DE47953C - Abschneide- und Umbördelvorrichtung für Patronen - Ladeapparate - Google Patents

Abschneide- und Umbördelvorrichtung für Patronen - Ladeapparate

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DE47953C
DE47953C DENDAT47953D DE47953DA DE47953C DE 47953 C DE47953 C DE 47953C DE NDAT47953 D DENDAT47953 D DE NDAT47953D DE 47953D A DE47953D A DE 47953DA DE 47953 C DE47953 C DE 47953C
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DE
Germany
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hand lever
cartridge
cutting
slide
clamping chuck
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47953D
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English (en)
Original Assignee
G. D. HUNTER und Frau E. HUNTER in Auburn, Illinois, V. St. A
Publication of DE47953C publication Critical patent/DE47953C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/12Crimping shotgun cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei dieser für Patronenladeapparate bestimmten Einrichtung wird die geladene Patronenhülse behufs Abschneidens auf gehörige Länge zwischen Klemmfutter und Einspannring eines auf einer Querführung eines Handhebels verschiebbaren Schlittens gebracht, dann durch Andrücken eines Griffes festgespannt und nun der Handhebel bewegt, wobei mittelst eines am Gehäuse des Apparates festen Zahnsectors eine Drehung der Hülse und das Abschneiden durch ein Messer am' Einspannring stattfindet. Schliefslich bringt man an die Stelle des Klemmfutters ein Einziehrad, das bei Bewegung des Handhebels eine Drehung macht und die vom Einspannring gehaltene Patrone dadurch vollendet, dafs es den von ihm umschlossen gehaltenen Hülsentheil durch Randeinziehung fest gegen die Deckscheibe heranr legt und deren Lage sichert.
Fig.^ ι beiliegender Zeichnung zeigt einen solchen Apparat im Verticalschnitt und in der Ansicht, Fig. 2 im Grundrifs, während die übrigen Figuren Einzelheiten des Apparates darstellen.
Das Gehäuse 1, Fig. 1, des Apparates mit horizontalen cylindrischen Führungen 2, Fig. .2, für die beweglichen Mefscylinder 8 und 9 und den die Führungen 2 kreuzenden conaxialen Cylindern 3 und dem verticalen Stempel enthält ■in bekannter Weise für jeden. Mefscylinder Trichter zum Einführen von Pulver und Schrot in die leeren Patronenhülsen, die in die Hülse 4' eingesteckt werden, zu deren Aufnahme, der untere Cylinder 4 dient.
Durch Druck auf den Hebel 21 kann der Stempel niederbewegt werden, während seinen Hochgang die Feder 23' bewirkt, die sich gegen eine Platte 24 des Halters 7 stützt, welche in einen Schlitz des Stempels eintritt, Fig. i. Die Schnur 23 führt aufwärts durch die Spiralfeder 23' nach dem oberen Ende des Stempels, und zur Abschwächung der Stöfse ist ein Gummistück 25 zwischen zwei Scheiben 25' angeordnet, die, am Ende der Schnur befestigt, auf einem Absatz 25" am oberen Ende des Stempels 10 liegen. Zur Reparatur oder Herausnahme der Schnur oder des Gummistückes ist das obere erweiterte Ende des Stempels 10 durch eine Schraubkappe 26 geschlossen. Auf den am Arm 21'" sitzenden seitlichen Stift 27", Fig. 10, sechseckigen Querschnittes kann behufs Justirung der Schnurlänge die mit entsprechender1 Oeffnung 27' versehene Schnurhülse 28, Fig. 9, passend gesteckt werden, welche durch eine Schraube 28' am Stift festgehalten wird, Fig. 2. Die Schnur, welche um eine in Haltern 7' gelagerte Scheibe 27 führt, wird um eine Schraubennuth 28", Fig. 2, der Hülse geschlungen und dann durch eine ebenfalls Nuthen enthaltende Platte 29, Fig. 9, mittelst Schrauben festgehalten. . Der Stempel kann wegen der Feder 23' nicht selbstthätig abwärts gehen. Somit wird das Vorderende des Hebels 21 im höchsten Punkte festgehalten, und Ansätze 21"" am Arme 21'" liegen dann am oberen Schenkel des Klcmmschuhes 5 an. Die Hülse 28 läfst sich vom Handhebel nach
Herausnahme der Schraube 28' entfernen und 1 wieder aufsetzen, ohne dafs es erst einer Wiedereinstellung der Schnur bedarf. Auch kann man den Handhebel ohne Beseitigung der Schnurbefestigungstheile fortnehmen und die Maschine für den Transport bequemer machen.
