DE478779C - Handballenpresse - Google Patents

Handballenpresse

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DE478779C
DE478779C DEW74705D DEW0074705D DE478779C DE 478779 C DE478779 C DE 478779C DE W74705 D DEW74705 D DE W74705D DE W0074705 D DEW0074705 D DE W0074705D DE 478779 C DE478779 C DE 478779C
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DE
Germany
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press
rails
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uprights
palm
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Expired
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DEW74705D
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WICKERT J
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WICKERT J
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Handballenpresse Die Erfindung bezieht sich auf eine Ballenpresse für Handbetrieb zum Pressen von Papier, Pappe, Lumpen, Baumwolle, Korkabfällen u.dgl., die mit oder ohne Prellkasten betrieben werden kann.
  • Man hat schon vorgeschlagen, bei maschinell angetriebenen Pressen mit zwei durch Querholme verbundenen Ständern zur Freilegung des Prellraumes für das Einbringen des Prellgutes das Prellwerk ausfahrbar anzuordnen. Wegen der oberen Querholme wurde jedoch hierdurch der Prellraum noch immer nicht von oben her frei zugänglich. Dies wäre bei einer derartigen Anordnung nur dadurch möglich gewesen, daß man die Presse entsprechend hoch baute. Der hierfür erforderliche Platz steht jedoch in den meisten Fällen nicht zur Verfügung.
  • Bei Handballenpressen ist es auch schon bekannt geworden, das Pressengestell als bügelförmiges Formstück auszubilden und die Prellplatte mit dem Prellwerk an einem beweglichen Schenkel zu lagern, derart, daß dieser ausgeschwenkt und so der Raum unterhalb der Prellplatte zum ungehinderten Einfüllen freigelegt werden konnte. Da die Prellplatte bei einer solchen Einrichtung an einem -verhältnismäßig langen wagrechten Hebelarm hängt, so ist die Kräfteaufnahme nicht günstig, und insbesondere werden die Prelldrücke auf das zum Ausschwenken des Tragarmes vorgesehene Halslager übertragen, das dadurch ungünstig beansprucht wird.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Ballenpresse für Handbetrieb zu schaffen, die unter Beibehaltung der Zweiständeranordnung im Aufbau einfach und billig in den Herstellungskosten ist und bei der nach Ausfahren des Prellwerkes der Prellraum völlig freiliegt. Dies wird dadurch erreicht, daß als Widerlagerlfür'das Druckwerk an den beiden Ständern oberhalb der an ihnen befestigten Laufschienen für das Druckwerk nur je ein kurzer Anschlagwinkel sitzt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Handballenpresse mit eingefahrenem Prellwerk, während Abb.2 eine Stirnansicht bei ausgefahrenem Prellwerk und weggelassenem Handrad erkennen läßt.
  • Das Pressengestell besteht aus den beiden U-Eisenständern i und 2, die mit der Bodenplatte q. durch Knotenbleche u. dgl. verbunden sind. Der Prellkasten besteht aus Hartholzplatten, die durch Gelenke 3' miteinander verbunden sind, so daß der Kasten zerlegt werden kann. Die Anordnung ist so getroffen, daß entweder mit oder ohne Prellkasten geprellt werden kann. An den beiden Ständern i und 2 sind Laufschienen 12 in Form von Flacheisen mit Hilfe der Winkeleisen 13 befestigt, auf denen das gesamte Prellwerk g verschiebbar angeordnet ist. Dieses besteht im wesentlichen aus zwei Querschienen io, die auf zwei U-Eisen ii ruhen und die das Druckwerk tragen. Das Druckwerk besteht im wesentlichen aus der Schraubenspindel 7, an der die Prellplatte 8 angelenkt ist. Durch ein Handrad 5 wird die Preßplatte 8 abwärts bewegt, bis sie sich auf das Preßgut auflegt. Der eigentliche Preßdruck wird dann durch einen in eine Bohrung 6 am oberen Schaltarm einzusteckenden Handhebel erzeugt, der hin und her bewegt wird, wodurch das Schaltwerk mit Fallkeil in Tätigkeit kommt. Das Preßwerk läuft auf den Flacheisenschienen 12 mit Hilfe von Rollen ig, die auf Zapfen in den U-Eisen ii sitzen. Außerdem ist in Schlitzen 2o der beiden Flacheisen 12 je eine größere Stützrolle 21 für die U-Eisen ii gelagert. An einem mit jedem U-Eisen ii verbundenen Arm 17 sitzt außerdem eine weitere Gegenrolle 18 mit einer dem Profil des Flacheisens i2 angepaßten Laufrille. Durch diese Anordnung wird das Preßwerk auf den Schienen 12 leicht beweglich und doch sicher geführt. Die Ausfahrstellung, die aus Abb.2 ersichtlich ist, wird begrenzt durch Anschläge 22 an den Laufschienen 12, gegen die die Arme 17 sich anlegen. Zur Sicherung der richtigen Stellung des eingefahrenen Preßwerkes dienen besondere, in der Zeichnung nicht dargestellte Anschläge.
  • An den oberen Enden der Ständer i und 2 sitzen nun kurze Stützwinkel 15, die durch Nieten 16 mit den beiden U-Eisen i und 2 fest verbunden sind. Bei eingefahrener Stellung des Preßhauptes dienen die Anschlagwinkel 15 als Widerlager für das Preßwerk, wobei zweckmäßig die Anordnung so getroffen wird, daß bei eingefahrenem Preßwerk zwischen den Stützwinkeln und den Querschienen io ein kleiner Spielraum von etwa 3 mm vorhanden ist. Dadurch vollzieht sich das Ein- und Ausfahren reibungslos, beim Pressen hebt sich dann das Preßwerk etwas von den Schienen 12 ab, so daß diese ganz entlastet sind und der Preßdruck von den Widerlagern 15 aufgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handballenpresse mit zwei Ständern und über dem Preßraum ausfahrbarem Preßwerk, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager für das Preßwerk (g) an den beiden Ständern (1, 2) oberhalb der an ihnen befestigten Laufschienen (i2) für das Druckwerk nur je ein kurzer Stützwinkel (15) sitzt.
DEW74705D 1927-01-06 1927-01-06 Handballenpresse Expired DE478779C (de)

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DE478779C true DE478779C (de) 1929-07-02

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049237B (de) * 1952-09-16 1959-01-22 Portable Balers Ltd Ballenpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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