6 bis 9 ist die Form i nach erfolgtem Füllen mit Beton bereits in Richtung des Pfeiles C, um i8o` gedreht, gezeichnet.
  • Zum Ausstoßen des Balkens a aus der Form i ist folgende Vorkehrung getroffen: In jedem Traggestell ist eine Welle 34 mit Kurbel 35 gelagert, die eine Windentrommel (nicht gezeichnet) sowie ein Klinkenrad 36 trägt, in das eine bekannte Sperrklinke eingreift. Auf dem Achszapfen 29 ist eine Rolle 37 angebracht oder damit verbunden. Ein Windensei138 ist mit dem einen Ende am Traggestell befestigt und mit dem anderen auf der Windentrommel aufgewickelt. So kann mit den Kurbeln 35 die Form i, weil die Kraft flaschenzugartig übersetzt ist, leicht in Richtung des Pfeiles D gehoben werden. Die Traggestelle sind oben durch ein Widerlagerglied 39 miteinander verbunden. All diesem sind Stützstreben 4o angelenkt, die während des Füllens der Form all das Widerlagerglied 39 herangeklappt und all diesem gehalten sind. Für das Ausstoßen des Balkens a aus der Form werden sie in Richtung des Pfeiles E in die gezeichnete Lage gesenkt und stützen sich mit ihren Enden gegen die Stange 28 des Druckgliedes ab. Sobald die Form angehoben wird, dient das Druckglied 26 bis 28 als Widerlager, und der Balken wird leicht aus der Form entfernt.
  • Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung nach Fig. io sind auswechselbare Aufsatzstücke 41 für die Seitenwände i der Form vorgesehen, z. B. mit den Lällgsversteifungell_3 der Form verschraubt, wie bei 42 angedeutet. Dadurch können dem Fuß b des Balkens beliebige Höhenmaße gegeben werden; etwas Ähnliches kann natürlich auch für den Kopf des Balkens vorgesehen sein.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform nach Fig. i i sind an den Schienen i i bzw. 26 des Druckgliedes vorspringende Ansätze 43 angebracht, die sich nur über einen Teil der Balkenbreite erstrecken. Durch sie entstehen in den Balken Kerben, und es wird eine Art Verzahnung geschaffen, die eine besonders innige Verbindung des Ausgußbetons mit dem Balken bei der Herstellung von Eisenbeton-Rippendecken bewirkt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 ist anstatt der Schienen i i bzw. 26 des Druckgliedes eine U-Schiene 44 vorgesehen, auf welche über die gesamte Balkenbreite sich erstreckende Ansätze 45, gegebenenfalls mit Schlitz 46, aufgesetzt sind. Die "]Hiefe der Ansätze 45 kann niedrig sein, ist aber für das Beispiel der Fig. 12 so gewählt, daß Bewehrungseisen des Balkens in den Schlitz 46 eintreten können. So entstehen im Balken a Ausschnitte 46, in welchen Bewehrungseisen 47 hervorstehen und zur Befestigung von Querverbindungskörpern 48 verwendet werden können. Durch eine solche Anordnung an dein Druckglied kann bei entsprechender Ausbildung und Abstand der Ansätze auch eine Feinverzahntrllg bewirkt werden.
  • Mittels der Fahrgestelle kann die Form vor oder nach dem Wenden derselben all den Platz gefahren werden, wo die fertigen Balken bereits zum Abbinden abgesetzt sind, und ein unmittelbares Nebeneinandersetzen derselben zur Platzersparnis ist so möglich. Auch bei dieser Anordnung ist dafür Jorge getragen, daß der an das Druckglied angrenzende Teil des Balkens a während des Ausstoßens aus der Form gut verdichtet wird und so unter allen Umständen, auch wenn beim Ausschalen gerüttelt werden sollte, verhältnismäßig scharfe Kanten behält.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von längeren Körpern, wie Balken oder Sparren, aus Beton o. dgl., insbesondere mit Eisenbewehrung, in einer Form, dadurch gekennzeichnet, daß die Form am Ort der Lagerung des Balkens, vorteilhaft mit Balkenfuß nach oben, gefüllt, zur Verdichtung in Rüttelschwingung versetzt, der Balken unmittelbar nach der Verdichtung des Betons durch Anheben der Form und gleichzeitigem über die ganze Länge des Balkens oder Teile dieser Länge wirkenden Druck aus der Form entfernt und unmittelbar zur Trocknung auf einer ebenen Bodenfläche abgesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des \-erfalirelis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eiserne Seitenwände (i) der Form in Querrahmen (,4) angeordnet sind, daß die Längsversteifungen (2, 3) der Form vorteilhaft Vibratoren (9) tragen, daß Kippbügel (i9) an der Form angebracht :ein können, ein ]Hoden- oder Druckglied in der Hölle einstellbar zwischen die Seitenwände eingreift und Mittel vorgesehen sind, um beim Lösen des Formlings aus der Forrn einen Druck auf das Druckglied auszuüben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckglied aus durch Druckstreben (i4) miteinander verbundenen Schienen (r 1, 13) bestellt, vorteilhaft an seiner Druckfläche einen Längsschlitz (12) aufweist und daß an den Schienen (ii bzw. 26) des Druckgliedes vorspringende Ansätze (43 bzw. 45) angebracht sein können, die sich entweder nur über einen Teil der Balkenbreite erstrecken (43) oder die ganze Breite desselben einnehmen (45) und in letzterem Fall gegebenenfalls Schlitze (46) aufweisen, in die z. B. innere Bewehrungseisen eintreten und als Befestigungsnlittel für Querverbindungskörper dienen können.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hubvorrichtung (21. 22. 23) für das Anheben der Eisenform vorgesehen ist, die gleichzeitig geeignet ist, durch besondere Mittel, z. B. Hebelstücke (2,4a), unter Anlegen gegen ein Widerlager (5) an der Form, z. B. an den Querrahmen (4), einen Druck auf das Druckglied auszuüben.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Form in mit zweckmäßig mehr als zwei Rädern (30, 31) versehenen, zweckmäßig durch ein Widerlagerglied (39) miteinander verbundenen, mit auf das Druckglied (26 bis 28) wirkenden verstellbaren Stützstreben (.fo) ausgerüsteten fahrbaren Trag- und Fahrgestellen lieb- und senkbar sowie mittels Achszapfen (29) um ihre Längsachse drehbar angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Fahrgestelle mit Seilzugrollen (37) versehen und Seilzüge (38) mit verriegelbaren Seiltrommeln und Kurbeln (35) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Herstellung bestimmter Balkenlängen bzw. mehrerer Balken in einer Form an beliebiger Stelle der Druckgliederteile (i i bzw. 26) einstellbare, z. B. in dem Schlitz (i2) desselben verschieb- und feststellbare Begrenzungsscheiben (i6) angeordnet sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auswechselbare Aufsatzstücke (4i) für die Seitenwände der Form vorgesehen sind, durch die insbesondere dem Fuß (6) des Balkens verschiedene flöheinnaße gegeben werden können.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dein Druckglied (i i, 26 bzw. 44) Organe, z. ß. Ansätze 43 oder 45), vorgesehen sind, durch welche bei der Herstellung des Balkens die Oberfläche desselben profiliert wird.
DEP7317D 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von laengeren Koerpern aus Beton o. dgl. Expired DE806836C (de)

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