Nach dem Füllen nimmt man die Patrone aus der Hülse 4', um dieselbe auf Mafs abzuschneiden und behufs Festhaltens der Deckscheibe einzuziehen, was durch Auf- und Abbewegen des Handhebels 21 geschieht. Zu diesem Zweck ist in einer Querführung 37 des Handhebels 21 ein Schlitten 36 verschiebbar, Fig. 2 und 5, der an seinem freien Ende einen Eirispannring 36' mit Oeffnung 36'" und Messer 42 trägt, Fig. 3 und 6, wodurch die Patronenhülse vorher auf Mafs abgeschnitten werden kann. Der Bolzen 22 des Handhebels 21 ist zum Sector 30 des Halters 6 derart concentrisch, dafs, wenn man mit dem Sector das Zahnrad 32', Fig. 8, des Klemmfutters 32 in Eingriff bringt, die Drehung des Klemmfutters durch Bewegen des Handhebels und das Abschneiden des überschüssigen Hülsenendes von der zwischen Klemmfutter und Ring 36' einzuspannenden Patrone erfolgt. Mittelst eines Zapfens 33, Fig. 2, kann das mit entsprechender Bohrung versehene Zahnrad 32' am Handhebel 21 gelagert werden.
In der Darstellung ist das zum Einziehen des Patronenendes dienende Einziehrad 31 mittelst eines Zahnrades 31', Fig. 2, mit dem Sector im Eingriff befindlich. Seitlich gehalten wird dies Zahnrad 31' mittelst einer Platte 34, Fig. 2, und einer Schraube 35 des Handhebels 21. Der Schlitz 34', Fig. 5, ermöglicht eine Verschiebung dieser Platte auf dem Handhebel, wenn die Schraube gelöst ist. Man kann das Ende der Platte dann aus der Ringnuth 33', Fig. 2, herausnehmen, das Einziehrad 31 entfernen und an seine Stelle das Klemmfutter 32 bringen.
Der Schlitten 36 kann in der Führung 37 mittelst des Handhebels 21 verschoben werden. Zu diesem Zwecke führt eine Schnur 38 über eine auf Bolzen 37" drehbare Scheibe 37', Fig. 5, die mit dem einen Ende an den Schlitten 36 angreift und mit dem anderen Ende an den um einen Bolzen 39' des Handhebels drehbaren Griff 39.
