DE478980C - Rohrpostanlage mit Wendebetrieb und voneinander getrennten Sendern und Empfaengern - Google Patents

Rohrpostanlage mit Wendebetrieb und voneinander getrennten Sendern und Empfaengern

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DE478980C
DE478980C DEA50859D DEA0050859D DE478980C DE 478980 C DE478980 C DE 478980C DE A50859 D DEA50859 D DE A50859D DE A0050859 D DEA0050859 D DE A0050859D DE 478980 C DE478980 C DE 478980C
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Germany
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flap
transmitter
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pneumatic tube
tube system
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DEA50859D
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Mix und Genest AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/34Two-way operation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Rohrpostanlage mit Wendebetrieb und voneinander getrennten Sendern und Empfängern Die Erfindung betrifft solche Rohrpostanlagen für Wendebetrieb, deren Sender und Empfänger voneinander getrennt sind. Anlagen dieser Art erfordern bisher die Anordnung von Zeichengebern, um jeder Poststelle anzuzeigen, ob sie senden darf, d. h. ob kein Empfang stattfindet.
  • Die Erfindung sorgt dafür, daß die Sender nur dann mit dem Förderrohr verbunden sind, wenn kein Empfang erfolgt, das Förderrohr also frei ist für das, Senden. Zeichengeber sind infolgedessen entbehrlich.
  • Der Erfindung gemäß schließt- die Treibluft durch die den Empfang bewirkende Strömungsrichtung die Sender gegen das Förderrohr ab.
  • Es ist zwar bekannt, mit der Treibluf eine Abschlußklappe geschlossen zu halten, die sowohl zum Senden als auch zum Empfangen dient und vor der Mündung des Förderrohres liegt. Das Förderrohr wird aber hierdurch nicht gegen einen Sender, sondern gegen die Außenluft abgeschlossen, damit in ihm wahlweise Druckluft oder Saugluft herrschen kann.
  • Weil zufolge der Erfindung die Sender für die Dauer der nicht zum Senden dienenden Strömungsrichtung gegen das Förderrohr abgeschlossen sind, können sie auch während dieser Zeit beschickt werden, soweit ihr Fassungsvermögen reicht. Sie können hierzu ein Büchsenauflager enthalten, das von der Treibluft beherrscht wird, z. B. mittels einer zwischen Sender und Förderrohr befindlichen Verschlußklappe.
  • Ein Beispiel der letzten Art ist in einem teilweise geschnittenen Aufriß schematisch gezeichnet.
  • Es ist eine Poststelle veranschaulicht, die einen Sender ,4 und einen Empfänger B hat. Der Sender A. ist durch ein Rohr a, der EmpfängerB durch ein Rohrb an das Förderrohr c angeschlossen. Die Empfangsvorrichtung, welche beliebiger Art sein kann, ist nicht dargestellt.
  • Das Rohra ist oben mit einer Verschlußklappe d versehen, welche durch einen Lenker e mit einem Sperrhaken f verbunden ist. Dieser sowie- eine nicht gezeichnete Feder streben, eine als Büchsenauflager dienende Klappe g des Senders in der gezeichneten Arbeitslage zu halten. Der zwischen den Klappen d, g befindliche Raum des Senders ist durch eine Öffnung h mit der Außenluft verbunden. Die öffnung h kann durch die Klappe d geschlossen werden. Beiderseits der Klappe g mündet eine Umleitung! in das Sendergehäuse. Den Zugang zu dem Sender bilden eine Klappe k und eine darunter angeordnete Klappe 1, die beide unter Federdruck stehen. Zwischen dem Empfänger B und der Gebläseleitung m befindet sich eine Klappen, die einen hakenförmig abgebogenen Teil o, mit dem sie sich nach der Leitung m hin gegen die Wand ihres Gehäuses stützen kann, eine öffnungp sowie eine bieg- Same Verschlußklappe g für diese öffnung hat. Ein Gegengewicht r sucht, die Klappen in der dargestellten Ruhelage zu halten, wo sie sich mit dem Teil o gegen die Gehäusewand stützt. ' Die Klappe g ist dem Rohr m zugewandt. Zwischen die Rohre a, m ist ein Druckventil s geschaltet. .
  • Wenn die Anlage mit Saugluft betrieben wird, strömt diese in der Richtung der Pfeile I durch die öffnungp der Klappe n, weil die Klappe g ausweicht. Die Büchsen, welche durch diesen Luftstrom befördert werden, gelangen aus dem Rohr c in das Rohr b und verlassen die Anlage durch den . Empfänger B. ' Die Klappe d legt sich unter der Wirkung der Saugluft fest gegen ihren Sitz.
  • Bei Anwendung von Druckluft öffnet sich das Ventils, so daß die Treibluft in der Richtung der Pfeile II strömt. Die Klappe d legt sich unter dem Druck, der in dem Rohr a entsteht, gegen die öffnung h und klinkt dabei mittels des Lenkers e den Sperrhaken,/ aus, so daß die Klappe g frei wird und unter dem Gewicht der in den Sender gesteckten Büchsen nachgibt. Die Umleitung i sorgt dafür, daß die Klappe g beiderseits unter den Einfluß der Druckluft kommt und hierdurch entlastet wird. Die Büchsen gelangen so in das Rohr a, wo sie von der Treibluft erfaßt und nach dem Förderrohr c hin mitgenommen werden. Die Druckluft wirkt zugleich von der Leitung m aus auft die Klappe n. Die Klappe g legt sich infolgedessen fest gegen die öffnung p, so daß die Klappen umgelegt wird und hierdurch das Rohr b sowie den Empfänger B gegen die Leitung m hin sperrt.
  • Sobald wieder Saugluft angestellt wird, wirkt die Außenluft durch die öffnung h auf die Klappe d, die infolgedessen in die gezeichnete Lage zurückkehrt und dabei mittels des Lenkers e und des Hakens f die Klappe g, welche unter der Wirkung ihrer nicht gezeichneten Feder nach jedem Durchlassen einer Büchse die dargestellte Lage einzunehmen strebt, in dieser Lage sperrt. Die Klappe g erlaubt dann, den Sender je nach seinem Fassungsvermögen mit einer oder mehreren Büchsen vorbereitend zu beschikken, die in der beschriebenen Weise in das Förderrohr c gelangen, sobald wieder Druckluft angestellt wird.
  • Die Klappen kann statt mit der. Ventilanordnung p, g mit einer Randaussparung vers e -hen sein, die der Saugluft einen -"enügenden Durchlaß bietet. Ein solcher Durchlaß kann auch geschaffen werden durch Ausbauchen des Gehäuses der Klappe n.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rohrpostanlage mit Wendebetrieb und voneinander getrennten Sendern und Empfängern, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibluft durch die den Empfang bewirkende Strömungsrichtung die Sender (A) gegen das Förderrohr (c) abschließt.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Ruhestellung gesperrtes Büchsenauflager (z. B. eine Klappe g) des Senders durch die dem Senden dienende Strömungsrichtung entriegelt wird, so daß die vorher z. B. während des Empfanges- eingeladenen Büchsen freigegeben werden.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung des Büchsenauflagers von einer Verschlußklappe (d) des Senderohres (a) beherrscht wird.
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