DE478643C - Gitterwerk fuer Cowperapparate oder Regenerativkammern - Google Patents

Gitterwerk fuer Cowperapparate oder Regenerativkammern

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DE478643C
DE478643C DEB129222D DEB0129222D DE478643C DE 478643 C DE478643 C DE 478643C DE B129222 D DEB129222 D DE B129222D DE B0129222 D DEB0129222 D DE B0129222D DE 478643 C DE478643 C DE 478643C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces
    • C21B9/02Brick hot-blast stoves
    • C21B9/06Linings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Gitterwerk für Cowperapparate oder Regenerativkammern Das Gitterwerk an Wärmeaustauschern, wie Cowperapparaten und Regenerativkammern, muß die Wärme gut aufnehmen bzw. abgeben und möglichst viel Wärme je Raumeinheit speichern können. Neben der Wahl des feuerfesten Stoffes spielt die Größe der Heizfläche je Raumeinheit eine wesentliche Rolle.
  • Gemäß der Erfindung wird das Gitterwerk mit größerer Heizfläche je Raumeinheit als bisher unter Verwendung einfacher Steinformen hergestellt.
  • Als Gittersteine dienen Füllsteine, die in ihrer Grundform den für Winderhitzer bekannten I-förmigen Besatzsteinen entsprechen, jedoch in dem Winderhitzer erfindungsgemäß mit den Ecken der Tragflächen so zusammenstoßen, daß gleich große rechteckige und fast quadratische kleinere Kanäle entstehen.
  • In den Abb. i bis 6 ist die Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Gitterwerk nach Linie 1-2 der Abb. 2, Abb.2 einen wagerechten Schnitt nach Linie 3-q. der Abb. i, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt nach Linie 5-6 und 7-8 von Abb. q., und Abb. q. einen wagerechten Schnitt nach Linie 9-io von Abb. 3.
  • Die Abb. 5 und 6 sind senkrechte Schnitte durch Gitterwerke analog den Schnitten gemäß den Abb. i und 3.
  • Das Gitterwerk nach Abb. i und 2 wird durch I-förmige Körper mit einfachem Steg hergestellt. Die I-Körper sind bis auf die Auflageflächen vollständig von den Heizmedienumgeben, so daß die ganze Oberfläche bei der' Wärmeaufnahme bzw. Abgabe wirksam ist. Die Flanschen ii der I-Körper bilden durchgehende Tragwände. Die Stege 12 liegen bei Wärmespeichern, bei denen auf Reinigungsmöglichkeit für die Züge gesehen werden muß, ebenfalls übereinander. Die Anordnung der Körper nebeneinander geht aus Abb.2 klar hervor: Die Körper stoßen nur mit den Ecken, die zur Herstellung eines stabilen Aufbaues mit Vorsprüngen 13 versehen sein können, aneinander. Die größeren rechteckigen Kanäle 14 liegen alle zwischen dem Steg und den Flanschinnenteilen des einen Steines und dem Flanschaußenteile des Nachbarsteines. Die kleinen Kanäle 15 werden von den Stirnseiten von vier aneinanderstoßenden Körpern gebildet.
  • Zur Vergrößerung der Heizfläche kann man in der Längs- oder Querrichtung den Steg der Körper in mehrere Einzelstege unterteilen. Bei der Ausführung nach Abb. 3 und q. besitzen die Körper einen Doppelsteg. Die jetzt II-förmigen Körper können natürlich auch zweiteilig gefertigt sein (s. 17, Abb.4), und die Rippen 18 können ausgespart werden zur Vermeidung von totem Material. Zur Dürchwirbelung der durchströmenden Medien werden zweckmäßig die Z Körper einer Höhenlage gegen die der darunterliegenden um 9o ° verdreht. Da die Steghöhe gleich Flanschbreite ist, passen die Flanschen übereinander.
  • In Abb. 5 sind die Stege dreiteilig. Die übereinanderliegenden Körper, die zweckmäßig auch dreiteilig sein können, haben dieselbe Stegrichtung; jedoch sind die einer Höhenlage um 18o 'gegenüber den darunter- und darüberliegenden Körper gelagert. Die Stege sind einseitig angebracht, so daß zwischen den Außenstegen und den durchgehenden aus Flanschen gebildeten Wänden ig ungleiche Zwischenräume 2o und 21 entstehen, wodurch die Medien gezwungen werden, durch Öffnungen 22 zum Teil in die Nachbarkanäle überzutreten. Es findet so eine gute Mischung der Medien statt.
  • Bei Abb. 6 sind die schräggestellten Stege in der Querrichtung durchbrochen; die Medien werden gezwungen, die gebildeten Öffnungen 23 zu durchziehen. Man kann die I-Körper in plattenförmige -1-Körper zerlegen (Abb. 6, 24). Die Gitterwerke nach Abb. 5 und 6 besitzen eine sehr große Heizfläche und großes Gewicht j e Raumeinheit. Die Konstruktion nach Abb. 6 kommt nur für reine Medien in Frage.

Claims (7)

  1. PATLNTtiNSPRÜCHE: i. Gitterwerk für Cowperapparate oder Regenerativkammern, bestehend aus I-förmigen Füllsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß die I-förmigen Füllsteine mit den Ecken der Tragflächen so aneinanderstoßen, daß gleich große rechteckige und fast quadratische kleinere Kanäle (14, 15) entstehen.
  2. 2. Gitterwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege der 1-förmigen Füllsteine ein- oder mehrteilig ausgebildet sind.
  3. 3. Gitterwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die I-förmigen Füllsteine in ihrer Höhenrichtung verkürzte und abgeschrägte Stege haben und gegenüber den darunter- und darüberliegenden Körpern um go ° gedreht sind, wobei die Flanschen gleichgerichteter Körper durchgehende Tragwände bilden.
  4. 4. Gitterwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper j e nach Unterteilung der Stege in mehrere Einzelkörper zerlegt sind.
  5. 5. Gitterwerk nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege einseitig sitzen und die Körper um 18o' gegenüber den darunter- und darüberliegenden Körpern verdreht sind.
  6. 6. Gitterwerk nach Anspruch i, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege oder Einzelstege in schräger Lage verlaufen und in der Querrichtung durchbrochen sind.
  7. 7. Gitterwerk nach Anspruch i, 2, 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die I-Körper je nach Anzahl deräDurchbrechung in der Querrichtung der Stege in plattenförmige Querrichtung -Körper unterteilt sind.
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