Man kann diesen Bolzen in verschiedene Löcher 39" des Handhebels 21 einstecken, je nach den verschiedenen Längen der Patronen, die behufs Abschneidens bezw. Einziehens über dem Schlitten 36 eingespannt werden sollen. Die Schnur 38 führt durch eine Nuth 38' des Schlittens 36 und ihr Ende ist mit einer durch eine Schraube 38'", Fig. 6, in der Nuth 38' gehaltenen Hülse 38", Fig. 4, verbunden. Durch ein Universalgelenk 39'" ist das andere Ende der Schnur mit dem drehbaren Griff 39 verbunden. In .einem unter dem Spannring 36' liegenden Auge 40' und einem Auge 40" des Handhebels ist ferner eine zur Führung 37 parallele Stange 40 befestigt, und die diese Stange umgebende Feder 40'" drückt gegen die Augen 40' und 40" und dadurch den Schlitten 36 von dem Hebel 21 hinweg, sobald der Druck auf Griff 39 behufs -Wiederlösens der Patrone aufhört. Das bei ^, Fig. 6, am Spannring 36' drehbare Messer 42 mit einem über einer Schulter 42" des Spannringes liegenden Ansatz 42 ' und einer Klinge 42"" kann behufs Abschneidens gegen die Patronenhülse gedrückt werden, nachdem der Schieber 41 zur Bestimmung der Länge der Hülse auf dem Schlitten 36 eingestellt worden ist. Dieser Schieber 41 kann mittelst Schraube 41' eingestellt werden, und sein inneres Ende 41" bestimmt durch Anschlagen an. den Theil n>, Fig. 4, des Handhebels 21 das Mafs, um welches das vordere Ende der Hülse eingezogen werden soll. Nach dem Einstellen des Schiebers wird der Schlitten 36 mittelst des Griffes 39 und der Schnur 38 einwärts bewegt, bis der Schieber an den Handhebel stöfst. Alsdann ragt genau die abzuschneidende Länge der Patrone aus der Oeffnung 36'" des Einspannringes hervor. Die Patrone wird mittelst des an einem Ende durch Schrauben gehaltenen Theiles 43 des Klemmfutters 3 2 am Bodenrande festgehalten, und der Stift 44 stöfst in den Rand der Patronenhülse, wenn diese nach Pfeilrichtung, Fig. 7, gedreht wird, läfst den Rand dagegen bei entgegengesetzter.Drehung der Hülse los. Der federnde Theil 43 kann nach aufsen nachgeben, so dafs verschieden grofse Patronenhülsen in das Klemmfutter 32 eingesetzt und festgehalten werden können. Durch einen schräg aufwärts führenden Ansatz 45 wird der Rand der Patronenhülse am Klemmfutter 32 geführt, während am oberen Theil und an der inneren Seite des Stiftes 44 ein auswärts gekehrter Ansatz 46 mit einer Schulter 47, hinter welche der Hülsenrand eingestellt wird, vorgesehen ist.
Behufs Abschneidens des Endes der Patronenhülse erfafst man den Handhebel 21 und den Griff 39 mit der rechten Hand und drückt denselben abwärts, während man das Messer 42 mit der linken Hand gegen die Hülse, die durch die Oeffnung 36'" des Einspannringes 36' tritt, gedrückt hält. Die Patrone wird auf diese Weise, während das Messer bei der durch das Rad 32' des Klemmfutters 32 vermittelten Drehung schneidet, genau centrisch gehalten. Läfst man dann den Griff 39 los, so wird durch die Feder 40'" der Schlitten 36 vom Handhebel 21 nach aufsen geschoben, so dafs man die Patrone
von dem Klemmfutter 32 entfernen kann. Das letztere kann man dann von dem Zapfen 33 des Handhebels 21, fortnehmen und nun das Einziehrad 31 an seine Stelle bringen.
Bringt man dann die Patrone schliefslich mit der linken Hand zwischen den Einspannring 36' -und das Einziehrad 31, drückt man ferner den Griff 39 an, so kann man durch Hin- und Herschwingen des Handhebels 21 das Stirnrad 31' und das Einziehrad 31 am festen Sector 30 drehen und dadurch die Form der nunmehr an der Drehung nicht theilnehmenden Patrone vollenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Apparate zum Laden und Fertigstellen von Patronenhülsen mit durch stellbare Kolben regulirbaren -Mefscylindern für Pulver und Geschofskörper die Einrichtung, mittels welcher die geladenen Hülsen bei Verschiebung eines Handhebels (21) durch ein in den Zahnradausschnitt (30) eingreifendes Stirnrad des Klemmfutters (3 2) gedreht und vom Messer (42) abgeschnitten werden, während nach Ersatz des Klemmfutters durch ein mit Stirnrad versehenes Einziehrad (31) die Hülsen bei Verschiebung des Handhebels umgebördelt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47953D Abschneide- und Umbördelvorrichtung für Patronen - Ladeapparate Expired - Lifetime DE47953C (de)

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