DE479754C - Schlaeger fuer Schlagmuehlen fuer feine Mahlung - Google Patents

Schlaeger fuer Schlagmuehlen fuer feine Mahlung

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DE479754C
DE479754C DEH115032D DEH0115032D DE479754C DE 479754 C DE479754 C DE 479754C DE H115032 D DEH115032 D DE H115032D DE H0115032 D DEH0115032 D DE H0115032D DE 479754 C DE479754 C DE 479754C
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DE
Germany
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racket
fine grinding
beaters
hammer mills
beater
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Expired
Application number
DEH115032D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Erwin Kramer
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HARTSTOFF METALL AG
Original Assignee
HARTSTOFF METALL AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/28Shape or construction of beater elements
    • B02C13/2804Shape or construction of beater elements the beater elements being rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

  • Schläger für Schlagmühlen für feine hIahlung Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Schläger für Schlagmühlen, der infolge seiner eigenartigen Form eine erhebliche Steigerung der Ausbeute an Mahlgut bzw. eine Ersparnis an Kraftaufwand bewirkt und außerdem auch die Erzielung einer feineren Mahlung gestattet.
  • Bei .den bekannten Schlagmühlen lagerte sich vor ,den Schlägern eine bei zunehmender Feinheit des Mahlgutes ständig vermehrte Menge des Gutes an. Unter dem Einfluß der Fliehkraft glitt dieses Mahlgut am Schläger entlang und mußte bis zum Abgleiten von ihm (lauernd beschleunigt werden, um dann unter dem E-infiuß der erlangten Geschwindigkeit im Gehäuse bis zum Zusammenstoß mit der Wandung oder anderen Teilen einen planlosen Weg zurückzulegen. Dabei blieb der Zusammenstoß mit der Gehäusewand oder mit anderen Teilen für die Zerkleinerung von untergeordneter Bedeutung, so daß die Aufspeicherung der lebendigen Kraft in den Mahlgutteilchen einen unnützen Arbeitsaufwand vorstellte, der außerdem noch meist zu einer unerwünschten Erwärmung Anlaß gab.
  • Die mit Odem Schläger bewegten Mahlgutteilchen dienten außerdem dazu, eine Art Kissenwirkung auszuüben und dadurch den Schlagdes Schlägers auf die zu zertrümmernden Mahlgutteilchen weniger wirksam zu gestalten.
  • Endlich zeigte sich auch häufig die Erscheinung, daß bei Eintritt einer gewissen Zerkleinerung wirksame Schläge von ,den Schlägern überhaupt nicht mehr ausgeteilt wurden, weil das Mahlgut durch diese im Gehäuse in eine kreisende Bewegung versetzt wurde, so .daß die Zerkleinerung immer geringer wurde lind schließlich ganz aufhörte.
  • Allen diesen Übelständen begegnet die Erfindung durch eine außerordentlich einfache und wirksame Anordnung.
  • Die Oberfläche der Schläger wird nämlich derartig gestaltet, daß die Mahlgutteilchen nach dem Zusammentreffen mit ihnen möglichst schnell entfernt werden. Dadurch wind das lästige Entlanggleiten der Teile auf den Schlägern und die überflüssige Bieschleunigung der Teilchen in erheblichem Maße unterbunden, die an der Mühlenwelle aufzuwendende Arbeitsleistung sinkt, ebenso die Temperatur in J-er Mühle. Außerdem wird die Kissenwirkung erheblich vermindert und auch das Kreisen der Mahlgutteile im Gehäuse herabgesetzt, so daß die Schläger noch bis zu einer nennenswert größeren Feinheitsgrenze wirksam bleiben.
  • Besonders wirksam zeigt sich die Erfindung bei der Vermahlung von spezifisch schwerem Mahlgut, insbesondere Metallen, weil bei diesen die bisher aufzuwendiende, entbehrliche Beschleunigung besonders große Arbeitsbeträge verschlingt.
  • Die A.bb. r und 2 zeigen einige Ausführungsbeisp ,fiele des neuen Schlägers in perspektivischer Ansicht. An der Nabe i befinden sich die Schlagarme :2 und 3. Diese besitzen auf ,der Schlagseite eine Anzahl von Zähnen q., so daß das Profil des Schlägers etwa demjenigen einer groben Säge gleicht. Alls besonders wirksam hat sich .dabei noch die Schrägstellung der Flanken 5 der Zähne, welche aus der Abb. i ersichtlich ist, gezeigt. Ein Mahlgutteilchen, das beispielsweise im Punkte A von dem Schläger getroffen wird und bei glattem Profil des Schlägers bis an sein Ende gleiten würde, um ihn erst dann zu verlassen, stößt bei der getroffenen Anordnung schon nach Zurücklegungeines kurzen Weges im Punkte B auf eine Zahnflanke 5 und wird durch diese abgelenkt. Indem in Abb. i gezeichneten Falle wird durch die schräggestellte Flanke 5 eine Ablenkung in Richtung auf C bewirkt. Das Mahlgutterilchen wird infolgedessen aus der Bahn .des Schlägers entfernt.
  • In Abb. 2 sind die Zähne q. nicht einseitig, sondern nach beiden Seiten hin abgeschrägt, so daß die Mahlgutteile nach links und nach rechtes hin abgelenkt werden. Je nach der Anzahl der im Mühlengehäuse benutzten Schläger und der sonstigen Ausführung des Gehäuses, wird man die eine oder die andere Ausführungsform wählen. Auf alle Fälle ist es wichtig, die Gehäusewandung oder andere Konstruktionsteile in einem derartigen Abstand von den Schlägern anzuordnen, @daß tatsächlich die gewünschte Ablösung der Mahlgutteilch:en von dem Schläger, die natürlich nach verschiedenen Richtungen hin vor sich gehen kann, erfolgt.
  • Wie oben betont, geben die Abb. i und 2 Ausführungsbeispiele am, es sind natürlich auch andere Ausführungsformen unter Wahrung des.Erfindungsgedankens möglich; wenngleich sich die @dargestellten Formen. besonders bewährt haben. Wesentlich ist immer, daß eine Loslösung der mit dem Schläger zusammengetroffenen Teilchen auf möglichst kurzem Wege erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schläger für Schlagmühlen für feine Mahlung, gekennzeichnet ,durch über die Schlagfläche des Schlägers verteilte Führungsleisten o. dgl., durch die die mit dem Schlägerzusammentreffenden Teilchen mach kurzem Gleiten abgelenkt werden, so daß eän Gleiten der Teilchen über die ganze Länge der Schläger vermieden wird.
  2. 2. Schläger nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten als sägenförmng gestaltete Zähne, vorzugsweise mit schräggestellten Ffanken, ausgebildet sind.
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