DE565035C - Elektromagnetische Sperrvorrichtung fuer Foerderanlagen - Google Patents

Elektromagnetische Sperrvorrichtung fuer Foerderanlagen

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DE565035C
DE565035C DE1930565035D DE565035DD DE565035C DE 565035 C DE565035 C DE 565035C DE 1930565035 D DE1930565035 D DE 1930565035D DE 565035D D DE565035D D DE 565035DD DE 565035 C DE565035 C DE 565035C
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relay
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conveyor systems
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DE1930565035D
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/22Arrangements for stopping the carriers en route in order to control carrier sequence; Blocking or separating devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Elektromagnetische Sperrvorrichtung für Förderanlagen Es ist bereits bekannt, in Rohrpostanlagen Sperrvorrichtungen zu verwenden. So werden hier beispielsweise die Sender normalerweise durch eine Haltevorrichtung verriegelt, die zur Erzielung eines bestimmten Fahrabstandes der einzelnen Büchsen oder auch zur sicheren störungsfreien Auslösung bestimmter Schaltvorgänge in gewissen Zeitabständen entriegelt wird und dadurch die Büchse zur Abfahrt freigibt.
  • In modernen Fernrohrpostanlagen werden Trennvorrichtungen gebraucht, deren Aufgabe es ist, vor Weichen oder Steuerstellen dicht aufeinanderfolgende Büchsen aufzuhalten und alsdann eine Büchse nach der anderen in ausreichendem Zeitabstande die Weichen, Steuerstellen o. dgl. durchfahren zu lassen. Derartige rein mechanisch oder mechanischpneumatisch arbeitende Haltevorrichtungen sind zwar bekannt.
  • Beim Gegenstand der Erfindung handelt es sich darum, bekannte Haltevorrichtungen, die entsprechend wechselnden Verhältnissen von anderen Stellen aus elektromagnetisch gesteuert werden, so auszubilden, daß sie in der bekannten Weise auch als Büchsentrennvorrichtungen arbeiten.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Erregung des bekannten Magneten, der die Sperrvorrichtung ausrückt und dadurch die Fördergutträger freigibt, nach Freigabe eines Fördergutträgers aufgehoben wird, indem der Fördergutträger unmittelbar nach seiner Freigabe durch den Sperrhebel einen Kontakt schließt, der ein den Magneten abschaltendes Relais erregt, das sich abhängig von dem den Magneten beeinflussenden Steuerstromkreis hält.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Ausbildung der Trennvorrichtung, Abb. a ein die erforderlichen Schaltvorgänge erläuterndes Schema.
  • Eine das Rohr R in der Pfeilrichtung durchfahrende Büchse schließt zunächst den Kontakt k1 durch Umlegen des Hebels hl. Dadurch wirrt (vgl. Abb. z) das Relais A erregt, das sich über seinen eigenen Kontakt al bindet, unabhängig von dem Kontakt k1.
  • Der Kontakt all des Relais A bereitet die Schließung des Stromkreises für den Magneten M vor, jedoch ist die Erregung des Magneten abhängig von einem Steuerkontakt stk, der seinerseits von irgendwelchen schaltungstechnischen Vorgängen, wie beispielsweise Zielübermittlung, Abzählung oder Weichenstellungen, abhängig ist. Diese Abhängigkeit soll hier, da sie nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, nicht gezeigt, sondern als bekannt angenommen werden. Sobald auf Grund der vorbereitenden Einwirkung des Anziehens des Relais A der Steuerkontakt stk im geeigneten Zeitpunkt geschlossen wird, spricht der Magnet dl an und zieht mit Hilfe des Ankers ya den Hebel h2 zurück, so daß die Büchse nun entsperrt wird und weiterfahren kann. Unmittelbar nach der Freigabe schließt die Büchse durch Umlegen des Hebels 1a3 den Kontakt k2, durch den das Relais B zum Ansprechen gebracht wird. Das Relais B schaltet mit bll den Stromkreis, über den der Magnet M erregt wurde, auf sich selbst um. Hierdurch wird der Magnet M abgeschaltet, während sich das RelaisB so lange bindet, bis durch Öffnen des Steuerkontaktes stk der Stromkreis unterbrochen wird.
  • Durch b1 wurde das Relais A abgeschaltet, so daß die Schließung des Kontaktes k1 durch die nun unmittelbar folgende Büchse zunächst wirkungslos ist, bis das Relais B wieder abfällt. Durch den Kontakt k2 wurde das Relais B in einem solchen Zeitpunkt erregt, daß der durch bjl zum Abfallen gebrachte Magnet M bereits die nächstfolgende Büchse erfaßt und sperrt. Die Wiedererregung des Magneten M ist nur dann möglich, wenn durch Öffnen des Steuerkontaktes. stk einmal das Relais B wieder abgefallen, das Relais A wieder erregt und stk abermals geschlossen worden ist. Die rechtzeitige Erregung von Relais B bzw. die rechtzeitige Abschaltung des Magneten M ist konstruktiv abhängig von der Lage des Hebels h3.
  • Gestatten es die steuertechnischen Verhältnisse, daß die erste Büchse ohne Hemmung durch die Sperrvorrichtungen hindurchfährt, während jede weitere dicht dahinter folgende Büchse gesperrt wird, so ist diese Forderung leicht zu erfüllen, wenn der Steuerkontakt stk in diesem Falle vorbereitend schließt und bei Erregung von Relais A durch all sofort die Entsperrung erfolgt. Hierfür muß der Hebel hl so weit vor dem Hebel h2 angeordnet sein, daß die Schaltvorgänge bis zur Entsperrung rechtzeitig erfolgen können. Hiernach ist eine Sperrvorrichtung geschaffen worden, welche die einfache Konstruktion der bisher nur als Haltevorrichtung verwendeten Sperreinrichtung besitzt, aber bei gewissen schaltungstechnischen Anordnungen auch als Büchsentrennvorrichtung arbeiten kann, die entweder jede ankommende Büchse sperrt, sie stapelt und nacheinander abläßt, oder auch die jede zuerst ankommende Büchse frei durchfahren läßt.
  • Es sei noch bemerkt, daß die im Ausführungsbeispiel für Rohrpostanlagen gezeigte Ausführungsform durch entsprechende konstruktivie Anpassung sinngemäß auch. bei anderen Förderanlagen Verwendung finden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Sperrvorrichtung für Förderanlagen, bei denen der Fördergutträger durch die in Abhängigkeit von Vorgängen an anderen Stellen herbeigeführte Erregung eines Elektromagneten freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung des Elektromagneten (M) dadurch beendet wird, daß der Fördergutträger unmittelbar nach seiner Freigabe durch den Sperrhebel (h2) einen Kontakt (k2) schließt, der ein den Magneten (M) abschaltendes Relais (B) erregt, das sich abhängig von dem den Magneten (M)beeinflussendenSteuerstromkreis hält.
DE1930565035D 1930-05-16 1930-05-16 Elektromagnetische Sperrvorrichtung fuer Foerderanlagen Expired DE565035C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3347348A (en) * 1965-05-24 1967-10-17 Fmc Corp Article singulating system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3347348A (en) * 1965-05-24 1967-10-17 Fmc Corp Article singulating system

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